Kommentare
@
21
Ich habe in der Fahrschule (vor langer Zeit - unfallfrei seit 35 Jahren) noch gelernt, dass man immer daran denken muss, dass andere Fehler machen. Nennt sich defensives Fahren. Wer mit einem hochgetunten 560 PS Fahrzeug mit Tempo 232 in einer 100er Zone rast, denkt nicht an andere und erst recht nicht an eventuelle Konsequenzen. Auch wenn der andere geblinkt hätte (so das Ganze stimmt) bevor er die Spur wechselte, hätte es den tödlichen Crash gegeben.
So verantwortungslos das fahren mit über 230 km/h auch ist, so muß ich sagen, vorausgesetzt die Aussage stimmt, daß dem Opfer eine Mitschuld trifft, sollte er ohne blinken einen Spurwechsel getätigt haben. Ich muß jedes mal, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, für andere Fahrer mitdenken, da es leider fast normal geworden ist, sich das blinken zu ersparen. Ich wünsche mir wirklich mal ne öffentliche Kampagne, ähnlich wie die "kein Alkohol am Steuer", oder "bitte nicht rasen" fürs blinken.
Und 2. könnte auch der Täter auf der rechten Spur mit 250+ gefahren sein, als das Opfer, auch rechts, Lichter genau auf seiner Spur mit extrem hoher Geschwindigkeit auf sich zukommen sah und sich deshalb für eine Art Notausweichvorgang entschied. Wer nachts allein 250 fährt, bleibt selten auf einer Spur, sondern nutzt die ganze Straße. Wie soll vorne das deuten? Ich könnte mir am ehesten vorstellen, dass quasi beide etwa gleichzeitig rausgezogen sind, vorne aus Angst, hinten zum Überholen.
@
16
Interessant wäre, ob es Zeugen/Beweise dafür gibt. Denn so sehe ich nur realistische Möglichkeit, dass das nur ein Versuch ist, seinen Arsch zu retten, indem man dem leider zu keiner Zeugenbefragung mehr fähigen Opfer eine Teilschuld zuschiebt. Wer will das wie widerlegen? Und selbst wenn es doch so war, habe ich allein spontan schon 2 Ideen: 1. Hat das Opfer den Abstand zum Täter überschätzt, weil es (berechtigt) davon ausging, die kleinen Lichter im Rückspiegel hätten auch ca. 100 drauf.
@
16
Wenn 100 erlaubt sind, und der andere mit >250 (nach der kurzen Vollbremsung sollen es noch 232km/h gewesen sein) ankommt, dann ist das schwerlich einzuschätzen. Bei der Differenzgeschwindigkeit holt der Raser pro Sekunde über 30m auf.
@
16
Falls ich richtig gelesen habe, war da nur 100 erlaubt.
Bei allem Unverständnis über die Raserei hoffe ich doch, dass das Gericht den fehlerhaften Spurwechsel auch berücksichtigt.
Als Vielfahrer, der , wenn freigegeben, auch mal an den 200 kratzt, kenne ich es nur zu gut, wenn Leute ohne nachzudenken mal eben rüberziehen.
@
12
Vor allem auch: tunen. Wer 560 PS von der Stange kauft (was auch immer für Autos das sind... ein Trecker und ein Mercedes Omnibus :D), dem würde ich noch etwas eher glauben, dass er nicht auto-/geschwindigkeitsfanatisch ist, als jemandem, der ABSICHTLICH nicht für Anschaffung oder Betrieb nötiges Geld zum alleinigen Zweck ausgibt, sein (vermutlich eh schon hochmotorisiertes) Auto zu einer Kanonenkugel upzugraden (falls die so schnell fliegen kann :D).
@
13
Das sagt er nur weil es nun mal unmöglich ist. auch ich halte das für eine Floskel welche irgendwie Reue anzeigen soll um das Strafmaß zu mindern. Solche Leute haben kein Mitleid mit anderen Menschen sie bedauern höchstens sich selbst.
"Wenn er könnte, würde er sein Leben für das des Opfers geben, sagte der Unfallverursacher am Mittwoch zu Beginn des Prozesses." - Das ist zwar reine Mutmaßung meinerseits, aber für mich wirkt das wie eiskalt berechnetes Kalkül. Wer sich so im Straßenverkehr bewegt ist egoistisch bis ins Mark und legt keinen großen Wert auf das Leben anderer Leute.
12k293295
20. Januar 2021
Der letzte Absatz kommt mir doch höchst seltsam vor. Welcher nicht-fanatische Autofahrer tunt sein Auto denn auf 560 PS, 350 km/h?
@
7
Da habe ich auch schon viel drüber nachgedacht und fände das sehr sinnvoll. Bei Motorrädern bspw. ist das eh schon lange Gang und Gäbe. Einzig als Modifikation: Ich würde es eher von der Fahrerfahrung in Jahren abhängig machen als vom Alter. Wer 30 ist und den Führerschein macht, sollte sich auch nicht morgen an 560 PS setzen dürfen.
Die Strafe sollte schon lebenslängliche Haft sein.
hoffen wir ein mal das er zumindest wegen Todschlag verurteilt wird. Und auf jeden Fall lebenslang ÖPNV.
Solche Menschen sind aus psychologischer Sicht für das Führen eines Kfz nicht geeignet und somit sollte ihm ein Leben lang der Führerschein entzogen werden.
Man sollte die erlaubte Leistung der Fahrzeuge nach Alter des Fahrers staffeln. Wie im vergangenem Jahr war im Gespräch, daß Fahranfänger nur maximal 90 PS bewegen dürfen. Warum darf ein 23jähriger ein Fahrzeug mit 560 PS führen?
Welche Typen lassen denn ihre Autos aufmotzen?
Hoffentlich bekomme er eine gerechte Strafe.
4k430242
20. Januar 2021
Meist sind es die jungen Leute (Fahranfänger) die möchten wohl ihr Fahrzeug austesten und überschätzen sich oft, bei einem Tötungsdelikt muss aber hart durchgegriffen werden. Besonders wenn unbeteiligte zu Schäden kommen.
@
1
Der 7te Sinn bringt bei den Leuten nichts. Die sehen sich das nicht an und wenn doch meinen sie dass das für sie nicht gilt. Mal sehen was er für eine Strafe bekommt.
2k254953
20. Januar 2021
ich hoffe, er bekommt eine gerechte und richtige strafe für sein verhalten.
Endlich wird gegen die durchgegriffen, die "Freie Straßen für freie Bürger" als Freifahrtschein ansehen, rücksichtslos durch die Gegend zu rasen. Es braucht wohl wieder "Der 7te Sinn" in den Medien.