Wirtschaft Neues Gesetz garantiert Verbrauchern mehr Information

News-Bot

klamm-Bot
25 April 2006
7.464
209
Folgende News wurde am 22.09.2006 um 15:12:29 Uhr veröffentlicht:
Neues Gesetz garantiert Verbrauchern mehr Information
DPA-News

Berlin (dpa) - Die Verbraucher in Deutschland sollen künftig besser über Gammelfleisch und andere Lebensmittelskandale informiert werden. Nach fünfjährigem Streit zwischen Bund und Ländern machte der Bundesrat am Freitag den Weg für das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) frei.Die Länderkammer stimmte trotz Bedenken mit großer Mehrheit zu. Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) sprach von einem Meilenstein: «Wir machen damit einen Riesenschritt zu mehr Markttransparenz und ...
 
Das ganze ist ja recht aktuell durch die letzten Fleischskandale. Was haltet ihr von dem Gesetz? reicht es aus, oder muss es strenger werden?
 
reicht es aus, oder muss es strenger werden?
Um die Frage zu beantworten müsste man das Gesetz genau kennen. ;)

Jedenfalls schädigen im Besonderen beim Gammelfleischskandal einige schwarze Schafe das Ansehen der ganzen Branche und deshalb kann sich wohl niemand aus der Branche glaubhaft gegen das Gesetz aussprechen. Wenn einer erwischt wird ist er einerseits wirtschaftlich erledigt andererseits aber auch ein abschreckendes Beispiel.
Die Frage ist nun in wie weit ein oder mehrere abschreckende Beispiele andere Betriebe in der doch gebeutelten Branche von dergleichen abhalten kann.
 
DocTrax schrieb:
Um die Frage zu beantworten müsste man das Gesetz genau kennen.

Dasselbe habe ich mir auch gerade gedacht. :roll:

Welches Gesetz eigentlich? :think:

Berlin (dpa) - Die Verbraucher in Deutschland sollen künftig besser über Gammelfleisch und andere Lebensmittelskandale informiert werden. Nach fünfjährigem Streit zwischen Bund und Ländern machte der Bundesrat am Freitag den Weg für das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) frei.

[ironie an]Na immerhin,wir wissen schon mal,dass der Weg frei gemacht wird für dieses Gesetz...welches uns informieren soll... :roll:[ironie aus]

Schön,wenn ich evtl. per Gesetz zukünftig über Gammelfleisch und Lebensmittelskandale informiert werde...ja wirklich...ein Riesenfortschritt...:liar:

Was nützt mir das aber denn, wenn ich zwar über all diese Skandale informiert werde,nicht aber über das,was ich wirklich wissen will...???

Statt über Lebensmittel "skandale" informiert zu werden würde ich lieber über die Lebensmittel an sich informiert werden wollen.

Nicht das Wissen über irgendwelche sogenannten (Lebensmittel-) "Skandale" will ich wissen,ich will Informationen zu den Lebensmitteln an sich,Inhalte,Ablaufdatum,Zubereitung,Inhaltsstoffe etc...

Aber genau deswegen gibt's ja diese "sogenannten Skandale"...mal eben wieder schön vom eigentlichen Thema abgelenkt...mal eben wieder was in die Welt gesetzt,weil mal halt mal eben wieder, so ganz zufällig,haha, "was skandalöses", in "einem Lebensmittel" gefunden hat... :yawn:

(diesmal sind halt die Türken...äh...Döner an der Reihe^^)

Nach fünfjährigem Streit zwischen Bund und Ländern entschieden...

...aha... :roll:

Nur weiß anhand dieser [ironie an]hochinteressanten News[ironie aus] nun immer noch keiner um welchen Streit es hier eigentlich geht und was überhaupt irgendwie und irgendwo und für irgendwen entschieden wurde...oder? :roll:

Falls doch,klärt mich bitte auf,vielleicht hab' ich ja was verpasst. :ugly:

Es geht bei dem Streit(welcher auch immer) wohl um:

Firmen,Unternehmen,Produkte,Behörden,Wirtschaft etc...

