Im folgenden Thread würde ich gerne mal über unsere Gesellschaft reden.
Dazu gedenke ich zuerst eigene negative Erfahrungen einzubringen und dann Neuigkeiten aus der Presse, denn ich muss irgendwie mal meinen Frust ablassen und verspüre den Drang über unsere Gesellschaft zu diskutieren.
Zuerst zu meinen eigenen Erfahrungen:
Erstes Beispiel:
Ich bin mitten im Abitur und habe vor, Medizin zu studieren und lerne demnach sehr viel um meine Ziele zu verwirklichen. Meine Freunde wissen genau, wieviel mir daran liegt Arzt zu werden. Vielen habe ich schon in ernsten Situationen beigestanden und ihnen geholfen, was ich auch gerne gemacht habe. Nun häufen sich vermehrt Sprüche wie: Na, musst du wieder lernen, hast ja keinen Bock auf uns! Oder nach einer Abiklausur, wo ich vieel für gelernt hab, wo aber wenig wissen abgefragt wurde, empfing mich von einem eigtl super Kumpel der hämische Kommentar: Dafür hast du wohl umsonst gelernt *grins*. Hinter meinem Rücken lästern sie über mich, obwohl sie wissen mir gehts nicht gut und ich stehe unter Strom und obwohl sie wissen, dass ich meine Ziele verwirklichen will. Es gibt keinerlei Verständnis oder Zuspruch für mich. Keiner fragt mal nach, wie es mir geht oder ähnliches. (nein ich will kein mitleid). Ist die Gesellschaft wirklich nur noch so, dass sie nach kurzfristigem Spaß strebt? Meine besten Freunde kehren mir den Rücken zu und nur wenige akzeptieren, dass ich kurzfristig wenig Zeit habe!
Zweites Beispiel:
vor ca 2 Jahren hatte ich eine wirklich heftige Operation, die schlimme Folgen hätte haben können (Querschnittslähmung zB). Während der vier wochen, die ich da lag, haben mich von sich aus nur 2 Kumpels angerufen und aufgemuntert. Nur einer ist 4 std angereist und 4 std abgereist um mich zu sehen! Noch nichtmal erkundigt haben sie sich! Bedeutet Freundschaft mittlerweile soo wenig? Ich würde ohne Zögern meine Freunde im Krankenhaus besuchen und ihnen beistehen!
Ich hab einfach das Gefühl, dass für viele Menschen nur noch Hedonismus zählt. Leben bekommt dadurch einen Sinn, dass man selber Spaß hat. Das zeigt sich auch an vielen oberflächlichen Gesprächen: Was machst du heute abend? Wo gehst du saufen? usw... ich finde um mich herum kaum Menschen, mit denen man über wirklich tiefgründiges reden kann, aber vielleicht kenne ich auch nur die falschen Leute.
Ich selber versuche christlich zu leben, mich um den nächsten zu kümmern und ähnliches, auch wenn es nicht immer geht und einfach ist. Ich frage mich einfach, wie kommt es dazu, dass es so wenig wirklich tiefe Freundschaften gibt? Warum zählen Äußerlichkeiten (aussehen, kleidung) soviel und warum verlässt man selten die Ebene des Small-Talks? Liegt es vielleicht daran, dass die Menschen zunehmend gehetzter sind zB durch den Beruf?
Neuigkeiten aus Zeitungen und Fernsehen:
Amokläufe mehren sich. Meistens Leute, die als "sehr nett und höflich, aber zurückhaltend" eingestuft werden. Wie kommt es dazu, dass sich Menschen so abschotten können und sich isolieren und es keinen gibt der sie auffängt, wenn sie doch eigentlich so "nett und höflich" sind. Wird die Gesellschaft zunehmend egoistischer?
wollte eigtl noch was einfügen, habs aber leider vergessen.
Sorry, aber das musste ich einfach ablassen... spinne ich etwa oder seht ihr das ähnlich?
