News Universitäten drohen mit Ausweitung des Numerus clausus

Ach so - dann ist jede Bibliothek also besser als eine Eliteuni, weil man selber lesen muss? :doh:
Noe, weil die Bücherei so gut wie nichts kostet.

Warum gibt es eigentlich Yale, Havard, das MIT, die U-Dub, die Sorbonne und Cambridge... :roll:
Das sind Relikte aus der Zeit vor Erfindung des Buchdrucks, als Bücher noch per Hand abgeschrieben wurden und waren das weltliche geistige Gegengewicht zu den Klöstern.

Das gilt durchaus im Allgemeinen. Ein Maschinenbauingenieur wird IMMER mehr gehalt bekommen als ein Maschinenschlosser Lohn, auch wenn der fachlich ebenso kompetent ist.
Das dient wahrscheinlich dazu die Universitäten aufzuwerten. Eine andere Erklärung dafür ist mir bisher nicht eingefallen?
 
Zuletzt bearbeitet:
@MartyMcFly: IN Hessen fehlt der Sachbezug, bzw. wird fehlen.

Allerdings ändert sich NICHTS für den Bildungsetat, wenn ein Bundesland (hypothetisch) 200 mio Einnahmen aus Studiengebühren erwirtschaftet und im Selben Jahr den Hochschuletat um 200 mio kürzt...
In welchem Bundesland ist das denn passiert? Wenn das so wäre, dann wäre das nicht in Ordnung. Ich wüsste aber auf Anhieb kein Bundesland, welches den Bildungsetat für Hochschulen auffallend drastisch gekürzt hätte.

Und auch, wenn ich in diesem Thread in einen riesigen Fettnapf trete: Ich finde das völlig in Ordnung, dass diejenigen, die den Nutzen haben, an den Kosten beteiligt werden. Nicht verständlich ist es allerdings, den Studenten während des Studiums die Kosten zu berechnen. Warum macht man das nicht anschliessend, wenn sie Geld verdienen?

Marty
 
In welchem Bundesland ist das denn passiert? Wenn das so wäre, dann wäre das nicht in Ordnung. Ich wüsste aber auf Anhieb kein Bundesland, welches den Bildungsetat für Hochschulen auffallend drastisch gekürzt hätte.

Siehe (hypothetisch)! Ich habe keine Zahlen, aber den Bildungsetat darstisch zu kürzen, ohne das es ausffällt, ist durchaus möglich: Kosten aus anderen Töpfen dem Bildungsetat auflasten, Kredite und Bürgschaften zurückhalten, Angekündigte Erhöhungen Aussetzen etc.

Und auch, wenn ich in diesem Thread in einen riesigen Fettnapf trete: Ich finde das völlig in Ordnung, dass diejenigen, die den Nutzen haben, an den Kosten beteiligt werden. Nicht verständlich ist es allerdings, den Studenten während des Studiums die Kosten zu berechnen. Warum macht man das nicht anschliessend, wenn sie Geld verdienen?

Warum sollten Wir Steuerzahler den Studies einen zinslosen Kredit gewären? Und soo groß ist der fettnapf auch nicht - ich bin ja der selben Meinung, wenn der "Profit" für alle dadurch größer wird.
 
Siehe (hypothetisch)! Ich habe keine Zahlen, aber den Bildungsetat darstisch zu kürzen, ohne das es ausffällt, ist durchaus möglich: Kosten aus anderen Töpfen dem Bildungsetat auflasten, Kredite und Bürgschaften zurückhalten, Angekündigte Erhöhungen Aussetzen etc.
Naja, dann sind das nur Mutmaßungen, mehr noch nicht. Und dem Land jetzt schon vorzuwerfen, sich daran zu bereichern, um dann nachher nur damit zu kommen, dass es ja möglich wäre, finde ich schwach...

Warum sollten Wir Steuerzahler den Studies einen zinslosen Kredit gewären?
Sollen wir ja auch gar nicht. Ich stelle mir die Finanzierung von Unis folgendermassen vor:

Studium ist kostenlos.
Sollte ein Student nach abgeschlossenem Diplom einen Job bekommen und, sagen wir mal, mehr als 4.000 Euro verdienen, dann muss er davon 5% abgeben. Für den Rest seines Lebens. Verdient er weniger, zahlt er nicht. So finanziert sich eine Uni prima, die aktuellen Studenten können sich auf das studieren konzentrieren und alle sind glücklich.

