Forge of Empires

Eine Stadt aufzubauen ist ein einzigartiges Erlebnis. Noch besser wird es, wenn du deine eigene Stadt sogar von der Steinzeit bis in die Moderne begleiten darfst. Das macht Forge of Empires möglich - wir schauen uns an, wie gut das Spiel wirklich ist.

Worum geht es in Forge of Empires?

Forge of Empires ist ein Aufbau-Strategiespiel, vergleichbar mit Spielen wie Goodgame Empire und Elvenar. Du kannst hier eine eigene Stadt gründen und sie von der Steinzeit bis in die Zukunft durch verschiedene Jahrhunderte leiten. Die Forschung und wichtige Feldzüge helfen dir dabei, deine eigene Welt aufzubauen.

Dass du mit Forge of Empires mehrere Zeitalter durchleben kannst, ist besonders interessant - denn es ist einzigartig in diesem Genre. Du beginnst mit einem kleinen Dorf in der Steinzeit, arbeitest dich durch Bronzezeit, Mittelalter sowie Gegenwart und endest schließlich in der Zukunft. Das große Ziel ist selbstverständlich, eine blühende Metropole zu errichten und dein Imperium stetig zu vergrößern.

Um ein neues Zeitalter einzuleiten, kannst du moderne Technologien erforschen und die Gebäude weiterentwickeln. Dafür gibt es den sogenannten Tech Tree im Forschungsmenü. Was du erforschen kannst, hängt von der Zeitepoche ab: In der Bronzezeit erlernst du die Landwirtschaft und das Reiten, in der Gegenwart wird es sich um die Globalisierung und erneuerbare Energien handeln.

Häuser und legendäre Bauwerke: Die Stadt errichten

Neben wichtigen Bauwerken und Produktionsstätten kannst du auch Straßen und Wohnhäuser errichten. Auch Lager- und Militärgebäude sind im Baumenü verfügbar. Gestalte deine Stadt so, wie du es willst - aber auch so, wie es die Bedürfnisse deiner Stadt verlangen. Die Zufriedenheit deiner Einwohner wird dir stetig angezeigt. Sie steigt durch die Dekoration mit Bäumen, Blumen und kulturellen Einrichtungen.

Von Anfang an steht dir nur ein eingeschränkter Baugrund zur Verfügung. Mehr davon kannst du dir jedoch erarbeiten: durch Käufe ebenso wie durch Kämpfe. Zudem kannst du in Forge of Empires legendäre Bauwerke wie das Orakel von Delphi oder den Turm von Babel errichten. Dafür musst du zuerst mehrere Teile einer Blaupause finden. Diese mehrteilige Suche motiviert zusätzlich.

Jedes Bauwerk braucht jedoch eine gewisse Wartezeit. Ein Pfahlbau in der Bronzezeit verlangt nur zehn Sekunden, ein ganzes Gebäude schon vierzig Minuten. Mit der Komplexität der Gebäude steigt natürlich auch die Wartezeit. Das passiert sowohl innerhalb der Jahrhundert selbst als auch von Epoche zu Epoche.

Werde zum Krieger: Feldzüge für mehr Land

Strategische Feldzüge helfen dir dabei, dein Imperium zu erweitern. Die ersten Kämpfe sind schnell und leicht zu gewinnen, aber die Schwierigkeit steigt. Zum Glück kannst du Schritt für Schritt stärkere Kampftruppen entwickeln. Dabei gibt es unterschiedliche Typen von Kampfeinheiten.

Du kannst im Singleplayer-Modus Herausforderungen bearbeiten oder den Multiplayer-Modus aufrufen. In diesem geht es um den Wettstreit, aber auch den Austausch mit anderen Mitspielern. Die Schlachten lassen sich sowohl gegen den Computer als auch gegen andere Spieler führen. In beiden Fällen ist es dir möglich, durch den Kampf neue Gebiete zu erobern.

Wer keine Lust auf strategische Kämpfe hat, kann auch den Auto-Angriffsmodus wählen. Allerdings ist das Kampfsystem interessant ausgestaltet und verdient durchaus einen Blick: Statt einer bloßen Ergebnistafel gibt es ein interaktives System mit mehreren Runden. Du kannst detailliert über Spezialfähigkeiten, Angriffe und Rückzüge entscheiden und hast dein Militär in der Hand.