Und der Verbraucher? :roll:

Ach ja,wegen dem macht man ja jetzt evtl. ein Gesetz...haha...was für eins auch immer...ja klar... :sing:

Das ganze ist ja recht aktuell durch die letzten Fleischskandale. Was haltet ihr von dem Gesetz? reicht es aus, oder muss es strenger werden?

Ja,recht aktuell...diese nichtsaussagenden News...:roll:

Viel geredet,nix gesagt.

Ob's ausreicht sag ich dir dann mal wenn's in Kraft getreten ist,das tolle Gesetz...und ob's strenger werden muß...dazu sag ich dann auch mal noch meine Meinung dazu...wenn's dazu jemals ein Gesetz geben sollte... *rofl*

Das Gesetz soll nach zwei Jahren geprüft werden. Wenn Nachbesserungen nötig seien, werde das Ministerium Vorschläge machen, sagte Seehofer.

Wir wissen immer noch nicht um welches Gesetz es sich hier handelt,aber es wird,wenn's denn mal in Kraft treten sollte... :sing: ... immerhin nach 2 Jahren geprüft.

Ach ja,nicht zu vergessen...danach kommen dann auch noch Vorschläge...

...sagte Seehofer...

Na dann ist ja alles in Butter... :roll:
 
Zuletzt bearbeitet:
ich find das gesetz geht in die richtig richtung, wobei ich auch der meinnung bin infomation reicht nicht, es müsste wesentlich härtere strafen für gammlerunternehmen geben, damit es sich nicht lohnen kann, es zu versuchen.

die strafen müssten extrem sein, so nachdem motto wirst erwischt wirst deines lebens nemmer froh. niemand wird ja gezwungen so eine sauerei zu machen, daher fände ich das angemessen oder was meint ihr?
 
Wenn man bedenkt, daß "Belange des Unternehmens" und die Veröffentlichungen dem Datenschutz und der Verfassung entsprechen müssen, wird wohl kaum eine große Firma genannt werden. Wenn hunderte Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, wird nach wie vor nichts passieren, weil dann die "Belange der Firma" schwerer wiegen als tausende mit Flitzkacke und Lebensmittelvergiftungen.

Dann ist da natürlich noch die Fleisch-Mafia (Lobby genannt), die ihre Interessen selbstverständlich auch mit allen zur Verfügung stehenen Mitteln durchsetzen wird und so dazu beitragen wird, daß der Schlachter Hans Meier aus Castrop-Rauxel der Einzige ist, dem der Arsch auf Grundeis gehen wird.

Man muß in Deutschland immer davon ausgehen, daß der Verbraucher so gut geschützt ist, wie es die Industrie-Verbände zulassen. Und denen ist unsere Gesundheit völlig egal. DIE wissen ja, welches Fleisch sie lieber liegen lassen sollten.

Und die Strafen? Auch eine Lachnummer. 50.000 Teuros strafe. Da lachen die über. Berufsverbote müssen her. Es muß die Möglichkeit geschaffen werden, daß solche Firmen sofort geschlossen werden können. Haftstrafen in einem Bereich zwischen 10 Jahren und Lebenslang müssen her (gefährliche Körperverletzung, bei Todesfällen Mord (billigend in Kauf genommen, Vorsatz sowie so, weil ja stinkefleisch verscherbelt).
Das gibt zwar mehr Arbeitlose, aber man sollte die Gesundheit der Bewohner nicht für ein par arbeitslose mehr auf's Spiel setzen. Und diese Enschuldigung ist m. E. schon abgenutzt.
 
Um die Frage zu beantworten müsste man das Gesetz genau kennen. ;)

Dasselbe habe ich mir auch gerade gedacht. :roll:

Welches Gesetz eigentlich? :think:

Und dann wird immer geschimpft, das die Politiker am Volk vorbeiregieren... :roll:

[ironie an]Na immerhin,wir wissen schon mal,dass der Weg frei gemacht wird für dieses Gesetz...welches uns informieren soll... :roll:[ironie aus]

Schön,wenn ich evtl. per Gesetz zukünftig über Gammelfleisch und Lebensmittelskandale informiert werde...ja wirklich...ein Riesenfortschritt...:liar:

Was nützt mir das aber denn, wenn ich zwar über all diese Skandale informiert werde,nicht aber über das,was ich wirklich wissen will...???