Marty
 
Naja, dann sind das nur Mutmaßungen, mehr noch nicht. Und dem Land jetzt schon vorzuwerfen, sich daran zu bereichern, um dann nachher nur damit zu kommen, dass es ja möglich wäre, finde ich schwach...

Ach so - die Zustände an unseren Unis sind SO paradiesisch, das der Eindruck von Zuwenig finanzmitteln gar nciht aufkommen kann und als verwerflich eingestuft wird... :evil:

Sollen wir ja auch gar nicht. Ich stelle mir die Finanzierung von Unis folgendermassen vor:

Studium ist kostenlos.
Sollte ein Student nach abgeschlossenem Diplom einen Job bekommen und, sagen wir mal, mehr als 4.000 Euro verdienen, dann muss er davon 5% abgeben. Für den Rest seines Lebens. Verdient er weniger, zahlt er nicht. So finanziert sich eine Uni prima, die aktuellen Studenten können sich auf das studieren konzentrieren und alle sind glücklich.

Marty

Dann wird es in Zukunft massig 3999€-Jobs für Akademiker geben... :LOL:

Es fehlt ein Rückkopplungseffekt meiner Ansicht nach - ein Student, der eine Regelstudienzeit von 10 Semestern hat, kann sicherlich von seinen eigenen Gebühren profitieren - und das sollte ja der Sinn der Sache sein.
 
Ach so - die Zustände an unseren Unis sind SO paradiesisch, das der Eindruck von Zuwenig finanzmitteln gar nciht aufkommen kann und als verwerflich eingestuft wird... :evil:
Du biegst es Dir hin, bis es passt, oder? Hier ist wörtlich die Aussage gekommen, das Land würde seinen Haushalt mit den Studiengebühren sanieren. Auf meine Frage, welche Belege es dafür gibt, kommt die Antwort "keine, aber möglich wäre es".

Der Staat saniert auch mit den Kindergartenbeiträgen seinen Haushalt, oder? Möglich wäre es doch.

Dann wird es in Zukunft massig 3999€-Jobs für Akademiker geben... :LOL:
Ich glaube nicht, dass ein Akademiker, der 5.000 - 10.000 Euro im Monat verdienen kann, auf einen Grossteil verzichtet, weil er sonst 250-500 Euro davon abgeben muss. Was es nicht mehr geben dürfte wären Akademiker , die zwischen 4.000 und 4.220 Euro verdienen, die bleiben lieber bei 3.999.

Marty
 
Du biegst es Dir hin, bis es passt, oder? Hier ist wörtlich die Aussage gekommen, das Land würde seinen Haushalt mit den Studiengebühren sanieren. Auf meine Frage, welche Belege es dafür gibt, kommt die Antwort "keine, aber möglich wäre es".

Ich verweise nochmals auf das kleine Wort "hypothetisch" - schlags bitte nach, wenn du nicht weißt, was es heißt... :roll:

Ich glaube nicht, dass ein Akademiker, der 5.000 - 10.000 Euro im Monat verdienen kann, auf einen Grossteil verzichtet, weil er sonst 250-500 Euro davon abgeben muss. Was es nicht mehr geben dürfte wären Akademiker , die zwischen 4.000 und 4.220 Euro verdienen, die bleiben lieber bei 3.999.

Marty
das setzt aber voraus, dass die Akademiker auch so kompetent sind, 5 oder 10000 € MOnatlich zu bekommen - das mag in Einzenfällen auch zutreffen, nur kommt die Elite heute schon von Privaten Hochschulen - die Deutlich teurer sind als die avisierten Studiengebühren. Und DIE kann man ja nciht zweimal zur Kasse bitten, oder sehe ich das Falsch? (Gleichheitsgrundsatz)
 
Ich verweise nochmals auf das kleine Wort "hypothetisch" - schlags bitte nach, wenn du nicht weißt, was es heißt...

ich zitiere Deine erste Aussage mal komplett:
Eigentlich eine Frechheit.

Ich hab noch nicht mal was gegen Studiengebühren, wenn das Geld zu 100% in die Lehre fließt, spricht; die Zustände an den Unis durch die Bank verbessert werden.

Aber nein, das Geld wird zur Haushaltssanierung der Länderkassen "missbraucht"
Wo steht denn da dieses Wort? Ach, das kommt erst nachher bei einem Beispiel, wie genau diese "Sanierung" hypothetisch möglich wäre. Und das relativiert jetzt die ganze Aussage?

das setzt aber voraus, dass die Akademiker auch so kompetent sind, 5 oder 10000 € MOnatlich zu bekommen
Wer die nicht hat, für den hat sich die Uni nicht gelohnt, weil er dann nicht hätte studieren müssen.