Forschen und Ressourcen erwirtschaften

Die Hauptressourcen in Forge of Empires sind Vorräte, also Goldmünzen und Baumaterialien. Du kannst sie nutzen, um deine Stadt weiter auszubauen. Das Menü der Vorräte ist leider nicht besonders gut strukturiert: Alles ist unter einem Namen zusammengefasst, manchmal fällt es etwas schwer, die benötigten Materialien schnell zu finden.

Mehr Münzen und Vorräte erhältst du, wenn du die vom Spiel gestellten Quests erfüllt. Außerdem hilft es, Gebäude zu bauen. Mehr Bauwerke bedeuten mehr Einwohner und damit auch mehr Ressourcen. Wohngebäude generieren konstant mehr Gold, Ressourcen erhältst du durch das Bauen von Produktionsgebäuden.

Durch die Investition von Spielzeit bekommst du außerdem sogenannte Forge-Punkte. Eine Stunde Echtzeit generiert dir einen solchen Punkt, deshalb lohnt es sich, das Spiel mehrmals täglich aufzurufen. Doch Vorsicht: Ein automatisches Logout gibt es nicht. Durch Forge-Punkte kannst du neue Technik erforschen. Einige Technologien erfordern neben Punkten auch Güter wie zum Beispiel Glas, Münzen oder Salz.

Wie steht es um die Technik in Forge of Empires?

Die Grafik in Forge of Empires ist hochwertig und detailreich. Nicht nur die Gebäude sind aufwändig animiert und gestaltet. Stattdessen findest du auch immer wieder kleine Details: Hasen hoppeln durch dein Dorf oder Einwohner führen Theaterstücke in deiner Stadt auf. Das Spiel ist liebevoll gestaltet, alles wirkt lebhaft und bewegt - genau so, wie es in einer Stadt sein sollte.

Forge of Empires kann ohne Echtgeld gespielt werden. Es gibt jedoch auch ein faires Premium-Modell mit blauen Diamanten als Ingame-Währung. Dadurch entstehen Vorteile und deine Stadt entwickelt sich schneller. Keiner ist auf diese Währung angewiesen.

Das Spiel gibt es als App auf dem Smartphone oder dem Tablet. Wenn du es auf dem Computer spielen möchtest, musst du den Flash Player in deinem Browser installieren. Neben Forge of Empires sind noch verschiedene Erweiterungen entwickelt worden, zum Beispiel die Arktische Zukunft oder die Ozeanische Zukunft.

Für wen sich das Spiel eignet

Forge of Empires ist ein tolles Spiel für jeden, der gerne baut. Es gibt zahlreiche Optionen, um die eigene Stadt auszugestalten. Außerdem kann das Spiel über mehrere Jahre gespielt werden: Weil es immer neue Möglichkeiten und abwechslungsreiche Herausforderungen gibt, wird es nie langweilig.

Auch Anfänger können Forge of Empires spielen. Der logische Aufbau und die intuitive Bedienung verhelfen zu einem leichten Einstieg. Außerdem gibt es zu Anfang des Spieles ein Tutorial, das ungefähr zwanzig Minuten dauert. Die Figur Ragu Silvertongue erklärt dabei die Bedienung und hilft, das erste Gebäude zu errichten.

Forge of Empires eignet sich auch für Menschen, die gern in einer Community spielen. Es gibt ein aktives Handelssystem mit strukturierten Tauschbörsen für Güter. Gilden vereinfachen den Handel und bieten ein Forum zum gegenseitigen Austausch. Die Zusammenarbeit spielt in Forge of Empires eine wichtige Rolle.

Freigegeben ab  Jahren

Doch Forge of Empires ist nichts für zwischendurch und auch nichts für den schnellen Spielspaß. Es nimmt viel Zeit in Anspruch, ist recht komplex und baut auf mehreren Säulen. Wer Forge of Empires spielen möchte, sollte viel Leidenschaft und Zeit mitbringen. Solange diese Faktoren gegeben sind - viel Spaß mit einer unglaublichen Spielerfahrung!

 
 
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