Zusammenziehen..?

keiko

Anfängerin
18 September 2007
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4
Hallo ihr Lieben,

mich würde mal eure Meinung interessieren...Und zwar sind mein Freund (24) und ich (20) nun knapp über ein Jahr zusammen. Wir studieren beide und wohnen auch beide noch bei unseren Eltern, möchten aber bald von zu Hause raus. Er hat schon etwas genauere Vorstellungen als ich und ist sich auch schon ziemlich sicher, dass er ausziehen will. Auch hat er schon erwähnt, dass er gerne mit mir zusammen ziehen würde...Ich würde zwar sehr gerne, bin mir aber noch so unsicher!

Wir lieben uns wirklich sehr und ich zweifle überhaupt nicht daran, dass es klappen würde. Aber ich habe das Gefühl, dass mein Wunsch, auszuziehen, nur von meinem Freund abhängig ist...Also mit anderen Worten: ich habe Angst, dass ich nur ausziehen will, weil ich ihn habe, und nicht, weil ich wirklich bereit bin, von zu Hause fortzugehen...:-?
Im Moment stelle ich mir einfach alles so schön vor, mein Bauchgefühl sagt mir, dass es richtig ist, mit ihm zusammen zu ziehen. Aber mein Verstand ist da irgendwie anderer Meinung....Versteht ihr was ich meine? Vielleicht kennt ja der eine oder andere von euch das Problem und weiß einen Rat oder schildert einfach mal seine Erfahrungen! :)

Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum sollte man nicht bereit sein auszuziehen? Und ich nehme bewusst nicht den Ausdruck "bereit sein mit dem Freund zusammen zu ziehen" denn das ist immer noch ein großer Unterschied.

Ich bin damals ausbildungsmäßig einfach ins kalte Wasser gesprungen und musste zeit- sowie finanztechnisch umziehen. Das war 3 Monate vor meinem 18ten Geburtstag. Und nun sind es mittlerweile schon fast 4 Jahre, die ich allein wohne.
Dennoch könnte ich es mir derzeit nicht vorstellen mit einem evtl vorhandenem Partner zusammen zu ziehen.

Es sind eben zwei verschiedene Paar Schuhe, das "nur ausziehen" und das "mit jemandem zusammenziehen".

Mach dir das vorher klar, was dich daran stört, worauf du dich freust und wovor du Angst hast und dann wirst du schon eine passende Entscheidung treffen.
 
Das Thema ist bei mir selbst schon etwas länger her - aber trotzdem aktuell.

Damals haben mich meine Eltern nach dem Abi "rausgeschmissen" :D
Naja - nicht auf böse Art und Weise - sondern sie haben mich auf eine Privatuni 600km weit weg von zu Hause geschickt, "damit ich so langsam selbständig" werde.
Grundsätzlich sollte man die Chance nutzen mit Anfang 20 von Mutti und Papi wegzukommen. Es ist total wichtig für die Entwicklung, weil du plötzlich eine ganz andere Verantwortung und Einstellung bekommst. Dies zum Thema "Ausziehen".

Zum "Zusammenziehen": Es ist eigentlich eine super Sache, dass man bei der Aktion " Ausziehen von zu Hause" nicht ganz allein ist. Warum nicht mit Freund?
Hast du vielleicht auch Bedenken, was ist, wenn es nicht klappt, oder wenn ihr euch trennt?
Das kann aber immer sein - nimm es einfach als Begleitung. Ich finde das gut. Und wenn ihr euch mögt - warum nicht?!

Im übrigen sollte man immer nach dem Bauchgefühl handeln! Wenn dein Bauch dir sagt - "hey, das wäre ein Riesenspass mit meinem Freund zusammenzuleben", dann tu es!

:D
 
Ich würde nicht von zu Hause aus mit einem Mann zusammen ziehen.

Klar, finanziell lohnt sich das, aber ich aus meiner Sicht möchte nie die Jahre missen, in denen ich ganz alleine gelebt habe. Man wird selbstständiger und ist von niemandem abhängig.

