CashButterfly
abgemeldet
- 1 Mai 2006
- 756
- 88
In unserer Tageszeitung wird gerade eine hitzige Diskussion geführt, über die Reduzierung der Stadttauben...mit sehr kontroversen Meinungen.
Ich wohne in einem netten 55000-Einwohner Städtchen, mit einem schönen Marktplatz im Zentrum. Dort befinden sich 2 Kirchen, das Rathaus, Geschäfte und ein Eiscafe mit Sitzgelegenheiten im Freien.
Seit Jahren schon, haben Tauben den Platz für sich erobert. Ist ein schöner Zeitvertreib, im Cafe zu sitzen und den Tauben zuzuschauen.
Jetzt will man sie wegen Überpopulation vergiften.
In der Zeitungsdiskussion gibt es 2 Parteien, die ihre Argumente einbringen.
Die Stadtverwaltung sagt:
- Die Tauben verunreinigen die Gebäude und eine Sanierung wäre zu teuer
- Die Tauben würden Salmonellose übertragen
- Der morgendliche Lärm störe die Anwohner
- Überpopulation muß im Griff behalten werden
- Die Menschen würden sich nicht an das Futterverbot halten
- Wegen der reichlichen Nahrung, würden die Tauben ganzjährlich brüten, was zur Überbevölkerung geführt hat
Der Tierschutzverein argumentiert:
- Vergiftung ist der falsche Weg. Man solle die Tauben mit Futter aus der Stadt, auf ein naheliegendes städtisches Gelände (Fuhrpark) locken, einen Taubenschlag bauen und ihnen beim Brüten die Eier mit Atrappen austauschen
- Die Taubenzüchter aufklären, damit ihnen die Tauben nicht wegfliegen, weil Stadttauben ehemalige Haustauben wären
- Schilder aufstellen, die besagen, dass Füttern verboten ist und die Folgen erklären
- Auf bessere Hygiene im Stadtzentrum achten (speziell das Eiscafe)
- Einen Taubenbeauftragten einstellen, der die Leute auf verbotene Fütterung hinweist
- In den Gelegen die Eier austauschen, falls sie sich nicht weglocken lassen
Jetzt meine Frage: Wie denkt ihr darüber? Welche Partei bringt die besseren Argumente und wie steht ihr generell zu Stadttauben?
Ich erinnere nur an den Markusplatz in Venedig, wo die Tauben die Attraktion schlechthin sind.
Gruß
CashButterfly
Ich wohne in einem netten 55000-Einwohner Städtchen, mit einem schönen Marktplatz im Zentrum. Dort befinden sich 2 Kirchen, das Rathaus, Geschäfte und ein Eiscafe mit Sitzgelegenheiten im Freien.
Seit Jahren schon, haben Tauben den Platz für sich erobert. Ist ein schöner Zeitvertreib, im Cafe zu sitzen und den Tauben zuzuschauen.
Jetzt will man sie wegen Überpopulation vergiften.
In der Zeitungsdiskussion gibt es 2 Parteien, die ihre Argumente einbringen.
Die Stadtverwaltung sagt:
- Die Tauben verunreinigen die Gebäude und eine Sanierung wäre zu teuer
- Die Tauben würden Salmonellose übertragen
- Der morgendliche Lärm störe die Anwohner
- Überpopulation muß im Griff behalten werden
- Die Menschen würden sich nicht an das Futterverbot halten
- Wegen der reichlichen Nahrung, würden die Tauben ganzjährlich brüten, was zur Überbevölkerung geführt hat
Der Tierschutzverein argumentiert:
- Vergiftung ist der falsche Weg. Man solle die Tauben mit Futter aus der Stadt, auf ein naheliegendes städtisches Gelände (Fuhrpark) locken, einen Taubenschlag bauen und ihnen beim Brüten die Eier mit Atrappen austauschen
- Die Taubenzüchter aufklären, damit ihnen die Tauben nicht wegfliegen, weil Stadttauben ehemalige Haustauben wären
- Schilder aufstellen, die besagen, dass Füttern verboten ist und die Folgen erklären
- Auf bessere Hygiene im Stadtzentrum achten (speziell das Eiscafe)
- Einen Taubenbeauftragten einstellen, der die Leute auf verbotene Fütterung hinweist
- In den Gelegen die Eier austauschen, falls sie sich nicht weglocken lassen
Jetzt meine Frage: Wie denkt ihr darüber? Welche Partei bringt die besseren Argumente und wie steht ihr generell zu Stadttauben?
Ich erinnere nur an den Markusplatz in Venedig, wo die Tauben die Attraktion schlechthin sind.
Gruß
CashButterfly