Statt über Lebensmittel "skandale" informiert zu werden würde ich lieber über die Lebensmittel an sich informiert werden wollen.

Nicht das Wissen über irgendwelche sogenannten (Lebensmittel-) "Skandale" will ich wissen,ich will Informationen zu den Lebensmitteln an sich,Inhalte,Ablaufdatum,Zubereitung,Inhaltsstoffe etc...

Genau DA lässt sich verändern, fälschen oder verschweigen. Und das ist der Punkt. Es geht doch nciht darum, das du über den Skandal selber informiert wirst (das passiert sowieso), sondern das Namen von Herstellern und Produkten, bei denen es verstöße gab, offiziell genannt werden können. Das ermöglicht eben, gezielt an schlechten Artikeln vorbeigreifen. Oder weißt du genau, welche Produkte du jetzt nicht kaufen willst?

Nur weiß anhand dieser [ironie an]hochinteressanten News[ironie aus] nun immer noch keiner um welchen Streit es hier eigentlich geht und was überhaupt irgendwie und irgendwo und für irgendwen entschieden wurde...oder? :roll:

Falls doch,klärt mich bitte auf,vielleicht hab' ich ja was verpasst. :ugly:

offensichtlich hast du was verpasst - allerdings wäre da mein Tipp, nicht über die qualität der news zu maulen, sondern sich über den gesetzestext zu informieren - dein Post zeigt ir irgendwie, das du den Sinn des gesetzes noch nicht ganz erfasst hast ;)

nachtrag: hier ein paar Infos zum Gesetz und weiterführende Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Verbraucherinformationsgesetz
 
Lass mich doch über die Qualität der News maulen,darkkurt,die lässt nun mal des öfteren zu wünschen übrig. ;)

Aber was verpasst habe ich tatsächlich und zwar folgendes:

Der Bundestag hat am 29. Juni 2006 ein Verbraucherinformationsgesetz (VIG) beschlossen, das vom Bundesrat in seiner Sitzung am 22. September 2006 bestätigt wurde und in sechs Monaten in Kraft treten soll.

Ich las halt bisher immer nur,es soll dies es soll das...blablablabla...und jahrelang ist eben nix oder nicht viel unternommen worden,immer nur geredet worden,was man tun sollte oder könnte. :roll:

Wenn dieses Gesetz nun wirklich auch mal in Kraft tritt,dann finde ich es natürlich gut. :yes:

lg
Gruftinchen
 
Nur mal zur Info:
Es muß die Möglichkeit geschaffen werden, daß solche Firmen sofort geschlossen werden können.
Völlig unmöglich, denn die sitzen im Ausland - es gibt in Deutschland wegen der hohen Kosten kaum noch Schlachhöfe und wenn doch dann sind sie stark automatisiert und bezahlen ihre Mitarbeiter im Niedriglohnsektor. In Deutshcland selbst gibt es vor allem Handelsunternehmen, die sich auf die Angaben ihrer Zulieferer verlassen müssen.

Haftstrafen in einem Bereich zwischen 10 Jahren und Lebenslang müssen her (gefährliche Körperverletzung, bei Todesfällen Mord (billigend in Kauf genommen, Vorsatz sowie so, weil ja stinkefleisch verscherbelt).
Das Gammelfleisch könnte man bisher angeblich immer noch ohne Gesundheitsgefährdung essen - es war nur ekelhaft.
 
