Neuanfang, aber wie?

emuf

Member
11 Mai 2009
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Guten Tag,
ich bin auf der Suche nach ein paar Ideen und hoffe ihr habt vielleicht ein paar für mich.
Also:
Ich arbeite zur Zeit in Frankreich und habe leider auch keine Ausbildung vorzuweisen. Das einzige was ich habe ist ein abgebrochenes Jurastudium, vor etwas mehr als 2,5 Jahren. Und nun zu meinem kleinen Problem. Ich würde langsam gerne wieder zurück nach Deutschland und hier etwas "richtiges" tun. Etwas was mit Kunst, Gestaltung, Menschen, Freizeitbeschäftigung oder Eventveranstaltungen zu tun hat. Da man ja nun in Frankreich ist, im Schichtdienst tätig und demzufolge auch nicht mal schnell zur Berufsberatung gehen kann, sind mir die Ideen ein wenig ausgegangen. Auch bräuchte ich vielleicht ein paar Infos darüber, wie das ist, wenn man nach fast 3 Jahren zurück will. Wo man sich melden muss, wie man eine Wohnung findet und schluß und endlich, wie man an etwas Geld kommt. Kennt sich damit vielleicht einer von euch ein klein wenig aus? Ich bin für wirklich jede Hilfe Dankbar.
 
Also ich habe lange in den USA gelebt, eine Rückkehr ist als deutscher Stadtsbürger kein Problem, du hast Ansprüche wie jeder andere auch (notfalls auch auf Arbeitslosengeld.)
Wohnung musst du suchen, im Zeitalter des Internets ja kein Problem, wenn du Geld hast und keine Zeit so würde ich einen Makler beauftragen.
Zum Einwohnermeldeamt musst du nach dem Rückkehr aus dem Ausland deine Geburtsurkunde mitbringen, ansonsten ist die "Rückmeldung" nicht schwer.

Zum Thema Job

Wenn du im Berreich Eventmanagment was machen möchtest, fast jede grosse Konzertagentur sucht "Helfer" und das meistens sehr kurzfristig (Konzertaufbau etc.). Hier könntest du zumindest erstmal Geld verdienen und ich Ruhe nach etwas vernüftigen suchen oder wenn du Glück hast durch Kompetenz überzeugen und in der Agentur bleiben.

Eine die immer Jobs zu vergeben hat (auch Bundesweit) ist https://www.undercover-net.de/ (Undercover GmbH)
 
Wo ist eigentlich das Problem ? Ich mein ausser das Du nicht so wirklich weißt was Du willst- aber die Frage mußt Du ja für Dich selbst klären

such Dir im Internet den Job den Du möchtest, in der Region die Du möchtest und wenn Du den Job dann gefunden hast ist die Wohnung auch kein Problem
 
tja in Frankreich ist das eben etwas anders.
Hier brauchst du für eine Wohnung ein Bankkonto und für ein Bankkonto wieder eine Wohnung und beides wiederrum brauchst du für einen Job und um den Job zu bekommen brauchst du wieder Bank und Wohnung. Soll heißen ohne Hilfe und Zettel, das man arbeiten/ wohnen darf, findet man hier weder Wohnung noch Bank und ohne hast du vielleicht nen Job aber wohnst auf der Straße, was dich wieder Arbeitslos macht. Und die Miete darf einen bestimmten Wert nicht überschreiten, der sich wieder nach dem Einkommen richtet. Also ganz schön kompliziert.
Du hast schon Recht, wenn ich wüsste was ich will und wo man hin will, ist es einfacher. Aber mir stellt sich die Frage, wenn ich weiß wohin ich will, wie gehts dann weiter. Also muss ich mich auch an eine Firma suchen, die mir eine Wohnung sucht und bei der Bank hilft, oder spart man erst genug Geld an, dass man sagen wir mal 6 Monate ohne Arbeit überleben kann und sucht sich in Deutschland dann alles nach und nach? In Frankreich brauchte man für den Start auch erst einmal fast 3000 Euro für Kaution, Miete und Co. Dafür war dann auch alles nach fast 3 Wochen erledigt und die Firma hat in der Zeit das Hotel bezahlt. Und wenn ich mir nun über den Markler eine Wohnung suchen lasse, wenn ich noch in Frankreich bin. Muss ich darauf vertrauen, dass er es gut mit mir meint. Denn ich kann ja nun mal nicht fix mal für eine Wohnungsbesichtigung rüberliegen, wenn man im Schichtdienst ist. Und Verzeih, aber kündigen ohne was neues sicher zu haben, trau ich mir nicht. Da hier ja so viele schon schreiben, wie scher das ist einen Job heut zu Tage zu finden. Ihr könnt ja manchmal einfach zum Arbeitsamt gehn und die Fragen, was es so neues gibt. Ich bin auf das angewisen, was im Netz steht. Das gilt auch für die Wohnungen.
Ich hoffe du verstehst nun meine Sorgen. Hätte ja sein können, dass es in Deutschland mit der Wohnungssuche genauso komliziert ist.
 
Och bitte nun stell dich doch nicht so an! Du bist ein erwachsener Mann und tust hier als wärst du absolut unselbstständig. :roll: Du hast es doch schließlich auch geschafft nach Frankreich zu kommen.

