News USA: Ex-Todestraktinsasse nun "offiziell unschuldig" (Update)

Eigentlich geht es darum nicht mehr um das Opfer, sondern um die Allgemeine Sicherheit.
Oder willst du sagen das man z.B. Charles Manson nicht entlässt, weil er es verdient hat, in der Zelle zu schmoren?
Nein, es geht eher darum, dass es Manson nicht bereut und sagt er würde es wieder tun. Und weswegen sollte man ihn dann rauslassen?

Hallo,

Würdest du eins und eins zusammenzählen und nicht immer zwischen den Zeilen lesen wüsstest du das der Beitrag eher ironisch auf den Beitrag meines Vorredners ausgelegt war :biggrin:
 
Das "Problem" / der Konflikt an der Gerechtigkeit (bzw. der Frage "Was verdient der Täter?") ist, dass es aus den Gefühlen der Menschen entsteht und somit die logische Urteilsfähigkeit eingeschränkt ist.
Man handelt und denkt aus den Emotionen heraus und antwortet bei Kindesmisshandlung und Mord fast reflexartig mit Todesstrafe oder "dem sollte das gleiche passieren" - was dann das Unrecht wieder aufwiegt bzw. die Gemüter beruhigt.
Das Gemüt = das aus dem Gleichgewicht gebrachte Gerechtigkeitsgefühl.
Jemand tat etwas Schlimmes, es entsteht ein Ungleichgewicht, durch die Todesstrafe wird dieses Ungleichgewicht aus der Welt geschafft.
Rache-Denken eben.

Oder?

Ich möchte mit dieser Ansicht keine Straftat (Handlung gegen die menschlichen Regeln und Moral) verteidigen, nur den ewigen Bestrafungsgedanken, der in der gesamten Menschheitsgeschichte kein Frieden brachte.
 
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