Schon wieder wurde ein Kind geschlagen und getötet!

Miss_Libra

Well-known member
27 Juni 2006
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was sagt ihr dazu. In den letzten tagen und wochen sind vermehrt kinder zu tode gekommen. werden die behörden denn jetzt erst wach und kümmern sich darum??? was ist in deutschland los???
heute wieder steht in der zeitung das ein 5 wochen altes kind zu tode geschlagen wurde und das von ihren eigenen eltern.
deutschland muss mal aufwachen und endlich durchgreifen was meint ihr kann mal wirklich getan werden damit so was verhindert werden kann???? das ist ja schrecklich
 
der titel ist nur weniger erschreckend wie die tat es kann doch nicht wahr sein oder ? ich finde es sooo krass
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, irgendwo habe ich einen Kommentar gelesen:

Für alles braucht man in Deutschland einen Nachweis der Fähigkeit. Beim Führerschein, bei der Hundehaltung, beim Arbeiten... Nur Kinderkriegen darf jeder...

Marty
 
was sagt ihr dazu. In den letzten tagen und wochen sind vermehrt kinder zu tode gekommen.
Ich bin mir fast sicher das sich die Anzahl dieser Fälle nicht (oder zumindest nur kaum) erhöht hat, es wird jetzt nur duch die Medien breitgetreten, die verdienen damit auch noch ihr Geld.

Es ist erschreckend, aber soetwas ist leider die Realität.
 
deutschland muss mal aufwachen und endlich durchgreifen was meint ihr kann mal wirklich getan werden damit so was verhindert werden kann?
Das Problem ist doch, dass viele Fälle ganz einfach im Dunkeln bleiben, auch den Behörden gegenüber. :-?

Aber was will man machen? Kinder zu bekommen kann man letztendlich niemandem verbieten und eine ständige Kontrolle sämtlicher Haushalte ist ganz einfach unmöglich! Da bleibt ja schon nicht mehr viel! Solange das Jugendamt von niemandem auf Missstände aufmerksam gemacht wird kann es auch nicht reagieren!
 
ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die anzahl der fälle erhöht hat...auch in den 80ern gabs schliesslich schon fernsehen und berichterstattung:roll: und damals gabs lange nicht so viele gewalttaten....grade gewalttaten gegenüber kindern waren eher die ausnahme.
die leute stehen ständig unter stress, leistungsdruck sowohl in bezug auf arbeit als auch auf aussehen und lebensstil, leben auf engstem raum mit anderen leuten ohne aber freunde zu haben, trotz vieler menschen aussenrum leben viele in der absoluten anonymität.
das alles hat sich im vergleich zu zb den 70er oder 80ern massiv verstärkt. meiner meinung nach ist das der grund für die vielen psychopathen in unserer gesellschaft...und was ich selbst mitbekommen habe: mitte der 80er fing das verstärkt an, dass beide elternteile einer familie arbeiten gegangen sind, die kids fast nur alleine zuhause waren, alleine gelassen wurden mit problemen....und je nach emotionaler stabilität und fähigkeit der eltern trotzdem noch zeit für ihre kinder zu haben, kann das gutgehen oder eben (vor allem emotional) gestörte erwachsene zur folge haben.

ich will das natürlich jetzt nicht verallgemeinern...nicht dass das jetzt rüberkommt als wären alle schlüsselkinder emotional gestört...käse.
aber alleine in meinem bekanntenkreis aus der kindheit sind 3 menschen dabei, die absolut bindungsunfähig sind, nicht in der lage sind, einfachste soziale bindungen zu anderen menschen herzustellen und völlig eigehen unter dem druck, immer und überall bestehen zu müssen.
sie sagen selbst, dass sie keine beziehung zu ihren eltern haben, die eltern nie für sie da waren usw.

und ich befürchte, dass diese problematik in den kommenden 20 jahren noch viel schlimmer wird :(
 
Also die Kriminalstatistiken zeigen ganz eindeutig KEINE Zunahme von Kindstötungen. Auch wenn es natürlich in jedem Einzelfall sehr schlimm ist, aber unser subjektiver Eindruck scheint doch durch die Medien stark verfälscht zu werden.

