Perfektionismus?

Dyluck

abgemeldet
18 Oktober 2008
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19
Hi


Ich mahe z.Z. eine Ausbildung und mache mit langsam sorgen das ich durch meinen ständigen Drang nach Perfektionismus irgentwann kaputt gehe.

Ich habe schon richtig Ängste das ich irgentwan einmal eine 4 schreibe in einer Klausur.

Ich habe vor nur gute Noten zu schreiben.
Aber wenn es dann mal hart auf hart kommt und ich dann mal eine schlechtere Note,wie eine 3 schreibe,wie sieht es dann aus?

Natürlich fühle ich mich nicht wohl im Moment aber der Drang danach ist immer noch vorhanden.

Kann mir da einer Ratschläge geben?
Wie seht Ihr das?

Lg
 
Psychologische behandlung würde ich dir raten, weil da wird mehr dahinter sein, aus deiner Kindheit oder so oder du musst dich irgendwem beweisen?
Seh das nicht als Beleidigung ;)
 
Menschen sind unterschiedlich - auch in ihrer Leistungsfähigkeit. Mehr, als dass einer nichts verschenkt und alles gibt, kann aber niemand erwarten.
Insofern ist eine drei des einen, der dafür hart kämpfen musste, mehr wert, als die eins eines anderen, dem alles zugeflogen ist.

Wichtig ist Sorgfalt - damit ist der erste Schritt zur Perfektion getan. Du hast in Deinem Posting Sorgfalt walten lassen bei der Formulierung und bei der Gestaltung: Klare Absätze gliedern das, was Du sagen willst, und es ist leicht zu erkennen, worauf Du hinaus willst.

Beim Tippen selbst warst Du weniger sorgfältig:
Hi


Ich mache z.Z. eine Ausbildung und mache mir langsam Sorgen, dass ich durch meinen ständigen Drang nach Perfektionismus* irgendwann kaputt gehe.

Ich habe schon richtig Ängste das ich irgendwann einmal eine 4 schreibe in einer Klausur.

Ich habe vor nur gute Noten zu schreiben.
Aber wenn es dann mal hart auf hart kommt und ich dann mal eine schlechtere Note, wie eine 3 schreibe, wie sieht es dann aus?

Natürlich fühle ich mich nicht wohl im Moment, aber der Drang danach ist immer noch vorhanden.

Kann mir da einer Ratschläge geben?
Wie seht Ihr das?

Manches sind sicher Tippfehler, manches Rechtschreibefehler. Abhängig davon, welchen Beruf Du erlernst ist das mal mehr mal weniger schlimm. In der Backstube wäre mir eine Kraft, die ordentlich backt (Sauberkeit, Hygiene etc.) aber beispielsweise eine Lese-Rechtschreibschwäche hat (Dir will ich sowas nicht unterstellen, das ganze soll nur ein Beispiel sein) lieber, als eine, die perfekt schreibt, aber sich nicht die Hände wäscht, wenn sie vom Klo kommt.

Ich bin in meinem Beruf ziemlich erfolgreich, aber auch ich musste ehedem eine Prüfung im Vordiplom wiederholen. Irgendwann, wenn Du genug Berufspraxis hast, ist die Note im Zeugnis eher uninteressant, dann zählt, was Dir deine früheren Chefs in die Arbeitszeugnisse geschrieben haben.

Zusammenfassend möchte ich Dir also den Rat geben, immer zu versuchen, so gut wie möglich zu sein, aber zu akzeptieren, dass einfach Grenzen gibt, die Du nicht überschreiten kannst. Solange Du alles getan hast, was Du tun konntest, brauchst Du Dir auch bei einer drei keinen Vorwurf zu machen.

*Du hast einen Perfektionismus, das heißt, Du verspürst einen Drang nach Perfektion ;)
 
Nun ja diese rechtschreibfehler rühren daher das ich diesen beitrag unter zeitdruck schreiben musste.
aber ich möchte nochmal drauf hinweisen das es heutzutage nicht leicht ist kein perfektionist zu sein.
schaut euch doch mal die umwelt an.
da sieht man ständig solche leute wie ich es bin.

es ist echt schwer normal zu lernen,denn die erwartungen werden immer grösser.
wenn du nichts ordenliches machst dann bist du nichts.
das stammt nicht von mir aber die einstellung in unserer gesellschaft ist so.

lg

p.s das mit der psychischen behandlung war keine ironie?
 
Abstand nehmen von dem Perfektionismus ;)
Ich habs in der Schule gesehen, es gab echt Leute, die haben sich "kaputt"gemacht, weil sie alles richtig und perfekt machen wollten, jede Hausaufgabe gemacht über mehre Seiten Texte geschrieben, und wofür das?
für 0,1 Notenpunkte besser im Abi?

