Berlin (dpa) - Fast alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland haben zum Jahreswechsel die Beiträge erhöht. Das geht aus einer täglich aktualisierten Liste des Spitzenverbandes der Kassen (GKV) zu den sogenannten Zusatzbeiträgen hervor, die von den Versicherern selbst festgelegt werden. Demnach […] mehr

Kommentare

12Polarlichter01. Januar 2025
@10 Zuschuss ist natürlich ein schönes Wort für nicht deckende und massiv unausreichende Beträge.
11Polarlichter01. Januar 2025
@9 @10 Ruhig, ruhig, ich meinte natürliche die gesetzlichen Krankenkassen. Sorry.
10thrasea01. Januar 2025
@8 Wie bitte, die Rentenkasse soll allein von Arbeitnehmern finanziert werden? Hast du da nicht die Arbeitgeber und den riesigen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt vergessen?
9Chris198601. Januar 2025
@8 Rentenkasse und gesetzliche Krankenkasse sind zwei unterschiedliche Dinge und die Arbeitgeber zahlen übrigens die Hälfte aller Beiträge in diese Kassen und nicht die Arbeitnehmer alleine. Der Staat wälzt allerdings versicherungsfremde Leistungen auf diese Kassen ab so wie er viele Dinge auf Länder und Kommunen abwälzt, die unter der Belastung ächzen
8Polarlichter01. Januar 2025
Lauterbach hatte ja die Möglichkeit grundlegende Veränderungen in einer umfassenderen Reform zu gestalten. Stattdessen passierte nichts. Die Arbeitnehmer finanzieren weiterhin im Alleingang die gesetzliche Rentenkasse, auf die alles abgewälzt wird. Stattdessen hat Lauterbach ein Gehör für die Lobbyisten der PKV gefunden und diese gar vollends aus der Finanzierung der Reform ausgegliedert und die Kosten allein den GKK aufgebürdert. Cleverer Move zugunsten von Beamten und Selbstständigen. Again.
7Chris198601. Januar 2025
@5 Die Nichteinzahler sollten aus den gesetzlichen Krankenkassen entweder komplett ausgegliedert werden und steuerfinanziert eine Basiskrankenversicherung erhalten oder der Staat soll den Mindestbeitrag von derzeit knapp über 200€ anstatt den 109€, die er derzeit bezahlt, einzahlen (was selbst dann noch eine Umverteilung aus den Taschen der gesetzlich Versicherten bedeuten würde aber nicht mehr so extrem wie derzeit noch).
6Pontius01. Januar 2025
Nicht zu vergessen Herr Spahn: <link>
5carnok01. Januar 2025
@4 klar wäre eine Erhöhung dagewesen, die wäre aber nicht so drastisch gewesen. Unser Gesundheitssystem muss endlich mal grundlegend reformiert werden, anstatt ständig herumzudoktern. Daran traut sich aber leider niemand...
4satta01. Januar 2025
@3 Also Du meinst, ohne Krankenhausreform wäre keine Erhöhung des Zusatzbeitrages notwendig? Auf mittlere Sicht soll diese Reform ja helfen, Ausgaben für unwirtschaftliche und für die Versorgung nicht notwendige Einrichtungen zu sparen.
3carnok01. Januar 2025
@2 steht in dem verlinkten Text "Die verpflichtende Beteiligung der GKV aus den Liquiditätsreserven des Gesundheitsfonds stellt nach Professor Thüsing eine Zweckentfremdung der Beitragsmittel dar. Eine solche Zweckentfremdung sei verfassungsrechtlich unzulässig und stehe sowohl mit der Finanzverfassung des Grundgesetzes als auch mit dem Prinzip der dualen Krankenhausfinanzierung in Widerspruch..."
2satta01. Januar 2025
@1 Hier geht es doch darum, dass die PKV diese Reform mitfinanzieren sollen. Das hat mit dem Zusatzbeitrag der GKV nix zu tun, oder?
1carnok01. Januar 2025
Ursache ist mitunter die Klinikreform. Ich hoffe doch, dass der GKV-Spitzenverband klagen wird <link>