News Politik könnte auf Rauchverbot ein Alkoholverbot folgen lassen

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25 April 2006
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Folgende News wurde am 09.08.2010 um 17:15:00 Uhr veröffentlicht:
Politik könnte auf Rauchverbot ein Alkoholverbot folgen lassen
Shortnews

Die Drogenbeauftragte der Bundesrepublik, Mechthild Dyckmans, möchte nach ihrer Sommerpause eine Strategie zur Alkoholprävention in Angriff nehmen. Nach Ansicht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" wird damit alles auf ein weitgehendes Alkoholverbot hinauslaufen, wie es beim Rauchverbot vorgemacht wurde. Die "FAZ" argumentiert damit, dass auch ein Fahrradhelm einmal unvorstellbar gewesen ist und ein Rauchverbot noch vor kurzem undenkbar war. Die Verbannung von Alkohol aus der Alltagskultur könnte zwar etwas länger dauern, der Weg zum Verbot sei aber vorgezeichnet. Seit dem Jahr 2006 wird in der EU bereits an einem Anti-Alkohol-Konzept gearbeitet. Viele Vorschläge erinnern dabei an der Anti-Tabak-Kampagne, welche Werbeverbote, Steuererhöhungen oder Warnhinweise auf Flaschen beinhalten soll.
 
Und man sollte endlich Hasch legalisieren...^^

Was bringen die ganzen Verbote? Tabak und Alkohol sind von der Gesellschaft anerkannte Genussmittel (wenn auch immer noch Drogen und Gifte im eigentlichen Sinne).
Das führt doch nur dazu, dass gewisse Geschäftsbereiche irgendwelche Sondergenehmigungen brauchen und die Verbraucher kriminalisiert werden...
 
Vorsicht, liebe Bundesregierung! Wenn die Leute mal alle nüchtern sind, könnte es mit Euch schnell vorbei sein. Denn nüchtern seid Ihr nicht zu ertragen. :evil:
 
Leute, sauft mehr! Dann klappt es auch mit dem Verstehen von Texten!

Nach Ansicht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" wird damit alles auf ein weitgehendes Alkoholverbot hinauslaufen, wie es beim Rauchverbot vorgemacht wurde.
 
Ich habe den FAZ Artikel schon bevor ich den Thread hier gefunden habe gelesen... also meiner Meinung nach macht sich die FAZ über ein mögliches Verbot richtig lustig.

Alleine so etwas:
FAZ schrieb:
Der Alkohol, heißt es, hat den Menschen in der Eiszeit gewärmt, gestärkt und sesshaft gemacht, er hat über Jahrtausende die Lebensmittel haltbarer und das Dasein erträglicher gemacht. Das alles muss er heute nicht mehr; wir haben Heizungen, Kühltruhen und eine Bundeskulturstiftung.
ist doch echt nicht 100%ig ernst zu verstehen. Gerade das letzte Wort ;)

Oder:
FAZ schrieb:
Auch als Kulturfetisch enthält Wein Alkohol; Alkohol ist eine Gefahr für Leib und Leben, die Menschen müssen davor geschützt werden, und da individuelle Verantwortung sich der Regulierbarkeit entzieht, ist ein Totalverbot die einzige Möglichkeit, so gut das Zeug auch schmecken mag.


Übrigens ist das ein insgesamt echt cooler Artikel da von der FAZ (Direktlink).

Wie krass das wäre, wenn das mit dem Alkoholverbot wirklich kommt.. so integriert wie der Alkohol in unserer Gesellschaft ist. Da würde doch die deutsche Wirtschaft geschädigt werden wie sonst etwas.
 
Ich denke schon, dass die angesprochene Presse bereits ein feines Näschen für solche Denkschemata entwickelt hat und die FAZ insbesondere.
Das feine Näschen scheint ehern ein verstopfter Zinken zu sein. Anders ist nicht zu erklären, wie die FAZ darauf kommt, in diesem Land herrscht ein weitesgehendes Rauchverbot.

edit: Ok, das stammt nicht von der FAZ, sondern vom ShortNews Schmierfinken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das feine Näschen scheint ehern ein verstopfter Zinken zu sein.

das feine Näschen war wohl eher auf die Stopfung des Sommerloches angesetzt, ich nehm's keinen Übel wenn man sowas schreibt wenn man immer, vorwurfsvoll guckenendes, leeres Papier füllen muss und eigentlich nix dafür hat-ausser halt Finger an denen man saugen kann
 
Das feine Näschen scheint ehern ein verstopfter Zinken zu sein. Anders ist nicht zu erklären, wie die FAZ darauf kommt, in diesem Land herrscht ein weitesgehendes Rauchverbot.

edit: Ok, das stammt nicht von der FAZ, sondern vom ShortNews Schmierfinken.
Stimmt doch - noch nicht mal auf der Strasse kann man rauchen, weil dann der Ordungsbeamte kommt und einem eine 10€-(Ordungs-)Strafe aufbrummt, von wegen vorsätzlicher Strassenverschmutzung. Geht eigentlich nur noch zu Hause.

