News Tragisch und traurig: 12jähriger erschießt Vater auf dessen Wunsch

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25 April 2006
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[N] Tragisch und traurig: 12jähriger erschießt Vater auf dessen Wunsch

Folgende News wurde am 27.07.2007 um 02:37:00 Uhr veröffentlicht:
Tragisch und traurig: 12jähriger erschießt Vater auf dessen Wunsch
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Es ist eine ganz große menschliche Tragödie uns selbst hart gesottene Juristen kommen ins Zweifeln darüber, was man mit einem 12jährigen Jungen machen soll, der seinen schwer kranken Vater auf dessen Bitte hin erschossen hat.Vor 4jahren hat die Familie von George H. (heute 12 Jahre alt) einen schweren Autounfall. Ein Selbstmörder fährt mit voller Absicht als Geisterfahrer in das Auto seiner Familie. Die Mutter von George H. und seine kleine Schwester (damals 3 Jahre alt) sind auf der Stelle ...
 
Der Junge tut mir sehr, sehr leid was der da durch machen mußte. Wo ich mir das so durch gelesen habe stand ich den Trännen nah die sollen nicht drüber nach denken wo hin mit dem Jungen oder ob er bestraft wird die sollten lieber im helfen das zu verarbeiten.
 
Der Junge tut mir sehr, sehr leid was der da durch machen mußte. Wo ich mir das so durch gelesen habe stand ich den Trännen nah die sollen nicht drüber nach denken wo hin mit dem Jungen oder ob er bestraft wird die sollten lieber im helfen das zu verarbeiten.
Auf den Punkt gebracht.
 
wird zeit, daß sterbehilfe legalisiert wird.

was der junge durchgemacht hat, wird er sein leben lang nicht verarbeiten können, aber er wird mit dem gedanken leben können, daß er seinem vater einen herzenswunsch erfüllt hat.
 
Bin auch dafür, dass Sterbehilfe sowohl in USA als auch hier.
Ist - meiner Meinung nach - für Angehörige & den Betroffenen besser.
Beispiel:
Jemand hat Krebs oder einen Tumor.
Als Betroffener würde ich mich eher erschießen als dann mit großen Schmerzen zu sterben.
Als Angehöriger hat man auch ein besseres Gefühl, wenn man weiß, das der Betroffene schmerzlos gestorben ist.
 
wird zeit, daß sterbehilfe legalisiert wird.

Bin auch ganz klar dafür das Sterbehilfe legal seien sollte. Es ist einfach wesentlich besser wenn man dem Leiden ein Ende setz statt jahrelange Qualen zu haben. Und so lange der Betroffene die Entscheidung selbst trifft z.B bei Multipler Sklerose finde ich es absolut vertretbar. Der Junge sollte auf keinen Fall bestraft werden es wär ein absolutes Unding. Er sollte eine langzeit Therapie erhalten das er das gelebte zumindest verarbeiten kann, denn vergessen wird er es auf keinen Fall.


Lukaz
 
Und was spricht so sehr dafür, dass es die aktive Sterbehilfe geben soll ? Ich mein eine Verweigerung der Behandlung durch eine Patientenverfügung ist meines Erachtens möglich, wodurch der Tod recht schnell bei ernsthaften Erkrankungen herbeigeführt wird. Wenn ich es richtig Verstanden habe kann man sogar festlegen welche Medikamente man bekommen möchte und welche nicht. Somit kann man zum Beispiel weiterhin Schmerzmittel bekommen, damit das Sterben nicht unangenehm wird.

https://www.patientenverfuegung.de/pv/faq.htm

Zu dem Fall selber denke ich aber auch, dass die aktive Sterbehilfe nicht bei einem so jungen Menschen bestraft werden sollte. Speziell weil es um seinen eigenen Vater ging ist er emotional und geistig sicher nicht in der Lage gewesen eine andere Lösung als diese zu finden.
 

Naja du hast damit aber nicht geschrieben, was du an aktiver Sterbehilfe besser findest gegenüber der passiven Sterbehilfe über Patientenverfügung.

Wie gesagt bei den meisten schweren Krankheiten würde man ohne Medikamentation relativ zügig sterben und bei weiterer Einnahme von Schmerzmitteln und Schlafmitteln auch in vielen fällen Schmerzfrei. Sicher gibt es Ausnahmeerkrankungen, aber die generelle Sterbehilfe zu fordern aufgrund des Wunsches finde ich halt in relation zu vorhandenen Möglichkeiten nicht Optimal.

In Amerika haben die mal die künstliche Ernährung abgestellt. In dem Bericht dazu meinten sie, dass das recht human ist. Weiß nicht ob das Aufgrund der Krankheit human war, dass der Patient dies nicht mitbekommt oder aber aufgrund der Schmerzmittel. Aber das war auch passiv und dadurch möglich, wenn man es schriftlich festlegt.
 

Zitat von Wikipedia:

Passive Sterbehilfe

Passive Sterbehilfe (bewusstes Sterbenlassen) nennt man die Unterlassung lebensverlängernder Maßnahmen bei Schwerkranken oder Unfallopfern. Ausreichend ist schon, dass durch die Maßnahme das Leben kurz verlängert worden wäre.

Unter die passive Sterbehilfe fallen beispielsweise folgende Maßnahmen:

* Abbruch von künstlicher Ernährung, Flüssigkeitszufuhr oder Medikamentengabe.
* Abbruch von Beatmung oder Intubation,
* Abbruch von Dialyse,
* Abbruch von Reanimation nach einem Unfall vor Eintritt des Hirntodes oder

Im Einzelfall wird auch das Einstellen von lebenserhaltenden Maßnahmen hierunter gefasst.

