Krankenkassenbeitrag erhöht - keine Info erhalten

maxXx

Well-known member
ID: 61650
L
4 Mai 2006
275
17
Hallo,

sind ja sicherlich viele hier bei der IKK Direkt, wusstet ihr des deren Beitrag seit 1.1.08 um 0,4 % gestiegen ist ?

Ich habs gard auf meiner Abrechnung gesehen.
Ähm mich wundert nur, des man nicht informeirt wurde. (ich zumindest)

bzw. habe grade mal in der PA nachgefragt, sowas kann auch in ner Broschüre irgendwo mitgeteilt werden. Nun errinere ich mich, ja, vor paar Tagen kam da was, so ne "Werbe-Broschüre", hab jetzt noch ned geguckt, steht da aber sicher irgendwo drin mit der Erhöhung. Aber trotzdem ist das doch viel zu spät, oder ?

Die KK ist eh meiner Meinung nach der letzte Scheiss, meine Anmeldungen haben die anfangs verschlammt, ich bin beinahe ohne Krankenversicherung ins Ausland, nach x Anrufen haben sie mir dann 1 Tag vor Abflug provisorisch was per Mail geschickt. trotzdem alle Schuld auf mich und meinen Arbeitgeber geschoben.

Saftladen... das würd jetzt echt noch zu denen passen, so ne Erhöhung der Sätze, hintenrum...
 
schon wieder?

Hör bloss auf... - bei dem Wort "Erhöhung" wird mir schon schlecht! Ich kanns schon nicht mehr hören.... - hab schon mal an Auswanderung gedacht! :mrgreen:
 
Du hast bis 2 Monate nach Erhöhung der Beiträge ein Sonderkündigungsrecht, welches Du auch wahrnehmen solltest.
 
das ich nen Kündigungsrecht und alles habe bei Erhöhung weiss ich ;)

Ich frage mich nur das oben erwähnte :)
Nur schön wenn ich nach 1 3/4 Monaten nach Erhöhung davon erfahre, das erhöht wurde, noch 1 Woche (mittlerweile 0 !!!!! - niemals...) zum Kündigen.
 
Es kommt auf die AGB der Krankenkasse an.

Bei meiner ist es so, dass Änderungen auf der Webseite und in der Quartalszeitung mitgeteilt werden.
Ein gesondertes Schreiben bekomme ich nicht.

Bei meiner Freundin ist es anders. Sie wird über jede Änderung per Brief informiert.
 
Dass Krankenkassen zum Jahreswechsel gerne mal die Beiträge erhöhen ist allgemein bekannt, da ist auch etwas Eigeninitiative nicht verkehrt, ein Blick auf die jeweilige Internetseite dürfte genügen.

Dir fehlt nun zwar ein Monat, den du früher hättest gehen können (wenn du jetzt im Februar kündigst, kannst du ab dem 1.5. bei einer anderen Kasse versichert sein), aber teurer kommt dich das eh nicht, da sie eine der günstigsten Kassen sein. Sollten also sonst keine anderen Gründe für eine möglichst schnelle Abwanderung sprechen, ist das nun auch nur unnötige Aufregerei.

Zu deinem Erlebnis mit der Fast-nicht-Versicherung kann ich ohne Informationen nicht viel sagen, doch selbst wenn die es in den 2-3 Monaten (zwischen Kündigung der alten Kassen und Mitgliedschaft in der neuen) nicht geschafft hätten dir eine Mitgliedsbescheinigung ausgestellt zu haben, wärst du trotzdem versichert gewesen, da es wegen dem Aufnahmezwang auch ohne Mitgliedsbescheinigung zu einer Mitgliedschaft kommt, sonst könnte ja jede Kasse ungeliebte Antragssteller ablehnen.
 
ja, schon, aber trotzdem sind das keine Zustände. und ich hab eigentlich andres zu tun, als zu Jahresende an den Beitrag meiner Kasse zu denken und den abzuchecken. Gut, es kam jetzt im Quartalsheft, ist ja auch ok, aber auch schön so geschrieben, als wenns keine Neuigkeit wäre,d es sie um 0,5 % gestiegen ist. Als wnens selbstverständlöich wäre ^^

Logisch, möglich wäre es gewesen, mitzudenken, man denkt da aber nicht dran. hab andrss zutun :D


Nunja, ich werde vermutlich schon aus prinzip wechseln, schon seit dem 1. Versicherungstag wünsche ich mir den Austritt :)
 
Ich bin auch bei der IKK Direct und kann mich auch nicht an eine Mitteilung erinneren bezgl. dieser Erhöhung, ich habe das gerade erst auf der Januar-Abrechnung gesehen.

Kündigen werde ich aber nicht, ich sehe das schon mal als gutes Training für nächstes Jahr. Nach Einführung des Einheitsbeitrages für alle GKV dürfen wir uns schon mal auf einen Beitrag um die 15% einstellen.

Marty
 
Nach dem Einheitsbeitrag dürfen wir uns vor allem freuen, wenn die Krankenkassen über Erstattung/Nachzahlung rückwirkend ihren individuellen Beitrag anpassen können. Da wird es bestimmt solche logischen Konstruktionen geben wie "Wir haben bisher keine Nachzahlung verlangt, also werden wir das auch weiterhin nicht müssen" und "Wir haben zwar im letzten Jahr eine Nachzahlung verlangen müssen, aber dadurch haben wir genügend Spielraum für das laufende Jahr und eine weitere Nachzahlung ist daher nicht zu erwarten. Bleiben Sie doch bitte bei uns..". Das wird auch ein Spaß, wenn die Kassen bei viel mehr Ansprechpartnern (keine Arbeitgeber, sondern Arbeitnehmer) jeweils kleinere Beträge einfordern müssen und bei Nachforderungen über 8€/Monat Millionen Menschen Einkommensnachweise bringen müssen. Dazu kommt die weitere Verschiebung der Beitragslast Richtung Arbeitnehmer.
 
In meinen Augen ist diese Reform eine Katastrophe und nur arbeitgeberfreundlich. Das Gesundheitssystem wird dadurch keinen Deut besser und erst nicht entlastet. Die Lösung des Problems wird irgendwann nur noch eine Abschaffung und Ablösung durch eine Einheitsversicherung für alle bringen können, vermute ich.

Marty