Gute Nacht!
Ich habe vor 2 Wochen sowie heute Nach jeweils eine Geschichte geschrieben. Dazu würde ich gerne Kommentare hören. Vielleicht Verbesserungsvorschläge etc.
1. -Namenlos-
Es ist ziemlich laut, doch mehr ein dscjhschadji statt Worte oder bekannte Geräusche. Er sieht nichts, obwohl seine Augen vermutlich geöffnet sind. Er hat eine furchtbare Migräne und seinem Magen geht es auch nicht gut. Vielleicht ist er in einer unbestimmbaren Zeit in der unendlichen Nichtsigkeit gelandet, vielleicht aber auch nicht. Wobei es doch eher unwahrscheinlich ist. Er versucht, seinen Arm zu bewegen, doch weiss nicht, wo dieser sich befindet. Er probiert es mit seiner rechten Hand, und ja, da rührt sich was. Er spürt es an der Stirn. Möglicherweise ist ja auch alle Masse des Universums auf einen Punkt gekommen, wodurch oben und unten Eins sind, genau wie links und rechts. Er bemerkt ein Klopfen auf seinem Rücken, welcher folglich auch sein Bauch sein muss, kann es aber nicht einordnen. Doch so langsam fällt ihm auf, dass das um ihn herum eindeutig menschliche Töne sind. Zu seinem Bedauern hält er es nicht für nötig, es zu verstehen, oder selbst zu reden - vermutlich könnte er es auch gar nicht. Plötzlich sieht er ein gedämpftes gelbes Licht, es muss über oder unter ihm sein, denn er bemerkt es nur an einigen Stellen, wenn er seine Augen nach oben rollt. Das lässt ihn nicht los und bewegt ihn schließlich nach 5 Minuten genauen Begutachtens dazu, seinen Kopf etwas weiter nach hinten zu kippen, um es genauer betrachten zu können. Und da sieht er nicht nur eine gelbe Wand, sondern auch Füße - mit Beinen dran! Er muss auf einem Planeten aufgewacht sein, auf dem ziemlich komische Lichtverhältnisse herrschen und der von sich bewegenden, waagerecht fliegenden Beinen kontrolliert wird. Da ist schon wieder dieses Klopfen auf seinem Rücken. Um sicher zu gehen, dass es kein böser Fuß ist, der nur versucht, ihn gegen die Wand über ihm zu drücken, dreht er sich um. Es ist zu hell, um etwas erkennen zu können, was wohl wieder für einen anderen Planeten spricht. Doch plötzlich versteht er ein menschliches Wort, welches zwar ein Täuschungsmannöver sein kann, jedoch ist es der einzige Ausweg, zu versuchen, Kontakt aufzunehmen. "Vascjhteet ie miscjh?" Sein Sprechvermögen ist wohl durch die ungewohnten Schwerkraft-Verhältnisse extrem eingeschränkt. - "Wir versuchen's jedenfalls!", "Kommen Sie bitte mit uns!" - "Wie'n? Iscjh k'nn miscjh niscjht bewej'n!" - "Also gut, wir tragen Sie!" Plötzlich wird er an Armen und Beinen nach vorne, ein bisschen zur Seite und wieder nach hinten geschoben. Nun gibt es ein Erdbeben, während dem er schließlich wieder das Bewusstsein verliert.
Er wacht auf. Er kann sehen! Er hat immernoch grauenhafte Kopfschmerzen, aber da er ja wahrscheinlich exekutiert wird, kümmert ihn das wenig. Er befindet sich in einem mal wieder hellen Zimmer und liegt auf etwas Weichem! Es sieht so stark nach einem Erden-Zimmer aus. Hat er geträumt? Nein! Das wäre zu realistisch, die Füße wollen wohl, dass er sich wie zu Hause fühlt. Aber nicht mit ihm, dazu ist er zu gewieft. Da kommt ein Mann in weißem Kittel rein. "Gut, dass ihr Freund uns heute Nacht angerufen hat. Hätten wir sie nicht hierher geschafft, hätten sie vermutlich ihr Leben in der Kneipe gelassen!"