- das mag in Einzenfällen auch zutreffen, nur kommt die Elite heute schon von Privaten Hochschulen - die Deutlich teurer sind als die avisierten Studiengebühren. Und DIE kann man ja nciht zweimal zur Kasse bitten, oder sehe ich das Falsch? (Gleichheitsgrundsatz)
Wer sagt denn, das jeder gleichviel zahlen soll. Das sollte jede Uni selber festlegen dürfen. Dann passt das.

Marty
 
ich zitiere Deine erste Aussage mal komplett:
Wo steht denn da dieses Wort? Ach, das kommt erst nachher bei einem Beispiel, wie genau diese "Sanierung" hypothetisch möglich wäre. Und das relativiert jetzt die ganze Aussage?

Gut, dann bin ich hier wohl zuerst übers Ziel hinausgeschossen.

Wer die nicht hat, für den hat sich die Uni nicht gelohnt, weil er dann nicht hätte studieren müssen.

Ach so, und dann muss er auch nicht bezahlen? Mal eine Frage: bezahlst du im Kino auch erst, wenn du weißt, ob der Film dir gefallen hat oder nicht?

Wer sagt denn, das jeder gleichviel zahlen soll. Das sollte jede Uni selber festlegen dürfen. Dann passt das.

Private Hochschulen tun das - und lassen sich pro Semester bezahlen. Und das klappt vorzüglich! Die Abschlüsse sind hoch anerkannt und führen zu guten Jobs.
Dein Finanzierungsmodell hat was von Almosen. Ehemalige zahlen Geld dafür, dass es jetzige Studenten nicht so übel haben wie sie damals... Das "Trotzdem" was aus ihnen geworden ist - Hurra!
 
Ich glaube nicht, dass ein Akademiker, der 5.000 - 10.000 Euro im Monat verdienen kann, auf einen Grossteil verzichtet, weil er sonst 250-500 Euro davon abgeben muss. Was es nicht mehr geben dürfte wären Akademiker , die zwischen 4.000 und 4.220 Euro verdienen, die bleiben lieber bei 3.999.

Marty

5.000 - 10.000 EUR im Monat? Von welchen Spähren ist denn da die Rede? Tut mir leid, aber die Realität der Hochschulabgänger sieht leider etwas anders aus. Langfristig werden diese Einkünfte (8.000-10.000 EUR) sicherlich einige erreichen, aber die große Masse wird die 10.000 EUR wohl nie zu sehen bekommen. Das liegt nicht nur unbedingt an der Qualität der Studenten sondern auch daran, dass einfach nicht mehr bezahlt wird (Bsp.: Bauwirtschaft). Und ich rede jetzt nicht von irgendwelchen Spitzenpositionen, die sind sowieso rar gesät sondern von den Stellen, die durch den "normalen" Studierenden besetzt werden.

Und mal ein konkretes Beispiel für NRW, wie Mittel gekürzt/eingefroren werden, weil das ja immer angezweifelt wird:
Hochschule hat Mehrausgaben durch erhöhte Energiepreise in Millionenhöhe. Zuständiges Ministerium weigert sich zu zahlen. Folge: Der finanzielle Vorteil durch die Studiengebühren ist damit gleichermaßen egalisiert. So spart man durch die Hintertür ein und die verbesserte finanzielle Ausstattung der Hochschulen durch die Studiengebühren verkommt zur Farce.
 
Ach so, und dann muss er auch nicht bezahlen? Mal eine Frage: bezahlst du im Kino auch erst, wenn du weißt, ob der Film dir gefallen hat oder nicht?
Wir reden hier nicht über eine wirtschaftliche Dienstleistung, sondern über Bildung. Und ich bin der Meinung, diese sollte dann auch von denen bezahlt haben, die davon profitieren.

Was wäre denn mit Müttern, die erst studieren und sich dann für Kinder und deren Erziehung entscheiden. Müssen die auch zahlen? Ich denke nicht.

Ich habe mein Beispiel nicht durchgerechnet, ob sich das trägt. Ich denke aber, wenn Hochschulen heute von Studenten für 3-8 Jahre pro Monat 500 Euro haben wollen, dann sollten von fertigen Studenten, die ja dann immerhin noch ca. 30 Jahre arbeiten und deutlich in der Überzahl sind, ein Betrag von 100 Euro locker reichen, um die gesamte Uni zu zahlen.

