News Integration: Kindergarten künftig mit deutscher Flagge und Präsidentenbild

News-Bot

klamm-Bot
25 April 2006
7.463
209
[N] Integration: Kindergarten künftig mit deutscher Flagge und Präsidentenbild

Folgende News wurde am 07.10.2006 um 15:08:00 Uhr veröffentlicht:
Integration: Kindergarten künftig mit deutscher Flagge und Präsidentenbild
SternShortnews

In Dietzenbach, einem Ort mit einem Ausländeranteil von 30 Prozent, setzte die CDU gemeinsam mit einer Wählergemeinschaft durch, dass künftig in jedem Kindergarten eine deutsche Flagge und ein Bild des Bundespräsidenten hängen solle. Darüberhinaus wurde gegen Stimmen von SPD, Grüne, Dietzenbacher Liste und FDP beschlossen, dass deutsch als Umgangssprache festgelegt werde. Außerhalb des lokalen Parlaments fand der dort ansässige Ausländerbeirat ebenfalls Anstoß an der Maßnahme. Außerdem sei im ...
 
Schwarz-Rot-Gold... bin ich dafür!

1711_WNT_mP_3_1713_kl_mesem.jpg
 
Wenn ich mich nicht irre, gab es an meiner Grundschule auch Flaggenmäste. Ich weiß aber nicht mehr, ob da immer was dran hing oder nur zu bzw. vor Feiertagen.
 
Das mit der Sprache finde ich ja noch sinnvoll. Ind Schulen und Kindergärten sollte die Umsprache sowieso deutsch sein.
Aber wozu denn ein Bild vom Präsidenten und die deutsche Flagge?
Die Kinder wissen wohl auch ohne die Flagge dass sie sich in einem deutschen Kindergarten befinden und wozu ein Kindergartenkind unseren präsidenten kennen muss, will mir auch noch nicht einleuchten.
 
Ich finde das allgemein eine sehr gute Idee. Das ganze am besten in allen staatlichen Bildungseinrichtungen, beginnend ab Kindergarten.

Wenn ich mich nicht irre, gab es an meiner Grundschule auch Flaggenmäste. Ich weiß aber nicht mehr, ob da immer was dran hing oder nur zu bzw. vor Feiertagen.
Die gab es in meiner Grundschule auch. Da war gelegentlich die Deutschlandflagge oder die Flagge meiner Ortsgemeinde gehisst. Wie, wann und zu welchen Anlässen, weiß ich nicht mehr. Dafür ist es schon zulange her. Den Fahnenmast gibt es heute noch, eine Fahne habe ich allerdings schon jahrelang nicht mehr gesehen. :(

Die Kinder wissen wohl auch ohne die Flagge dass sie sich in einem deutschen Kindergarten befinden ...
In manchen Gegenden bin ich mir absolut nicht mehr sicher das das die Kinder wissen. :-?:-?:roll::roll::evil:
 
Achja... sie wollen mit den Flaggen in deutschen Kindergärten erreichen dass das gute Feeling von der WM wiederkommt?! Stimmt, das waren ja auch meißtens Kindergartenkinder die Flaggen aus ihrem Fenster und aus ihren Autos gehängt haben und sich drüber gefreut haben... :roll:
 
Ich finde die Flaggenidee Schwachsinn.
Das die Umgangssprache im kindergarten Deutsch sein muss ist klar!
Wo sonst sollen Kinder, deren Eltern der deutschen Sprache nicht mächtig sind Deutsch lernen?
Also das ist meiner Meinung nach ein guter Schritt, aber warum die Flagge und warum zum henker das Bild vom Präsidenten?
Klingt mir so nach Amerikakopie.
Unser Staatsoberhaupt ist der Kanzler, warum also ein Präsidentenbild. Erklärt mir das bitte...
 
Achja... sie wollen mit den Flaggen in deutschen Kindergärten erreichen dass das gute Feeling von der WM wiederkommt?!
Dieses Argument halte ich auch irgendwie für sehr weit hergeholt. In einem Jahr ist die Stimmung so oder so verflogen. :-?

Für mich klingt das auch so ein bisschen amerikanisch! Ich habe allerdings nichts dagegen, wenn mal ein paar deutsche Flaggen im Lande wehen! ;) Tja, und das Bild des Staatsoberhauptes... weiß jetzt auch nicht wozu das gut sein soll.

Wie sieht eigentlich die Umsetzung aus? Werden die Kinder bestraft, wenn sie mal nicht Deutsch reden!?
Gute Frage! Die Kinder werden da mal wieder wenig machen können. Es wird sicher auf die Eltern und das Umfeld angekommen. Dort muss dann auch Deutsch gesprochen werden, was in vielen Familien leider immer noch nicht der Fall ist.
 
Die Kinder werden da mal wieder wenig machen können. Es wird sicher auf die Eltern und das Umfeld angekommen. Dort muss dann auch Deutsch gesprochen werden, was in vielen Familien leider immer noch nicht der Fall ist.

