[richtig lernen?] Problem mim lernen, es bringt nichts

Carlos_01

Member
2 Dezember 2006
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Hallo zusammen!

Also ich hab da mal eine Frage, und zwar studiere ich Ingenieur auf Diplom und muss folglich relativ viel für die Uni lernen.

Ich habe garkein Problem damit mich hinzusetzen und zu lernen, stehe am Wochenende sogar früher auf (8 Stunden Schlaf müssen allerdings sein) damit ich lernen kann, ich kann mich morgens am besten konzentrieren.

Allerdings habe ich irgendwie das Gefühl, dass ich zwar lerne, aber mir das ganze irgendwie garnichts bringt, also ich lerne was, verstehe das auch, nur haeb das mehr oder weniger direkt wieder vergessen.....

Das verstehe ich nicht...

Ich mache mir sogar meistens einen Übersichtsplan, was am heutigen Tag ansteht und was ich wann lernen/erledigen möchte.
Und ich führe Formel-/Zusammenfassungsbücher der Vorlesung, also ich bearbeite jede Vorlesung nach.
Allerdings bringen mir diese Hefte höchstens was wenn ihc da mal eine Formel nachschlagen will, damit lernen kann ich irgendwie nicht, bzw ich wüsste nicht wie, weil durchlesen bringt mir rein garnichts :(


Hat da evtl von euch jemand eine Idee, oder schildert mal wie er lernt, bzw wo die Ergebnisse am besten sind?
Weil das kann so nicht mehr weitergehen, ich habe momentan den Eindruck, dass ich garnichts verstehe, obwohl ich echt viel am "lernen" bin.

Danke und Grüße Carlos
 
Hat da evtl von euch jemand eine Idee, oder schildert mal wie er lernt, bzw wo die Ergebnisse am besten sind?
Das ist nicht ganz einfach, weil jeder/ jede seine eigenen Lerntechniken entwickeln muss, bei denen er / sie sich die Sachen am besten merken kann.

Einen Zeitplan zu haben ist vorweg schon ganz gut. Dann hat man nicht so eine innere Unruhe.

Ansonsten mache ich mir vor Klausuren immer einige Lernzettel, meist am PC. D. h. ich stelle mir alle wichtigen Fakten für die Klausur zusammen, gestalte das ein bisschen übersichtlich und drucke es aus.

Dann habe ich sämtliche Texte nämlich noch einmal gelesen und alles schön gebündelt.

Mir persönlich reicht es dann, wenn ich diese Zettel immer und immer wieder durchlese und auswendig vor mich hin erzähle. ;)

Das sind natürlich nur meine Erfahrungen, bei dir ist das vielleicht ganz anders.
 
Hi,

ich persönlich gehe gerade wenn ich etwas lernen muss öfters weg.

z.B. Schaue ich mir ein paarmal den Stoff an, gehe eine Runde joggen oder unternehme ein paar Stunden was mit Freunden - danach hab ich meistens den ganzen Stoff schon viel besser intus und ich bin viel lockerer :)

Gruß
 
Bei uns an der Uni gibts ne Lernberatung. Vielleicht gibts bei euch auch sowas. Dort mal vorbeizuschauen schadet mit Sicherheit nicht. Zumindest bei uns ist das ganze kostenlos und unverbindlich. Nen Termin ausmachen, vorbeischauen, anhören was der/die zu deinem Problem sagt. Evtl. hilfts ja weiter.

Wenn ich lerne mache ich es meist so, dass ich ne halbe, bis ne Stunde lerne und dann ne kurze Pause von ein paar Minuten. Nach spätestens drei Stunden gibts dann ne längere Pause, in der ich dann gerne mal an die frische Luft gehe (joggen, spazieren).
Was mir auch sehr hilft ist in der Gruppe zu lernen. Da bin ich meist deutlich motivierter und habe das Gefühl, dass ich in der gleichen Zeit deutlich mehr lerne als alleine. Zudem macht es einfach mehr Spaß.

Wünsche dir viel Erfolg bei deinem Studium!
 
hey hfkb, genau so habe ich das vor klausuren auch immer gemacht hat auch ganz gut geklappt, nur momentan komme ich irgendwie mit dem nachbearbeiten nicht hinterher, also an der zeit liegt es nicht, nur an der effektivität....

ja bei der lernberatung bin ich auch schon gewesen, da sagte man mir ähnliches, also dass man sich einen lernplan amchen soll, und nach dem lernen nicht unbedingt tv schauen sollte, sondern eher was spazieren also was das den geist nicht ansträngt, sodass man zeit zum "nachdenken" oder verarbeiten des gelernten hat.

bei mir is das nur leider oft so, dass ich viel zu tun habe, so dass ich quasi lerne und direkt dannach weg muss....
ausser halt am wochenende.

