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- 25 April 2006
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Folgende News wurde am 25.02.2020 um 13:41:26 Uhr veröffentlicht:
Italien kann Ausbreitung des Coronavirus nicht stoppen
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Italien kann Ausbreitung des Coronavirus nicht stoppen
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Rom (dpa) - Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich in Italien auf immer mehr Regionen aus. Auf Sizilien gibt es den ersten Fall in Süditalien, teilte Zivilschutzchef Angelo Borrelli in Rom mit.
Auch in Südtirol wurde ein Infizierter gemeldet, in der Toskana zwei. Insgesamt stieg die Zahl der Angesteckten in Italien auf rund 280, am Vorabend waren es noch etwa 220.
Die meisten Erkrankten meldete die nördliche Region Lombardei, gefolgt von Venetien, der Emilia-Romagana, dem Piemont und Latium.
Im Süden ging die Angst vor einer Ausbreitung des Virus um. Eine Frau aus Bergamo in der Lombardei sei nun in Palermo positiv getestet worden, erklärte Regionalpräsident Nello Musumeci. Die Frau sei als Touristin mit einer Gruppe unterwegs gewesen.
Außerdem meldete Südtirol bei einem Mann aus Terlan einen positiven Test. Der Mann war zuvor in der Lombardei - dem Brandherd des Virusausbruchs mit mittlerweile rund 210 Fällen.
Wie es zu so einem rasanten Ausbruch kommen konnte, ist immer noch nicht bekannt. Italiens Regierungschef Giuseppe Conte machte ein Krankenhaus für die Ausbreitung mitverantwortlich. «Es gab einen Brandherd, und von dort hat es sich verbreitet - auch wegen einer Organisation eines Krankenhauses, wo nicht alles komplett nach sorgfältigem Protokoll verlaufen ist, das man in solchen Fällen empfiehlt», sagte er ohne den Namen der Klinik zu nennen.
In einem Krankenhaus in dem mittlerweile abgeriegelten Ort Codogno war ein erkrankter 38-Jähriger behandelt worden, der dann weitere Menschen infiziert haben soll. Die Region Lombardei wehrte sich gegen die Vorwürfe und beschuldigte die Regierung, bei der Organisation der Krise gescheitert zu sein. Zehn Gemeinden südlich von Mailand sind komplett abgeriegelt, die Menschen dürfen nicht rein oder raus. Laut Nachrichtenagentur Ansa wurde nun die Zahl der Checkpoints erhöht, das Miltär helfe bei der Bewachung.
Heute kommen die Gesundheitsminister aus Italien, Deutschland, Österreich, Slowenien, Frankreich, Kroatien und der Schweiz zusammen, um über die Lage zu beraten. Dabei wird es auch um die Frage nach möglichen Kontrollen an der Grenze gehen. An dem Treffen nimmt auch EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides teil. Am Mittwoch steht ein Treffen mit der Weltgesundheitsorganisation in Rom an.