Private Hochschulen tun das - und lassen sich pro Semester bezahlen. Und das klappt vorzüglich! Die Abschlüsse sind hoch anerkannt und führen zu guten Jobs.
Exakt. Der Nachteil: Das können sich nur die leisten, die Geld haben, schon arbeiten oder einen Sponsor finden. Bildung nur für Reiche finde ich aber blöd.

Dein Finanzierungsmodell hat was von Almosen. Ehemalige zahlen Geld dafür, dass es jetzige Studenten nicht so übel haben wie sie damals... Das "Trotzdem" was aus ihnen geworden ist - Hurra!
In den USA nennt man das Stipendium. Da zahlen Ex-Studenten, die heute viel verdienen, fähigen jungen Leuten das Studium.

Ausserdem kann man das auch anders sehen: Ehemalige zahlen im Nachhinein für ihre Ausbildung. Sie haben damals ja auch nichts dafür bezahlt.

5.000 - 10.000 EUR im Monat? Von welchen Spähren ist denn da die Rede?
Von Einkommen, die man nach einem Hochschulabschluss und ein paar Jahren im Beruf haben sollte, damit sich das Studium auch gelohnt hat. Die Grenze habe ich ja auch nur willkürlich genannt.

Tut mir leid, aber die Realität der Hochschulabgänger sieht leider etwas anders aus. Langfristig werden diese Einkünfte (8.000-10.000 EUR) sicherlich einige erreichen, aber die große Masse wird die 10.000 EUR wohl nie zu sehen bekommen.
Aber ich hoffe doch die 5.000.

Das liegt nicht nur unbedingt an der Qualität der Studenten sondern auch daran, dass einfach nicht mehr bezahlt wird (Bsp.: Bauwirtschaft).
Mag sein, wenn ich mir allerdings Gehaltsspiegel ansehe, dann sieht das anders aus.

Hochschule hat Mehrausgaben durch erhöhte Energiepreise in Millionenhöhe. Zuständiges Ministerium weigert sich zu zahlen.
Bei welcher Hochschule war das?

Marty
 
Aber ich hoffe doch die 5.000.

warum eigentlich ? 3000-4000 mit nen halbwegs erträglichen Job zu bekommen ist doch auch schon was,

von dem was drüber iss kassiert der Staat ja eh die Hälfte also würd ich eher auf 1 k verzichten und dann dafür nen Job nehmen der mir persönlich mehr bringt oder angenehmer ist oder auch nen Großteil meiner Fesseln abstreifen und in die Selbsständigkeit flüchten, (wobei man da ja mit etwas Glück & Leistung sogar mehr verdienen kann )

und ja es sieht so aus als würde ich bald wieder studieren :p, aber brauch den Numerus Clausus denke ich nicht fürchten.... zwar ist mein Studiengang bisher zulassungsfrei , aber selbst wenn dem nichtmehr so ist , hab ich nen paar Wartesemester angespart *g*
 
Zuletzt bearbeitet:
warum eigentlich ? 3000-4000 mit nen halbwegs erträglichen Job zu bekommen ist doch auch schon was
Es geht mir bei der Zahl nicht darum, ob es ein erträglicher Job ist. Es geht darum, von dem Geld die Unis zu finanzieren. Und z.B. ein Diplom-Informatiker, der dann nur 3.000 Euro verdient, wird Schwierigkeiten haben, sich an der Finanzierung zu beteiligen nach meinem Modell. Ausserdem würde er weniger verdienen als viele Fachinformatiker, warum dann also ein Studium?

von dem was drüber iss kassiert der Staat ja eh die Hälfte also würd ich eher auf 1 k verzichten und dann dafür nen Job nehmen der mir persönlich mehr bringt oder angenehmer ist
Du hast anscheinend die Meinung, dass höher bezahlte Arbeitsplätze automatisch weniger Spass machen und unangenehmer sind. Dem ist nicht so, sonst müssten alle McDonalds-Hamburger-Zusammenleger einen Traumjob haben.

Marty
 
Sollte ein Student nach abgeschlossenem Diplom einen Job bekommen und, sagen wir mal, mehr als 4.000 Euro verdienen, dann muss er davon 5% abgeben. Für den Rest seines Lebens. Verdient er weniger, zahlt er nicht.
und mit welcher begründung bitte? ein studium ist eine ausbildung für die man nicht bezahlt wird. dafür soll ich nachher noch was abgeben? gehts noch?