==
Geschrieben am So, dem 22.04.'07, von 0:52-2:22 Uhr (90 Minuten)
2. -noch Namenlos-
Es passiert an einem Freitag-Nachmittag. Der 27-jährige George kommt gerade von der Arbeit. Er hat eine Familie mit 2 Kindern, doch im Gegensatz zu sonstigen Nachmittagen ist es still zu Hause. Er wohnt in einer 3-Zimmer-Wohnung, also kann er schnell feststellen, dass wirklich niemand da ist. Er setzt sich auf den weißen Stuhl und grübelt darüber nach, ob seine Frau ihm von der Abwesenheit erzählt habe. Sie haben in letzter Zeit immer weniger miteinander gesprochen, doch er schließt aus, dass sie sich die Kinder und eine neue Wohnung geschnappt hat. Möglicherweise gab es in ihrer Familie einen Notfall. Genau so einen, wie vor 4 Jahren in seiner. Damals wurde sein Bruder Harry zu Hause tot aufgefunden. George hat dies nie verkraftet und kann nicht loslassen. Damals musste er umziehen, das wurde einfach so von ihm verlangt. Weiß der Teufel, warum. Er kam in dieses auffälig weiße Haus im Zentrum der Stadt. Hat er eigentlich je Miete dafür gezahlt? Ein paar Wochen später zog einfach diese andere Frau ein, die er dann auch bald heiratete. Er sieht sich nochmal in den 5 Zimmern um. Das kann doch nicht sein! Wo sind sie bloß? Er legt sich auf das Bett. Es ist sowieso viel bequemer als der Stuhl oder gar der Boden. Er darf im Moment nicht raus, doch vielleicht kann er ja unten anrufen und darum bitten. Es klingelt. Der Klingelton ist sehr beruhigend. Die Frau am anderen Ende der Leitung ist sehr nett, doch nachdem er erzählt hat, was passiert ist, trägt sie ihm auf, sich erstmal eine Weile hinzulegen. Wenn es sich in 2 Stunden nicht aufgeklärt hat, soll er nochmal anrufen. Dann würde sie jemanden hochschicken, der ihm hilft. Er wird langsam müde, doch schlafen möchte er nicht. Er sieht aus dem Fenster über dem Bett und beobachtet eine Weile die Wolken. Wolken sind eigentlich ganz schön, doch weil sie alle so einzigartig sind, ist keine etwas Besonderes oder besser als Andere. Das langweilt ihn. Er muss wieder an seine Kinder denken, ob sie wohl Spaß haben? Bestimmt sind schon 2 Stunden rum, also ruft er wieder unten an, doch die Frau vermittelt ihm, er habe erst vor 15 Minuten dort angerufen und solle sich wirklich gedulden, sonst schicke sie jemanden hoch, den er gar nicht gern sehen wird. Wer ist das bloß? Er möchte es lieber nicht riskieren und entschließt sich doch, ein bisschen zu schlafen. - Er kann nicht einschlafen. Wie soll er jetzt die Zeit rumkriegen, bis er wieder unten anrufen darf? Vielleicht läuft die Zeit ja schneller, wenn er auf dem Boden liegt und dabei vor sich hinspricht. Dabei muss er natürlich an seine Frau denken, sie hat immer gerne auf dem Boden geschlafen. Da kommt sein Bruder Harry durch die Tür. Den hat er bestimmt seit 6 Monaten nicht mehr gesehen, was für eine Überraschung. Aber als George mit ihm sprechen will, antwortet er nicht. Das macht er seit einiger Zeit so. Sie haben seit mehreren Jahren schon nicht mehr miteinander gesprochen. Da verschwindet Harry, so wie sonst, durch das Fenster. Durch das Fenster kann er nicht auf die Straße sehen, dazu befindet es sich zu hoch. Er legt sich nochmal ins Bett. Diesmal schläft er aber wirklich ein. Als er aufwacht, ist es mitten in der Nacht. Er macht das Licht an, doch weder seine Frau noch seine Kinder sind zu Hause. Dafür sitzt Harry im Stuhl. Als Harry das Licht bemerkt, geht er nach unten. Nach unten kann George nicht, das beherrscht nur Harry. Da fällt ihm wieder das Telefon ein. Zum Glück ist noch die selbe nette Frau unten. Sie sagt, sie schicke jemanden hoch, der ihm helfen wird. Da kommt auch jemand. Diesen Mann hat er schon öfter gesehen, er trägt immer einen weißen Kittel und hat auch ständig dieses Heft dabei. Nachdem er da war, geht es George immer eine Zeit besser als sonst. Der Mann nimmt George. Leider kann er nichts dagegen tun. Er wird in eine neue Wohnung gesteckt. Sie befindet sich nah neben der Eigenen, doch da ist seine Frau! Als der Mann geht, spritzt er George noch etwas und sagt, er käme am nächsten Tag mit dem Pastor. Der Pastor kommt jede Woche und hört George gerne an. Obwohl George glaubt, dass der pastor nur spielt, dass er das gerne tut. George legt sich schlafen. Und morgen wieder das Selbe!
==
Geschrieben am So, dem 06.05.'07 von 2:22-3:02 Uhr
Mir selber gefällt die erste deutlich besser.
Bei der zweiten finde ich, dass sie entweder zu leicht, zu früh oder gar nicht aufgelöst wird. => Kann mir jemand für zukünftige Geschichten dazu einen Tipp geben?