aber ich denke ich werde das mal versuchen alao mit dem spazieren gehen, wie lange geht ihr denn dann weg?
weil ich will auch nicht unbedingt 3 stunden spazieren gehen, das is auch mist, dadurch ginge mir dann zuviel zeit verloren...


wie macht ihr das denn unter dem semester, also wenn man nicht direkt auf prüfungen lernt, sondern z.b. auf zu bearbeitende aufgaben, macht ihr das auch so mit einem zettel, auf den man alles aufschreibt?

ich habe nämmlich oft das gefühl, das gelernte wieder vergessen zu haben, wenn ich unter dem semester, also nicht direkt auf prüfungen, lerne (auf prüfungen lernt man ja doch noch ein bisschen anders ;) )

Gruß und danke Carlos
 
Lernen :)

Jeder Mensch ist ein individueller Lerntyp!

Es gibt Leute, die lernen am besten über das Lesen, dann gibt es welche, die am besten über das Hören lernen und es gibt welche, die am besten über das Sehen lernen.

Ich kann dir nur empfehlen, dich einmal damit auseinanderzusetzen, welcher Lerntyp du bist! Wenn du dann das Lernen auf deinen Typ anpasst, ist mit 100%-iger Wahrscheinlichkeit effektiver!


Gruß :D

MiKru
 
- Lesen -

Noch eine Ergänzung:

"Normales", stures Durchlesen bringt meistens eh nicht viel! Ich würde dir zum Lernen die "ÜFLFÜ"-Methode empfehlen! Die bringt was! :)


Gruß

MiKru
 
was ist ÜLFLÜ?
das kenne ich noch nicht?

also ich bin der Lese/Schreibtyp, das haben wir mal in der Schule gemacht, so ein Seminar.

Also wenn ich was schreibe und dann mein selbstgeschriebenes lese, bringt das für mich am meisten ;)

Gruß
 
hey hfkb, genau so habe ich das vor klausuren auch immer gemacht hat auch ganz gut geklappt, nur momentan komme ich irgendwie mit dem nachbearbeiten nicht hinterher, also an der zeit liegt es nicht, nur an der effektivität.
Also ich muss zugeben, dass ich die Lernzettel immer erst direkt vor der Klausur mache und nicht ständig aktuell halte.

Vielen bringen handgeschriebene Zettel mehr als wenn man sie am PC tippt, mir ist das eigentlich relativ wurscht.

Hast du denn ständig aktuelle Zettel zur Nachbearbeitung, oder auch "nur" vor Klausuren?
 
Hallo zusammen!

Also ich hab da mal eine Frage, und zwar studiere ich Ingenieur auf Diplom und muss folglich relativ viel für die Uni lernen.

Wäre Hilfreich zu wissen, welchen Ingenieursstudiengang zu studierst. Bei den klassischen Ingenieurswissenschaften (Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, usw.) ist der Anteil dessen, was man wirklich auswendig lernen muss, ziemlich gering, sondern es kommt vielmehr darauf an, Fähigkeiten zu entwickeln, Probleme zu lösen - sicher sind die Aufgabenstellungen hier nicht leicht, aber es geht eben nicht darum, irgendetwas stur auswendig zu lernen, sondern sich Gedanken zum gegebenen Problem zu machen und eine Lösungsstrategie mit dem vorhandenen Wissen zu erarbeiten. Und wenn man mal etwas verstanden hat, kann man es in der Regel auch anwenden. Ich würde mich also wundern, dass Du den gelernten Stoff quasi wieder vergisst, wenn Du ihn gerade bearbeitet hast... (?)

Gruß Robin
 
Hi blue.shift, genau ads scheint es zu sein, ich studiere sowas wie Maschinenbau, also wo en genau wie su sagst auf die Anwendung ankommt, und da ist der Haken bei!

Also in Mechanik zum Beispiel, da habe ich die Grundlagen einigermaß0en drauf, kann aber trotzdem nur rel. wenige Aufgaben lösen (oder es dauert Ewigkeiten), wieso weiss ich auch nicht, weil ich eigentlich schon sehr viele Aufgaben gerechnet habe...


Und btw Lernzettel habe ich auch nur vor Klausuren, ich führe zwar Formelsammlungen, aber die sind irgendwie so ausführlich, dass man das eher als Zusammenfassung der Vorlesung ansehen kann...

