Wiesbaden (dts) - Insgesamt 8,0 Prozent der Erwerbstätigen ab 18 Jahren in Deutschland sind im Jahr 2019 armutsgefährdet gewesen. Rund 3,1 Millionen Menschen mussten also trotz Arbeit mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung auskommen, teilte das Statistische […] mehr

Kommentare

4treichel28. Januar 2021
@3 : Genau darauf wollte ich ja hinaus... die Mindestlöhne sind zu niedrig. Ist aber alles nicht so einfach, das ist mir schon klar - bei höheren Mindestlöhnen steigen die Preise, dann fordert die nächst höhere Verdienstgruppe mehr Geld usw., alles hängt mit allem zusammen. Ich fürchte mich nur vor sozialen Unruhen, wenn sich Arbeiten nicht mehr lohnt, da Nichtarbeitende mehr Unterstützung bekommen. Am Ende haben wir dann vielleicht doch ein bedingungsloses Grundeinkommen, falls der Euro hält....
3wazzor28. Januar 2021
@2 Da bist du aber falsch informiert. Die Familie (2 Erwachsene + 3 Kinder)? Nach meinen Berechnungen dürften die nur maximal 1935€ bekommen. Die Gebühren für Sportvereine werden sicher übernommen aber bestimmt nicht für die Ausrüstung. Was verstehst Du unter Niedriglöhner? Da wird oft das Gehalt aufgestockt. Aber auch die dürfen z.B. zur Tafel oder Kleiderkammer. Außerdem heißt das ja nicht das Hartz IV zu hoch ist, vielmehr sind die Mindestlöhne zu niedrig.
2treichel28. Januar 2021
Genau diese Gruppe verliert die Politik aus den Augen, denn Nicht-Erwerbstätige bekommen u.U. höhere Geldleistungen. In meinem Umfeld lebt eine 5-köpfige Familie, die monatlich 2.600 Euro vom Amt überwiesen bekommt, zudem werden die Gebühren für Kita, Kindergarten, Lernunterstützung und Sportverein übernommen und Schulausrüstung gespendet - und nun noch 10 kostenlose FFPs... Es gibt die unterschiedlichsten Quellen, die dort Unterstützung leisten. All das erhalten arbeitende Niedriglöhner nicht.
1KonsulW28. Januar 2021
Armes Deutschland!