Wehr- und Zivildienst umgehen können?

am besten einfach alles hinschreiben was du hast, egal wie unwichtig. Dann können sie auswerten.
Naja, man sollte aber auch nichts angeben, was man net wirklich hat.
Gab da mal irgendwann ne News dazu, da wurde einem die Zahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung verweigert, weil er bei Abschluss einige Krankheiten nicht angegeben hatte, die er aber gegenüber der Bundeswehr angegeben hatte.
Und die Versicherungen nehmen gerne alle möglichen Krankenakten zur Einsicht. https://www.versicherungen-blog.net/2007/03/12/musterung/

anddie
 
ich kenn auch einen, der wegen allergien ausgemustert wurde. der hat aber auch so ziemlich alles was man haben kann:ugly:
 
Wie siehtn das bei Migräne aus?

Bevor jetzt jmd sagt: "Wegen Kopfschmerzen wird man net ausgemustert"....der möge sich erstmal über die Migräne informieren, bevor er postet.

Ich mein, es kann innerhalb von 15 Minuten soweit sein, dass man nur noch aufm Boden liegt und vor Schmerzen schreit und sich nicht mehr wirklich bewegen kann...
 
Bei mir klappte das Ausgemustert-werden durch das ADHS.. was mir erst später wirklich bewusst wurde (habe mir halt vor der Musterung massig Coffein reingehauen und so.. weil ich dachte, das hilft vielleicht - und dann sagte man mir dass ich auch so ausgemustert worden wäre.)
 
Naja, davon werd ich immer sehr hibbelig. Aber wie gesagt, ich wäre eh ausgemustert worden. Und denke im Nachhinein auch, dass ich nicht allein wegen des Coffeins ausgemustert worden wäre.
 
Außerdem würde ich am Liebsten gar nicht hin (da es für mich Verschwendung meines Lebens ist, in der ich was anderes machen kann).
Sollte ich mich aber entscheiden müssen, würde ich lieber Bundeswehr machen;)[/quote]

Immer dasselbe Problem, mich würde nur interessieren, was Du dann sinnvolles machen würdest? Naja, geht mich ja nix an aber mit der Eistellung solltest beim Bund eh nicht aufschlagen, da du es dort schwer haben wirst.
Nimm mal alle Atteste und schick sie ein, aber verlass dich nicht darauf das das reicht, weil eine Sensibilisierung ist keine jahrelange Behandlung, zumal es auch sowas wie Bundeswehrkrankenhäuser gibt und Ärzte, die dich dann im Zweifelsfall behandeln könnten. Anders siehts natürlich aus, wenn Dir ein Bein oder so fehlt...

*gröölll*
 
Außerdem würde ich am Liebsten gar nicht hin (da es für mich Verschwendung meines Lebens ist, in der ich was anderes machen kann).
Sollte ich mich aber entscheiden müssen, würde ich lieber Bundeswehr machen;)

Immer dasselbe Problem, mich würde nur interessieren, was Du dann sinnvolles machen würdest? Naja, geht mich ja nix an aber mit der Eistellung solltest beim Bund eh nicht aufschlagen, da du es dort schwer haben wirst.
Nimm mal alle Atteste und schick sie ein, aber verlass dich nicht darauf das das reicht, weil eine Sensibilisierung ist keine jahrelange Behandlung, zumal es auch sowas wie Bundeswehrkrankenhäuser gibt und Ärzte, die dich dann im Zweifelsfall behandeln könnten. Anders siehts natürlich aus, wenn Dir ein Bein oder so fehlt...

*gröölll*
Hab jetzt einfach mal alles einegschickt..mal schauen was bei rauskommt.

Zur Frage, was ich sinnvolles machen würde....möchte gerne nach meinem Abi ein Studium beginnen und wenn ich dann noch "sowas" machen muss, werd ich ja noch nen Jahr älter bis ich Anfang "Geld zu verdienen" und das möchte ich vermeiden, deshalb lerne ich lieber für meine Zukunft als irgend sowas sinnloses zu machen, wovon ich letztendlich gar nichts hab außer paar Euro im Monat. Mag ja sein das einige damit kein Prob haben da hin zu gehen, aber für mich schon.... gerade weil auch in der Schule immer das "autonome" Menschenbild vertreten wird und doch eigentlich frei ist, selber entscheiden kann und das ganze was die da hin und wieder sagen, aber dann MUSS ich zum Bund oder Zivi oder wie? ;)
 
Jedes Jahr 10.000 Kriegsdienstverweigerer zu Unrecht tauglich gemustert

Grobe Benachteiligung bei zu früh gestellten KDV-Anträgen

Rund 10.000 eigentlich untaugliche Wehrpflichtige werden jedes Jahr als tauglich eingestuft, weil sie bereits vor der Musterung einen Kriegsdienstverweigerungsantrag gestellt haben. Das belegen Zahlen, die die Bundesregierung jetzt mit einem Erfahrungsbericht über das Kriegsdienstverweigerungsgesetz vorgelegt hat.