Also ich habe lange Abstand davon genommen in allem perfekt sein zu wollen, macht nur unnötigen Stress und Ärger, man versagt auch mal in etwas, damit muss man leben können. Beschränke dich lieber auf das was du kannst, wenn ich in Fächern, die mir nicht so lagen mal daneben lag, egal, aber wenn es ein Fach war, was ich eigentlich kann und mag, dann wurmt es mich mal.

Im Kurzen, vieles lockerer sehen und dich wirklich mit deinem Perfektionimus auf das beschränken, was dir wirklich liegt.
Denn deinen Arbeitgeber später interessiert auch nicht ob du in Religion eine 1 hattest.
 
danke ihr macht mir echt mut

ist ist eben so das meine ausbildung viel von einem verlangt und sehr vielschichtig ist.
wir haben so ein paar leute in der klasse die sind sehr perfekt in ihrer art.
die verbessern sogar unseren lehrer und haben ihre eigene vorstellung
vielleicht will ich da unbewusst mithalten
es gibt theman bei denen flutscht das ganz gut und da brauche ich das nicht
dann gibt es wieder unttericht bei dem man dazu neugen muss perfekt zu sein,da man sonst schlecht da stehen wird,da der konkurzenkampf so gross ist

das merkt man ja schon selber am arbeitsmarkt
ich habe schon mal gehört das leute ohne fachoberschulreife keine chance heutzutage mehr haben eine arbeit zu bekommen/ausbildung zu bekommen.

eigentlich versuche ich mich da immer abzuwenden und versuche dann ich selbst zu sein,jedoch ist der konkurenzkampf so gross.

lg
 
Dyluck, es gibt immer Themen, da wirst Du überflügelt und andere Themen, da überflügelst Du andere. Du musst das ganz locker sehen: Es gibt Situationen, da bitte ich meine Kollegen um Hilfe. Und ein paar Minuten später bitten die Kollegen mich um Hilfe, weil sie nimmer weiter wissen.

Und unter uns: Es gibt immer welche, die haben eine Art aufzutreten, dass man sich selbst ganz klein fühlt. Oft sind das aber die, die die größten Schwierigkeiten haben: Ich hatte einen Studienkollegen, der spuckte große Töne, wie man sein Studium organisieren müsse, dass man da ganz schnell durchkommt und nur gute Noten hat. Ich habe mich ganz klein gefühlt, weil ich glaubte, bei mir läuft's nicht so rund. Nachdem ich dann längst mein Diplom hatte, war ich mal in der Cafeteria, nur so, mal wieder Uni-Luft schnuppern (ich wohnte immer noch in der gleichen Stadt). Dort habe ich den Typen wieder getroffen und war fest davon überzeugt, daß er inzwischen an seinem Doktor arbeite. Aber siehe da, das Großmaul hatte gerade mal mit seiner Diplomarbeit angefangen.

Du siehst: sowas ist oft nur heiße Luft. Also immer schön locker bleiben! :mrgreen:
 
Bischen Ironie war dabei ;) .
Ja hab ich ja bauch gesagt, du willst es den anderen beweisen.
Den Tips von den anderen schließ ich mich dann auch an.
 
das geht bei mir sogar schon so weit das ich wenn ich aus demauto oder irgentwo anders aufstehe dann mich umgucke ob ich was verloren habe.
oder aber wenn ich gekocht habe dann gucke ich ungelogen 10+ male ob alles aus ist und alles aufgeräumt ist
wenn ich ins bett gehe dann schaue ich mehrmals ob wirklich alle lichter aus sind oder wenn ich aufräume dan darf da auch nichts mehr rum liegen

ich denke aber das eine führt zum anderen
ich wünschte manchmal das es nicht so ist,aber machen kann man da wohl nichts:(
 
es ist einfach bei mir so das ich mich an einer norm halte
es gibt leute an denen man sich einfach orientiert wenn diese dann besonders hervorstechen.
sie sind perfektionisten und man will es ihnen gleichsetzen(zumindestens versuchen) damit man nicht selbst darsteht,als ob man eben nicht dazu gehört.

z.b meinte eine schülerin mal allgemein im unterricht,(als einige schüler sich an den unterricht beteiligt haben und in meinen augen dann den unterricht beitrugen),dass sie es nicht für richtig hält,da es keine fachliche angabe zum unterricht wäre.
sie ist einfach total davon überzeugt und denkt das gleich alle das wissen haben,was sie an den tag legt.

wobei sei in meinen augen überqualifiziert ist.