Auch umgekehrt wollte ich mit niemandem zusammenziehen, der vorher nur daheim gelebt hat - ich hätte Bedenken, dass ich dann die gleiche Rolle wie die Frau Mama übernehmen "darf". Auch ein Mann sollte mal eine Zeit lang alleine für Wäsche & Co. zuständig gewesen sein.

Ist aber nur meine Meinung... so würde ich es meinen Kindern auch raten, wenn sie mich fragen würden.
 
Also nun auch mal meine Meinung dazu. Beim Studium ausziehen ist natürlich immer so eine Sache, weil man halt Arg abhängig ist von den Eltern (weiß ja nicht was du Studierst, aber bei vielen Studiengängen hat man ja auch nicht immer Zeit soviel zu Arbeiten, dass das Geld in Hülle und Fülle da ist). Mit abhängig meine ich nicht die selbe Abhängigkeit wie wenn man bei den Eltern wohnt. Denn den zusätzlichen Wohnort mit den zusätzlichen Kosten die dadurch entstehen müssen ja oftmals von den Eltern zusätzlich getragen werden. Auch ein Gehalt was laut BaföGamt ausreicht um die Kinder zu finanzieren ist nicht immer so pralle, als das diese Zusatzkosten so schön sind.

Wenn ihr nun aber genug Geld zur Verfügung habt und euren Eltern keine Mehrbelastung zumutet, musst du halt für dich entscheiden, ob du auf den Lebensabschnitt verzichten möchtest, deine eigenen vier Wände zu haben ohne Freund oder direkt mit dem Freund zusammenziehen möchtest (nehmen wir mal an, dass ist der Mann fürs leben, dann bekommst die gelegenheit ganz alleine zu wohnen wohl nicht wieder *g* Und wir wollen ja mal optimistisch sein). Guck halt, dass du mit deiner Entscheidung glücklich bist und lass dir nicht einreden, dass irgendein weg der beste. Es ist nur der Weg gut, der dich Glücklich macht.

Auch ein Mann sollte mal eine Zeit lang alleine für Wäsche & Co. zuständig gewesen sein.

Naja da gibt es ja Mittel und wege, dass man das auch nicht machen muss wenn man alleine lebt ^^
 
Hmm

Vielen Dank erstmal für eure Antworten...ist ganz interessant zu lesen, wie ihr darüber denkt.
Daran, dass ein Mann erstmal alleine wohnen sollte, um sich selbst um Wäsche und Kochen zu kümmern, hab ich noch garnicht gedacht...Da ist vielleicht sogar was dran :biggrin:
Aber ich muss schon sagen, dass mein Freund sehr selbständig ist und auch kochen kann. Dann ist er auch absolut zuverlässig und einfach der perfekte Mitbewohner. Also habe ich da keine Bedenken, dass alles an mir hängen bleibt. Aber das ist irgendwie auch das Problem...Nicht, dass ich nicht selbständig wäre. Ich traue mir das durchaus zu, alleine zu wohnen. Und mal ganz abgesehen davon, würde ich eh erst ausziehen, wenn bei mir finanziell alles tip top klar ist und ich weiß, dass ich mir das definitiv leisten kann. Die Abhängigkeit, die ich meine, hat aber eher weniger was mit der finanziellen Lage zu tun. Es geht bei mir eher darum, dass ich nicht weiß, wie ich damit klarkommen würde, wenn wir nicht mehr zusammen wären...Ich gehe nicht davon aus, dass es so kommen wird, aber was wäre wenn? Würde ich dann meine Sachen packen und weiterhin gut zurecht kommen? Oder würde ich total alleine dastehen und nicht mehr weiter wissen..?! Ich kann mich, was das betrifft, einfach nicht einschätzen...Das mag vielleicht banal klingen in euren Ohren, aber es ist einfach so...
Ich glaube, es wäre also doch besser, wenn ich mir erstmal alleine was suche, auch wenn ich total gerne mit meinem Freund zusammen ziehen wollen würde. Ach, es ist einfach verflixt..vielleicht mache ich mir auch einfach zu viele Sorgen! ;)
Also, erzählt ruhig weiter wie es bei euch war!

