News Widerstand gegen strengeres Ausländerrecht

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25 April 2006
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[N] Widerstand gegen strengeres Ausländerrecht

Folgende News wurde am 17.07.2006 um 17:02:53 Uhr veröffentlicht:
Widerstand gegen strengeres Ausländerrecht
DPA-News

Berlin/München (dpa) - Die jüngsten Vorschläge zur Verschärfung des Ausländerrechts stoßen auf breite Ablehnung - auch innerhalb der großen Koalition. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, sagte am Montag im WDR-Hörfunk, mit seiner Partei sei dies nicht zu machen. So halte er etwa das Vorhaben für falsch, dass Sozialhilfeempfänger keine ausländischen Ehepartner mehr ins Land holen sollen. «Das werden wir auch so sicherlich nicht machen.»Der CSU-Vorsitzende ...
 
Na klar... Lasst uns alle möglichen Arbeitslosen aus aller Welt integrieren... Ich hätte noch einen Vorschlag zur Integration: Warum diskriminiert man eigentlich Mormonen in Deutschland? Es wäre doch nur gerecht, wenn diese ein paar arbeitslose Frauen nach Deutschland holen.... :roll:


Im Ernst Es ist schon ein Skandal, dass sowas bisher möglich ist... Stoibers Aussagen treffen mal wieder den Kern eines Problems... Aber weil er offen und konstruktiv Vorschläge macht, wird er wieder zum Buhmann...
 
phip schrieb:
Im Ernst Es ist schon ein Skandal, dass sowas bisher möglich ist... Stoibers Aussagen treffen mal wieder den Kern eines Problems... Aber weil er offen und konstruktiv Vorschläge macht, wird er wieder zum Buhmann...

Jetzt erklär mir mal bitte ganz logisch, wie ein Sozialhilfeempfänger ins Ausland reisen kann, dort eine Frau kennenlernen soll, die Ihm dann hinterherzieht.

Innerhalb der EU gelten erstmal andere Regeln, aber nen verarmter Hartzer, der kann sich doch nichtmal das Ticket bis zum nächsten Reisebüro leisten.

Stoiber bedient hier eindeutig nur die Stammtische, am Problem vorbei.

gruss kelle!
 
Und was hat das mit Integration zu tun!? :roll:

Vielleicht sollte man CDU und CSU erstmal klarmachen, daß es um Integration geht und was das ist. Rassistisches Pack.
 
Jetzt erklär mir mal bitte ganz logisch, wie ein Sozialhilfeempfänger ins Ausland reisen kann, dort eine Frau kennenlernen soll, die Ihm dann hinterherzieht.

...ist im Prinzip ganz einfach: das wird Alles über sog. "Vermittlungsagenturen" -
im Volksmund "Schleuserbanden" gemanaged, zweck Scheinehe in der BRD, die Damen gehen dann horizontal Geld verdienen, und der "Ehemann" bekommt ca.
10.000€ ausgezahlt, wenn die Frau das Bleiberecht nach dreijähriger Ehe erlangt hat..... mir persönlich sind etwa 30 solcher Fälle bekannt,- und rate mal, was die Ehemänner beruflich machen ?? Richtig - Hartz4 bzw. Sozialhilfeempfänger... ein Fall ist mir bekannt, wo der Ehemann das schon zum 2. Mal durchzieht...
 
perlini schrieb:
Und was hat das mit Integration zu tun!? :roll:

Vielleicht sollte man CDU und CSU erstmal klarmachen, daß es um Integration geht und was das ist. Rassistisches Pack.
Oha, aber schön das du endlich mal aus dir rauskommst. 8)
 
Casinomeister schrieb:
Oha, aber schön das du endlich mal aus dir rauskommst. 8)
Na aber gern. Scheint ja zur Zeit das Motto einiger CDU/CUS-Politiker bei diesem Thema zu sein: Laß es raus! Da tönt es ganz laut vom Stammtisch her. Und jeder darf mal. Warum sollte ich dem nachstehen!?

@phip
Stoiber Aussagen treffen wiedermal den Kern des Problems!? Der jute Man spricht ja seine eigene Sprache, deswegen bin ich mir nicht sicher, ob ich's richtig verstanden habe: Scheinehen sind der Hauptgrund für verfehlte Integration?! :ugly:

Knapp 9 Mio Ausländer leben in diesem Land, die Zahl ist seit einigen Jahren konstant. Der Großteil lebt schon länger als 10 Jahren hier. Mittlerweile gibt’s schon die 3. Generation. Gleichzeitig sind Einbürgerungen seit Jahren rückläufig. Sollte das nicht zu denken geben?