Ich glaube nicht, dass ein Akademiker, der 5.000 - 10.000 Euro im Monat verdienen kann, auf einen Grossteil verzichtet, weil er sonst 250-500 Euro davon abgeben muss.
ich weiß ja nicht was du für leute kennst, aber ich kenne keine akademiker die so viel geld verdienen. nicht mal profs kriegen so viel. und selbst wenn ich so viel verdienen würde sähe ich es nicht ein dann davon was abzugeben. das spar ich lieber für schlechte zeiten.

Wer die nicht hat, für den hat sich die Uni nicht gelohnt, weil er dann nicht hätte studieren müssen.
dann dürfte keiner mehr studieren. man du hast vorstellungen :roll:
schon mit 2500-3000€ hat sich das für mich voll "gelohnt". außerdem studiere ich persönlich nicht, weil ich später reich sein will, sondern weil mir mein job spaß macht.
 
Du hast anscheinend die Meinung, dass höher bezahlte Arbeitsplätze automatisch weniger Spass machen und unangenehmer sind. Dem ist nicht so, sonst müssten alle McDonalds-Hamburger-Zusammenleger einen Traumjob haben.

Marty

Ne der Meinung bin ich nicht, war eher so gemeint das wenn ich aussuchen könnte würde ich den angenehmeren Job nehmen, und natürlich habe ich umso weniger Möglichkeiten umso mehr Geld ich dabei raus ziehen will :mrgreen:

und so schlecht find ich bei Mc Donalds Burher zusammenlegen auch nicht, iss nen angenehmer ruhiger Job nur man tritt so furchtbar auf der Stelle dabei und Geldmäßig isses natürlich auch nicht besonders prall

Es geht mir bei der Zahl nicht darum, ob es ein erträglicher Job ist. Es geht darum, von dem Geld die Unis zu finanzieren. Und z.B. ein Diplom-Informatiker, der dann nur 3.000 Euro verdient, wird Schwierigkeiten haben, sich an der Finanzierung zu beteiligen nach meinem Modell. Ausserdem würde er weniger verdienen als viele Fachinformatiker, warum dann also ein Studium?

Du bist anscheinend der Meinung, dass der einzige Grund für nen Studium ist anschließend möglichst viel Kohle zu machen... Warum gibt es dann Studiengänge wie Philosophie, Sport oder warum wird überhaupt irgendwer Lehrer ?

Und der Informatiker mit 3000 Brutto ist wahrscheinlich ziemlich schlecht bezahlt, aber er könnte wohl eher was davon abgeben als nen Student der 500 Euro / Semester aufbringen soll

und mit welcher begründung bitte? ein studium ist eine ausbildung für die man nicht bezahlt wird. dafür soll ich nachher noch was abgeben? gehts noch?


schonmal dran gedacht das Dein Studium den Staat einige 10 K Euro gekostet hat ?

ich weiß ja nicht was du für leute kennst, aber ich kenne keine akademiker die so viel geld verdienen. nicht mal profs kriegen so viel. und selbst wenn ich so viel verdienen würde sähe ich es nicht ein dann davon was abzugeben. das spar ich lieber für schlechte zeiten.

es gibt schon ne Menge Leute die soviel Geld verdienen, hab jetzt leider keine Zahlen gefunden, es sind aber auf jeden Fall über 5 % der arbeitenden oder selbstständigen Bevölkerung (vorsichtige Schätzung) und
wenn man nun möglichst viel Geld machen will orientiert man sich natürlich ganz oben an der Skala...

wenn Dir andere Dinge wichtig sind dann isses doch auch richtig nicht aufs Gehalt zu schauen sondern Deine anderen Prioritäten zu verfolgen
 
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und was ist mit denen die eine lehre machen? die kostet der staat nichts oder wie?
aber wie du auf "einige 10k" kommst, das rechne mir doch bitte mal vor!

Natürlich kostet die Lehre den Staat auch einiges, aber die Leute werden es halt wegen geringeren Einkommens noch schwerer haben davon was zurückzuzahlen


Zu den Studienkosten (Was kostet das Studium den Staat) hab ich leider nur nen nicht ganz optimalen Link gefunden, aber hab jetzt leider nicht ganz soviel Zeit zum Suchen übrieg

https://www2.onwirtschaft.t-online.de/dyn/c/08/73/59/873598.html

Und ich finde ja auch, man zahlt soviel Steuern&Abgaben ich will nicht nochmehr von meiner Kohle an den Staat abgeben :mrgreen: