Hallo,
ich dachte mir, ich eröffne mal einen Thread zum Thema Kyphose, Skoliose, beziehungsweise Kyphoskoliose.
Die erste Wirbelsäulenverkrümmung wurde bei mir im Alter von ca. 10 Jahren festgestellt. Damals natürlich noch in einer wenig ausgeprägten Form, so dass man das ganze durch Krankengymnastik hätte regeln können. Nur waren leider meine Eltern da nicht so sehr dahinter und mir war das mit 10 Jahren relativ egal, so dass ich damals nicht zur Krankengymanstik gegangen bin und man die Wirbelsäule erstmal sich selbst überlassen hat. Natürlich wurde die Verkrümmung immer schlimmer, so dass auch sehr schnell eine optische Beeinflussung gegeben war ("Buckel"). Mit dem Eintreten der Pubertät (ca. mit 13 Jahren) war mir das ganze dann plötzlich gar nicht mehr so egal, weil es sich einfach nicht gut macht bei den Mädels. Also bin ich ab dann regelmäßig zur Krankengymnastik gegangen, aber natürlich war die Verkrümmung schon zu verfestigt, als dass man damit hätte irgendetwas aufbessern können. So dass mir vom Orthopäden ein Reklinationskorsett empfohlen wurde. Natürlich konnte ich mich mit dem Gedanken nur schwer anfreunden und so hab ich mir zwar ein Korsett machen lassen, habe es aber nie ernsthaft getragen, da es doch auch recht schmerzhaft ist. (Dazu ist zu sagen, dass man solch ein Korsett 23 Stunden am Tag tragen sollte). Ab diesem Zeitpunkt bin ich regelmäßig in die Krankengymnastik gegangen und habe mit Kraftsport angefangen. Vor ungefähr genau einem Jahr (mit 16), war ich dann in Bad Sobernheim. Das ist eine extra Klinik für Jugendliche mit Skoliose und Kyphose. Dort hat sich meine Verkrümmung auch um 3° verbessert, aber natürlich ist sie immer noch viel zu ausgeprägt. So dass ich mich nun vor ca. 2 Monaten entschieden habe, mir ein neues Korsett anfertigen zu lassen und das dann auch wirklich konsequent zu tragen. Leider ist das Korsett noch nicht fertig, aber ich rechne in den nächsten Tagen damit, dass ich zur Anprobe kommen darf und es dann bald auch schon tragen kann.
Mein Ziel ist es, meinen Rücken in der jetzigen Form zu halten, vielleicht auch leicht aufzubessern, da die optische Beeinträchtigung schon heftig ist, aber ich gesundheitlich noch keine Probleme feststellen kann, um so eine Operation zu vermeiden.
Natürlich war es nicht immer leicht, damit umzugehen, denn natürlich merkt man, dass es anderen Leuten auffält und man hört auch ab und zu "Buckel", etc... Aber mittlerweile steh ich da eigentlich drüber. Auch nicht zuletzt, da ich mittlerweile einiges an Muskeln aufgebaut habe und mir eine etwas bewusstere Körperhaltung antrainiert habe, was mich auch selbstbewusster gemacht hat.
Hier seht ihr noch eine 3D-Aufnahme, damit ihr euch das besser vorstellen könnt:

Da seht ihr auch die Werte für die Verkrümmung von 74°. Ich hab leider keine aktuelleren Werte (die Werte sind noch von letztem Jahr), aber ich werde bald neue machen lassen und bin gespannt, wie sich das entwickelt hat.
Was ich mit diesem Thread erreichen will, ist keineswegs Mitleid oder irgendetwas. Ich dachte mir, dass bei so vielen Klamm-Usern sicher auch der ein oder andere mit Kyphsoe / Skoliose ist und man hier vielleicht Erfahrungen und Tips austauschen kann. Natürlich könnt ihr euch auch gerne zu Wort melden, wenn ihr selbst nicht betroffen seid und Fragen habt oder einfach sonst irgendetwas dazu sagen wollt.
Liebe Grüße
ich dachte mir, ich eröffne mal einen Thread zum Thema Kyphose, Skoliose, beziehungsweise Kyphoskoliose.
verstärkte Kyphose der Wirbelsäule mit gleichzeitiger seitlicher Verkrümmung. Die Kyphosierung wird meistens durch eine Torsion der Wirbelsäule mit entsprechendem Rippenbuckel vorgetäuscht. Bei schwerer Deformierung und Atmungsbehinderung wird eine Aufrichteoperation durchgeführt.
Mein Ziel ist es, meinen Rücken in der jetzigen Form zu halten, vielleicht auch leicht aufzubessern, da die optische Beeinträchtigung schon heftig ist, aber ich gesundheitlich noch keine Probleme feststellen kann, um so eine Operation zu vermeiden.
Natürlich war es nicht immer leicht, damit umzugehen, denn natürlich merkt man, dass es anderen Leuten auffält und man hört auch ab und zu "Buckel", etc... Aber mittlerweile steh ich da eigentlich drüber. Auch nicht zuletzt, da ich mittlerweile einiges an Muskeln aufgebaut habe und mir eine etwas bewusstere Körperhaltung antrainiert habe, was mich auch selbstbewusster gemacht hat.
Hier seht ihr noch eine 3D-Aufnahme, damit ihr euch das besser vorstellen könnt:
Da seht ihr auch die Werte für die Verkrümmung von 74°. Ich hab leider keine aktuelleren Werte (die Werte sind noch von letztem Jahr), aber ich werde bald neue machen lassen und bin gespannt, wie sich das entwickelt hat.
Was ich mit diesem Thread erreichen will, ist keineswegs Mitleid oder irgendetwas. Ich dachte mir, dass bei so vielen Klamm-Usern sicher auch der ein oder andere mit Kyphsoe / Skoliose ist und man hier vielleicht Erfahrungen und Tips austauschen kann. Natürlich könnt ihr euch auch gerne zu Wort melden, wenn ihr selbst nicht betroffen seid und Fragen habt oder einfach sonst irgendetwas dazu sagen wollt.
Liebe Grüße