Paten Tante... welche Verpflichtungen?

smoker_on_line

Ehemann und Papa
ID: 79985
L
4 Juni 2006
700
66
eine gute freundin von uns möchte unbedingt patentante von unserem sohn werden. ich denke man sollte nicht einfach weil man ein kind süß findet so mir nix dir nix patentante bzw. patenonkel werden. ich glaube da gehören auch verpflichtungen zu.

jetzt wollte ich euch mal fragen, welche verpflichtungen die paten haben und wie eure meinung dazu ist.

früher war es ja so, dass paten im falle des frühzeitigem tode der eltern für das kind sorgen. ist dies heute auch noch so?
naja und paten richten doch auch oft konten oder sparbücher für die kinder ein. aber was sind ihre pflichten?
 
Heudde isn Pate eigentlich nur noch Geld- und Geschenkespender für die kleinen ... mehr eigentlich nicht mehr da du wie schon selber gesagt das "dasein nach dem Tod der Eltern" keine Bedeutung mehr hat.
Sonst haben sie meines Wissens nach keine weiteren Pflichten :think:

mfg

SumoSulsi
 
da schließ ich mich an,
also aufjeden Fall sollte die Patentante eine Freundinn oder einen Freund des Vaters oder der Mutter sein.

Jo und Patentanten / onkels^^ liefern nur Geschenke wenn man es materiel betrachtet.
Wenn man es nach dem Glauben betrachtet, hilft einem der Patenonkel oder die Patentante durch das Leben

greetz
 
also sehe ich es richtig... patentante oder onkel ist das selbe wie trauzeuge. einfach nur ein wort. keine weiteren aufgaben.

schenken kann man auch ohne dass man patentante ist denke ich.

ich glaube sowas ist wohl auch eher nur in religösen familien angesagt. ich bin nicht getauft, meine freundin schon aber hat sonst weiter auch nix mit kirche oder so zu tun und unser sohn wird vorraussichtlich auch nicht getauft werden. später, wenn seine freunde alle konfermiert werden und die dicke kohle bekommen, werden wir uns für ihn irgend etwas anderes einfallen lassen damit er nicht dumm aus der wäsche gucken muss *g (war bei mir auch so:p )
 
Ich bin seit ich 16 bin Patin eines inzwischen 7Jährigen. Für mich hat das schon eine etwas tiefere Bedeutung, als nur "Geld- oder Geschenkelieferant" zu sein. Ich habe von Anfang an versucht, eine tiefe Beziehung zu meinem Patenkind aufzubauen, immer für ihn da zu sein (v.a. auch später dann, wenn er älter wird und vielleicht Probleme hat, egal in welche Richtung), ihn zu unterstützen, mit ihm spielen, ihn auch mal z.B. ne Woche mit zu uns zu nehmen, damit seine Eltern mal Zeit für sich haben, usw... Ich kümmer mich um den Kleinen, mache Ausflüge mit ihm, natürlich bekommt er auch mal Geschenke, aber nicht soviel, schließlich bin ich noch Studentin und ich weiß, dass ihm andere Dinge auch viel mehr wert sind, als die Geschenke.
Ich war noch sehr jung, als ich Patin wurde, aber meine Tante und mein Onkel haben mich ausgewählt, da sie wussten, dass ich Kinder liebe, total gut mit ihnen kann und auch schon zu ihrem ersten Sohn eine super Beziehung hatte/habe.
Wenn den Eltern wirklich etwas zustoßen sollte, wäre ich auch bereit, die Kinder aufzunehmen, alle beide. Ich würde nie zulassen, dass man mein Patenkind und seinen Bruder trennen würde. Trotzdem glaube ich nicht, dass das die erste Aufgabe des Paten ist, heutzutage wird sowas doch dann mit der gesamten Familie besprochen und z.B. auch aus finanzieller und räumlicher Sicht betrachtet.