Cya Nightfire
 
Das Problem ist ja, selbe wenn dem Jugendamt etwas gemeldet wird, sind den Mitarbeitern dort oftmals die Hände gebunden.
Das sieht nur niemand. Doch die Gesetzeslage ist eben so.
Was nicht heißt, daß die Jugendämter keine Fehler machen. Sicher gibt es auch immer mal wieder Fälle, in denen die Bescheid gewußt haben müssen und trotzdem nicht rechtzeitig für die Kinder da waren und dafür gesorgt haben, sie aus einer Familie herauszuholen. Nur, so einfach geht das eben nicht. Kindeswohlgefährdung ist ein heikles Thema mit einer sehr eng gezogenen Gesetzesgrundlage.

Und dazu kommt, daß die Mitarbeiter im Jugendamt überfordert sind, weil immer weniger Gelder = immer weniger Stellen da sind.

Und gleichzeitig muß die Hemmschwelle für Eltern, die überfordert sind, geringer gemacht werden. Die ist ja unter anderem auch deshalb so groß, weil "Jugendamt" immer gleich bedeutet "schlechte Eltern", zumindest im Ansehen des Großteils der Gesellschaft. Doch es gibt so viele freiwillige Hilfen, die in Anspruch genommen werden müssen, und zwar nicht von solchen Extremfällen wie sie bei der "Nanny" oder ähnlichen Schwachsinns-Sendungen gezeigt werden. Doch solange das so einen "Beigeschmack" hat ("Geh ich zum Jugendamt und bitte um Hilfe, bin ich eine Versagerin" oder gar "Geh ich zum Jugendamt, dann kontrollieren die mich immer wieder"), geht vermutlich kaum einer gern freiwillig hin und bittet um Erziehungsbeistand oder ähnliche Unterstützung, obwohl das oftmals einfach nur entlastend wäre.

Die ersten Ansätze der Politik, wie z.B. eine lückenlose Dokumentation Neugeborener bis zur Einschulung und weiter (ob die Kinderarzt-Untersuchungen eingehalten werden, ob das Kind eingeschult wird...) können nur ein Grundstein sein, der gelegt wird. Es muß noch mehr getan werden, doch man muß auch immer bedenken, daß alle Gesetze und Verordnungen, die möglicherweise zum besonderen Schutz der Kinder erlassen werden, immer mit dem Art. 6 des GG vereinbar sein müssen, und das ist oftmals nicht einfach, denn es ist ein ziemlicher Balanceakt, die richtige Entscheidung zu treffen. Also bleibt nur, der Überwachung durch den Staat, ob die Eltern ihre Aufgabe korrekt erfüllen, auszubauen. Mir fielen da spontan einige Sachen ein, zusätzlich zu Dokumentation der Vorsorgeuntersuchungen, Einschulung etc. zum Beispiel halbjährliche oder jährliche "Pflichtgespräche" mit Sozialpädagogen / Sozialarbeitern über Erziehung, egal wer, jeder der ein Kind hat.

Aber dafür ist natürlich kein Geld da... bitter.

Und auch etwas anderes muß noch bedacht werden - die Zivilcourage in der Bevölkerung muß größer werden. Sicher gibt's immer auch mal wieder Fälle, in denen Nachbarn was gemeldet haben und nix getan wurde. Solche Fälle werden dann in den Medien groß aufgebauscht und schon ist der Schwarze Peter wieder beim Jugendamt. Aber wieviel öfter sagen Nachbarn eben NICHTS?