Johpick
Ich habe vor 2 Wochen sowie heute Nach jeweils eine Geschichte geschrieben. Dazu würde ich gerne Kommentare hören. Vielleicht Verbesserungsvorschläge etc.
1. -Namenlos-
Es ist ziemlich laut, doch mehr ein dscjhschadji statt Worte oder bekannte Geräusche. Er sieht nichts, obwohl seine Augen vermutlich geöffnet sind. Er hat eine furchtbare Migräne und seinem Magen geht es auch nicht gut. Vielleicht ist er in einer unbestimmbaren Zeit in der unendlichen Nichtsigkeit gelandet, vielleicht aber auch nicht. Wobei es doch eher unwahrscheinlich ist. Er versucht, seinen Arm zu bewegen, doch weiss nicht, wo dieser sich befindet. Er probiert es mit seiner rechten Hand, und ja, da rührt sich was. Er spürt es an der Stirn. Möglicherweise ist ja auch alle Masse des Universums auf einen Punkt gekommen, wodurch oben und unten Eins sind, genau wie links und rechts. Er bemerkt ein Klopfen auf seinem Rücken, welcher folglich auch sein Bauch sein muss, kann es aber nicht einordnen. Doch so langsam fällt ihm auf, dass das um ihn herum eindeutig menschliche Töne sind. Zu seinem Bedauern hält er es nicht für nötig, es zu verstehen, oder selbst zu reden - vermutlich könnte er es auch gar nicht. Plötzlich sieht er ein gedämpftes gelbes Licht, es muss über oder unter ihm sein, denn er bemerkt es nur an einigen Stellen, wenn er seine Augen nach oben rollt. Das lässt ihn nicht los und bewegt ihn schließlich nach 5 Minuten genauen Begutachtens dazu, seinen Kopf etwas weiter nach hinten zu kippen, um es genauer betrachten zu können. Und da sieht er nicht nur eine gelbe Wand, sondern auch Füße - mit Beinen dran! Er muss auf einem Planeten aufgewacht sein, auf dem ziemlich komische Lichtverhältnisse herrschen und der von sich bewegenden, waagerecht fliegenden Beinen kontrolliert wird. Da ist schon wieder dieses Klopfen auf seinem Rücken. Um sicher zu gehen, dass es kein böser Fuß ist, der nur versucht, ihn gegen die Wand über ihm zu drücken, dreht er sich um. Es ist zu hell, um etwas erkennen zu können, was wohl wieder für einen anderen Planeten spricht. Doch plötzlich versteht er ein menschliches Wort, welches zwar ein Täuschungsmannöver sein kann, jedoch ist es der einzige Ausweg, zu versuchen, Kontakt aufzunehmen. "Vascjhteet ie miscjh?" Sein Sprechvermögen ist wohl durch die ungewohnten Schwerkraft-Verhältnisse extrem eingeschränkt. - "Wir versuchen's jedenfalls!", "Kommen Sie bitte mit uns!" - "Wie'n? Iscjh k'nn miscjh niscjht bewej'n!" - "Also gut, wir tragen Sie!" Plötzlich wird er an Armen und Beinen nach vorne, ein bisschen zur Seite und wieder nach hinten geschoben. Nun gibt es ein Erdbeben, während dem er schließlich wieder das Bewusstsein verliert.
Er wacht auf. Er kann sehen! Er hat immernoch grauenhafte Kopfschmerzen, aber da er ja wahrscheinlich exekutiert wird, kümmert ihn das wenig. Er befindet sich in einem mal wieder hellen Zimmer und liegt auf etwas Weichem! Es sieht so stark nach einem Erden-Zimmer aus. Hat er geträumt? Nein! Das wäre zu realistisch, die Füße wollen wohl, dass er sich wie zu Hause fühlt. Aber nicht mit ihm, dazu ist er zu gewieft. Da kommt ein Mann in weißem Kittel rein. "Gut, dass ihr Freund uns heute Nacht angerufen hat. Hätten wir sie nicht hierher geschafft, hätten sie vermutlich ihr Leben in der Kneipe gelassen!"
