Berlin (dpa) - Angesichts des Mangels an Spenderorganen sollen die Bürgerinnen und Bürger ihre Haltung nach Vorstellungen aus der CSU verpflichtend in das geplante Organspenderegister eintragen müssen. «Versicherte, die dieser Aufforderung trotz ausreichender Frist nicht nachkommen, sollten einen […] mehr

Kommentare

18Pontius24. Januar 2024
@17 So sehr dich dein Einsatz für Mobbingopfer ehrt, so sehr ist die Verbindung mit anderen Problemen leider für mich persönlich störend. Ich muss fragen: Hast du schon mal deinem Bundestagsabgeordneten deswegen geschrieben bzw. gesprochen oder eine Petition für dieses Begehren erstellt bzw. eine solche unterstützt? Trotzdem sollte man das eine abseits des anderen betrachten können.
17commerz23. Januar 2024
@16 mein Vertrauen erreicht man nicht, in dem sich in einer Sache halbwegs verlässlich ist, dass ein Staat u.a. Mobbing nicht angeht läßt diesen Staat auch in anderen Fragen nicht glaubwürdiger werden. Was diese derzeitige Regierung betrifft … schöne Wünsche, schöne Worte, aber schwache Taten.
16Pontius23. Januar 2024
@14 Genau das macht der Staat ja nicht, er "bestraft" dich nur, wenn du dich noch nicht erklärt hast. @15 Wie sinkt denn dein Vertrauen, wenn du widersprichst? Dass dir dann unrechtmäßig Organe entnommen werden? Wenn dein Vertrauen auf dem Nullpunkt wäre, dann würden sie deine Organe eh nutzen, denn dann wäre es ihnen ja egal. Diese Argumentationsweise passt zudem gar nicht zu dem Vorschlag der Entscheidungslösung.
15commerz22. Januar 2024
@14 Zustimmung! Es gibt ein paar Fragen, auch ethischer Natur. Die Umkehr wäre bei Vertrauen für mich akzeptable, nur dies wird immer weniger.
14oells22. Januar 2024
@12 Keine Angst, ich habe mich längst mit dem Thema beschäftigt und eine Entscheidung getroffen. Ändert aber nichts an meiner Haltung, dass der Staat nicht frei über meinen Körper entscheiden darf, auch nicht nach meinem Tod.
12Pontius22. Januar 2024
@10 Gäbe es doch nur Regelungen, die für dich gelten, obwohl du gar nicht dafür gestimmt hast. Ups, die gibt es ja zuhauf. @8 Es geht in Deutschland zu weg von der Zustimmungs- zur Entscheidungslösung: Sprich du sollst dich mit dem Thema beschäftigen und dann eine Entscheidung treffen, die natürlich später noch revidiert werden kann. Nicht mehr und nicht weniger. Damit sind wir in Europa Außenseiter: <link>
11k270822. Januar 2024
@6 : Weiterhin: Ob ich etwas gutes tun möchte, oder nicht, obliegt immer noch mir selber. Da hat niemand (!) drüber zu bestimmen.
10k270822. Januar 2024
@6 : Wieso sollte ich etwas widersprechen, zu dem ich nicht mein Einverständnis gegeben habe? Ihr Vögel macht es euch echt einfach ;)
9Polarlichter22. Januar 2024
Gab es nicht auch mal die Idee mit dem Antrag eines neuen Perso automatisch dies zu erheben.
8oells22. Januar 2024
@6 Im Zusammenhang mit der Abschaffung des § 218 gab es den Slogan "Mein Bauch gehört mir". Übertragen auf Organspenden könnte man auch sagen "Mein Körper gehört mir". Daher finde ich es anmaßend, wenn ein Staat einfach festlegen möchte, dass mein Körper als "Ersatzteillager" fungiert, solange ich nicht ausdrücklich widerspreche.
7Polarlichter22. Januar 2024
@6 Das ist wie mit den Parkgebühren, etc. Die einzelne Strafe ist nicht der Rede wert, aber aufgrund der Masse lohnt es sich.
6Pontius22. Januar 2024
@3 Dann widersprich doch, ist so einfach. Bis dahin würdest du im Falle anderen gutes tun - so schlimm oder dumm ist das nun auch wieder nicht. @5 Ja der Staat wird reich damit...
5Polarlichter22. Januar 2024
Der Staat braucht Cash geht in die nächste Runde.
4oells22. Januar 2024
@3 Es gibt durchaus Forderungen aus der Politik,, dass man automatisch als Organspender gelten soll, wenn man nicht eine ausdrückliche gegenteilige Erklärung im Organspenderegister eintragen lässt. Bisher gilt (und das finde ich auch richtig so): keine ausdrückliche Zustrimmung = ich will nicht, dass mir nach meinem (Hirn-)Tod Organe entnommen werden.
3k270822. Januar 2024
Wie dumm ist das denn schon wieder? Wenn ich nicht irgendwo hinterlege (elektronische Akte, Zettelchen im Portemonnaie, was auch immer), dass ich meine Organe spenden möchte, dann möchte ich das nicht. So schwer ist das jetzt nicht. Wieso muss da ne Sanktion her?
2commerz22. Januar 2024
der Vorschlag ist richtig gut, könnte sogar erweitertwerden. 10,-/mtl wenn man sein Geschlecht nicht bestätigt oder auch einen extra. beintrag für Afd Wähler. Die entstehenden Posten in der Verwaltung könnte man unter den demokratischen Parteien aufteilen
1upi22. Januar 2024
*Ironie an* Daraus in Deutschland mit Behörden und dem Aufbau von Registern so wunderbar funktioniert, bin ich natürlich voll dabei eine Extragebühr einzurichten für etwas, was reibungslos funktionieren wird. *Ironie aus*