Wehrdienst+Frage zur Musterung

REXnoster

Member
10 Januar 2007
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HI !!!

Ich wurde vor kurzem T2 gemustert und bin mir noch nicht wirklich sicher, ob ich Wehrdienst oder Zivi mache, weil beides seine Nachteile hat ;)

Ich hab mal eine Frage: Durch den medizinischen Test wurde ich T2 gemustert...
...Aber wofür war denn dieser Psycho-Test (Kombinationen, Rechtschreibung, Mathematik...) ???
Wollten die einfach nur wissen, was ich so drauf hab?
--> Die haben mir nach dem Test gesagt, dass ich bei einer Skala von 1 bis 7 eine 1,6 hätte, was sehr gut wäre 8)

Gibt es so eine Skala überhaupt und was hab ich davon ?!?
Haben die mir das nur gesagt, damit ich nicht verweigere oder werde ich jetzt ganz sicher eingezogen, weil die in der Bundeswehr schlaue Leute brauchen (wer kein Deutsch spricht, kann ja auch keine Befehle verstehen ^^)

Yo, das wars erst mal...
Schon mal vorher danke für die Antworten 8)
Bis denn. :D
 
Zu meiner Zeit (8 Jahre her) gab es keinen Psychotest und auch nicht diese komische Skala, daher kann ich dazu nichts sagen.

Und ja, der Bund brauch schlaue Leute bzw. es werden dringend Offiziere gesucht, daher werden Abiturienten schon mehr genervt von denen, damit man sich nach dem Pflichtdienst zu einer Offizierslaufbahn verpflichtet.

Aber die Gedanken hättest du dir eigentlich schon vor der Musterung machen sollen, mich haben sie dort gefragt, wie ich mir meine Zukunft dort vorstelle und ich hab direkt gesagt VERWEIGERN :mrgreen:
Dann musste ich nur noch die schriftliche Verweigerung hinschicken und schon hatte ich Ruhe vor denen :ugly:
 
Die Skala gibt es. Der Test soll einfach checken, ob du was auf die Kette bekommst, dass hast du schon richtig erkannt.

Entscheide dich einfach, ich kenne nur einen Menschen, der den Bund blöd fand, aber der wäre auch nicht mein Zivildienst glücklich geworden (Wink @ tH).

Ansonsten stelle halt spezielle Fragen, hier sind etliche aktive/ehemalige Soldaten und auch Zivis.

<--- Zivildienstverweigerer, so nennt man mich in der Uni, also, wenn's Fragen gibt, frage halt ;)
 
Mir hats beim Bund auch nicht gefallen. Deswegen hab ich mich nach 3 Wochen ausmustern lassen. ^^
Meinen Kumpels, die an anderen Orten "stationiert" waren, fanden es wiederum ganz toll beim Bund. Ist also standortabhängig.

Die Skala ist dafür Nütze, dass die entscheiden wo sie dich hinstecken. Mir wurde ein gutes mechanisches Verständnis (oder so was in der Art) nachgesagt. Deswegen sollte ich zur Inst und dort wiederum in den Stab. Welch eine Logik :ugly:
 
danke...

Ich kann mich nicht wirklich entscheiden, weil ich...
- ...nichts gegen Wehrdienst hab, aber nicht sicher bin, ob ich die 3 Monate Grundwehrdienst überlebe (bin nicht unsportlich, habe aber keine Kondition).
- ...nichts gegen Zivildienst hab, aber die schlimmen Dinge (waschen, füttern...) nicht machen will.

Vielleicht lasse ich es wirklich einfach auf mich zukommen.
Aber diese ersten 3 Monate sind wirklich hart, oder ?!?
Ich meine den psychischen Druck (jeder schreit dich an^^) und natürlichen den physischen (Ausdauerläufe, Märsche, Hindernisbahnen usw.)....
Wenn man das geschafft hat, wird es glaub ich leichter -- aber schafft man das denn ohne Kondition :-?