Warum wehren sich besonders CDU/CSU dieses Potential von Millionen Ausländern für unser Land zu nutzen? Wo sind die Signale, dass die – immer weniger werdenden – Ausländer, die gewillt sind, deutscher Staatsbürger zu werden, willkommen sind? Wo sind die Signale, dass man zusammen leben will und nicht weiter nebeneinander? Wo ist die Anerkennung der Ausländer, die etwas für dieses Land leisten?
Was kommt stattdessen: Der der deutschen Sprache nicht mächtige, kriminelle, Sozialleistungen mißbrauchende Ausländer. Das ist das Problem. Die meinen sicherlich nicht, dass das auf alle zutrifft, vermutlich geht der Großteil davon aus, dass es nur eine Minderheit ist, aber wenn man ständig davon spricht (inkl. Dem „Hinterherwerfen“ von „ich meine nicht alle, sondern nur einen kleinen Teil“), dann hinterläßt das einen gewissen Eindruck in der Öffentlichkeit.

Deshalb bleib ich dabei: Rassistisches Pack. Rinder statt Kinder lässt grüßen... :ugly:
 
perlini schrieb:
Knapp 9 Mio Ausländer leben in diesem Land, die Zahl ist seit einigen Jahren konstant. Der Großteil lebt schon länger als 10 Jahren hier. Mittlerweile gibt’s schon die 3. Generation. Gleichzeitig sind Einbürgerungen seit Jahren rückläufig. Sollte das nicht zu denken geben?
Warum wehren sich besonders CDU/CSU dieses Potential von Millionen Ausländern für unser Land zu nutzen? Wo sind die Signale, dass die – immer weniger werdenden – Ausländer, die gewillt sind, deutscher Staatsbürger zu werden, willkommen sind? Wo sind die Signale, dass man zusammen leben will und nicht weiter nebeneinander? Wo ist die Anerkennung der Ausländer, die etwas für dieses Land leisten?
:yawn: .
Ist das einzige was ich dazu sagen kann - du bedienst hier genau dieselben Stammtischparolen - nur von links !
Wer deutscher Staatsbürger werden möchte und zwar wirklich werden möchte kann das. Aber es wollen immer weniger und das hat bei weitem nicht nur mit einer verfehlten deutschen Politik zu tun. Und grade so wird es gerne dargestellt.
Es liegt ein großer Punkt auch darin, dass sich viele sogenannte 3. Generation Ausländer die sogar zum Teil die deutsche Staatsbürgerschaft haben ihre Herkunft neu entdeckt haben und einen nationalen Stolz aufbauen. Und dieser Stolz wird auch bewusst ausgelebt. Bei uns leben viele ausländische Familien wo die älteren Personen besser deutsch sprechen als ihre Enkelkinder die hier aufgewachsen sind. Und zwar weigern sich diese bewusst Deutsch einigermaßen korrekt zu lernen mit der Aussage : "Ich bin Türke/Italiener usw."
Es kann nicht sein, dass immer einseitig Signale von Deutschland gefordert werden und nicht von beiden Seiten. Es muss auch von jedem Ausländer ein Wille zur Integration ausgehen, und das wird auch hier im Forum leider oft ins Lächerliche gezogen.
Wie oft lese ich hier : Warum soll jemand deutsch lernen wenn er hier lebt usw.. Warum ? Ganz einfach ! Um seinen Willen zur Integration auch zu zeigen.
Ich habe 2 Jahre meines Lebens in verschiedenen Ländern verbracht (aus beruflichen Gründen) und überall wurde gefordert das ich die Sprache verstehe und auch spreche, ODER mich zumindest bemühe das zu tun.

perlini schrieb:
Deshalb bleib ich dabei: Rassistisches Pack. Rinder statt Kinder lässt grüßen... :ugly:

Hiess das nicht "Kinder statt Inder" ?
 
Agroschx schrieb:
Wer deutscher Staatsbürger werden möchte und zwar wirklich werden möchte kann das. Aber es wollen immer weniger und das hat bei weitem nicht nur mit einer verfehlten deutschen Politik zu tun.