Liebe Grüße!
 
Laß ihm doch den Vortritt, soll er erstmal zuhause ausziehen und sich ne eigene Bude suchen.
Es wird über kurz oder lang so kommen, dass du so gut wie immer bei ihm herumhängst und nur ab und zu mal in deinem Elternhaus bist. Da wird sich herausstellen ob es so klappt wie ihr euch das vorstellt. Wenn alles gut läuft kannst du ja in nem halben Jahr mal sehen ob du auch zuhause ausziehst um dann ganz mit ihm zusammen zu wohnen. (Vorausgesetzt es läßt sich finanziell so realisieren.)
 
Ich würd auch warten,
die Erfahrung "alleine Leben" sollte jeder mal gemacht haben, insbesondere diejenigen die davor von den Eltern (meistens die Mutter) wirklich alles im Haushalt gemacht bekommen haben. Mir ist es auch nicht sonderlich einfach gefallen, mich am anfang um alles selbst zu kümmern ;)
Inzwischen wohn ich seit *rechne* 7 Jahren nicht mehr Zuhause (mit 14 zur besten Freundin gezogen, danach 2 Jahre Wg - mit 18 Jahren erste eigene Wohnung). Obwohl ich mit meinem Freund zusammen lebe, hat er noch seine andere Wohnung in die er sich zurück ziehen kann wenn es einmal Stress gibt.

+ Finanziell lohnt es sich zusammenzuziehen
- Wenn schluss sein sollte, was ist dann - evtl. kann er/du die Wohnung nicht alleine halten
+- ob ein Zusammenziehen Beziehungsfördernt ist, oder es danach mehr Stress gibt durch das pemanente aufeinander sitzen

Vergesst auch nicht, wenn ihr daheim auszieht dann fallt ihr (falls ihr es noch seit) aus der Familienversicherung raus, braucht eigene Haftpflicht-, Rechtsschutz-, Hausratversicherunge (um nur einmal ein paar Beispiele zu nennen) das ist ein richtiger Haufen Geld, an dem immer zuletzt gedacht wird.

Wenn du dich doch dafür entscheiden solltest, setz dich vorher mal mit ihm zusammen und rechne die Kosten hoch und frag jemanden aus der Bekanntschaft/Familie was noch auf euch zukommen würde (wird wie gesagt gerne Unterschätzt). Entscheide nicht nur nach dem Bauchgefühl, sondern auch nach deinem Verstand. Es nützt nichts, wenn ihr zusammenwohnt und damit vorerst glücklich seit, wenn es hinterher nicht finanzierbar ist. Und mit 2 Leuten in einer Wohnung, da reicht keine 1-Zimmer Wohnung - jeder braucht seine "Rückzugsmöglichkeit".
 
Muss da Schnecke vorbehaltlos zustimmen.

Ich hab mir geschworen, nie mehr mit einem Mann zusammenzuziehen, der nicht vorher mindestens 1 Jahr alleine gewohnt hat.
Es gibts sonst nur permanent Streit wegen an sich unwichtiger Kleinigkeiten:
Er lässt seine Teller nachm Essen stehn - Mama hats ja sonst weggeräumt.
Wäsche wäscht dann grundsätzlich du - er hats ja nie gelernt, das Gleiche mit Kochen.
Dreck oder Unordnung in der Wohnung stören ihn nicht, irgendwann wirds schon weg sein, war zuhause ja auch so...er hat dann nunmal nie gelernt den Kram gleich zu beseitigen, weil dann einfach nicht so viel zsuammenkommt.
Teller nach dem Essen kurz abspülen oder Kaffetassen ausschwenken kann er auch niciht, hat selbst nie gespült um zu wissen, dass man den Mist sonst kaum noch wegbekommt.
Um jede Hilfe im Haushalt muss man bitten, weil er einfach kein Auge dafür hat was zu tun ist ( und weil Männer an sich ein ganz anderes Verständnis von Unordnung oder Schmutz haben...was einer Frau schon wie verdreckt vorkommt, is für nen Mann noch vollkommen in Ordnung) usw usw

