News Prag: Rechtsextreme wollen durch jüdisches Stadtviertel marschieren

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25 April 2006
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[N] Prag: Rechtsextreme wollen durch jüdisches Stadtviertel marschieren

Folgende News wurde am 10.11.2007 um 16:46:00 Uhr veröffentlicht:
Prag: Rechtsextreme wollen durch jüdisches Stadtviertel marschieren
Shortnews

Am heutigen Samstag, 10. November, wollen tschechische Rechtsextreme durch das jüdische Viertel in der Hauptstadt Prag marschieren. Der Aufmarsch wurde von der Stadtverwaltung verboten, jedoch von einem Gericht wieder genehmigt. In letzter Instanz wurde das Verbot jedoch erneut ausgesprochen. Trotz Verbots wollen die Neonazis heute illegal marschieren. Das Datum wurde dabei wohl nicht ganz willkürlich ausgewählt, denn am 10. November gedenkt man der Novemberpogrome von 1938. Außerdem begeht die jüdische Gemeinschaft den Sabbat - die Rechtsextremen wollen auch an Synagogen entlang marschieren. "In unserem Land leben tausende Zeugen der Nazi-Gräueltaten. Und es kann einfach nicht sein, dass man sie auf solch eine Art und Weise provoziert", so der tschechische Vize-Außenminister Alexander Vondra. Es ist "ein Affront", sagte er weiter. Das Prager Magistrat nennt die Aktion eine bewusste Provokation.
 
Gottseidank gibt es noch Menschen die nicht wegschauen, wenn die Neonazis marschieren.

Tausend Menschen bei Demo gegen Rechtsextreme in Prag

Prag (AFP) — In der tschechischen Hauptstadt Prag haben sich am Nachmittag mehr als tausend Menschen versammelt, um eine Demonstration von Rechtsextremen im jüdischen Viertel zu verhindern. Hunderte der Gegendemonstranten trugen gelbe Sterne auf der Kleidung. Kleine Gruppen von Neonazis versuchten, sich ihrem geplanten Versammlungsort zu nähern, wurden aber an Polizeiabsperrungen vor der Altstadt aufgehalten. Mehr als 1500 Polizisten waren im Einsatz. Übereinstimmenden Berichten zufolge kam es in einigen Straßen des Stadtzentrums zu Zusammenstößen zwischen Skinheads und Anarchisten. Dabei wurde mindestens ein Mensch verletzt.

Der von der Bewegung junger Nationaldemokraten angemeldete Marsch, der sich offiziell gegen die tschechische Militärpräsenz im Irak richten sollte, war von den Behörden für illegal erklärt worden. Drei aus Deutschland kommende Busse mit Neonazis wurden von Polizeifahrzeugen verfolgt, um sicherzustellen, dass sie sich nicht dem Ort der untersagten Demonstration näherten.
Quelle
 
[N] Update: Prager Neonazis stießen auf Widerstand - Gegendemonstranten trugen ...

Folgende News wurde am 10.11.2007 um 19:14:00 Uhr veröffentlicht:
Update: Prager Neonazis stießen auf Widerstand - Gegendemonstranten trugen gelbe Sterne
Shortnews

Am heutigen Samstag, 10. November, fand im jüdischen Viertel der tschechischen Hauptstadt Prag ein Aufmarsch von Neonazis statt (sn berichtete). Gegendemonstranten und Polizei-Einheiten versuchten die Rechtsextremen daran zu hindern, in die Prager Altstadt zu gelangen. Etwa 1. 000 Gegendemonstranten hatten sich versammelt und viele von ihnen trugen gelbe Sterne auf den Kleidungsstücken. Außerdem waren mehr als 1. 500 Polizeibeamte vor Ort. Die "Bewegung junger Nationaldemokraten" hatte den Marsch angemeldet - dieser wurde aber in letzter Instanz verboten. Skinheads und Anarchisten sollen im Zentrum der Stadt aneinander geraten sein - angeblich trug dabei mindestens eine Person Blessuren davon. Drei Busse mit aus Deutschland stammenden Neonazis wurden von der Polizei verfolgt, damit sie sich dem illegalen Marsch nicht anschließen konnten.
 
Leider schauen noch viel zu wenige weg wenn der schwarze Block mal wieder marschiert ...

Das hab ich nicht verstanden...
Meinst du, es sollten mehr Menschen wegschauen?
Und was meinst du mit schwarzem Block?

So wie du das schreibst, sollten am Besten alle wegsehen, wenn der öminose "Schwarze Block" marschiert?

Es gibt sowohl auf linken, als auch auf rechten Demos schwarze Blöcke, das ist dir doch auch bekannt?

Aber ich vermute zu deinen Gunsten einen Syntaxdreher in dem Satz.