Ich finde das immer noch qualvoller als aktive Sterbehilfe. Angenommen man stellt die künstliche Ernährung ab qüalt sich ein Patient immer noch 2-3 Tage bei schweren Krankheiten. Durch aktive Sterbehilfe geht das wesentlich schneller und ich weis auch nicht ob es für die Angehörigen so von Vorteil ist wenn man jemanden trotz alledem noch 3 Tage leiden sieht. Und zur abstellung von künstlicher Beatmung: Dann kann man sie gleich ersticken lasse. Immer noch sehr qualvoll. Es sei denn von bei der Einnahme von Medikamenten die einen schlafen lassen.
Und zum Abbruch der Reanimation: Ich kann mir nicht vorstellen das ein Hirntod schmerzfrei ist. Also auch kein qualvoller Tod.
 
Ich bin gegen (eine aktive) Sterbehilfe... Wo soll man da den Anfang machen und wo auffhören? Dürfen depressive Menschen sich dann dazu entschließen ihrem Leben mit Hilfe von Ärzten ein Ende zu setzen? Oder will man definieren, dass psychische Krankheiten weniger schlimm sind? Also meiner Meinung nach kann man nie in einem Gesetz so etwas wie Sterbehilfe moralisch vertreten, denn hinter jedem Menschenleben steckt ein Einzelschicksal... Und da kann kein Gesetz verallgemeinernd regeln, ob sich dieser oder jene Mensch umbringen darf...

Kurz zum eigentlichen Thema: Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Gericht der Welt den Jungen bestrafen will... Aber manchmal muss eben so etwas gesetzlich geprüft werden, unabhängig davon, was einem das menschliche Mitgefühl sagt...
 
Durch aktive Sterbehilfe geht das wesentlich schneller und ich weis auch nicht ob es für die Angehörigen so von Vorteil ist wenn man jemanden trotz alledem noch 3 Tage leiden sieht.

Ja aber das ist ja auch eine Frage. Das erste, was scheinbar einigen in Kopf kam, war inwieweit der Sohn nun Betreut wird, da er den Tod verursacht hat. Bei Ärzten ist dies auch eine Last, besonders weil man sicher keinen haben möchte, der Spaß dran hat. Wenn der Patient aber vom Leid so gut wie geht befreit wird, und dann aus eigenem Willen stirbt, dann distanzieren sich schon dritte und ich denke das ist leichter für die beteiligten.

Und zur abstellung von künstlicher Beatmung: Dann kann man sie gleich ersticken lasse. Immer noch sehr qualvoll. Es sei denn von bei der Einnahme von Medikamenten die einen schlafen lassen.

Naja ich denke schon, dass man künstlich Beatmet wird wenn man nicht mehr bei Bewußtsein ist und ab der Bewustlosigkeit weiß ich nicht wie hoch wirklich das Leiden ist


Also ich möchte nun auch nicht die aktive Sterbehilfe verteufeln oder mir Anmaßen jemanden dafür zu verurteilen. Aber ich denke schon, dass man sich damit auseinandersetzen sollte und das für und wieder der alternativen abwegen sollte.
 
? Oder will man definieren, dass psychische Krankheiten weniger schlimm sind?

Nein, aber psychische Krankheiten sind größtenteils heilbar. So sachen wie Depressionen ganz im Gegensatz du körperlichen Krankheiten.

Also ich möchte nun auch nicht die aktive Sterbehilfe verteufeln oder mir Anmaßen jemanden dafür zu verurteilen. Aber ich denke schon, dass man sich damit auseinandersetzen sollte und das für und wieder der alternativen abwegen sollte.

Stimmt, is wohl auch oft eine Frage der Situation.


Kurz zum eigentlichen Thema: Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Gericht der Welt den Jungen bestrafen will... Aber manchmal muss eben so etwas gesetzlich geprüft werden, unabhängig davon, was einem das menschliche Mitgefühl sagt...

Ich fände es grausam wenn er in auch nur irgendeiner Form bestraft wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz schwieriges Thema, bin aber sehr für Sterbehilfe. Zum einen aus privaten Gründen, zum anderen aus moralisch ethnischen Gründen. Es gibt zwei Faktoren die stetig steigen. Zum einen das wir Menschen immer älter werden und zum anderen das der medizinische Fortschritt rasend ist. Wir werden nie unsterblich werden und ein Leben ist irgendwann gelebt.

Passive Sterbehilfe ist meiner Meinung nach vollkommen legitim, denn ein Leben das sich selbstständig nicht am leben halten kann ist gelebt. Einen Menschen durch Maschinen, künstliche Ernährung oder ähnlichen Maßnahmen langfristig zu halten ist genauso würdelos wie einen Menschen in Qualen leben zu lassen. Doch da kommt man dann schon in den Bereich der aktiven Sterbehilfe, welche noch komplizierter ist. Wem soll man die Bürde auflegen ? Den Ärzten ? Den Angehörigen ? Den Betroffenen selbst ? Was wenn er nicht antworten/entscheiden kann ? Das Frage ich mich. Wer sollte entscheiden ?


Zum Thema:
Wenn die News so stimmen wie sie geschrieben sind, dann kann man von wahrer Liebe sprechen. Der Junge hat selbstlos den Wunsch des Vaters angenommen und Ihm beim gehen geholfen. Sehr mutig und liebevoll. Leider auch eine sehr traurige Angelegenheit. Sehr traurige News.
 
Ich hab es gerade auch gelesen ist ja echt schlimm ich bin auch dafür das der Junge nicht bestraft werden soll.

Ich werde dieses Thema auf jedenfall weiterverfolgen.