Zivildienst -> danach BW. Jmd Erfahrung damit?

memox

Member
30 Juli 2006
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Hallo Leute!

Ist jemand von euch anerkannter Kriegsdienstverweigerer, hat seinen Zivildienst abgeleistet und dann im Anschluss noch die Grundausbildung bei der Bundeswehr gemacht?

Das ist nämlich nach bundeswehr.de möglich und mich würd es einfach mal interessieren wie man seine Verweigerung bitte dementiert. Ich mein was man da geschrieben hat, kann man ja schlecht von heut auf morgen revidieren.

Hab keinen im Bekanntenkreis, der diesen Weg gegangen ist und deswegen frag ich euch :)

ciao
 
der bund nimmt das nicht sooooooooo genau, der bund is froh über jeden zeitsoldaten den er bekommen kann (und der natürlich die körperlichen/sportlichen Vorraussetzungen dafür erfüllt)
 
der bund nimmt das nicht sooooooooo genau, der bund is froh über jeden zeitsoldaten den er bekommen kann (und der natürlich die körperlichen/sportlichen Vorraussetzungen dafür erfüllt)

Falsch. Es bewerben sich viel zu viele SaZ auf zuwenige Stellen.

Es gibt beim Bund halt auch Aufgaben, bei denen man keine Waffe trägt und diese sind somit keinerlei Problem, zumal man seine Gewissensbisse mit dem Alter evtl. beilegen kann. Warum sollte man nicht in 5 Jahren anders denken dürfen?
 
cybo? muss man da net immer die grundausbildung machen? oder könnt ich fette socke jetz da hin spazieren und sagen, jungs und mädels. ich werd euer truppen-pfarrer oder sowas?
 
cybo? muss man da net immer die grundausbildung machen? oder könnt ich fette socke jetz da hin spazieren und sagen, jungs und mädels. ich werd euer truppen-pfarrer oder sowas?

Truppen Pfarrer(Boden-Luft-Verbindungsoffizier, ESAK: evangelische Sündenabwehrkanone, Höllenheizer: (Katholischer) Militärpfarrer bei der Marine) ist ein Hammerjob o_O, du musst meines Wissens allerdings nie durch die Grundausbildung, da du als Theologe einsteigst, hast du direkt man einen anständigen Dienstrang und zwar hast du immer den gleichen Dienstrang wie der Standortälteste, denn einem Militärpfarrer kann keiner etwas befehlen.

Er allerdings ist befehlsbefugt allen Dienstranguntergebenen. Klasse Job, ich bin zu meinem Pfarrer einmal die Woche hin, bin zwar evangelisch, und der war katholisch, aber egal, mit dem haben wir immer Kickertuniere gespielt. *in Erinnung schwelg*, der gute in nur derzeit im Kosovo *grml*

Also Militärpfarrer sind schon coole Typen, aber sie sind halt als "kampfunfähig" gekennzeichnet und dürfen(!) nicht in den Kampf eingreifen, außer wenn sie ihr Leben bedroht sehen.
 
zivildienst.de schrieb:
Verzicht auf die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer

Ich bin zur Zeit Zivi und war bei einem staatsbürgerlichen Seminar einer politischen Stiftung.
Nach diesem Seminar habe ich mir viele Gedanken gemacht und bin nach langer Überlegung zu dem Schluss gekommen, dass ich doch besser Wehrdienst ableiste, gegebenenfalls sogar als Zeit- oder Berufssoldat. Ich habe dann meinem Vorgesetzten gesagt, dass ich meine Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer zurückzunehmen und zur Bundeswehr gehen will. Er hat darauf etwas entrüstet entgegnet, dass ich mir das hätte früher überlegen sollen und ich jetzt erst mal meinen Zivildienst abzuleisten hätte. Was ich danach machen würde, ginge ihn nichts an.
Muss ich wirklich meinen Zivildienst bis zum Ende ableisten?

Nein, nach § 43 Absatz 1 Nummer 10 des Zivildienstgesetzes werden Sie sofort aus dem Zivildienst entlassen, wenn Sie uns gegenüber schriftlich erklären, dass Sie den Kriegsdienst mit der Waffe nicht mehr aus Gewissensgründen verweigern. Unseren Entlassungsbescheid müssen Sie allerdings abwarten. Mit Wirksamwerden dieses Entlassungsbescheides stehen Sie der Bundeswehr zur Heranziehung zum Wehrdienst zur Verfügung. Die Personalakte wird von uns dann sofort an Ihr zuständiges Kreiswehrersatzamt gesandt.

Eventuell hilft dir das.