News Schon wieder ist ein Kleinkind verhungert

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25 April 2006
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[N] Schon wieder ist ein Kleinkind verhungert

Folgende News wurde am 27.12.2007 um 17:31:08 Uhr veröffentlicht:
Schon wieder ist ein Kleinkind verhungert
DPA-News

Zwickau (dpa) - Ein zweijähriger Junge ist im sächsischen Kirchberg vermutlich verhungert und verdurstet. Die 23 Jahre alte Mutter wurde am Donnerstag festgenommen, teilte die Polizei in Zwickau mit. Der Junge, der obduziert wurde, war stark untergewichtig und erheblich ausgetrocknet. Anzeichen äußerer Gewalteinwirkung waren nach Polizeiangaben nicht zu erkennen. Die arbeitslose Frau hatte am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages den Notarzt gerufen, der nur noch Tod des Kindes feststellen konnte. Der Frau wird laut Polizei vorgeworfen, am Tod ihres zweijährigen Kindes schuld zu sein. Mordkommission und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts des Totschlages durch Unterlassen, hieß es. Die Frau, die allein lebe und weitere zwei Kinder hat, soll den Angaben zufolge an diesem Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. Nach Angaben des Jugendamts wurde die Frau bis zum Herbst von Mitarbeitern betreut. Zu den Gründen konnte der Leiter des Jugendamtes des Kreises Zwickauer Land, Gerd Drechsler, zunächst nichts sagen. Ein sechsjähriger Sohn der Frau lebe bereits seit geraumer Zeit in einem Heim. Mit der Mutter seien Gespräche geführt worden, um das Kind in einer Pflegefamilie unterzubringen oder zur Adoption freizugeben. Der Vater des Sechsjährigen sei unbekannt. Ein weiterer vierjähriger Sohn sei nach dem Tod seines Bruders in einem Heim untergebracht worden, sagte der Leiter des Jugendamtes. Bei dem Jungen seien keine Anzeichen von Unterernährung festgestellt worden. Der Vater der beiden jüngeren Kinder, der auch der Lebensgefährte der Frau sei, sitze in Haft. Laut Drechsler sollte für die Langzeitarbeitslose im Januar eine Weiterbildung beginnen.
 
Ich habe deutlich geschrieben "verbieten" und nicht "zwangsterilisieren". Das Wort haben andere vor 60 Jahren benutzt und mit denen möchte ich nicht auf einer Stufe gestellt werden.

Ist das Durchführbar? Wohl kaum, wenn man sich anschuat, wie viel Heimgeburten und heimliche Schwangerschaften es Jahr für Jahr gibt. Oder soll eine Sozialarbeiterin sie ans Patschehändchen nehmen, als Anstands-Wauwau?

Verbieten kannst du nur, was du auch kontrollieren kannst.

Wobei - man könnte es ja mal mit sowas probieren: https://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Fomfr_chastity_belt.jpg
 
Na ich glaub da ist selbst zwangsterilisieren besser. Der Gürtel verhindert ja sogar das freie Ausleben der Sexualität. Und ob da die ganzen Menschenrechtler mitspielen.


Wer keine Kinder haben will, sollte verhüten. Wer nicht verhüten kann/will, sollte auf S*x verzichten. So einfach wie das 1x1.
 
Jepp, genau SO werden keine ungewollten Kinder mehr gebohren, die dann später vernachlässigt oder umgebracht werden:

Wir entscheiden, dass das nicht mehr vorkommt...:ugly:
 
Solche Fälle wird und hat es leider immer gegeben, momentan gibt es halt nur einen "Vermarktungsmarkt" für dieses Thema und die Medien machen damit Kasse. Jeder Todesfall/Misshandlung wird sofort auf Seite 1 in den Zeitungen/Nachrichten vermarktet.

Immerhin eines hat dieser Sensationsjournalismus erreicht, Deutschland diskutiert über das Thema.

Viele der Medienberichte sind mir persönlich zu dem Thema einfach zu reißerisch und unsachlich. Lösungen für dieses Problem wird es nie zu hundert Prozent geben, aber ein Anfang wäre es endlich wieder mehr Geld für Bildung/Kinder zu investieren. Aber dieses Thema wird lieber auf die lange Bank geschoben, da man ja den Haushalt nicht belasten will.

Wenn jetzt nicht gehandelt wird und allgemein mehr Geld für Kinder/Bildung in die Hand genommen wird, werden wir uns in einigen Jahren noch umschauen was aus unserem Land geworden ist.
 
Wenn jetzt nicht gehandelt wird und allgemein mehr Geld für Kinder/Bildung in die Hand genommen wird, werden wir uns in einigen Jahren noch umschauen was aus unserem Land geworden ist.

Die Lösung ist ein bisschen flach.
Was ändert denn mehr Geld daran, dass ein Vater seinen Sohn wegen Sorgerechtsstreitigkeiten vergiftet?

Oder das gerade junge Mütter Ihre Schwangerschaften geheim halten und die Kinder irgendwo verscharren?

Da setzen doch irgendwo der gesunde Menschenverstand und naturgegebene Instinkte aus.

gruss kelle!
 
Die Lösung ist ein bisschen flach.

Wie gesagt sowas hat es immer gegeben und wird es immer geben und da kann kein Gesetz oder sonstwas etwas dran ändern. Früher gab es halt keine überregionalen Nachrichten und/oder keinen Markt für solche Nachrichten.


Ich sehe es einfach so, wenn wir mehr Geld in Bildung stecken und alle eine faire Chance haben, dann gibt es weniger Armut in Deutschland (besonders Kinderarmut). Momentan gibt es leider einige Generationen in Deutschland bei denen diese Hilfe zu spät kommt, aber wenn diesem jetzt nicht ein Riegel vorgeschoben wird und gehandelt wird, dann wird es böse enden.
 
Mehr Geld soll da aber die Lösung sein? Schuld für die Kinderarmut sind doch meistens die Eltern die nicht richtig mit Geld umgehen können. Und sofern man ihnen nicht unmengen nachschiebt (was nicht bezahlbar wäre) wird es das wohl immer geben.