Doch, weil seit den sechziger Jahren klare Regeln fehlen.
Wie kann es sein, dass hier die dritte Generation von Gastarbeitern lebt?
Weil die Gastarbeiter herkamen, aber es keine Regelungen zur Aufenthaltsdauer bzw. zur Integration der Gastarbeiter gab.
Ab in die günstigen Arbeiterghettos und Ruhe ist.
Und nun nach fünfzig Jahren stellen wir fest, Housten wir haben ein Problem!

Klar gibt es Leute die sich heutzutage nicht integrieren wollen, aber doch nur deshalb, weil die Leute 50 Jahre Zeit hatten, sich so zu entwickeln.

Agroschx schrieb:
Es kann nicht sein, dass immer einseitig Signale von Deutschland gefordert werden und nicht von beiden Seiten. Es muss auch von jedem Ausländer ein Wille zur Integration ausgehen, und das wird auch hier im Forum leider oft ins Lächerliche gezogen.

Tschuldigung, aber wenn man von Stoiber hört, er will keine Zuzug ausländischer Ehepartner verbieten, wenn der Partner hier Hartz IV Empfänger ist, was hat das mit Integration zu tun?

Es bringt doch auch nichts, nur alles mögliche zu fordern, sondern man muss auch entsprechende Angebote machen. Sprich, wer Kenntnisse der deutschen Sprache, des Rechtssystems etc. fordert, dann müssen auch entsprechende Lehrangebote gemacht werden.

gruss kelle!
 
@kelle

Tschuldigung, aber wenn man von Stoiber hört, er will keine Zuzug ausländischer Ehepartner verbieten, wenn der Partner hier Hartz IV Empfänger ist, was hat das mit Integration zu tun?

... natürlich hat das Nichts mit Integration zu tun. Ich kann nur etwas Integrieren, was vorhanden ist.... Aber Stoiber hat recht: Indem man seine Forderung umsetzt, schiebt man der Illegalität einen Riegel vor !

Wir wollen uns doch Nichts vormachen: 80-90% dieser Ehen zielen nunmal in die Richtung des Menschenhandels und ist dem Bereich der organisierten Kriminalität zuzurechnen... (den Weg habe ich weiter oben schon beschrieben). Und glaube mir, das Thema kenne ich zur genüge.....

Zum Thema Lehrangebote zur Förderung der Integration:

Ich selber bin mit einer Russin verheiratet,- sie unterrichtet Russlandeutsche im Auftrag unserer hiesigen Ausländerbehörde in der deutschen Sprache. Anfangs hat sie das mit Idealismus betrieben :!:
Nach einem halben Jahr hatte sie so die faxen dicke, dass sie am liebsten
hingeschmissen hätte... nicht etwa weil die Schüler dumm wären, nein- sie zeigen überhaupt kein Interesse am lernen :!: Zitat meiner Frau: "Rußland kann froh sein, dass diese Menschen dort weg sind,- sie würden dort auch nur der Gesellschaft zur Last fallen."
 