Naja wenn in Kindergärten und Schulen darauf geachtet wird, dass die Kinder deutsch sprechen, kann das schon sehr hilfreich sein, und das halte ich auch für notwendig. Da sind wir wieder bei dem Thema, inwieweit man jemandem vorschreiben darf, was für eine Sprache er spricht, zB an Schulen. Da hatten wir in einem anderen Thread mal das Beispiel Gelsenkirchen, wo an weiterführenden Schulen türkisch in der Klasse verboten ist. Die Begründung war bzw ist, dass die Sprache, die nur eine Hälfte der Klasse versteht, einen Keil in die Klasse treibt und somit jegliche konstruktive Lernatmosphäre zerstört. Das Türkisch-Sprechen wurde also schlicht und ergreifend als Sabotage im Unterricht empfunden, und ich finde das durchaus schlüssig. Jedenfalls hat man damit gute Erfahrungen gemacht, und sogar die türkischen Schüler haben das nach einer Zeit so gesehen.
 
Naja wenn in Kindergärten und Schulen darauf geachtet wird, dass die Kinder deutsch sprechen, kann das schon sehr hilfreich sein, und das halte ich auch für notwendig.
Ich kenn die Situation in Kindergärten und Schulen nicht (sie wird auch sicherlich nicht überall gleich sein), aber das die Pädagogen nicht darauf achten, daß im Alltag kein Deutsch gesprochen wird bzw. sie sogar mit den Kindern kein Deutsch sprechen, kann ich mir nicht so recht vorstellen .Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel und möglich, daß das in dem Ort so ein Problem ist. Aber irgendwie macht das für mich den Eindruck, als ob 'nen Bürokrat bzw. Politiker den kindern befiehlt, dass sie Deutsch zu reden haben. Ansonsten gibbets watt mit dem juten alten Rohrstock. :ugly: Dabei dürfte weniger der Kindergarten das Problem sein, sondern das Elternhaus, wo kaum/kein Deutsch gesprochen wird. :roll:

Gleiches gilt für die Deutschlandfahne und das Bild von Hotte - auf pädagogisch wertvolle Weise wird den Kindern eine Verbundenheit zu ihrem Heimatlande beigebracht. Schließlich gab's ja bei der WM dieses alkoholgeschwängerte Nationalgefühl. Das muß ja bei den Gören auch funktionieren. :mrgreen:
 
Aber irgendwie macht das für mich den Eindruck, als ob 'nen Bürokrat bzw. Politiker den kindern befiehlt, dass sie Deutsch zu reden haben. Ansonsten gibbets watt mit dem juten alten Rohrstock. :ugly: Dabei dürfte weniger der Kindergarten das Problem sein, sondern das Elternhaus, wo kaum/kein Deutsch gesprochen wird. :roll:

Das Elternhaus ist ein Problem, aber warum daraus eine Entschuldigung machen. Ich kenne einige türkische Jugendliche, die perfekt deutsch sprechen, obwohl deren Mütter gerade mal "hallo" und "tschüss" sagen können. Gerade Kinder sind bekannterweise in der Lage, sich spielend zwei Sprachen anzueignen, und ich denke für unsere Gesellschaft ist es wichtig, dass zu fördern, ganz abgesehen davon, dass man auf ausländische Eltern auch mehr Druck ausüben sollte, sich auf deutsch zu verständigen. Diese Angst vor Rohrstock und Autorität, die die anti-autoritär erzogene Generation hat, sollte einen nicht daran hindern, sinnvolle Entscheidungen zu treffen - und das Fördern vom Sprechen einer gemeinsamen Sprache gehört dazu.

Bild vom Präsi und Fahne halte ich für eine Deko-Frage, die am Kern des Problems vorbeigeht. Aber warum nicht.
 
Das Elternhaus ist ein Problem, aber warum daraus eine Entschuldigung machen.
Ähm, wo liest du daraus 'ne Entschuldigung!? Ich meint nur, daß das Problem ehern im Elternhaus als im Kindergarten liegt.
Bei dieser Diskusssion sollte man auch nicht vergessen, daß nicht jedes Kind - auch bedingt durch die Politik der Union - die Möglichkeit hat, ein Kindergarten aufzusuchen.
 
Ist mir völlig egal, von mir aus können die die Wände auch grün anstreichen --> wen interessiert das wirklich?

Marty
 
Die Idee ist gut. Wenn die Kinder es nicht bald lernen wird hier gar nichts mehr weiter gegeben. :-?

Gruss,
Polli

Wobei ich starke Zweifel hege, ob du und ich da das gleiche weitergeben wollen.

Mal ein Beispiel: Mein Opa war ein ganz überzeugter Sozialdemokrat. Ich frage jetzt mal nicht nach deinem Opa. ;)