Such dir deinen Job übers Internet und dann kannst du weitersehen. Viele Firmen zahlen Umzugskosten und einige haben auch Wohnungen für ihre Mitarbeiter bzw. helfen bei der Suche.
 
also bei meiner letzten Wohnungssuche hab ich gelernt das gespartes Geld bei der Wohnungssuche leider nix wert ist und nur nen Arbeitsvertrag und laufendes Einkommen zählt :ugly: ... die hab ich blöderweise dann gesucht nach dem ich den einen Job los war und den nächsten noch nicht sicher hatte

Firmen suchen für hochbegehrte Fachkräfte oft Wohnungen und nutzen dann auch Ihre Beziehungen um an ne anständige Bleibe zu kommen, aber da Du Dich wohl erstmal im Hilfsarbeiterbereich ansiedeln mußt wird Dir da wahrscheinlich nix hinterher getragen werden

und eine Sache noch: die Gegenden in denen man auch als Hilfsarbeiter nen anständig bezahlten Job bekommt sind nun auch grade die in denen Wohnraum teuer und schwer zu bekommen ist, aber naja dann nimmt man halt erstmal das was man bekommen kann und verbessert sich dann später
 
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Och bitte nun stell dich doch nicht so an! Du bist ein erwachsener Mann und tust hier als wärst du absolut unselbstständig. :roll: Du hast es doch schließlich auch geschafft nach Frankreich zu kommen.

Such dir deinen Job übers Internet und dann kannst du weitersehen. Viele Firmen zahlen Umzugskosten und einige haben auch Wohnungen für ihre Mitarbeiter bzw. helfen bei der Suche.


Ja nee is klar.
Wie schon oben gesagt wurde, ohne Hilfe der Firma hätte man in Frankreich keinen Fuß fassen können. Und so weit ich das bis jetzt mitbekommen habe, gibt es so gut wie keine Firmen, die so etwas in Deutschland tun. Bis auf Unternehmen im Millionenbereich.
Und Birnchen, so wie ich deine anderen Posts in anderen Foren gelesen habe, bist du hier auch nicht besser. Du würdest glaube ich sogar deine Oma verkaufen, wenn für dich dabei was rausspringt. Aber du würdest es dich nicht trauen, selber mal was auf die Beine zu stellen oder auszuwandern. Redest doch so oft davon, dass dir Deutschland nicht gefällt. Also pack du mal deine Koffer und geh mal auf Weltreise. Aber melde dich vorher bitte auch in Deutschland ab. Ich bin mal gespannt, wie schnell du einen Job, eine Wohnung und ein neues Leben findest. Kannst mir dann ja berichten, wie das dann alles ohne Hilfe ging. Ach ja kannst ja in ne WG ziehn. Die findest du ja am schwarzen Brett einer Uni und die nehmen ja bekanntlich jeden auf und man braucht keine 5 Minuten um eine zu finden. Wenn du also weiterhin nutzlose Komentare hast, behalte sie bitte für dich. Danke.
 
Aber du würdest es dich nicht trauen, selber mal was auf die Beine zu stellen oder auszuwandern. Redest doch so oft davon, dass dir Deutschland nicht gefällt. Also pack du mal deine Koffer und geh mal auf Weltreise. Aber melde dich vorher bitte auch in Deutschland ab. Ich bin mal gespannt, wie schnell du einen Job, eine Wohnung und ein neues Leben findest.
LOL, wo schreib ich denn, daß mir Deutschland nicht gefällt? Bitte zitiere entsprechende Passagen! Es gibt hier im Forum tatsächlich Leute die es geschafft haben, sich ne WG zu suchen, obwohl sie gerade in den USA waren. 8O wie geht das denn? Du hockst hier die ganze Zeit vorm Inet, also mach dich doch schlau. Gibt so viele Wohnungsbörsen mit WGs und das sind nicht alles Heitschiteitschi-WGs sondern auch Zweck-WGs und wenn man am Telefon nen guten Eindruck macht, dann nehmen die eine auch auf.
 
das wirst du rausfinden, wenn du dort bist. Keine Angst. Und franzsösisch ist auch nicht verkehrt, je nachdem in welcher Ecke man wohnt.
 
naja .. ich wollte jetzt viel zu viel Text schreiben, aber ich lass das mal lieber.
Du hast dich informiert und weißt, dass man in der Schweiz zeitweise ohne Schweizerdeutsch behandelt wird, als wäre man unter durschnitt bis dumm. Denn englisch ist nur die Bürosprache und beim Einkaufen/Leben nichts wert. Fein. Dann muss man dir ja nichts weiter dazu sagen.
Klar kannst du jetzt sagen, englisch ist die Weltsprache, das lernen alle in der Schule, aber na und? In jedem Land sollte man die Sprache wenigstens etwas lernen, wenn man leben möchte. Das würdest du doch auch von den ausländischen Arbeitern in Deutschland erwarten, wenn sie mehr als 2 Jahre hier wohnen.
Ich finde es nur Schade, dass du dein Wissen für dich behälst und nicht weitergibts, denn davon scheinst du ja scheinbar viel zu haben.
so und mehr sag ich nicht dazu.

Aber allen anderen danke ich für die Hilfe und Unterstützung.
 
@ emuf

Ich bin nun ein wenig neugierig geworden. Wie hat es sich nun bei dir entwickelt?

Hast du denn keine Freunde/Verwandten in Deutschland, die dir bei den Sachen behilflich sein könnten?
 
es ist nicht alles so gelaufen, wie man sich das erhofft hatte.
und naja den Neuanfang haben wir erst einmal wieder verschoben, da etwas ganz anderes dazwischen gekommen ist, was erst einmal geklärt werden muss.
Dennoch halten wir weiterhin die Augen offen. Wird also noch alles werden, irgendwann. Hilfe könnte ich vielleicht von Freunden und Familie bekommen, nur haben diese im Moment auch so ihre Sorgen und Nöte und da will ich sie einfach nicht noch mit meinen Träumen/Ängsten belasten. Wenn du verstehst.