Eine Prohibition hilft dem organisierten Verbrechen: https://de.wikipedia.org/wiki/Al_Capone
Al Capone wurde erst mit dem Alkoholschmuggel groß und hatte dann auch einen gewissen poilitischen Einfluß.
https://de.wikipedia.org/wiki/Prohibition
Die Todesopfer durch unsauberen Alkohol direkt und unkontrollierbaren Folgeerkrankungen indirekt nehmen zu.
Hochdosierter Alkohol wird eher angeboten, da leichter zu transportieren. -> Mehr Vergiftungen.
 
Stimmt doch - noch nicht mal auf der Strasse kann man rauchen, weil dann der Ordungsbeamte kommt und einem eine 10€-(Ordungs-)Strafe aufbrummt, von wegen vorsätzlicher Strassenverschmutzung. Geht eigentlich nur noch zu Hause.
Einfach die Kippe nicht auf die Straße schmeißen, dann kannst du schachtelweise auf der Straße rauchen. :roll:
 
Die Filter bestehen aus Zellulose, also alle Bäume verbieten. Es fliegen auch immer wieder Blätter auf die Straße. :ugly:
Das muss man erstmal kapieren.

Cool, dann werf ich ab jetzt auch meine vollgeschnieften Taschentücher nach Benutzen auf die Straße :roll:

Ich finde, die Strafe für einen weggeworfenen Zigarettenstummel sollte mind. um das zehnfache höher liegen als 10€. Es kann doch nicht so schwer sein, seinen Müll ordentlich zu entsorgen.
 
B2T: Nachdem die vorgeschlagene Erhöhung der Bierpreissteuer nicht gefruchtet hat, versuchen wir es jetzt eine Nummer härter, bis der Widerstand bricht, oder wie? :roll:

Vielleicht rechtfertigt es ja diesmal das Passiv-Trinken.
 
"Strategiepapier zur Alkoholprävention" ist für dich härter als eine Erhöhung der Bierpreissteuer?
Bei der Bierpreissteuer war das Ziel, den Konsum auf ein vernünftiges Level zu dämmen - wenn auch mit einem imo wenig erfolgversprechendem Mittel.

Das hier verstehe ich aber als Vorstoß in die Richtung "wenn ihr euch nicht freiwillig die Steuern erhöhen lasst, dann drehen wir euch halt den Hahn zu". Eigentlich ist es nicht Aufgabe des Staates, seine mündigen Bürger durch Verbote zu erziehen, solange die sich friedlich verhalten. Und von amerikanischen Verhältnissen (was man nicht sieht, das existiert auch nicht - also trinkt bitte hinter verschlossener Tür) halte ich gar nichts ;).
 
Das hier verstehe ich aber als Vorstoß in die Richtung "wenn ihr euch nicht freiwillig die Steuern erhöhen lasst, dann drehen wir euch halt den Hahn zu".
Dann verstehst du das falsch. Die Ankündigung der Antidrogentante, nach der Sommerpause ein Papier zur Alkohol(missbrauchs)prävention vorzulegen, nimmt der Tintenkleckser von der FAZ zum Anlaß, einen recht langen Artikel im Feuilleton zu veröffentlichen, in dem er eine recht fragwürdige Parallele zum Rauchverbot konstruiert.

Oder kurz: Es gibt keinen Vorstoß der Politik zum Alkoholverbot (es gibt ja (noch) nicht mal ein richtiges Rauchverbot).
 
Oder kurz: Es gibt keinen Vorstoß der Politik zum Alkoholverbot (es gibt ja (noch) nicht mal ein richtiges Rauchverbot).
Apropos, wegen des indirekten "Rauchverbots" (Prohibition ist genauer) über die Tabaksteuer bilden sich auch schon kriminelle Vereinigungen. Man kann schon erwarten, dass diese gerne auch ein Alkoholverbot hätten, um mehr zu verdienen.

Bei der Bierpreissteuer war das Ziel, den Konsum auf ein vernünftiges Level zu dämmen - wenn auch mit einem imo wenig erfolgversprechendem Mittel.
Nee, Biersteuer hatte historisch ganz verschiedene Anlässe. Gemeinsam hatten sie immer, dass der Staat dringend Geld brauchte. Deine Theorie ist ziemlich abwegig.
https://www.nurbier.de/tag/biersteuer/
Die Biersteuer steht übrigens den Ländern zu.
 
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