Berlin (dts) - Das von einer neuen Großen Koalition geplante "Baukindergeld" könnte laut internen Rechnungen des Bundesfinanzministeriums mehr als 200.000 Familien in Deutschland jährlich zugutekommen. Man rechne damit, dass die neue Förderung im Zuge des Immobilien-Kaufs für mehr als 300.000 Kinder […] mehr

Kommentare

5smailies06. Februar 2018
@3 : Normalerweise geht auch kaufen... Aber was anderes: Wenn ich Kinder habe und ein Einkommen in der genannten Höhe, dann ist schon die Frage, ob man - trotz Baukindergeld - schon genügend Eigenkapital gebildet hat, um eine sinnvolle Finanzierung auf die Beine stellen zu können. Und das muss ja VOR der Nutzung des Baukindergeldes passiert sein.
4Wasweissdennich06. Februar 2018
Wenn alle nur noch kaufen wollen und kaum jemand mehr bauen will dann sollte man sich mal Gedanken machen warum
3slowhand06. Februar 2018
>> Damit würden laut Bundesregierung rund 90 Prozent aller Familien mit Kindern die Leistung beanspruchen dürfen. << Das ist aber nur ein theoretischer Wert, denn 1. so viel Bauland gibt es nicht und 2. nicht jeder will sich ein Eigenheim aufbürden wenn er nicht weiß wo er nach der nächsten befristeten Beschäftigunf hinziehen muß. So ein Eigenheimbau möchte gut überlegt sein, warum sonst gibt es so viele Zwangsversteigerungen. Oder darf man diese Objekte auch mit Baukindergeld kaufen?
2k22946506. Februar 2018
noch eine anmerkung - wir haben im internationalen vergleich eine miserable eigenheimquote. wäre die nachfrage von "einfachen" familien so hoch, wäre das nicht so. wer ist also für die hohen preise verantwortlich? natürlich die mitte der gesellschaft, familien mit kindern, die in den letzten jahren eben NICHT mehr eine eigenheimzulage in anspruch nehmen konnten. klar! das wäre ja katastrophal wenn plötzlich wieder normalverdiener mitreden würden. rekord-steuereinnahmen und es ist kein geld da.
1k22946506. Februar 2018
statt tatsächlich mal familien mit kindern im "einkommensrelevanten" bereich tatkräftig zu fördern (d.h. mehr als 3€ kindergelderhöhung), findet man argumente wie eine mögliche steigerung der immobilienpreise? und 368 mio p.a. sind dafür zu viel? darf ich an die bankenrettung (uvm) erinnern? hat man nicht tür und tor für (auch ausländische) investoren geöffnet, die nun maßgeblich (neben dem zinseniveau) an den rekordpreisen beteiligt sind die wir aktuell haben?