Root Offline = Entschädigung ?

chris0457

Well-known member
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25 April 2006
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59
Hey Leute,
Ich habe bei 1&1 einen Root-Server gemietet dieser ist jetzt aber komsicherweise OFfline nichtmal anpingen kann man ihn nichts geht mehr.

Kann man für einen derartigen Ausfall eine Art entschädigung vom Anbieter verlangen ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Musst Du einen Blick in die Vertragsbedingungen werfen, i.d.R. schließen die ununterbrochene Verfügbarkeit aus ...
 
Bevor du die dumm von der Seite anmachen willst, hast du schon
mal versucht die Kiste über die serielle Konsole zu erreichen?
Es kann nämlich auch sein, dass deine Kiste pwnd wurde und/oder
wegen Missbrauchs vom Netz genommen wurde. :think:
Und wie sieht die Statusmeldung im Control-Center aus?
 
Hast du den Vertrag, den du da unterschrieben hast, auch mal gelesen? :roll:

Da steht nichts von 100% Ausfallsicherheit drin - garantiert nicht. Normalerweise geht man von 99,9% aus. Und beim ersten Mal, für eine Stunde, Entschädigung, dazu sag ich mal lieber nichts. :doh:

Übrigens: Root-Server sind dazu gedacht, sie selbst zu administrieren. Du solltest also schon ein gewisses Maß an Erfahrung mitbringen, wenn du dir einen Root-Server zulegst. Nur mal so ein Tipp... ;)
 
Wie gesagt es gab garkeinen Kontakt zum Server er war so gesat komplett vom netz.

Jetzt ist er wieder Online allerding kann nicht zugegriffen werden es kommt keine verbindung man hat also nichtmal die Möglichkeit ein PW anzugeben.

Starte ihn über Virtuozzo jetzt neu...von 1&1 kam immernoch keine Antwort.
 
So, nach neustart ist wieder alles wie vorher nichts fehlt...
Hm mich würde interessieren was es war aber ok hauptsache es geht wieder.

EDIT:

Laut LOG:
10/11/07 14:29:27 VPS ist jetzt gestoppt->down VPS wird gestartet. Dies kann eine Weile dauern.(starten)
10/11/07 14:27:21 VPS ist zerstört.nicht vorhanden VPS ist jetzt gestoppt->down


Hm aber warum Down...
 
chris0457 schrieb:
So, nach neustart ist wieder alles wie vorher nichts fehlt...
Hm mich würde interessieren was es war aber ok hauptsache es geht wieder.
OMFG ... das erinnert mich an:

Warum es keine guten Windows-Sysops gibt ...
Als erstes wird der ein oder andere hier einwerfen, dass es eigentlich garkeine Windows-Sysops gibt. Diese mausschupsenden PC-Neustarter als Sysops zu bezeichnen gehe nun wirklich etwas weit, allenfalls könnte man sie Klickops nennen. Obwohl ich hier nicht wiedersprechen kann, wollen wir im folgenden solche sprachlichen Detailfragen außen vor lassen.

Zurück zur Kernfrage: warum gibt es keine guten Windows-Sysops.

Ein wirklich guter Sysop gibt sich mit dem Zustand »Es funktioniert und keiner weiß warum.« bzw. »Es funktioniert nicht und keiner weiß warum.« nicht zufrieden, er will wissen warum es funktioniert oder eben nicht funktioniert. Diese Neugier macht einen guten Sysop aus. Nur wer sich die Mühe macht zu ergründen wie etwas funktioniert, ist auch in der Lage Probleme gezielt, effizient und sauber zu lösen.

Und an diesem Punkt hakt es bei Windows leider aus. Windows ist Closed-Source und Redmond ist mit Informationen über die Funktionsweise von Windows, wie soll ich sagen, recht zurückhaltend. Unter Linux dagegen kann jeder der es will, die Funktionsweise bis ins Detail nachvollziehen. Mit Windows bleibt es meist bei dem oben bereits erwähnten »Es funktioniert und keiner weiß warum / Es funktioniert nicht und keiner weiß warum«, ein für einen richtigen Sysop zutiefst unzufriedenstellender Zustand.

Jeder Sysop mit etwas Neugier, Forschergeist und Ambitionen, also kurz jeder der sich nicht damit zufrieden gibt, dass ihm sein Arbeitgeber am Monatsende das Gehalt überweist, während er die Tage bis zur Frühpensionierung zählt, sprich jeder gute Sysop, wird sich nach einem befriedigenderen Tätigkeitsgebiet umsehen und über kurz oder lang zu einem anderen Betriebsystem wechseln.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Arbeit eines Windows-Adminstrator nicht gerade durch Abwechslung glänzt. Durch geduldiges Beobachten freilebender Klickops konnte ich feststellen, dass ein erfahrener Windows-Adminstrator bei auftretenden Problemen garnicht erst versucht das Problem zu finden und zu lösen. Vermutlich weiß er, dass dies ein hoffnungsloses Unterfangen wäre. Stattdessen werden einfach Windows und alle nötigen Anwendungen neu installiert. Die dabei anfallenden Aufgaben sind im Groben folgende:

1. CD's einlegen/wechseln

2. fluchen

3. Windows rebooten (Klickops nennen das Neustarten: es klingt dann nicht ganz so peinlich.)

Beim zweiten Punkt bin ich mir nicht sicher ob er wirklich zur Installationsprozedur gehört oder nur dazu dient die anwesenden Windows-Benutzer zu beeindrucken.

