Wehrdienst/Zivi und Ausbildung?

Ich weiß ja nicht wie du das siehst, aber wenn es zum Spannungsfall kommt muß es auch welche geben, die im Landesinneren auch weiterhin die Pflegebedürfigen weiter versorgen, die Krankenhäuser ihren Betrieb weiter aufrecht erhalten und bei Notfällen (Feuer=Feuerwehr, Strom weg=THW) DIR bzw. deiner Familie, die nicht im Kriegsdienst ist, helfen.

du hast ja ansich recht, nur es steht anscheinend nicht mehr in einem vernümpftigen Verhältnis. Ich höhre immer nur das die Wehrpflichtigen sich vor der Bundeswehr drücken und, wenn überhaupt, Zivildienst machen, nur irgendjemand muss später das Land Verteidigen ... an sich finde ich Zivildienst eine sehr gute Sache
 
Wie auch immer, ne demokratische Idee is es nicht. Statt zu streiten, in welchem Herrschaftssystem das nun das erste Mal auftrat, sollte man lieber über den Sinn der ganzen Veranstaltung diskutieren. =)

Wieso? Was ist demokratischer (Demokratie = Herrschaft des Volkes) als das Volk selbst an der Verteidigung des Volkes zu beteiligen?
 
[...] nur irgendjemand muss später das Land Verteidigen [...]
später? wann? vor wem? 8O
edit: und wenn ich mich im (unwahrscheinlichen) ernstfall drauf verlassen müsste, das sone horde hauptschüler mit 3 monaten ausbildung mein haus verteidigen soll, dann kann ich gleich überlaufen...
 
später? wann? vor wem? 8O
Terrorsiten, zudem verrichten viele Wehrpflichtige freiwillig ihren dienst im Ausland ... Soldaten werden auch bei Katastrophen eingesetzt

EDIT: Hauptschüler (einfacher Hauptschulabschluss) haben kaum eine Chace in die Bundeswehr zu kommen ... aber ich würde mich auch nur ungerne mit den Rücken zuden stellen
 
später? wann? vor wem? 8O
Das weiß man nicht, deshalb war es schon immer wichtig für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.

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Die Wehrpflicht gehört trotzdem abgeschafft. Ich sehe da allerdings einen anderen wichtigen Grund: die Truppe bringt es nicht. Benötigt wird ein schlagkräftiges Heer aus Spezialisten und möglichst politischen Kriegern.
Die BW ist eine versoffene Kindertruppe die im Ernstfall nicht einmal das Luxemburger Korps stellen könnte. :-?

EDIT: Deshalb habe ich mich ihr nicht angeschlossen.
 
Das weiß man nicht, deshalb war es schon immer wichtig für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.
du schon wieder :biggrin: ;)
Ich habe nix gegen eine Armee an sich, aber wie du schon so schön sagst, eine Wehrpflichtigen-Armee ist im Kampfeinsatz einem gut ausgebildeten Berufsheer gnadenlos unterlegen...
 
Die BW ist eine versoffene Kindertruppe die im Ernstfall nicht einmal das Luxemburger Korps stellen könnte. :-?
Dazu muss man aber auch sagen, das dies nur auf die Wehrpflichigen zutrifft, also nicht auf die Berufssoldaten. Ich kann aus meinem Erfahrungen sagen, das die Berufssoldaten eine richtig gute und teure Ausbildung haben, bei denen ist nichts mit einem Bier während der Arbeitszeit oder so. Zudem müssen die Soldaten schon einiges auf dem Kasten haben, damit diese überhaupt beim Bund eingestellt werden ... und das ist nicht gerade einfach, glaubt mir
 
später? wann? vor wem? 8O
edit: und wenn ich mich im (unwahrscheinlichen) ernstfall drauf verlassen müsste, das sone horde hauptschüler mit 3 monaten ausbildung mein haus verteidigen soll, dann kann ich gleich überlaufen...


Unwahrscheinlich ja? Hauptschüler? Du hast Ahnung von nix!
Ich hab schon mal geschrieben: Wenn man keine Ahnung hat...
 
Ihr seit ja tolle Staatsbürger ... wollt echte deutsche sein und verweigert den Wehrdienst ... man könnte ja was für das Vaterland tun :evil:

Was macht denn einen "echten Deutschen" aus? Ist jemand, der im Zivildienst tatsächlich den Menschen hilft, schlechter als einer aus der Bundeswehr? Ist jemand, der studiert und später mit seiner qualifizierten Arbeit den Wirtschaftsstandort Deutschland stützt, schlechter als einer aus der Bundeswehr? Das ist keine rationale Bewertung der individuellen Leistung, sondern rechtes Kindergartengeschwätz.

Seltsamerweise sind deine Argumente ja auch irgendwo gegen die Wehrpflicht. Du schreibst doch selbst, eine Berufsarmee wäre besser ausgebildet, ausgerüstet, einfach schlagkräftiger als ne bunt zusammengewürfelte Truppe von Halbfreiwilligen, die nur zum Bund gehen um jeden Abend einen neuen Promille-Weltrekord aufzustellen ;) Wenn die also gar nicht die optimale Lösung zur Verteidigung sind, wieso gibts dann sowas noch? Als großes Abenteuerlager? Damit mal jeder was "fürs Vaterland" getan hat?


Wieso? Was ist demokratischer (Demokratie = Herrschaft des Volkes) als das Volk selbst an der Verteidigung des Volkes zu beteiligen?

Demokratie bedeutet mehr, als dass alle 4 Jahre gewählt wird. (Über diesen Satz darf man gerne diskutieren.)
 
Beide Dienste sind wichtig und richtig. Ich habe damals einigen von meinen Soldaten dabei geholfen nachträglich ihren KDV- Antrag durchzuboxen und trotzdem ziehe ich den Hut vor den Jungs!
 
:ugly: Genau das was die Jungs brauchen:ugly:

Hauptschüler?:mrgreen:

EDIT: Dummer User? Du hast keine Ahnung vom Sinn der Wehpflicht, betitelst Soldaten als Hauptschüler und bringst auch sonst keine Argumente und nennst mich einen dummen User?
Das sind mir die Richtigen :D
That's the way it is SIR! ;)
 
du schon wieder :biggrin: ;)
Ich habe nix gegen eine Armee an sich, aber wie du schon so schön sagst, eine Wehrpflichtigen-Armee ist im Kampfeinsatz einem gut ausgebildeten Berufsheer gnadenlos unterlegen...

Deutsches Reich (Wehrpflicht) 1940 gegen England (Berufsarmee) und Frankreich (Wehrpflicht)?
 
natürlich waren die gut ausgebildet. Aber ab 1935 war die Wehrpflicht wieder eingeführt. Demzufolge kann man schon von einer Wehrpflichtarmee sprechen.