Ach ja, ich bin getauft und der Kleine auch, aber meine Rolle als Patin bezieht sich nicht auf den Glauben, ich würde genau das gleiche tun, was ich jetzt mache, wenn ich nicht getauft wäre. Patin zu sein ist wunderschön, natürlich kann man auch so eine Beziehung zu einem Kind haben, wenn man es nicht extra als Patin betitelt, aber man hat doch eine besondere Stellung im Leben des Kindes, wenn man sich diese wirklich erarbeitet :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sollte mal Patin werden, für die Kinder meiner Freundin, aber das wurde von der Kirche abgelehnt, da ich kein Mitglied dieser Organisation bin. Sie musste also jemanden nehmen, der sicher stellen konnte, ihre Töchter christlich mitzuerziehen.

Mein eigener Sohn hat keine Paten, da er nicht getauft wurde. Wenn er das gern später mochte, kann er das gern nachholen, wenn er alt genug ist, sich zu entscheiden, ob Glaueb für ihn gleichzusetzen ist, mit Kirchenzugehörigkeit.

Btw. hätte der Pastor es eh abgelehnt, meinen Sohn zu taufen, wiel ich wie gesagt nicht dazugehöre.
 
Sorry für OffTopic, aber wenn ich aus der Kirche austrete und meine Frau z.B. in der Kirche noch wäre könnte das Kind dann getauft werden? Und wenn beide dann rausgehen kann das Kind nicht getauft werden? Was ist denn wenn ich dann wieder für ein Jahr eintrete ;)
Obwohl überlege gerade das würde mir nichts nützen. Wenn z.B. einer geheiratet hat und er ist aus der Kirche und sie nicht muss man trotzdem für beide die Kirchensteuer zahlen.
 
Sorry für OffTopic, aber wenn ich aus der Kirche austrete und meine Frau z.B. in der Kirche noch wäre könnte das Kind dann getauft werden? Und wenn beide dann rausgehen kann das Kind nicht getauft werden? Was ist denn wenn ich dann wieder für ein Jahr eintrete ;)
Obwohl überlege gerade das würde mir nichts nützen. Wenn z.B. einer geheiratet hat und er ist aus der Kirche und sie nicht muss man trotzdem für beide die Kirchensteuer zahlen.
ich bin der meinung meine eltern sind aus der kirche ausgetretten und ich konnt trotzdem getauft werden
 
ich habe noch nie kirchen steuer gezahlt und bin wie gesagt auch nicht in dieser seckte (sry scherz muss sein *g) und meine maus ist auch nicht mehr in der kirche. kann man paten nur als mitglied der kirche haben bzw. sein?

wir wollten letztes jhr schon heiraten haben das aber auf dieses jahr verschoben. wird auch nur standesamtlich. kirche muss nicht sein. ist scheinbar auch nicht möglich bei uns oder?

btw.
was für vor oder nachteile hat es getauft zu werden? würdet ihr uns raten unseren sohn taufen zu lassen? wenn ja wieso und wenn nein wieso nicht?
 
Aus traditioneller Sicht ist der Pate ein Taufpate, d.h. die Person, die bei der Taufe des Kindes erklärt, sich um die christliche Erziehung des Kindes mit zu kümmern. Ob ihr euer Kind taufen lassen könnt, selbst wenn ihr nicht in der Kirche seid, weiß ich nicht genau, ich glaube, das ist von Kirche zu Kirche verschieden. Da könnt ihr euch aber sicher informieren.

Ihr könnt euch natürlich auch einfach eure eigene Vorstellung von einem Paten entwickeln. Was soll er für Aufgaben/Pflichten haben, wofür braucht er ihn, welche Beziehung soll er zu euch und dem Kind haben... und das dann einfach mit der entsprechenden Person besprechen. Dann ist das zwar nicht offiziell, aber die Person kann ja trotzdem eine besondere Rolle im Leben eures Kindes einnehmen, wenn eben auch nicht die traditionell christliche.

Vor- und Nachteile einer Taufe... also ich würde sagen, wenn ihr als Eltern beide keinerlei Interesse an der Kirche habt, bringt es wenig, das Kind taufen zu lassen, da ihr es ja kaum christlich erziehen werdet. Dann lasst dem Kind lieber die freie Wahl, sich später, wenn es alt genug ist, zu entscheiden und selbst taufen zu lassen oder auch nicht.
 