Und noch was zum Thema Medien, genau die haben einen enormen Einfluß auf jeden von uns, auch wenn man das oftmals gar nicht so wahrhaben möchte, sogar die BLÖD-Zeitung, wenn man sie nicht liest, ich persönlich kann z.B. nicht umhin, wenigstens die 3 Meter große Schlagzeile zu lesen wenn ich morgens am Bäckerladen vorbeimarschiere.
Und die machen nun mal Stimmung. Ist ein Kind gequält, mißhandelt, mißbraucht worden, werden die Eltern angeklagt, die Nachbarn, das Jugendamt, weil keiner was getan hat. Wird dann aber mal einer Familie ein Kind entzogen, und der Fall ist strittig, dann wird sofort ebenfalls wieder mit den Fingern auf das Jugendamt gezeigt, die einem armen Elternteil / Elternpaar zu Unrecht die armen Kinder entziehen, auf RTL und Sat1 kann man in den diversen Boulevardmagazinen dann ein Interview mit den betroffenen Eltern sehen, mit den Kindern die sich natürlich nichts sehnlicher wünschen als zurück in ihre heile Familie... Solche Fälle in den Medien erhöhen immer den Druck auf die Menschen, die in diesem Fall eine Entscheidung treffen müssen. Ne, und die beneide ich bestimmt nicht um ihren Job.

Soviel mein frühmorgendlicher Senf dazu...

LG,
yerusha
 
schönen guten morgen an euch.
ich habe gerade wieder die zeitung gelesen und wieder wird vermutet das eine mutter ihren sohn umgebracht hat. das nimmt echt überhand
 
Ich finde, es müsste eine komplette Überwachung geben, bei Babies sollte das über regelmäßige ärztliche Untersuchungen stattfinden, ab ein- oder zweijährigen sollte es eine Kindergartenpflicht geben. Die Kindergärtnerinnen merken eigentlich sehr schnell, wenn bei den Kindern zuhause etwas nicht stimmt. Und dann sollte das Jugendamt auch darauf hören...
Natürlich wäre das sehr kostenintensiv, aber für jeden Shice hat man in Deutschland Geld, nur für die Kinder nicht.
In der Kitagruppe meiner Tochter war auch so ein krasser Fall, das Mädel kam manchmal ohne Unterwäsche und Socken in den Kindergarten, hatte ständig Läuse, hat wohl unangenehm gerochen und wurde auch von ihrer Mutter geschlagen.
Die Erzieherinnen haben regelmäßig das Jugendamt benachrichtigt, die haben immer nur gemeint, es täte ihnen leid, aber sie könnten da nichts machen.....
Traurig...
 
Also die Kriminalstatistiken zeigen ganz eindeutig KEINE Zunahme von Kindstötungen. Auch wenn es natürlich in jedem Einzelfall sehr schlimm ist, aber unser subjektiver Eindruck scheint doch durch die Medien stark verfälscht zu werden.

Cya Nightfire

glaube keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast :roll:

wenn man dieser statistik glauben wollte, müsste das ja heissen, dass vor zb 20 jahren ja genauso viele kindesmisshandlungen oder kindstötungen geschehen sind, aber nur ein bruchteil davon in den medien veröffentlicht wurde....sorry, aber das macht für mich keinen sinn
 
Ich finde, es müsste eine komplette Überwachung geben
Oha... was meinst Du wie schnell Du da die ersten Stimmen à la "Überwachungsstaat" und "Das ist nicht mit dem Grundgesetzt vereinbar", "Freiheit des Einzelnen" usw. an der Backe hast.
Versteh mich nicht falsch - ich denke das auch, der Staat hat die Pflicht die Kinder zu schützen, aber es ist kaum so engmaschig umsetzbar wie es erforderlich wäre.

wenn man dieser statistik glauben wollte, müsste das ja heissen, dass vor zb 20 jahren ja genauso viele kindesmisshandlungen oder kindstötungen geschehen sind, aber nur ein bruchteil davon in den medien veröffentlicht wurde....sorry, aber das macht für mich keinen sinn
So ist es aber wohl. Vielleicht gibt es eine "leichte" Zunahme, aber an die Medien drängen immer nur die spektakulären Fälle. Die Dunkelziffer an Gewalt gegenüber Kindern ist immer schon sehr hoch gewesen.

So war das auch mit dem Thema "sexueller Mißbrauch". Es gab eine Zeit da gingen die Opfer progressiver an die Öffentlichkeit, versteckten sich nicht mehr. Prompt entstand der Eindruck, es gäbe mehr Fälle von Mißbrauch, Fakt ist, daß es schon immer viele Opfer gab - Mißbrauch, körperliche Gewalt... usw. - daß aber die Medien empfänglicher für das Thema werden. So entsteht der Eindruck, es gäbe mehr, was aber an sich nicht stimmt.
 