Die höhere Kunst des Windows-installierens scheint indes darin zu liegen den Rechner oft genug zu rebooten. Faustregel: nach dem Einlegen einer CD, nach der Installation von irgendwas, nach dem Ändern irgendwelcher Einstellungen und nach dem An- oder Abstecken von irgendwas. Wer auf Nummer sicher gehen will rebootet vorsichtshalber dazwischen noch ein paar mal. Überhaupt scheint rebooten, das Allheilmittel für jegliche Probleme zu sein, die auf, mit und um Windows auftauchen 2. Das diese Tätigkeit(en) einen geistig halbwegs beweglichen Menschen auf Dauer nicht ausfüllen ist verständlich und trägt wohl seinen Teil dazu bei die Menge der Windows-Administratoren und die der guten Sysops disjunkt zu halten.

Mit diesen Erkenntnissen können wir die Windows-Administratoren nun in zwei Kategorien einteilen:

1. erfolgversprechende Frischlinge, die mit zunehmender Erfahrung eine zunehmende Tendenz weg-von-Windows entwickeln werden und sich bevor sie wirklich gut sind einem Betriebssystem zuwenden, dass seine Bezeichnung zu recht trägt.

2. unfähige Klickops, die Windows auf Dauer erhalten bleiben werden.

Das lässt sich zu folgender Aussage zusammenfassen:

Windows-Adm[..] sind entweder schlecht oder noch nicht gut.

1 Wahrscheinlich weiß auch in Redmond niemand so genau wie das eigentlich funktioniert und warum es so oft nicht funktioniert. Irgendwie habe ich immer den Verdacht MS bastelt eifrig neuen Code um alten Code herum, von dem keiner mehr weiß wie er funktioniert, geschweigedenn, dass sich jemand trauen würde ihn anzufassen. Auf diese Weise entsteht, um einen immer größer werdenden Kern alten Codes der langsam verrottet, Schale um Schale neuer Code und der Anteil des Codes von dem irgendwer weiß wie er funktioniert nimmt monoton ab.

2 Nicht umsonst misst man die Leistungsfähigkeit von Windows-Administratoren in Neustarts pro Stunde und Rechner.
:mrgreen:


chris0457 schrieb:
Hm aber warum Down...
Woher sollen wir das wissen? Wie wäre es mit einer Kontrolle der Logfiles?
 
:biggrin: ne gibts nicht.
Ich kann nur folgenden Status entnehmen.
1. System nicht verfügbar.
2. Down
3. Starten.

Und jetzt läuft er weider.
Ich kann nur vermuten das 1&1 eine Wartung gemacht hat wobei eigentlich sollten sie das vorher ankündigen...hm...naja.
 
chris0457 schrieb:
Ich kann nur vermuten das 1&1 eine Wartung gemacht hat ...
Dann wären meine und die vieler anderer auch betroffen gewesen.

Nur zur Info, wenn du einen Rootserver hast kümmern die sich überhaupt
nicht um deine Kiste - weil du dafür verantwortlich bist. ;)
 
Ja aber wenn sie Grundlos Down ist und ich nich daran Schuld bin müssen sie sich darum kümmern! Direkt an den PC komme ich nicht.

Es kam übrigens eine Antwort von 1&1 Sie haben meine Frage an die Server Abeilung weitergeleitet sie melden sich Telefonisch oder per Email.
 
Ja aber wenn sie Grundlos Down ist und ich nich daran Schuld bin müssen sie sich darum kümmern! Direkt an den PC komme ich nicht.
Da du die Frage nicht beantwortet hast, stelle ich sie noch einmal:
Hast du es auch mal über die serielle Konsole versucht?
Das ist nämlich wie, wenn du vor der Kiste stehst. :roll:
 
OMHFG! 8O

Bist du sicher, dass du den Server weiter behalten möchtest?
Ich empfehle dir Grundlagenforschung auf einer heimischen Spielwiese.

Und zu deiner Frage: Wenn du dich im Control-Center mal genau
umschaust wirst du einen Bereich finden, der sogar so bezeichnet ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
OMHFG! 8O

Bist du sicher, dass du den Server weiter behalten möchtest?
Ich empfehle dir Grundlagenforschung auf einer heimischen Spielwiese.

Und zu deiner Frage: Wenn du dich im Control-Center mal genau
umschaust wirst du Bereich finden, der sogar so bezeichnet ist.

Problem an der sache ist aber das ein vserver keine serielle Konsole hat. Aber ich kann mich der ersten frage nur anschließen... wenn man nochnicht mal den unterschied zwischen root- und vserver kennt. :ugly: Ausser natürlich ich hab was verpasst und das virtuozzo panel gibts jetzt auch schon für Rootserver :ugly:

PS: "Warum es keine guten Windows-Sysops gibt ..." welcher Held hatn das geschreiben?
 
ZeroCCC schrieb:
PS: "Warum es keine guten Windows-Sysops gibt ..." welcher Held hatn das geschreiben?
Weiß ich (leider) nicht. Den Text hatte ich mal in irgendeinem Gästebuch gefunden.

@theHacker:
Wie wir nun alle wissen ist es ja nichtmal einer ... :biggrin:
 
Ich weiß sehr wohl das es ein V-Server ist, muss ich wohl wenn ich ihn bestellt hab...Serielle Konsole gibt es keine...