Das ist natürlich jetzt der Extremfall, es gibt auch Jungs die selbstständig erzogen wurden und zuhause kräftig mithelfen mussten, da tauchen solche Probleme natürlich deutlich weniger auf. Und es sind meine Erfahrungen ( zwar nicht allein von mir sondern auch aus dem Bekanntenkreis, aber die sind auch alle zwischen 30 und 40, Jüngere sind da vielleicht ganz anders drauf), d.h. bei dir kann das natürlich ganz anders aussehen.

Aber wenn man dann wirklich so ein Exemplar hat, können diese Kleinigkeiten mit der Zeit eine Beziehung zerfressen.

Auch wenn das jetzt gar nicht romantisch ist, wenn es finanziell machbar ist, wohnt doch erst mal jeder alleine.
Es ist davon abgesehen auch von unschätzbarem Wert, das Wohnverhalten eines Mannes eine Zeitlang beobachten zu können. ;) Wie richtet er seine Wohnung ein, wie organisiert er seinen Alltag/Haushalt, wie hält ers mit der Ordnung/Sauberkeit usw....da kommen oft Seiten zum Vorschein (positive wie negative), die man vorher nie kennenlernen durfte.
 
Getrennt voneinander zuhause ausziehen und am Ende doch in einer Wohnung sitzen, obwohl zwei renoviert und eingerichtet wurden; empfinde ich als Geldverschwendung. Trau eurer Beziehung ruhig etwas zu. Streit gibt´s sicher immer mal, aber Versöhnung ist doch was feines ;).
Um sich sicherer bei einer eventuellen Trennung zu fühlen, kauft die Einrichtung eben nicht halbe halbe sondern du das eine er das andere. Solang alles schick ist zwischen euch ist, ist es euer gemeinsames Zeug, aber bei der Trennung weiß auch jeder wem was gehört ohne Streitigkeiten.
 
ich denke nicht, daß ein mann unbedingt vorher alleine gewohnt haben muß, bevor man zusammenzieht. mein ex ist da ein paradebeispiel. mußte lange selbstständig sein essen kochen, wäsche waschen und alles und dann sind wir zusammengezogen und er wurde zum pascha. ich kam abends um 10 von arbeit und er hat gemault weil er hunger hatte und ich ihm was machen sollte.

also vorher selbstständig sein ist keine garantie für gar nix.
 
Hallo. Also ich bin damals nach dem Abi erstmal in meine eigene kleine Bude gezogen. (Klein meine ich wörtlich, es waren 25qm). War damals ein knappes halbes Jahr mit meinem damaligen Freund zusammen. Der ebenfalls eine eigene Wohnung hatte. Die aber grösstenteils von seinen Kumpels in Beschlag genommen wurde. Nach ein paar Monaten hingen wir eh immer zusammen, entweder er bei mir oder ich bei ihm. Also entschieden wir uns, eine gemeinsame Wohnung zu nehmen, a) weil wir eh praktisch immer zusammen waren und b) weil es finanziell einfach unsinnig war, zwei Mieten zu zahlen. Die haben wir lieber zusammengelegt und uns ne anstaendige Bude geholt.

Trotzdem waren diese neun Monate, die ich eine eigene Wohnung hatte, wichtig, weil wenn man sich denn mal gezofft hatte, oder seine Ruhe wollte, konnte man eben ausweichen. Das ist in einer gemeinsamen Wohnung natürlich etwas schwerer ;)
 