Jept war bei meinen Eltern so. Meine Mutter ist rausgegangen und mein Vater nicht. Dann bei der Einkommenssteuererklärung mussten wir aufeinmal soviel nachzahlen. Haben meine Eltern nachgefragt und die meinten, da mein Vater noch in der Kirche sei und beide verheiratet sind müsse er das Geld für meine Mutter mitbezahlen. Haben meine Eltern auch gemacht und ne Woche später ist mein Vater auch ausgetreten. Ich bin der einzigste noch der in der Kirche ist.
 
Ist es denn nicht auch so, dass die Patentante für das Kind aufkommen kann/soll/muss, wenn den Eltern etwas passiert?
Das meine ich nämlich auch mal gehört zu haben.
 
Hmm ich bin 3x Patentante.
Ich habe keine Verpflichtungen!!!!
Auch besteht dieser Anspruch von den Eltern an mich nicht!
Die Kirche sieht das etwas anders, was ich auch verstehen und nachvollziehen kann. Man soll sich als Pate an der christlichen Erziehung des Kindes beteiligen.
Hey was die Eltern nicht tun, kann ich doch niemndem aufzwingen.

Wenn die Kids mich brauchen bin ich für sie da, das mache ich weil ich sie mag. Ich übernehme auch gerne Verantwortung für die kleinen und unterstütze Ihre Eltern. Aber ich MUSS nichts.
Geschenke gibt es eigentlich so keine großartigen außer der reihe, denn ich habe selbst 3 Kinder, deren Ansprüchen gerecht zu werden ist schon schwer!
Wenn wir uns treffen dann ist es immer besonders lustig und völlig unkompliziert. Sind sie älter dann brauchen sie schon mal einen Rat um den sie Ihre Eltern nicht bitten möchten. Sie können sich bei mir auch über Ihre Eltern auslassen, das müssen Kids manchmal einfach machen um sich besser zu fühlen. Dabei mußte ich noch nie Partei ergreifen, sondern konnte meine eigenen Sichtweisen schilderm
Eins meiner Patenkinder soll nach Wunsch der Eltern, wenn ihnen mal etwas zustösst, bei mir leben.
Das ist für mich selbstverständluich, aber nicht weil ich die Patentante bin, sondern weil ich mit der Familie eh befreundet bin, das ist also eine klare Sache.
Aber es gibt eben Eltern die möchten das durch eine Patenschaft bekräftigen! Kann ich ein bißchen verstehen.
 
Bei der Patenschaft im kirchlichen Sinne geht es wohl darum eine gewisse erzieherische Tätigkeit an den Mann oder an die Frau zu bringen.
Allerdings sind das veraltete Grundstrukturen und kein Pfarrer wird dich zwingen dein Kind so zu erziehen, wie er es für richtig hält.


Btw. hätte der Pastor es eh abgelehnt, meinen Sohn zu taufen, wiel ich wie gesagt nicht dazugehöre.


Das ist nicht richtig. Jeder Getaufte bringt der Kirche (egal welcher Konfession) Vorteile.


Vorteile von Taufe bzw. Kommunion und Firmung im MOment sind meines Erachtens, dass man nen größeren Kreis an Bekannten und Freunden aufbauen kann.
Meine allerbesten Freunde sind alle katholisch, was aber daran liegt, dass wir von Kindesbeinen an zusammen im gleichen Kindergarten waren, in der gleichen Grundschule, zusammen Kommunion hatten, Firmung etc.

Sicher geht das auch alles wenn man nicht getauft ist, aber die Verbindung und die gemeinsamen Aktivitäten, die man durch eine Zugehörigkeit zu einer Kirche/Gemeinde hat, sind vielfältiger und besser.
Darum geht es auch. Gemeinden sollen zusammenstehen und sich gegenseitig helfen.

Ich kann echt nicht viele Leute aufzählen, die evangelisch wären und mit denen ich befreundet bin (was aber echt nur daran liegt, dass man mit denen nie was zu tun hatte). Und Freundschaften bei Kindern entstehen sicher barrierefrei, aber ich finde, dass dicke Freundschaften erst entstehen durch gemeinsame Schlüsselerlebnisse. Und da hat man zb in einer Jugendgruppe viel mehr Möglichkeiten.


Nachteile von Taufe? Naja. Kirchensteuer 8O