Im Durchschnitt werden etwa 60% der Wehrpflichtigen bei der Musterung als wehrdienstfähig eingestuft. Von 100.000 Gemusterten kommen also 60.000 für den Wehrdienst, im Falle der Kriegsdienstverweigerung für den Zivildienst in Frage. Bei denen, die vor der Musterung bereits einen Kriegsdienstverweigerungsantrag stellen, sind es aber 70.000, die als tauglich eingestuft werden. Obwohl das Gesetz die Anwendung gleicher Kriterien vorschreibt, kommt es zu diesen unterschiedlichen Ergebnissen. Kriegsdienstverweigerer werden offensichtlich willkürlich für tauglich erklärt, obwohl sie nach den Musterungskriterien eigentlich untauglich sein müssten.

Die Zentralstelle KDV rät allen Kriegsdienstverweigerern, den KDV-Antrag grundsätzlich erst nach Abschluss des Musterungsverfahrens, also frühestens nach der Aushändigung des Musterungsergebnisses, zu stellen. Wer vorher verweigert, kann sich nicht darauf verlassen, fair gemustert zu werden. Einen Nachteil gibt es dadurch nicht.

Die Bundesregierung hat Mitte Mai 2007 den Bundestagsfraktionen einen Bericht zu den Erfahrungen mit dem seit November 2003 geltenden Kriegsdienstverweigerungs-Gesetz vorgelegt. Dieser Bericht enthält zahlreiche Angaben zu dem KDV-Verfahren. Den Regierungsbericht und eine ausführliche Auswertung finden Sie unter https://www.zentralstelle-kdv.de/kdvng-bericht.htm

Die Zahlen im Detail:

2005 haben 105.433 Wehrpflichtige vor oder zu Beginn der Musterung einen KDV-Antrag gestellt. Bei den Musterungen dieses Jahres wurden 61,1 % der Wehrpflichtigen als tauglich eingestuft. Da nur die KDV-Anträge der Tauglichen zur Bearbeitung an das Bundesamt für den Zivildienst abgegeben werden, hätten dort 64.420 Anträge eingehen dürfen. Tatsächlich gingen aber 74.658 KDV-Anträge dort ein.

2006 haben 101.161 Wehrpflichtige vor oder zu Beginn der Musterung einen KDV-Antrag gestellt. Bei den Musterungen dieses Jahres wurden 59,9 % der Wehrpflichtigen als tauglich eingestuft. Da nur die KDV-Anträge der Tauglichen zur Bearbeitung an das Bundesamt für den Zivildienst abgegeben werden, hätten dort 60.595 Anträge eingehen dürfen. Tatsächlich gingen aber 70.127 KDV-Anträge dort ein.


Quelle:

Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e.V.
Sielstraße 40, 26345 Bockhorn
Tel.: 04453/9864888, Fax: 04453/9864890
E-Mail: [email protected]
Internet: www.zentralstelle-kdv.de
 
Hast du schonmal darüber nachgedacht, wenn du nicht ausgemustert wirst, zum THW zu gehen? da musst du dann 6 Jahre hin (hört sich erstmal lang an) du musst im Jahr aber 120 Stunden leisten, was meist Abends ist, und wunderbar neben dem Studium/Schule/Arbeit machbar ist. Es gibt da auch das tolle Gesetz, dass du durchs THW keinen nachteil im job haben darfst, also dein Studium in keinem Fall gehindert wird. ich bin selber seit 1998 in der Jugend gewesen, bin jetzt seit 3 Jahren bei den Erwachsenen und hab mich vor 2 Jahren verflichtet (geht erst ab 18 ) ich hab dies Jahr selber Abi geschrieben, mache dann anschließend eine Ausbildung und will dann studieren. Es gab für mich noch nie Probleme zwischen Schule und THW. Der vorteil wie gesagt ist, dass man kein Jahr "verschenkt", sondern direkt nach dem Abi studieren kann.