Dazu gedenke ich zuerst eigene negative Erfahrungen einzubringen und dann Neuigkeiten aus der Presse, denn ich muss irgendwie mal meinen Frust ablassen und verspüre den Drang über unsere Gesellschaft zu diskutieren.
Zuerst zu meinen eigenen Erfahrungen:
Erstes Beispiel:
Ich bin mitten im Abitur und habe vor, Medizin zu studieren und lerne demnach sehr viel um meine Ziele zu verwirklichen. Meine Freunde wissen genau, wieviel mir daran liegt Arzt zu werden. Vielen habe ich schon in ernsten Situationen beigestanden und ihnen geholfen, was ich auch gerne gemacht habe. Nun häufen sich vermehrt Sprüche wie: Na, musst du wieder lernen, hast ja keinen Bock auf uns! Oder nach einer Abiklausur, wo ich vieel für gelernt hab, wo aber wenig wissen abgefragt wurde, empfing mich von einem eigtl super Kumpel der hämische Kommentar: Dafür hast du wohl umsonst gelernt *grins*. Hinter meinem Rücken lästern sie über mich, obwohl sie wissen mir gehts nicht gut und ich stehe unter Strom und obwohl sie wissen, dass ich meine Ziele verwirklichen will. Es gibt keinerlei Verständnis oder Zuspruch für mich. Keiner fragt mal nach, wie es mir geht oder ähnliches. (nein ich will kein mitleid). Ist die Gesellschaft wirklich nur noch so, dass sie nach kurzfristigem Spaß strebt? Meine besten Freunde kehren mir den Rücken zu und nur wenige akzeptieren, dass ich kurzfristig wenig Zeit habe!
Zweites Beispiel:
vor ca 2 Jahren hatte ich eine wirklich heftige Operation, die schlimme Folgen hätte haben können (Querschnittslähmung zB). Während der vier wochen, die ich da lag, haben mich von sich aus nur 2 Kumpels angerufen und aufgemuntert. Nur einer ist 4 std angereist und 4 std abgereist um mich zu sehen! Noch nichtmal erkundigt haben sie sich! Bedeutet Freundschaft mittlerweile soo wenig? Ich würde ohne Zögern meine Freunde im Krankenhaus besuchen und ihnen beistehen!
Ich hab einfach das Gefühl, dass für viele Menschen nur noch Hedonismus zählt. Leben bekommt dadurch einen Sinn, dass man selber Spaß hat. Das zeigt sich auch an vielen oberflächlichen Gesprächen: Was machst du heute abend? Wo gehst du saufen? usw... ich finde um mich herum kaum Menschen, mit denen man über wirklich tiefgründiges reden kann, aber vielleicht kenne ich auch nur die falschen Leute.
Ich selber versuche christlich zu leben, mich um den nächsten zu kümmern und ähnliches, auch wenn es nicht immer geht und einfach ist. Ich frage mich einfach, wie kommt es dazu, dass es so wenig wirklich tiefe Freundschaften gibt? Warum zählen Äußerlichkeiten (aussehen, kleidung) soviel und warum verlässt man selten die Ebene des Small-Talks? Liegt es vielleicht daran, dass die Menschen zunehmend gehetzter sind zB durch den Beruf?
Neuigkeiten aus Zeitungen und Fernsehen:
Amokläufe mehren sich. Meistens Leute, die als "sehr nett und höflich, aber zurückhaltend" eingestuft werden. Wie kommt es dazu, dass sich Menschen so abschotten können und sich isolieren und es keinen gibt der sie auffängt, wenn sie doch eigentlich so "nett und höflich" sind. Wird die Gesellschaft zunehmend egoistischer?
wollte eigtl noch was einfügen, habs aber leider vergessen.
Sorry, aber das musste ich einfach ablassen... spinne ich etwa oder seht ihr das ähnlich?