Zuletzt bearbeitet:
Agroschx schrieb:
:yawn: .
Ist das einzige was ich dazu sagen kann - du bedienst hier genau dieselben Stammtischparolen - nur von links !
Na denn PROST!! *gluck-gluck-gluck aaaaaah.
So - *mundabwisch - wie meinste das denn jetzt? Welche linken Stammtischparolen nutze ich denn?
Agroschx schrieb:
Wer deutscher Staatsbürger werden möchte und zwar wirklich werden möchte kann das. Aber es wollen immer weniger und das hat bei weitem nicht nur mit einer verfehlten deutschen Politik zu tun. Und grade so wird es gerne dargestellt.
Yep, wer will, der kann - hab ja nix anderes geschrieben. Ich hab keine Zahlen, wieviel Anträge abgelehnt wurden, deshalb gibt's zwei mögliche Gründe für die zurückgehenden Einbürgerungen. Entweder ist es nicht so einfach und es werden viele Anträge abgelehnt - dann ist dieses Rumgeheule aus Unionskreise wegen Scheinehen oder "Pässe werden verschenkt" nur im geringen Maße gerechtfertigt. Oder es wollen einfach weniger einen deutschen Pass. Und das liegt hauptsächlich an der Politik und Gesellschaft. (oder es liegt an beiden).
50 Jahre hat die Politik das Thema ignoriert. Wenn das kein Argument für die Hauptschuld ist, dann weiß ich auch nicht weiter.
Agroschx schrieb:
Es liegt ein großer Punkt auch darin, dass sich viele sogenannte 3. Generation Ausländer die sogar zum Teil die deutsche Staatsbürgerschaft haben ihre Herkunft neu entdeckt haben und einen nationalen Stolz aufbauen. Und dieser Stolz wird auch bewusst ausgelebt. Bei uns leben viele ausländische Familien wo die älteren Personen besser deutsch sprechen als ihre Enkelkinder die hier aufgewachsen sind. Und zwar weigern sich diese bewusst Deutsch einigermaßen korrekt zu lernen mit der Aussage : "Ich bin Türke/Italiener usw."
Lies dir das Dickgedruckte durch und mach dir dann Gedanken, warum diese 3. Generation sich immer noch oder wieder als Türken, Italiener oder was weiß ich fühlt.
Agroschx schrieb:
Es kann nicht sein, dass immer einseitig Signale von Deutschland gefordert werden und nicht von beiden Seiten.
Würd mich mal interessieren von wem und was gefordert wird. Mein Eindruck ist nämlich gegenteilig. Wenn's um Integration geht höre ich immer nur "Die Ausländer müssen..."
Agroschx schrieb:
Es muss auch von jedem Ausländer ein Wille zur Integration ausgehen, und das wird auch hier im Forum leider oft ins Lächerliche gezogen.
Wie oft lese ich hier : Warum soll jemand deutsch lernen wenn er hier lebt usw.. Warum ? Ganz einfach ! Um seinen Willen zur Integration auch zu zeigen.
Na sicherlich fordert Integration die Beteiligung beider Seiten. Aber wie bereits geschrieben, bisherige "Konzepte" beinhalten immer nur das, was Ausländer machen müssen. Wo ist ein Zeichen zum Willen der Deutschen zur Integration von Ausländern?
Agroschx schrieb:
Ich habe 2 Jahre meines Lebens in verschiedenen Ländern verbracht (aus beruflichen Gründen) und überall wurde gefordert das ich die Sprache verstehe und auch spreche, ODER mich zumindest bemühe das zu tun.
Das ist die eine Seite. Die andere - letztes Wochenende bei der Mallorca-Nacht auf WDR gesehen - ist dieses: Auf der Insel gibt's Viertel mit hauptsächlich Deutschen. Ein Großteil weigert sich Spanisch oder gar mallorcinisch zu lernen. Man lebt unter sich. Sprich es gibt halt solche und solche.
Agroschx schrieb:
Hiess das nicht "Kinder statt Inder" ?
Hab mich geirrt, meinte auch "Knarren für die P*nner, Messer für die Männer" :ugly:
AlexK schrieb:
Wir wollen uns doch Nichts vormachen: 80-90% dieser Ehen zielen nunmal in die Richtung des Menschenhandels und ist dem Bereich der organisierten Kriminalität zuzurechnen... (den Weg habe ich weiter oben schon beschrieben). Und glaube mir, das Thema kenne ich zur genüge....
Das kannst du sicherlich mit einer Quelle belegen. Ansonst denke ich, daß du dir was vormachst. Ich kenne nämlich nur solche Fälle, wo der Mann der Ausländer ist.

Ähm, mal ganz allgemein: Warum wird dieses Thema oder das mit dem Stückchen Stoff auf dem Kopf nicht ins Politikforum verschoben? Weil's hier so schön ruhig ist!? :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kannst du sicherlich mit einer Quelle belegen. Ansonst denke ich, daß du dir was vormachst. Ich kenne nämlich nur solche Fälle, wo der Mann der Ausländer ist.

... jo,- Quellen gibt es, die liegen allerdings nicht beim Bundesamt f. Statistk, sondern im "wahren" Leben... z.B. in den Rotlichtmilieus versch. bundesdeutscher Großstädte.....;)
 