Ich selbst bin auch nach dem Abi ausgezogen und zwar direkt zu meinem Freund. Wir waren bis dahin ein Jahr zusammen, haben aber eine Fernbeziehung geführt. Das war echt ein ziemlicher Schritt damals, sozusagen von 0 auf 100 und ich war mir auch etwas unsicher, ob das klappt. Hätten wir näher beieinander gewohnt, wäre ich nie schon nach einem Jahr mit ihm zusammen gezogen. Da ich damals dann aber ein FSJ gemacht habe, bei dem man ja auch alles andere als viel verdient, haben wir die Chance halt genutzt und eine zweite Miete gespart. Und siehe da, es hat geklappt... wir sind seit 6 Jahren ein Paar und wohnen seit 5 Jahren zusammen (bis auf ein Jahr, in dem er nur am Wochenende nach Hause kam und unter der Woche eine kleine Wohnung in der Nähe seiner Arbeit hatte).

Ob es sinnvoll ist, sich erstmal allein eine Wohnung zu suchen, um selbst etwas reifer zu werden, das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Ich hab es damals nicht gemacht, bin aber sehr froh, dass mein Freund davor schon 3 Jahre allein gewohnt hat, so dass er nie in Versuchung kam, mich einfach als "Mutterersatz, Haushaltshilfe oder Putzfrau" zu betrachten ;)
 
Ich frag mich echt was ihr immer mit eurer ach so tollen These des allein Wohnens des Mannes habt..... Kennt einer von euch überhaupt Männer ? Oder wie kommt man auf son Umfug ?

Die meisten "Buden" von alleinstehenden Männern sehen aus wie hulle. Halt "Junggesellenbuden" ! Könnt ja mal hier eine Umfrage starten, welcher Mann sich um den Haushalt kümmert, wenn er alleine Wohnt. Denke es würde die Minderheit sein.....

Meines erachtens macht die Frau meisten einfach mehr im Haushalt, weil ihre Hemmschwelle oftmals niedriger ist. Sie stört es viel früher wenn es rummelig wird. Und wieso sollte Mann denn aufräumen, wenn es ihr nicht stört ? Besonders weil Frau doch auch aufräumen würde, wenn sie denn alleine wohnen würde.

Also @Keiko, lasse dir nicht einreden, ein Mann ändere seine Gewohnheiten mit einer eigenen Wohnung. Das ist der Wunsch der Frau vielleicht aber entspricht nicht der Realität. Das sollte kein Kriterium für dich sein, einen Mann erziehen zu wollen. Es geht nur um dein Empfinden ob du dich zufrieden fühlen würdest in einer WOhnung mit ihm, alleine in einer Wohnung oder weiterhin bei deinen Eltern. :) Aber ich Betone nochmals, versuche niemals einen Mann so plumb zu erziehen wie einige Damen hier den anschein machen wollen, dass dies Funktioniert!
 
Das ist natürlich jetzt der Extremfall, es gibt auch Jungs die selbstständig erzogen wurden und zuhause kräftig mithelfen mussten, da tauchen solche Probleme natürlich deutlich weniger auf.

So ist es ... aber mal ganz ehrlich ... zu dem "Problem" ... wenn man sich zuviel Gedanken macht, was sein könnte und wie es wohl sein mag - dann hat man irgendwann soviel Angst - dass man es vielleicht verpasst, gemeinsam eine Erfahrung zu machen. Ihr seid ein Paar - ihr liebt euch - mehr sollte doch keine Rolle spielen. Probiert es aus - im Leben geht soviel schief und mit eurer gemeinsamen Wohnung werdet ihr wahrscheinlich Probleme haben, die ihr euch vorher nicht hättet ausmalen können - aber Probleme sind selten unlösbar - und wenn ihr zu zweit seid, freut euch, dass ihr die Probleme gemeinsam lösen könnt. Das ist Liebe - bei Problemen zusammenzuhalten, zu reden und alles gemeinsam anzupacken. Wenn er unselbstständig ist und dir aufn Wecker geht - sich nicht ändern will - dann wäre er sowieso auf Dauer nichts für dich - besser du machst die Erfahrung dann früher als später. Aber ich geh schon wieder zu weit - ich würde dir Raten - aus meiner Perspektive - Tun und lernen. Ich finde man sollte gute und schlechte Erfahrungen gleichermaßen schätzen und bereit sein beide zu machen.
 