@tomtom: Das ausmustern während dem Bund macht keine Probleme?
Wo bist du denn dann hingekommen und wie wars da ?!?
 
Was sollte das denn für Probleme machen? Wobei... ein Problem gibts schon: Du bekommst ein DU (Dienstunfähigkeitsverfahren), was ca. 6 Wochen dauert und du bist KZH (krank zu Hause). In dieser Zeit bekommst du weiterhin deinen Mini-Sold. Wenn du das mit deinem Gewissen nicht vereinbaren kannst, dann geh nicht zum Bund und lass dich in der AGA (allgemeine Grundausbildung) ausmustern ;)

Ich war in Gotha, bei der 6. Inst. Batallion weiß ich nicht mehr. :oops:

Was das Schreien angeht, das hat mich weniger gestört. Unser Ausbilder war dämlich und wusste sich nicht anders zu wehren ;) Wobei ich sagen muss: Ich war ein "Problemkind". War in den 3 Wochen 2 Mal beim Kompaniecheff mit der Androhung auf ein DisZi.

Aber was mir nicht gefallen hat, war das frühe Aufstehen, Verpflegung/Versorgung und der mikrige Sold. Ich war im Sommer 2002 beim Bund. Wer sich noch erinnern kann: Da war es sauwarm und die haben es nicht auf die Reihe bekommen uns ausreichend mit Wasser zu versorgen.

Was mich aber wirklich zum Aufhören bewogen hat, war das Geld. Einfach viel zu wenig.
 
- ...nichts gegen Zivildienst hab, aber die schlimmen Dinge (waschen, füttern...) nicht machen will.
Was hast du denn für Vorstellungen *g*
Du kannst dir doch deine Zivildienststelle selbst suchen, dann nimmst du einfach eine, wo du sowas nicht machen musst und gut ist ;)
Ich war bei der Johanniter Unfall Hilfe in Essen und bin dort mit dem Auto rumgekurvt für Transporte (Blut und Medikamente) und für Hausnotruf. Da hat man auch mit alten Menschen zu tun, aber nur rein medizinisch und wenn die ankamen von wegen Urinbeutel voll oder so einen Dreck, sorry, ich mach nur medizinische Sachen, für die anderen Sachen ist der Pflegedienst da :mrgreen:

Ein Kollege von mir hat sich in einem Büro den Arsch platt gesessen und mehr Pause wie alles andere gemacht.
 
- ...nichts gegen Zivildienst hab, aber die schlimmen Dinge (waschen, füttern...) nicht machen will.
Alles Gewohnheit. Außerdem gibts doch auch ne ganze Reihe Zivistellen wo du als Hausmeister oder so arbeitest. Wobei ich dir eher die pflegerischen Tätigkeiten ans Herz legen würde. Da lernste wirklich was bei...ich möchte die Zeit unter keinen Umständen missen möchten. :)
Naja, und Bund...wer Spaß dran hat. Ich kanns nicht verstehen...
 
;) Ich hab vielleicht ein wenig übertriebene Vorstellungen...
Aber diese Arbeiten muss ich ja dann auch 9 Monate lang machen...
Ich werde mich noch informieren, wo ich Zivi machen kann und welche Aufgaben ich da hätte...

Mir ging es ja jetzt hauptsächlich um den Wehrdienst, den ich wahrscheinlich über den Winter machen müsste... *toll*
Wenn die Grundausbildung nicht allzu schlimm ist, sodass man es auch als unsportlicher+ohne Ausdauer schafft, dann werde ich wohl den Wehrdienst machen. Die Bezahlung ist mir dann relativ egal, weil es ja "nur" 9 Monate sind.
:( Allerdings besteht die Ausbildung ja hauptsächlich aus Ausdauerläufen, Märschen, Hindernisbahnen und Sport für den PFT (Physical Fitness Test)
--> oder wie oft macht man so was? (wie sieht da überhaupt eine Wochenplanung aus?)

