News Ukraine: Massengrab entdeckt - vermutlich wurden tausende Juden verscharrt

Die Quelle zu der Nachricht gibt nicht gerade viel dazu her.
Die Russen waren auch nicht gerade zimperlich mit den deutschen Soldaten - gerade Angehörige der SS wurden in der Gegend zum Asbest-Abbau eingesetzt. :?:
Die Nachricht ist hochspekulativ.

Ich finde es makaber, angesichts der 800.000 in der Ukraine getöteten Juden und den zahlreichen Aussagen der Zeitzeugen aus der Gegend über ein KZ in der Nähe die Hypothese aufzustellen, dass es sich bei dem gefundenen Massengrab um hingerichtete Wehrmachts-Soldaten handelt.

Vor allem der Vergleich "mit den Soldaten wurde AUCH nicht zimperlich umgegangen" spottet aus meiner Sicht jeder Beschreibung und Verhältnismäßigkeit.
 
Ich finde es makaber, angesichts der 800.000 in der Ukraine getöteten Juden und den zahlreichen Aussagen der Zeitzeugen aus der Gegend über ein KZ in der Nähe die Hypothese aufzustellen, dass es sich bei dem gefundenen Massengrab um hingerichtete Wehrmachts-Soldaten handelt.
Dass es Juden seien ist auch nur eine unbewiesene Hypothese, also äquivalent, und das findest dann genauso makaber? (Komisches Wort "makaber" - was meinst damit überhaupt?)
Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten für die Zeit und die Gegend, um ohne weiteres von jüdischen Opfern auszugehen - man braucht zuerst eine wasserdichte Untersuchung und darf sich dabei auch nicht auf das verlassen was irgendwer irgendwo gehört hat.
 
Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten für die Zeit und die Gegend, um ohne weiteres von jüdischen Opfern auszugehen - man braucht zuerst eine wasserdichte Untersuchung und darf sich dabei auch nicht auf das verlassen was irgendwer irgendwo gehört hat.

Nein, wenn das Massengrab auf Ende 1941 datiert werden kann, dann gibt es wirklich nicht viele Möglichkeiten. Zu dieser Zeit befand sich die Wehrmacht auf dem Vormarsch, es gab keinen Grund, die Gefallenen in Massengräbern zu verscharren. Es können nur Kriegsgefangene oder Juden sein, und da es ein KZ in der nähe gab, aber offensichtlich kein Kriegsgefangenenlager, liegt die Schlussfolgerung nun mal nahe, ob dir das nun in dein Weltbild passt oder nicht.

Wir Deutsche werden damit leben müssen, das ab und an neue "Ergebnisse" unserer Geschichte an tageslicht kommen...
 
Zu dieser Zeit befand sich die Wehrmacht auf dem Vormarsch, es gab keinen Grund, die Gefallenen in Massengräbern zu verscharren.
Es könnten deshalb auch gefallene Rotarmisten sein, die zu der Zeit hastig auf dem Rückzug waren und sich sicher nicht lange mit der Überführung der Gefallenen beschäftigten. Das halte ich auch für die wahrscheinlichste Möglichkeit.

Es können nur Kriegsgefangene oder Juden sein, und da es ein KZ in der nähe gab, aber offensichtlich kein Kriegsgefangenenlager, liegt die Schlussfolgerung nun mal nahe, ob dir das nun in dein Weltbild passt oder nicht.
Nein, weil die Wehrmacht auf dem Vormarsch war, gab es keinen Grund hastig ein Massengrab anzulegen. Die Massengräber entstanden erst gegen Ende des Krieges um 1944/45.
Hat auch nichts mit meinem Weltbild zu tun, sondern es passt einfach nicht zu dem was ich über den Krieg weiss.

Wir Deutsche werden damit leben müssen, das ab und an neue "Ergebnisse" unserer Geschichte an tageslicht kommen...
Das ist klar, aber diesesmal ist es seltsam.
Es könnten natürlich auch Juden sein - will ich dann doch nicht ausschliessen.

Aprops Weltbild: Die Nazis waren eine richtige Verbrecherbande, unter der nicht nur die Juden zu leiden hatten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat auch nichts mit meinem Weltbild zu tun, sondern es passt einfach nicht zu dem was ich über den Krieg weiss.
Ich habe eher dein Eindruck, dass dein Wissen hier und da Lücken aufweist. Sorry, aber deine Argumente sind teilweise einfach nur peinlich, vor allem, weil du einfach angetragene Fakten ignorierst.
 
Ich habe eher dein Eindruck, dass dein Wissen hier und da Lücken aufweist. Sorry, aber deine Argumente sind teilweise einfach nur peinlich, vor allem, weil du einfach angetragene Fakten ignorierst.
Ich weiss es auch nicht - das tut niemand - deshalb will auch eine wasserdichte Untersuchung sehen. Es nunmal schon 66 Jahre her und die Zeitzeugen müssten demnach mindestens 80 Jahre alt sein.
 
Ich habe nicht vor, aus Klamm ein Geschichtsforum zu machen,

aber ich habe zugebenermaßen einige Probleme. Darkkurt hat das ja
schon richtig beschrieben.

@DocTrax,

wie gesagt, wende dich an www.forum-der-wehrmacht.de, meiner Meinung nach ein recht kompetentes Medium, oder auch an www.panzer-archiv.de, da turnen auch einige Spinner rum, egal.
 
Ja,

KIEW, 06. Juni (RIA Novosti). In Nähe der ukrainischen Schwarzmeer-Stadt Odessa ist ein ehemaliges NS-Konzentrationslager aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, bei dem schätzungsweise 5000 Menschen getötet wurden.

Das teilte Roman Schwarzman, Vorsitzender des Odessaer Verbandes der ehemaligen NS-Ghetto- und KZ-Häftlinge, RIA Novosti mit.

Nach seinen Worten waren bereits im vergangenen Jahr beim Bau einer Gasleitung im Dorf Gwosdowka menschliche Überreste in großer Anzahl gefunden worden. Behörden wollten den Fund verheimlichen, dennoch drang die Information in die Presse, sagte Schwarzman.

Nach dem Einmarsch der Wehrmacht im Jahre 1941 sei in Gwosdowka ein Vernichtungslager für moldawische und ukrainische Juden eingerichtet worden, sagte Schwarzman unter Berufung auf Augenzeugen. Nach seinen Worten wurden in dem Lager rund 5000 Menschen erschossen.

Schwarzman verwies darauf, dass Deutschland die Entschädigungsgelder für ehemalige KZ-Häftlinge und deren Familienangehörige anhand des Handbuchs von Lagern, Gefängnissen und Ghettos in den besetzten Gebieten der Ukraine 1941/44 auszahlt. Gwosdowka und andere Massengräber, die nach 2000 entdeckt wurden, sind in dem Handbuch nicht erwähnt.

Das sagt genau das aus, was du bezweifelst.