Danke für die Hilfe!
Gruß Carlos
 
es ist hilfreich sein gehirn vor dem lernen nochmal mit sauerstoff vollzupumpen, d.h. geh joggen oder ehnliches es sollte schon 1 stunde sein, aber nicht zu ansträngend sein denn sonst biste fertig und willst dich eigentlich nur noch ausruhen. also schon sport und lange aber nicht zu ansträngend. danach sofort hinsetzten und lernen. nimmt dir am besten noch was zu knabbern und was kreislaufanregendes zu trinken (kaffee, capochino ((oder wie man dat schreibt))) mit an den schreibtisch oder wo du lernst. denn wenn wir kauen wird unser gerhin angeregt und wir können uns sachen besser merken. du sagst das du morgens am besten lernst, daran solltest du auch nichts ändern aber es ist so: wir behalten uns erst sachen richtig wenn wir sie im schlaf verarbeitet haben. wenn du willst kann ich dir dafür noch ein zitat aus einer zeitschrift geben. aber zurück zum thema also wir behalten uns sachen erst wenn wir sie im schlaf verarbeitet haben. du lernst am besten morgens, ich denk daran solltest du auch nichts ändern, doch solltest du alles vor dem schlafengehen noch einmal angucken und aufrufen. du erlebst den ganzen tag tausende von erfahrungen und eindrücken die du natürlich auch werend des traumens verarbeiten musst. daher solltest du nochmal alles aufrufen damit es presenter ist und von deinem gehirn bewusst mehr bearbeitet wird. tja ich hoffe das hilft. natürlich funktioniert das alles nicht von jetzt auf gleich aber ich denke innerhalb von einer woche solltest du was merken.
 
Naja gut!
Erstmal danke für die Arbeit, aber mach dem Sport lernen kann ich garnicht, dann bin ich kaputt und will dann nur vor den TV oder ähnliches.

Aber das mit dem Wiederholen vor dem Schlaf is ne gute Idee, nur da ich ja mehr auf Anwendung lerne, weiss ich noch nit so richtig wie ich das machen soll, werde es mir aber mal durch den kopf gehen lassen.

Wenn noch wem was einfällt dazu gerne posten ;)

Gruss
 
Also in Mechanik zum Beispiel, da habe ich die Grundlagen einigermaß0en drauf, kann aber trotzdem nur rel. wenige Aufgaben lösen (oder es dauert Ewigkeiten), wieso weiss ich auch nicht, weil ich eigentlich schon sehr viele Aufgaben gerechnet habe...

ok, dann ist das ganze recht interessant, da Du ja sogar viel übst. Die ganzen Tips hier mit frischer Luft, usw. sind ja schön und gut, aber man sollte das "Problem" dann schonmal bei der Wurzel packen. Ich würde vermuten, dass wenn Du viele Aufgaben rechnest und viel lernst, jedoch bei manchen Aufgaben Schwierigkeiten bekommst, obwohl Du vorher den gleichen oder einen ähnlichen Aufgabentyp schonmal behandelt hast, dass es an Deinem Abstraktionsvermögen scheitert. Und Abstraktion ist in den Ingenieurswissenschaft ganz ganz wichtig. Es kommt wie gesagt drauf an, nicht stur auswendig zu lernen, sondern darauf, sich Schlachtpläne zurechtzulegen. Viele Aufgaben lassen sich tatsächlich nach "Schema f" abhandeln und an der Universität ist es das ein oder andere Mal auch ganz sinnvoll, zunächst nur nach "Kochbuchrezept" zu arbeiten, das heißt, dass man die Herleitung der Formel nicht zwingend verstanden haben muss, sondern erstmal guckt, wie man die Aufgabe überhaupt angehen kann. Oftmals kommt einem nach ein wenig Übung die Lösung selbst schon plausibel vor und man kommt auch beim Beweis schneller auf's verständnis. Kurz gesagt: versuche Dich mal ganz besonders darauf zu konzentrieren, Aufgabenstellungen zu analysieren, sie einer bestimmten Schublade (-> Lösungsstrategie) zuzuordnen und die Aufgabe dann so allgemein wie möglich lösen zu können (z.B. nicht auf feste Variablennamen oder Zahlenwerte fixieren). Ich hoffe, das hilft! ;)
 
Also um nochmal drauf zurückzukommen:
Wir haben hier in der Uni einen "psychologischen Beratungsdienst" und da bin ich mal gewesen, kostet ja nix ;)

Auf jeden Fall sagte man mir dort, dass ich mich nicht so sehr auf das Nachbearbeiten konzentrieren soll, sondern eher auf das Rechnen von Aufgaben.
Macht ihr das auch so, dass ihr eher hingeht und Aufgaben rechnet, als Formeln und so nachzuvollziehen?
Ich meine in der Prüfunge muss man ja auch nur Aufgaben rechnen (wir haebn nur schriftliche ;) )...

Und wenn ja habt ihr Tipps, wo man Aufgaben für Technische Mechanik 2 und Thermodynamik (da hakts bei mir grade echt) am besten mit Lösung herbekommt?
Weil unsere Profs und Tutoren haben auch keine :(

Gruß Carlos