Spreekillers - Bannereinblendung zu Amok-Themen!?

Eine Satire ist eine Parodie auf ein gesellschaftliches Problem. Inwiefern sind Amokläufer gesellschaftliches Problem?

Eine Besserung des Umstandes kann durch diese Website auch nicht erwartet werden.

Was wäre also der Sinn dieser Satire, Parodie, was auch immer?
 
Eine Satire ist eine Parodie auf ein gesellschaftliches Problem. Inwiefern sind Amokläufer gesellschaftliches Problem?
Inwiefern sind sie das denn nicht, bzw. was sind sie dann? :think:

Eine Besserung des Umstandes kann durch diese Website auch nicht erwartet werden.

Was wäre also der Sinn dieser Satire, Parodie, was auch immer?
Eine Satire hat nicht den Auftrag etwas zu verbessern.

Aber man merkt hier an dem Thema schon, daß sich damit eigentlich so keiner beschäftigen möchte.
Wenn es passiert wird sich zum Alibi echauffiert, kurzfristig ein Sündenbock gesucht und dann wird es auch schon wieder verdrängt.

Von daher finde ich such die Seite interessant, weil sie einen dazu zwingt, sich aus ungewöhnlichem Blickwinkel mit dem Thema zu beschäftigen.

Gruß Aru
 
Eine Besserung des Umstandes kann durch diese Website auch nicht erwartet werden.

Wenn an Amokläufen überhaupt etwas verbessert werden kann, dann wohl nur, wenn überhaupt erstmal ein gesellschaftlicher Diskurs entsteht, und nicht nur 1-2 Wochen nach so einem Vorfall die Medien und Politiker kurz durchdrehen (viel inhaltsloses Blabla, gespieltes Entsetzen und politische Schnellschüsse). Da finde ich ganz und gar nicht schlimm, wenn das Thema eben auch abseits von dieser 2-Wochen-Show thematisiert wird, selbst wenn es für manch einen provozierend zu sein scheint. Aber ohne Provokation interessiert sich ja erst recht niemand dafür.
Aber es ist natürlich einfacher, zu sagen „Ich will davon nix wissen, die Seite gehört verboten, ich will sowas nicht vor Augen geführt bekommen“. Denn wer hätte z.B. ohne die Seite/diesen Thread heute über diese Thematik nachgedacht?


Und deine Frage „Inwiefern sind Amokläufer gesellschaftliches Problem?“ wundert mich jetzt ganz ehrlich… man muss sie ja nur 1:1 bei Google eingeben, um genug in der Richtung zu finden. Wessen Problem sind sie denn sonst, wenn nicht das Problem der Gesellschaft? Das Problem der anderen? Das Problem von ein paar Außenseitern mit Waffe und den Leuten, die ihnen begegnen?
 
Es ist ein Problem, das der Gesellschaft schadet. Ein gesellschaftliches Problem ist kollektiver Rassismus oder, wie Delphi erfolgreich bemerkt, die allgemeine Reaktion auf Amokläufe. Ich meine, dass ein gesellschaftliches Problem etwas ist, das von der Mehrheit selber kommt.

Eine Satire hat nicht den Auftrag etwas zu verbessern.
Dann sollte sie aber lustig sein. Kurz und knapp: Das hier ist keine Satire. Und wie ich SumoSulsi kenne, ist es ernst gemeint.
Aber was seine Intention ist, ist auch völlig egal.

Wir haben hier eine Rangliste. Wir haben keine Aufzählung von Fakten, wir haben eine heroisierende (danke Delphi für das Wort) Rangliste.

Von daher finde ich such die Seite interessant, weil sie einen dazu zwingt, sich aus ungewöhnlichem Blickwinkel mit dem Thema zu beschäftigen.
Erläutere mir den Punkt aber bitte mal. Was für ein Blickwinkel, und was bringt er? (Dass es nichts mit Besserung zu tun haben kann, hast du ja klar gemacht)

Da finde ich ganz und gar nicht schlimm, wenn das Thema eben auch abseits von dieser 2-Wochen-Show thematisiert wird, selbst wenn es für manch einen provozierend zu sein scheint. Aber ohne Provokation interessiert sich ja erst recht niemand dafür.
Sehr schöne Unterstellung. Willkür war schon immer ein großartiges Vorgehen.

Du schiebst mich in eine Schublade obligatorisch gewaltdarstellungsablehnender, wegschauender Ignoranten, bloß weil ich etwas heroisierendes an dieser Seite sehe.

Wie du sagst, ist der einzige Knackpunkt, an dem man ansetzen könnte, die Reaktion der Gesellschaft auf Amokläufe. Wie wäre es mit einer Satire darauf?
Zum Beispiel stark provozierender Thesen à la "Durch Gewaltspiele können potentielle Amokläufer Agressionen abbauen, deshalb verhindern diese Amokläufe." (Was durchaus denkbar ist; ich jedenfalls bin davon überzeugt)
 
Dann sollte sie aber lustig sein. Kurz und knapp: Das hier ist keine Satire. Und wie ich SumoSulsi kenne, ist es ernst gemeint.
Aber was seine Intention ist, ist auch völlig egal.

Ich halte es weder für Satire noch für ernst gemeint, für mich ist es nur eine Provokation an den "Gutmenschen" in euch und Sumo freut sich einfach nur über jeden der die "political correctness" mit Löffeln gefressen hat und sich richtig schön darüber aufregt.

Nebenbei steht er jetzt hier natürlich mal im Mittelpunkt und kann das eigene Ego polieren.