Kelle schrieb:
Doch, weil seit den sechziger Jahren klare Regeln fehlen.
Wie kann es sein, dass hier die dritte Generation von Gastarbeitern lebt?
Weil die Gastarbeiter herkamen, aber es keine Regelungen zur Aufenthaltsdauer bzw. zur Integration der Gastarbeiter gab.
Stimme ich dir mal vorbehaltlos zu - das haben andere Länder besser hinbekommen (Schweiz/Australien), allerdings haben diese heute trotzdem ähnliche Probleme, wenn auch nicht so enorm.
Kelle schrieb:
Ab in die günstigen Arbeiterghettos und Ruhe ist.
Diese waren aber auch zum großen Teil von Deutschen Arbeitern bevölkert - bin selbst in so einem "Arbeiterghetto" aufgewachsen. Allerdings ging es da erstaunlichweise nicht um die Herkunft, sondern wer wo gearbeitet hat.
perlini schrieb:
Welche linken Stammtischparolen nutze ich denn?
Die, das die CDU/CSU alles Rassisten sind :evil:
perlini schrieb:
50 Jahre hat die Politik das Thema ignoriert. Wenn das kein Argument für die Hauptschuld ist, dann weiß ich auch nicht weiter.
Ich habe nicht behauptet das die Politik keine Schuld hat, genausowenig wie die Gesellschaft. Allerdings lag es oft auch nicht an der Ignoranz der Politik, sondern auch daran, das man glaubte das Multi-Kulti (und damit war ein nebeneinander leben ohne Integration gemeint) ganz toll ist. Daher wurde nie eine ordenliche Integrationspolitik in Angriff genommen.
perlini schrieb:
Lies dir das Dickgedruckte durch und mach dir dann Gedanken, warum diese 3. Generation sich immer noch oder wieder als Türken, Italiener oder was weiß ich fühlt.
Muss dich mit ihnen unterhalten und du erhälst genau die selben Sprüche wie wenn du eine Glatze fragst: Kein Job, Perspektivlosigkeit, keinen ordenlichen Abschluss und und und. Es ist vom Prinzip der gleiche Nährboden - wirklichen Integrationswillen bei 3.Generationen haben meist Leute mit höheren Schulabschluss (nein, ich habe keine Statistiken, das sind Erfahrungswerte aus meiner Umgebung - die können natürlich woanders auch abweichen :evil: )
perlini schrieb:
Wo ist ein Zeichen zum Willen der Deutschen zur Integration von Ausländern?
Ok, diese laufen gerade erst richtihg an, aber es gibt durchaus Zeichen. An Schulen in meiner Umgebung gibt es sogenannte Eltern/Kinder-Stunden. Hier lernen ausländische Eltern mit ihren Kindern gemeinsam Deutsch. Das Angebot gibt es seit mehreren Jahren - wieviele nehmen das in Anspruch ? Circa 1 von 20 ! Nur ein Beispiel, aber was für Zeichen möchtest du sehen ?

perlini schrieb:
Auf der Insel gibt's Viertel mit hauptsächlich Deutschen. Ein Großteil weigert sich Spanisch oder gar mallorcinisch zu lernen. Man lebt unter sich. Sprich es gibt halt solche und solche.
Hm, gehört Malle nicht zu Deutschland *verwirrt* :mrgreen:
 
AlexK schrieb:
Wir wollen uns doch Nichts vormachen: 80-90% dieser Ehen zielen nunmal in die Richtung des Menschenhandels und ist dem Bereich der organisierten Kriminalität zuzurechnen... (den Weg habe ich weiter oben schon beschrieben). Und glaube mir, das Thema kenne ich zur genüge.....

Menschenhandel hat nix mit Integration und diversen Problemen zu tun.
Da müssen andere Maßnahmen wirken.

Selbst wenn man die Frauen nicht mehr mit H4 Empfängern verheiraten kann, mal ehrlich, gegen ein nettes Nebeneinkommen von 1.000 € im Monat hätte ich nichts einzuwenden.

Das Problem wird man mit der Regelung nicht los.

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Jetzt erklär mir mal bitte ganz logisch, wie ein Sozialhilfeempfänger ins Ausland reisen kann, dort eine Frau kennenlernen soll, die Ihm dann hinterherzieht.

Innerhalb der EU gelten erstmal andere Regeln, aber nen verarmter Hartzer, der kann sich doch nichtmal das Ticket bis zum nächsten Reisebüro leisten.

Stoiber bedient hier eindeutig nur die Stammtische, am Problem vorbei.

gruss kelle!

Da gib ich dir vollkommen Recht, deine Aussagen entsprechen fast immer die Realität, das gefällt mir sehr :mrgreen:
 
ich denke mal das wird jetzt auch nichtmehr helfen, für deutschland ist der vorhang nunmal gefallen .... sowas hätte früher kommen müssen.

vielleicht auch etwas zu pessimistisch....