News Kinderleiche im Kühlschrank löst Politiker-Rücktritt aus

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25 April 2006
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[N] Kinderleiche im Kühlschrank löst Politiker-Rücktritt aus

Folgende News wurde am 11.10.2006 um 18:49:12 Uhr veröffentlicht:
Kinderleiche im Kühlschrank löst Politiker-Rücktritt aus
DPA-News

Bremen (dpa) - Massive Fehleinschätzungen der Behörden vor dem Tod des kleinen Kevin haben die Bremer Sozialsenatorin zum Rücktritt veranlasst. Nur einen Tag nach dem Fund der Kinderleiche im Kühlschrank seines drogensüchtigen Vaters wurden schockierende Einzelheiten über die Entscheidungen der zuständigen Behörde bekannt, die das Kind mehrfach und trotz Warnungen in die Obhut seines Vaters zurück gegeben hatte.Die Obduktion der Leiche ergab, dass der Zweijährige schwerer Gewalt ausgesetzt ...
 
Armer kleiner Knirps. :-?

Knochenbrüche,andere Mißhandlungen,Entwicklungsstörungen etc...alles monatelang bereits bekannt gewesen,vom Heim gemeldet worden,der Regierungschef war darüber informiert,die Richterin hat sich damit mehrfach an die Behörden gewandt und trotzdem mußte dieses Kind sterben.

In der Hansestadt Bremen gebe es die Linie, Kinder eher bei ihren drogenabhängigen Eltern zu lassen, kritisierte die Leiterin des Bremer Kinderschutzzentrums, Petra Stern, in einem dpa-Gespräch. «Ich sehe die derzeitige Praxis mit großer Skepsis.» Sie favorisiere besonders im Fall von Heroinabhängigen die Unterbringung der Kinder in Heimen oder bei Pflegefamilien.Dies sei allerdings erheblich teurer.

Zu teuer...Sowas ist doch echt pervers. :-?

Ich hoffe sehr,dass endlich mal "härter durchgegriffen" wird,wenn man in Familien auf solche Zustände stößt, schon mehrfach aufmerksam gemacht wird, und den Kindern so ein grausiges Dasein, das Leiden ersparen/stoppen kann kann und erst recht den Tod eines solchen Kindes verhindert.

Das sollte es eigentlich jedem einzelnen wert sein,egal ob das Geld kostet. :wall:

Das Schicksal des Jungen ist kein Einzelfall. In den vergangenen Jahren starben in Deutschland mehrere Kinder qualvoll an Mangelversorgung und Misshandlungen, teils waren vorher auch die Sozialbehörden eingeschaltet gewesen.

Der Junge war unter der Vormundschaft des Jugendamtes, lebte jedoch beim Vater und war seit Juli nicht mehr gesehen worden.

Und keiner hat's mal wieder gemerkt... :-?

...aber jetzt weiß man, anhand von Zeugenaussagen vielleicht?, dass er seit Juli nicht mehr gesehen wurde.

Schade dass man nicht vorher einschreitet,immer erst wenn's zu spät ist,macht man sich Gedanken und redet (wieder mal) von Mängeln des Kinder- und Jugendhilfesystems.

Bis zum nächsten Fall... :roll:

*nachtrag*

https://www.klamm.de/partner/unter_news.php?l_id=8&news_id=640902

Passend zum Thema:

"Ob das Kind wieder in die Wohnung seiner Mutter zurückkehren muss entscheidet nun das Jugendamt."

Na hoffentlich wird diesmal richtig entschieden. :pray:
 
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