Machtwechsel im US-Abgeordnetenhaus

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25 April 2006
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Folgende News wurde am 08.11.2006 um 14:07:40 Uhr veröffentlicht:
Machtwechsel im US-Abgeordnetenhaus
DPA-News

Washington (dpa) - US-Präsident George W. Bush und seine Republikaner sind die Verlierer der Kongresswahlen. Die Demokraten gewannen am Dienstag mit deutlicher Mehrheit das Repräsentantenhaus. Allerdings war am Mittwochmorgen noch unklar, ob die Demokraten auch im Senat eine Mehrheit erlangen würden. In den besonders hart umkämpften Bundesstaaten Montana und Virginia lagen die demokratischen Kandidaten mit einem hauchdünnen Vorsprung in Führung. Sollten die Demokraten diese beiden Bundesstaaten ...
 
Mittlerweile sieht es ja fast danach aus als ob die Demokraten auch die Mehrheit im Senat schaffen.

Das wird sicherlich eine interessante Zeit für Herrn Bush wenn man bedenkt, dass Untersuchungsausschüsse zu diversen Themen bisher von den Republikanern im Senat blockiert wurden.
 
Vor allem wird es schwerer irgendetwas durchzusetzen... Das ist ja dann fast wie in Deutschland vor der großen Koalition... ;)
 
Vor allem wird es schwerer irgendetwas durchzusetzen... Das ist ja dann fast wie in Deutschland vor der großen Koalition... ;)


Richtig... aber auch hier scheint es eine reine Protestwahl zu sein. Problematisch wird sein, dass so kaum irgend ein Problem angefasst werden kann, weil es keine Mehrheiten geben wird. Ob das so gut ist?

Marty
 
Clinton hatte auch den Großteil seiner Präsidentschaft über republikanische Mehrheiten in Senat und Kongress und trotzdem hat er erfolgreich Politik betrieben.
Dagegen hatte Bush ja fast die gesamte Zeit über die Mehrheiten und man sehe sich an, was da für ein Desaster draus geworden ist. ;)

Und man darf nicht vergessen, daß viele von den neugewählten Demokraten Profile haben, die man früher nur bei den Republikanern vorfand, da das gesamte Land um einiges nach rechts gerückt ist.

Imho also eher eine Personen(ab)wahl denn eine Sache des Inhalts.