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versuche niemals einen Mann so plumb zu erziehen wie einige Damen hier den anschein machen wollen, dass dies Funktioniert!

Da ich ja genau in dieses Horn geblasen habe, welches Du hier zu stopfen versuchst, sag ich noch mal was dazu.

Mein mir angetrauter Ehegatte :ugly: hat früher eine eigene Butze gehabt. Er ist spät von daheim weg - aber immerhin, er hat mal alleine gewohnt.

Ich meine übrigens mit "alleine für Wäsche und Co verantwortlich gewesen sein" vorranging die Tatsache, dass jeder sich bewusst sein sollte, was es bedeutet, eine Bude sauber zu halten. Im Umkehrschluss sollte man aber auch merken, wie schnell man die Übersicht in einer eigenen Wohnung verlieren kann, wenn man seinen Hintern nicht bewegt.
Und da geht es nicht nur darum, dass der Glastisch immer blitzen muss und man vom Boden essen kann - auch solche Dinge wie "Watt, Strom kommt nicht einfach nur so ausse Dose - da muss ich zahlen?" oder so Blödheiten wie Müllgebühren oder der Kauf von speziellen Gemeindemüllsäcken zählen da mit rein.

Hier im Haushalt ist es so, dass wir eine eher klassische Rollenverteilung haben. Ich Haushalt, er Arbeit. Momentan ist er weitestgehend für beides zuständig - ich bin hochschwanger, da kann man nicht mehr so putzen, wie man will.
Ich erwarte von einem Mann nicht, dass er alles bestens kann. Ich erwarte aber, dass er weiß, was es bedeutet, wenn alles sauber ist und das er das dann auch zu schätzen weiß.

Denn auf jemanden, der sich nach getaner Arbeit aufs Sofa fallen lässt und mir Vorhaltungen macht, ich hätt doch den ganzen Tag nur faul rumgelegen - da kann ich drauf verzichten.
 
Denn auf jemanden, der sich nach getaner Arbeit aufs Sofa fallen lässt und mir Vorhaltungen macht, ich hätt doch den ganzen Tag nur faul rumgelegen - da kann ich drauf verzichten.

Und ich glaub auch das würden nur die wenigsten Männer machen. Ebenso sehr wie man sich selber ungern bequemt für unangenehme Arbeiten, so gönnt man sie niemanden anderen, besonders nicht wenn man diesen Menschen liebt. Das heißt wenn Frau auch keine Lust hat aufzuräumen, aber es gerne Odentlich hat muss man sich überlegen eine Putzfrau zu besorgen ^^ Aber Faul würde man wohl seltenst jemanden nennen ;-)
 
Ich frag mich echt was ihr immer mit eurer ach so tollen These des allein Wohnens des Mannes habt..... Kennt einer von euch überhaupt Männer ? Oder wie kommt man auf son Umfug ?

Umfug? Also, die Maenner, die ich kenne, wissen zumindest, wie man das Wort UNFUG schreibt. Und sind ordentlich. Und können sogar kochen :mrgreen: Also abseits von TK-Pizza & Co.

Die meisten "Buden" von alleinstehenden Männern sehen aus wie hulle. Halt "Junggesellenbuden" ! Könnt ja mal hier eine Umfrage starten, welcher Mann sich um den Haushalt kümmert, wenn er alleine Wohnt. Denke es würde die Minderheit sein.....

Meines erachtens macht die Frau meisten einfach mehr im Haushalt, weil ihre Hemmschwelle oftmals niedriger ist. Sie stört es viel früher wenn es rummelig wird. Und wieso sollte Mann denn aufräumen, wenn es ihr nicht stört ? Besonders weil Frau doch auch aufräumen würde, wenn sie denn alleine wohnen würde.

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Aber ich Betone nochmals, versuche niemals einen Mann so plumb zu erziehen wie einige Damen hier den anschein machen wollen, dass dies Funktioniert!

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