Das Problem ist eben, dass ich überhaupt keine Vorstellungen habe und nicht gerade viel positives höre, sondern nur wie hart und anstengend die Ausbildung ist...
 
Also ich werde meinen Zivi im Ausland machen, heisst das ich dann im Ausland (wie Australien oder so) in einer Austauschorganisation eine Aufpasserperson bin und so was arbeite. Aber dadurch kann man auch wieder Erfahrungen sammeln ;)
 
Die AGA (Grundausbildung) ist zu schaffen, so schwer ist die nicht. Sport ist in den 3 Monaten nicht die Hauptaufgabe, es gibt etliche Themengebiete die nur angerissen werden, darum geht es in der AGA.

Winter? Freu dich, Winter ist gut, keine Mücken im Biwak, kein abartiges Schwitzen beim Marschieren, Lagerfeuer in der Nacht ...
Allerdings besteht die Ausbildung ja hauptsächlich aus Ausdauerläufen, Märschen, Hindernisbahnen und Sport für den PFT (Physical Fitness Test)
--> oder wie oft macht man so was? (wie sieht da überhaupt eine Wochenplanung aus?)
Quatsch.
Formaldienst. Politische Bildung, Waffenkunde, Schießen, Kriegsrechte, Verhalten in Uniform, Wachdienst, LANGEMARP (*g*), ErstHelfer, Biwak, Gelöbnis, Sport, HiBa, und und und.

PFT? 2x im Normalfall ^^, einmal zu Beginn der AGA:
Liegestützen, Standsprung, Ausdauerlauf, Situps etc. Einfaches Zirkeltraining.
Und einmal gegen Ende, um zu schauen ob du dich körperlich verbessern konntest.

Normaler Tagesablauf in der AGA ?

Aufstehen, anziehen, stube schnell reinigen, antreten, "frühsport", Frühstück. Ausbildung .... Mittag .... Ausbildung .... Unterricht.

So in der Art. Je nachdem was ihr gerade tut. ABC Ausbildung, Schießkunde, Landesverteidigung, EAKK und und und.
 
Die AGA ist von Kompanie zu Kompanie unterschiedlich. Bei mir war es sehr sportlich, aber aufgrund der Kameratschaft geht das schon.
Wenn du k.o. bist, dann stützen dich andere und nehmen dir teilweise dein Gepäck ab. Wird dann zwar für die anderen schwerer, aber ist machbar. Ich durfte z.B. mal 3 Gewehre tragen (G3 á 4,4 Kilo).

Trotzdem ist Unsportlichkeit ein recht großer Nachteil und kann dazu führen, dass dich die Ausbilder ärgern.
 
Schön mal was aus erster Hand zu hören :D

--> Quatsch. Formaldienst. Politische Bildung, Waffenkunde, Schießen, Kriegsrechte, Verhalten in Uniform, Wachdienst, LANGEMARP (*g*), ErstHelfer, Biwak, Gelöbnis, Sport, HiBa, und und und.
mmmh...Hört sich tatsächlich nicht so schlecht an ^^
Ich bin weder total unsportlich noch dick oder so - ich dürfte also nicht viele Probleme haben, wenn es nicht nur um Ausdauer geht...

Je länger ich drüber nachdenke, desto eher glaube ich, dass ich das ruhig mal machen könnte...
danke noch mal.
bis bald. 8)
 
Zuletzt bearbeitet:
Studieren+Wehrdienst

HI !!!
Eine Frage hätte ich noch...

Wie läuft das denn mit Studieren und dem Wehrdienst ?!?
Kann ich den Wehrdienst verschieben wenn ich mir noch vor der Einberufung einen Studienplatz hole ?!?
Wenn nicht: Wird mir die Zeit als Zivi bzw im Wehrdienst bei einer eventuellen Wartezeit (wegen Numerus Clausus) angerechnet ???
Oder nennt mir einfach ne Internetseite, wo diese Sachen beschrieben werden...

Danke.
Bis denn...