Ob man's nun traurig oder lustig findet, mag jeder selbst entscheiden, aber vor nicht allzu langer Zeit (auch nach einem Skandal), wollte eine Frau Künast, ihres Zeichen Vorgängerin von Hotte Seehofer, im Verbraucherinformationsgesetz genau diese "Pranger" durchsetzen. Es scheiterte an dem Widerstand der Union. :mrgreen: :roll:

Ob damals oder heute - ob es was bringt, bezweifle ich. Schlachthof "oink" hat Gammelfleisch verkauft! Woher erfahre ich, ob das Fleisch im Supermarkt von ihm stammt?. Was ist mit den (Zwischen)händlern und den Verkäufern (nur zur Erinnerung: beim 1. Gammelfleischskandal etikettierte Real das Fleisch neu), die nix unternehmen? Vielleicht bekommt man so die ominösen Schwarzen Schafe vom Markt, aber ich bin der Meinung, dass deren Hauptantrieb nicht die Gier war, sondern einfach die äußerst angespannte Situation auf dem Markt.

Unangemeldete Kontrollen sind da das geeignetere Mittel. Und da nicht nur auf Hygiene, sondern auch die Qualität des (gelagerten) Fleisches. Außerdem gehört die Durchführung mindestens in die Verantwortung des Landes. Je regionaler die Verantwortlichen sind, desto lascher sind die Kontrollen. Es geht hierbei schließlich um Arbeitsplätze.
Am effektivsten dagegen vorgehen kann man aber nur, wenn bei den Verbrauchern ein neues Kaufverhalten erzeugt wird. Dieses neue Bewußtsein wird man aber nur über den Preis schaffen können. Dürfte aber bei unserer "Geiz ist geil"-Mentalität nicht so einfach werden.
 
Ob damals oder heute - ob es was bringt, bezweifle ich. Schlachthof "oink" hat Gammelfleisch verkauft!
Das wird nie passieren, denn ein Schlachthof schlachtet und lagert nicht ein. Das Gammelfleisch kommt aus den Kühlhäusern der Zwischenhändler.

Das Fleisch wird in verschiedenen Ländern verarbeitet, also werden die Tiere erst bspw. nach Polen zur Schlachtung gebracht, dann wird das Fleisch zum Zerlegen nach Italien gefahren, in Frankreich wird von einem Teil Wurst gemacht und vom anderen in Tschechien zu Steaks gemacht. Je nach dem wer das billigste Angebot macht. ;)
Dabei kann dann auch mal irgendwo was liegen bleiben.
 
Das Fleisch wird in verschiedenen Ländern verarbeitet, also werden die Tiere erst bspw. nach Polen zur Schlachtung gebracht, dann wird das Fleisch zum Zerlegen nach Italien gefahren, in Frankreich wird von einem Teil Wurst gemacht und vom anderen in Tschechien zu Steaks gemacht. Je nach dem wer das billigste Angebot macht. ;)
Dabei kann dann auch mal irgendwo was liegen bleiben.
Naja, das kommt sicherlich vor. Ich kenn aber zumindest einen Großbetrieb, der das Fleisch zerlegt, zubereitet und dann an Fleischereiketten und Supermärkten liefert. Ist also nicht immer so, dass das Fleisch durch halb Europa reist.
Aber letztendlich ist es ja genau der Punkt, den ich bemängelte: Es müßten alle Zwischenstationen kontrolliert werden. Ob das bei der Globalisierung möglich ist, bezweifle ich.
 
Naja, das kommt sicherlich vor. Ich kenn aber zumindest einen Großbetrieb, der das Fleisch zerlegt, zubereitet und dann an Fleischereiketten und Supermärkten liefert. Ist also nicht immer so, dass das Fleisch durch halb Europa reist.
Solche Betriebe gibt es wohl, aber nicht in der Zahl als dass sie den Fleischbedarf decken könnten.
Auch einige kleinere Metzgereien schlachten und verarbeiten alles noch selbst.

Aber letztendlich ist es ja genau der Punkt, den ich bemängelte: Es müßten alle Zwischenstationen kontrolliert werden. Ob das bei der Globalisierung möglich ist, bezweifle ich.
Man müsste eben aufpassen, dass altes Fleisch, das etwa für die Tierfutterproduktion bestimmt ist, nicht versehentlich oder absichtlich umdeklariert wird.