Ich habe selbst 2 kleine Kinder, meine Tochter ist 2 Jahre und mein Sohn ist 4 Monate alt und grade deshalb kann ich nicht verstehen wie man so kleinen süssen Menschen was antun kann.
Sicher ist es ziemlich viel Arbeit ein Kind zufrieden zustellen und grade Babys weinen manchmal viel, aber deswegen tut man denen doch nichts.

Ich kann das nicht verstehen. Dann soll man die Kinder lieber in eine Pflegefamilie, ein Heim oder zur Adoption freigeben.
Solche Leute, die Kindern was tun, gehören für immer und ewig weggesperrt!!!!!!!!!!!!

Oder besser keine bekommen!!!

Ja und das Jugendamt macht auch auf Hinweise nichts, das habe ich selbst erlebt, die sind nichtmal bei der Familie gucken gegangen, obwohl eins von den Kindern immer wieder blaue Flecken hatte und die Kindergärtnerinnen und andere Leute das Jugendamt darauf aufmerksam machten!!!!!

Die armen Kinder!!!!
 
Boah ich weiß nicht wie man sowas kinder antun kann. 8O
Ich finde sowas total schrecklich und hoffe das ich mit so leiten nicht in kontakt komme...
 
Eltern die ihren kindern etwas antun, gehören unfruchtbar gemacht und andere die kinder vergewaltigen gehört das geschlechtsteil und die finger abgeschnitten. das meine ich voll ernst.

ich finde auch es müsste mehr darauf geachtet werden ob babys zu den untersuchungen mit einem elternteil da waren. und man sollte noch so kleine bedenken äußern.

kann es überhaupt net verstehen warum man angst hat auf irgend ein amt zu gehen. ich hab mit dem jugendamt ständig zu tun, da geht es um den unterhalt. warum sollen menschen denken wenn man da rein geht das man ein schlechter mensch ist? schwachsinn.
(war auch schon bei nem schuldenberater und der meinte das selten bis fast nie menschen zu ihm kommen wenns noch so am angang ist mit den schulden, die meisten kommen wenns fast zu spät ist, kann ich net verstehen sowas(nur mal zum thema das manche sich schämen))

man kann sowas in keinster weiße entschuldigen. auch das finanzielle probleme oder überforderung das problem ist von manchen fällen oder es immer schlimmer wird. viele bekommen jetzt heimlich kinder in der wohnung und bringen das neugeborene um, wie kann das sein/gehn???? klar bei manchen sieht man net das se schwanger sind, aber bei den meisten menschen denke schon. bekommt das keiner mit???

sorry, bin grad bissl aufgebracht und traurig, weil mir aus den letzten wochen/tagen diese nachrichten und bilder durch den kopf gehen. kann sowas einfach nicht verstehen und nachvollziehen.

und auch das viel dabei berichtet wird das das jugenamt von vorfällen wusste aber sich nicht drum bemüht haben. wo soll das alles noch hinführen. wenn ich manche in meinem alter reden höre, von wegen na wenn ich ein kind hätte bekomm ich noch dies und jenes an gelder. *kopfschüttel hallo wie kann man als mensch/mutter nur so denken??? :( doch wirklich viel kann und wird daran net geändert werden.


ich kenn eine, der ihr zwerg war 2, das wurde immer nur ins kinderzimmer gesetzt und solte spielen, mutter und freund saßen ständig am pc und abends gabs oft party. :-? da wurde ins täpfchen vom kind gespeit von so nem besoffenem und das blieb nen ganzen tag so. also habs alles net selber gesehen, denn mit der will ich nicht wirklich was zu tun haben, aber mir wurde es so erzählt. ich auch beim jugendamt diese situation geschiltert. sie sagten ja sie wöllten mal nachschauen. gut, dann erfahr ich, die haben ne woche vorher bei der angerufen und nen termin gemacht wo die vorbeikommen. na spinn die denn? als wenn man da net zeit hätte alles in ordnung zu machen und alles kinderecht.

gut genug aufgeregt. :roll: wollte das mal loswerden und das tat gut.


ich kann das auch alles net verstehen.