Rechnung - unberechtigte Forderungen enthalten

wusseler

Well-known member
ID: 304177
L
23 November 2007
2.253
228
Hallo,

wir haben heute zum ersten Mal eine Rechnung unseres Kabelnetzbetreibers erhalten.
Folgendes wurde per Vertrag vereinbart:
13,99 Euro/Monat Nutzungsentgeld
49,99 Euro Anschlußgebühr

Diese Posten sind korrekt ausgewiesen und berechnet.

Nun hat der Anbieter aber noch einen Posten (Nichtteiln.am Lastschriftverfahren) mit 1,02 Euro monatlich abgerechnet.
Weder in den AGb noch im Vertrag ist von dieser Gebühr die Rede.

Nun meine Frage wie ich vorgehe:
1: Rechnung widersprechen, nichts überweisen
2: Rechnungsposten über 1,02 Euro widersprechen, Rest überweisen
3: Rest überweisen, Rechnungsposten ignorieren

Weiter Frage: Ist der Zusatz rechtens:
Begründete Einwendungen müssen spätestens innerhalb von acht Wochen ab Rechnungszugang schriftlich per Post oder Fax (nicht per E-Mail) bei der oben genannten Adresse eingegangen sein.
(Was passiert, wenn ich die Einwendung an mich schicke, da meine Adresse ja "oben" steht?)
Grüße wusseler
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Unstrittigen Betrag zahlen, strittigem Betrag widersprechen und Grundlage für die Berechnung verlangen.

Wenn Du die Einwendung an Dich selber schickst, wird sie wohl nichts nützen :D

Marty
 
Aber diese ist dann trotzdem innerhalb der 8 Wochen eingegangen ;)

Ist die 8-Wochenfrist so gültig? Oder greifen hier gesetzliche Fristen?

Dann werde ich gleich mal den Widerspruch abschicken!
 
(Was passiert, wenn ich die Einwendung an mich schicke, da meine Adresse ja "oben" steht?)

:hö:
Das sollte ja klar sein, dass sie ihre Adresse meinen und nicht deine. Und die steht ja auch oben.
:?:

Und wenn auf einem Feuerzeug nicht draufsteht, dass man es nicht in der Hosentasche anzünden soll, dann machst du das und verklagst die Firma, oder?
 
es wird sich sicher um Unitmedia (oder wie die jetzt heißen) handeln, da steht die Pauschale zur Rechnungsstellung bei Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren in den AGB drin
 
Das machen mittlerweile echt viele. Genauso wie man oftmals die Portokosten für die so-called Papierrechnung übernehmen muss (könnte man ja auch online kriegen). Ich hab die "Warum muss ich das denn bezahlen?"-Diskussion schon tausendmal geführt als ich noch Kundenbetreuung für Arcor gemacht habe.
Ich denke auch, dass das sicher irgendwo in den AGB drin steht.

Einfach dieses Mal bezahlen und in der Zukunft am Lastschriftverfahren teilnehmen. Bei seriösen Unternehmen kann da doch eigentlich nix schief gehen.
Und bevor jetzt der Einwand kommt, dass man dann ja kein Geld einbehalten kann wenn man mit der Rechnung nicht einverstanden ist...das ist sowieso der falsche Weg. Immer erst 'nen Einspruch senden und im Notfall hinterher auf die Gutschrift warten. Schlimmstenfalls wird der Anschluss (Kabel, Telefon...whatever) gesperrt und das will man ja meist auch nicht.
 
Echt? Seit wann sind die denn dort soweit angekommen?
Ich glaube das hängt ja davon ab wo genau man dort wiedrum klagt...
 
es wird sich sicher um Unitmedia (oder wie die jetzt heißen) handeln, da steht die Pauschale zur Rechnungsstellung bei Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren in den AGB drin

Es handelt sich um Primacom, und ich kann weder auf dem Vertragsdokument, noch im Internet einen Hinweis auf Mehrkosten finden.
 
Auf der Rechnung steht 1,02 Euro, nicht 1,52 Euro.

Und eine Preisliste habe ich vom Monteur auch nicht bekommen. Und im Vertag steht weder vorn noch hinten etwas von diesen "Gebühren"...
 
wenn da weniger steht, sei doch froh ..

und die Rechnung, die dir der Monteur gibt, das ist ja egal, schau mal auf deinen Vertrag, den du abgeschlossen hast.
Das wirst du ja nicht beim Monteur gemacht haben, sondern wahrscheinlich in der Filliale oder online, und bei beidem wirst du die Preisliste vorfinden.
 
Nein, den habe ich beim Monteur unterschrieben. Der sollte ja den Fernseher auch gleich anklemmen.
Und da gibt und gab es keine Preisliste.
Außerdem ist die genannte Liste irrelevant, da wir keines der dort genannten Produkte nutzen, sondern einfach nur Kabel-Tv angemeldet haben.

€ Und selbst wenn dort 100 Preislisten irgendwo aushängen, zählt trotzdem nur das, was im Vertrag steht.
 
Hi,

Gut das es in Österreich so gut wie keinem Internet Anbieter mehr auf Rechnung geht sondern nur mehr Lastschrift.

koesti
 
Ich frage mich eigentlich, wieso das soviel kostet? Also ich kann mir nicht vorstellen, das so eine große Firma nicht eh eine Software zur automatischen Erkennung/Buchung nutzt. Programme wie Starmoney bieten sogar sowas an und erkennen Buchungen richtig.
 
Der Betrag entsteht für die Papierrechnung, die du im allgemeinen Lastschriftverfahren so nicht mehr bekommst.
Ist mittlerweile bei vielen Anbietern und vollkommen legitim.

Und dass der TE hier den Vetrag beim Monteur an der Türe abgeschlossen hat, das vermag ich nicht zu glauben, dort wird er lediglich einen ANschlußbericht unterzeichnet haben, der besagt, dass am Tage X der Anschluß zur Funktion gebracht wurde (allgemein üblich im Telekommunikationsbereich).
Sprich: Der TE wird den "Vertrag" irgendwo ja vorab beantragt haben, und genau dort war sicher auch ein Link zur allgemeinen Preisliste, die dann logischerweise auch Bestandteil des Vertrages wird.
 
Dann würde ich sagen, ich brauch keine Rechnung ist ja schließlich immer der gleiche Betrag...
 
Mensch Witti,

wie oft soll ich es noch sagen? Der Vertrag wurde beim Monteur unterschrieben, in der Haustür bevor er das Kabel angeklemmt hat.
Beantragt habe ich Diesen Termin und Vertrag per Telefon, die Nummer stand am Kabelverteilerkasten im Keller. Aber auch dort gibts kein Preisleitsungsgebührennichtgebührenverzeichnis.

Übrigens erhalte ich keine monatlichen Rechnungen, die erste Rechnung gilt als "dauerhaft", so dass dem Unternehmen keine (weiteren) Portokosten noch Papierkosten entstehen.

Und legitim ist es immer noch nicht, solang die Gebühr nicht im Vertrag erwähnt wird.
Sonst mach ich einen Fachhandel auf und jeder der auf Rechnung bestellt, dem hau ich 150 Euro drauf. Merkste was? Genau, geht nicht...