==
Geschrieben am So, dem 22.04.'07, von 0:52-2:22 Uhr (90 Minuten)
2. -noch Namenlos-
Es passiert an einem Freitag-Nachmittag. Der 27-jährige George kommt gerade von der Arbeit. Er hat eine Familie mit 2 Kindern, doch im Gegensatz zu sonstigen Nachmittagen ist es still zu Hause. Er wohnt in einer 3-Zimmer-Wohnung, also kann er schnell feststellen, dass wirklich niemand da ist. Er setzt sich auf den weißen Stuhl und grübelt darüber nach, ob seine Frau ihm von der Abwesenheit erzählt habe. Sie haben in letzter Zeit immer weniger miteinander gesprochen, doch er schließt aus, dass sie sich die Kinder und eine neue Wohnung geschnappt hat. Möglicherweise gab es in ihrer Familie einen Notfall. Genau so einen, wie vor 4 Jahren in seiner. Damals wurde sein Bruder Harry zu Hause tot aufgefunden. George hat dies nie verkraftet und kann nicht loslassen. Damals musste er umziehen, das wurde einfach so von ihm verlangt. Weiß der Teufel, warum. Er kam in dieses auffälig weiße Haus im Zentrum der Stadt. Hat er eigentlich je Miete dafür gezahlt? Ein paar Wochen später zog einfach diese andere Frau ein, die er dann auch bald heiratete. Er sieht sich nochmal in den 5 Zimmern um. Das kann doch nicht sein! Wo sind sie bloß? Er legt sich auf das Bett. Es ist sowieso viel bequemer als der Stuhl oder gar der Boden. Er darf im Moment nicht raus, doch vielleicht kann er ja unten anrufen und darum bitten. Es klingelt. Der Klingelton ist sehr beruhigend. Die Frau am anderen Ende der Leitung ist sehr nett, doch nachdem er erzählt hat, was passiert ist, trägt sie ihm auf, sich erstmal eine Weile hinzulegen. Wenn es sich in 2 Stunden nicht aufgeklärt hat, soll er nochmal anrufen. Dann würde sie jemanden hochschicken, der ihm hilft. Er wird langsam müde, doch schlafen möchte er nicht. Er sieht aus dem Fenster über dem Bett und beobachtet eine Weile die Wolken. Wolken sind eigentlich ganz schön, doch weil sie alle so einzigartig sind, ist keine etwas Besonderes oder besser als Andere. Das langweilt ihn. Er muss wieder an seine Kinder denken, ob sie wohl Spaß haben? Bestimmt sind schon 2 Stunden rum, also ruft er wieder unten an, doch die Frau vermittelt ihm, er habe erst vor 15 Minuten dort angerufen und solle sich wirklich gedulden, sonst schicke sie jemanden hoch, den er gar nicht gern sehen wird. Wer ist das bloß? Er möchte es lieber nicht riskieren und entschließt sich doch, ein bisschen zu schlafen. - Er kann nicht einschlafen. Wie soll er jetzt die Zeit rumkriegen, bis er wieder unten anrufen darf? Vielleicht läuft die Zeit ja schneller, wenn er auf dem Boden liegt und dabei vor sich hinspricht. Dabei muss er natürlich an seine Frau denken, sie hat immer gerne auf dem Boden geschlafen. Da kommt sein Bruder Harry durch die Tür. Den hat er bestimmt seit 6 Monaten nicht mehr gesehen, was für eine Überraschung. Aber als George mit ihm sprechen will, antwortet er nicht. Das macht er seit einiger Zeit so. Sie haben seit mehreren Jahren schon nicht mehr miteinander gesprochen. Da verschwindet Harry, so wie sonst, durch das Fenster. Durch das Fenster kann er nicht auf die Straße sehen, dazu befindet es sich zu hoch. Er legt sich nochmal ins Bett. Diesmal schläft er aber wirklich ein. Als er aufwacht, ist es mitten in der Nacht. Er macht das Licht an, doch weder seine Frau noch seine Kinder sind zu Hause. Dafür sitzt Harry im Stuhl. Als Harry das Licht bemerkt, geht er nach unten. Nach unten kann George nicht, das beherrscht nur Harry. Da fällt ihm wieder das Telefon ein. Zum Glück ist noch die selbe nette Frau unten. Sie sagt, sie schicke jemanden hoch, der ihm helfen wird. Da kommt auch jemand. Diesen Mann hat er schon öfter gesehen, er trägt immer einen weißen Kittel und hat auch ständig dieses Heft dabei. Nachdem er da war, geht es George immer eine Zeit besser als sonst. Der Mann nimmt George. Leider kann er nichts dagegen tun. Er wird in eine neue Wohnung gesteckt. Sie befindet sich nah neben der Eigenen, doch da ist seine Frau! Als der Mann geht, spritzt er George noch etwas und sagt, er käme am nächsten Tag mit dem Pastor. Der Pastor kommt jede Woche und hört George gerne an. Obwohl George glaubt, dass der pastor nur spielt, dass er das gerne tut. George legt sich schlafen. Und morgen wieder das Selbe!
==
Geschrieben am So, dem 06.05.'07 von 2:22-3:02 Uhr
Mir selber gefällt die erste deutlich besser.
Bei der zweiten finde ich, dass sie entweder zu leicht, zu früh oder gar nicht aufgelöst wird. => Kann mir jemand für zukünftige Geschichten dazu einen Tipp geben?
Johpick
Zuletzt bearbeitet:
