Berlin/Davos (dpa) - Eine Gruppe von mehr als 100 Millionären aus neun Ländern fordert zusammen mit internationalen Organisationen eine Vermögensteuer für die Reichsten. «Besteuert uns, die Reichen, und zwar jetzt», forderten die Gruppen Patriotic Millionaires, Millionaires for Humanity und Tax Me […] mehr

Kommentare

18wazzor19. Januar 2022
@17 *fassungslosKopfschüttelt*
17AS119. Januar 2022
@16 NIcht die Begriffe sind pervertiert, sondern wie sie in diesem Land in der öffentlichen Diskussion genutzt werden. Ich weiß, was Solidarität ist. Ich weiß auch, was eine funktionierende Zivilgesellschaft bedeutet und auch wert sein kann. Das hat aber nur wenig mit dem zu tun, was hierzulande unter diesen Begriffen inzwischen in der öffentlichen Diskussion verstanden wird.
16wazzor19. Januar 2022
@15 Ja, kann dir nur zustimmen. Wer Solidarität oder gemeinnützig als pervertiert nennt ist für mich.....lieber nicht,
15satta19. Januar 2022
@14 Den Begriff Solidarität kannste mittlerweile eigentlich aus deinem Vokabular streichen, die Pandemie lehrt ja tagtäglich, dass es sich dabei um ein selten greifbares Phantom handelt.
14AS119. Januar 2022
@13 Ich liebe den Begriff gemeinnützig. Wer bestimmt denn, was gemeinnützig ist? Das ist auch einer der vielen Begriffe in diesem Land, der ständig pervertiert wird. Auch Lobbyvereine wie die DUH oder Greenpeace gelten ja als gemeinnützig. Ähnliche Begriffe in diesem Zusammenhang: demokratische Kontrolle, Solidarität und Zivilgesellschaft.
13satta19. Januar 2022
@9 Es geht aber auch darum, dass ärmere Menschen kein demokratisches Mitspracherecht haben, was der Stifter (unter Verringerung seiner Steuerlast) damit Positives schaffen will. Und außerdem darf eine gemeinnützige Vermögensverwendung nicht nur von der Gnade, dem schlechten Gewissen oder der Philantropie dieser Reichen abhängen, sondern sollte eine Pflicht aller Leistungsfähigen einer Gesellschaft sein, egal ob Milliardär oder Facharbeiter.
12Wasweissdennich19. Januar 2022
@10 na hindert Dich doch niemand dran ne Stiftung zu gründen und wohltätig zu werden, effizienter als der Staat zu werden ist nicht die Herausforderung..
11AS119. Januar 2022
@10 Das würde ich sehr begrüßen, aber da spielt der Staat ja leider nicht mit.
10wazzor19. Januar 2022
Wie wäre es wenn wir alle, statt Steuern zahlen, eine Stiftung gründen und kann dann selbst entscheiden wo sein Geld hinfließt. So können dann ja bekanntlich unsere Gelder zielgerichteter und effektiver eingesetzt werden als wenn sie in staatlichen verschwenungskanäle verschwinden?
9AS119. Januar 2022
@8 Deine sicherheitspolitische Meinung ist hinreichend bekannt und bedarf keiner weiteren Erörterung. Es liegt an den Stiftern, wie sie ihre Stiftungen ausgestalten - da kann man ja durchaus einen sozialpolitischen Kurs - auch allgemeinerer Art - einschlagen.
8satta19. Januar 2022
@6 Stiftungen haben ihren Fokus aber meist nur auf bestimmte gesellschaftliche Bereiche, die diese Stifter mehr oder weniger zufällig gerade bedacht haben oder beteiligen sich an religiöser oder politischer Indoktrination. Ich vermute mal, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Menschen ohnehin schon Stiftungen unterhält oder unterstützt. Noch viel schlimmer als die in den Sozialversicherungen versandenden Milliarden sind jedoch IMO die jährlichen Rüstungs- und Wehrausgaben.
7AS119. Januar 2022
...das von den Empfängern gar nicht benötigt wird - dienen.
6AS119. Januar 2022
Die Frage ist doch, warum diese "Patriotic Millionaires" nicht selbst im Rahmen von Stiftungen tätig werden, wo das Geld deutlich zielgerichteter und effizienter eingesetzt werden kann, als wenn es wieder durch die staatlichen Verschwendungskanäle geleitet wird. Unsere Sozialverwaltung kann da sehr gerne als warnendes Beispiel sowohl für fehlende Effektivität - nicht alle, die die entsprechenden Bezugsrechte haben, werden erreicht - als auch für fehlende Effizienz - es wird viel Geld verteilt,..
5Wasweissdennich19. Januar 2022
@4 nö, wozu denn?
4satta19. Januar 2022
Zum Glück jammern nicht alle Millionäre über jeden ausgebenen Cent, gut so. @1 Hast wohl Mitleid mit unseren Leistungsträgern und Eliten?
3wazzor19. Januar 2022
Macht auf jeden Fall mehr her als wenn es nur die Linken fordern. Eine Lawine fängt immer klein an bevor sie ins Rollen kommt aber bezweifle ich das überhaupt etwas ins rollen kommt, wir wissen ja alle wie arm dran unsere Millionäre sind.
2diddll19. Januar 2022
was bringt es wenn es ein paar reiche fordern aber die politiker zu feige sind für so einen schritt , lieber den armen mehr nehmen um es den reichen zu geben dafür sind sie nicht zu feige unsere politiker.
1Wasweissdennich19. Januar 2022
Können ja gerne abgeben was sie über haben, aber dann nicht gleich noch die anderen zwingen