Berlin (dpa) - Für einen rassistischen Kommentar über Noah Becker hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier von seiner Partei einen Rüffel kassiert. Mit einem Parteiausschlussverfahren muss der sächsische AfD-Politiker aber nicht rechnen. Nach Angaben aus der AfD beschloss der Bundesvorstand ...

Kommentare

(12) Photon · 08. Januar 2018
@11 : Ist mir auch nicht bekannt. Aber die Entwicklung der AfD, wie sich die Seilschaften gebildet haben, die bürgerliche Mitte (die einst die AfD klar dominierte) langsam ins Abseits gedrängt und unterwandert wurde, ist schon fast ein Buch wert. Auch die Geschichte NACH Lucke! Aber das nur am Rande. @11 : Na ein Kosename sicher nicht. Es ist eine im Volksmund verbreitete Bezeichnung, die auf die Hautfarbe Bezug nimmt. "Schwarzer" und "Neger" sind inhaltlich identisch.
(11) flowII · 08. Januar 2018
Der Ausdruck "Neger" ist keineswegs rassistisch ... ja, ist ja ein beliebter kosename
(10) tastenkoenig · 08. Januar 2018
Natürlich hat sich die AfD mit dem Austritt vieler "Gemäßigter" verändert. Aber diese Rechtsaußen waren immer da, und vor allem, sie wurden immer bewusst geschützt, weil sie eine gewisse Wählerschicht binden. Meines Wissens hat noch kein einziges Ausschlussverfahren mit einem tatsächlichen Ausschluss geendet.
(9) k49782 · 08. Januar 2018
Bei der AfD gehören solche verbal-rechtsextremistischen Ergüsse zum guten Ton. Parteiausschlussverfahren wie bei Höcke, Gedeon und Co. sind nur Feigenblätter für jene Personen, die in der AfD wirklich immer noch eine Alternative sehen. Die nichts anderes als Alternative hat als rechtsextremisches Gedankengut gepaart mit ihren militanten auch mal gewaltbereiten und gewaltsuchenden Flügeln, wie die Identitären und/oder xxgida.
(8) Photon · 08. Januar 2018
@7 : Wenn sie freiwillig zurück treten, ist das ihre Sache. Sicherlich auch vor dem Hintergrund eines gewissen Drucks aus den eigenen Reihen, der natürlich immer größer wird, je "politisch korrekter" das gepflegte Image einer Partei ist. Der Ausdruck "Neger" ist keineswegs rassistisch, kann aber im Kontext durchaus so gemeint sein. Deswegen würde ich keinen Rücktritt erwarten. Und dass die AfD schon immer so war, wie sie heute ist, ist schlicht falsch.
(7) smufti · 08. Januar 2018
@6 : also es kommt schon öfters vor, dass Politiker wegen Äusserungen zurücktrten (müsse). <link> da sieht man genau das....Rücktritt wegen rassistischen Äusserungen. Heute ist das kein Problem mehr sowas zu sagen. Und die AfD ist und war auch in meinen Augen immer rechts...wer meint, eine Protestpartei zu wählen, dem ist nicht mehr zu helfen!
(6) Photon · 08. Januar 2018
@2 : Wegen eines falschen Wortes war noch nie eine politische Karriere vorbei. Zum Teil nicht mal nach fatalen Fehlentscheidungen. Was allerdings wirklich erschreckend ist, dass sich solche Leute inzwischen mehrheitlich in der AfD ausgebreitet haben. Die bürgerliche Mitte hat ja in den letzten Monaten scharenweise und beinahe fluchtartig die Partei verlassen. DAS ist bedenklich und schlimm für die AfD und den Teil der Wähler, die eine Alternative zur Alternativlosen wählen wollten/wollen.
(5) tastenkoenig · 08. Januar 2018
Ist ja nicht seine erste Entgleisung. Er lobt beharrlich die NPD, hat Verständnis für Brejvik, warnt öffentlich vor der "Herstellung von Mischvölkern", nennt sich selbst "der kleine Höcke" und hat in Sachsen ein Parteiausschlussverfahren überlebt. Offenbar *will* man solche Leute in Partei und Fraktion haben.
(4) gabrielefink · 08. Januar 2018
Solche Äußerungen, einfach ekelhaft! :o(
(3) k49782 · 08. Januar 2018
Die Rassisten müssen ja auch in der Partei bleiben, damit genug Idioten vom rechtsextremistischen Rand diese nationalistisch, rassistische Partei wählen. Andernsfalls wäre es genauso ein verkorkster Haufen wie DVU, REP, NPD und Co. Jeder der die AfD wählt, wählt solche Rassisten mit, und brauch sich auf Aussagen wie " ja das ist ja nur der eine", oder später "das haben wir doch nicht gewusst" nicht ausruhen. Die AfD-Wähler wissen genau was und wen sie da wählen.
(2) smufti · 08. Januar 2018
Das ist schon krass: vor 3 - 4 Jahren wäre nach so einer Äusserung die politische Karriere beendet gewesen.......heute gibts den (pseudo) erhobenen Zeigefinger und das wars! Erschreckend.....
(1) Kelle · 08. Januar 2018
Er4 wird bibbern vor Angst. #rassistenpack
 
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