im Ausland helfen bis zum Studium

eminion

abgemeldet
29 April 2006
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Hallo,
ich habe noch gut 2 1/2 Monate bis zum Studium (Beginn 01.10.) Zeit und würde da gerne etwas rauskommen, auf jeden Fall Ausland. Gibt es da (auch ohne Führerschein) bei Hilfsorganisationen Möglichkeiten, sodass am Ende nach dem Auslandsbesuch +-0 rauskommt (ohne dass man erst einen wahnsinnig riesigen Spenderkreis aufbauen muss)? Hilfe wird doch immer gebraucht, ob nun im Erdbebengebiet oder bei Hilflieferungen. Und anpacken kann ich, was neues dazulernen (irgendeine Technik bedienen) sollte auch kein Problem darstellen. Ebenso habe ich kein Problem damit, wenn die Region total heruntergekommen ist und man selbst nur in einem Stationszelt oder so haust (man wird wohl eh genug zu tun haben, da ist das dann auch nicht so wichtig).
 
Nach meinem Abitur habe ich es auch versucht. Ich hatte etwas gefunden, das nannte sich "Mittelfristiger Dienst" (MTV), leider wurden für meinen Platz die Zuschüsse gestrichen. (Einen Ersatz habe ich damals ausgeschlagen). Suche doch mal danach. Manko ist allerdings. dass man nicht mit +-0 rausging, oder aber eine Ausbildung haben müsste, die denen weiterhilft.

Mit der Plus/Minus Null Sache: Mir wurde damals gesagt, man solle sich direkt an Flüchtlingslager, Schulen usw. wenden. Allerdings wurde mir nicht gesagt wie. Ich habe es auch nicht probiert.
 
Den Gedanken finde ich super. Mein Sohn überbrückt die Zeit mit einem Jahr im Pflegeheim und das tut ihm echt gut, da er dort sehr viele praktische Dinge lernt, aber auch viel von den Bewohnern des Pflegeheimes zurückbekommt.
Hast du es schon mal bei der Caritas oder anderen kirchlichen Einrichtungen versucht? Dort stehen die Chancen etwas besser, als bei privaten oder stattlichen Einrichtungen.
 
Den Gedanken finde ich super.

ich auch,

nur leider ist Dein Zeitfenster von jetzt sofort bis in 2,5 Monaten Ende +alles for free unrealistisch
damit Du bei +- o rauskommst muss die Organisation Deine gesamten Kosten bezahlen und das ist Dank des teuren Flugs (+eventuellen Zusatzkosten , Impfungen etc..) leider in den meisten hilfebedürftigen Ländern weit mehr als die wenig ausgebildeten Billiglöhner vor Ort bekommen und die haben zumindest den Vorteil das sie Land und Leute kennen

jedenfalls hat es Gründe das man normalerweise ne Ausbildung oder selbst gesammeltes Geld mitbringen muss - von der Vorlaufzeit mal ganz abgesehn

Schon aufgrund des Zeitfensters würd ich mir nen Praktikum vor Ort suchen, aus eigener Erfahrung würde ich ein Praktikum im Wohnbereich von Menschen mit Behinderungen vorschlagen - denn um was zu lernen und das eigene Weltbild mal durcheinanderzurütteln muss man nicht unbedingt das Land verlassen ;)
 
Leider auch seher kontraproduktic ist, dass du - vermute ich mal - noch keine Impfungen hast... die dauern leider ein wenig, bis sie ihre wirkung erlangen.
 
Viel zu kurzfristig - das wird nix. Ich glaub auch nicht, dass du einfach so in nem Erdbebengebiet rumrennen und "helfen" kannst. Ich glaub, dass du dir die Sache viel zu einfach vorstellst. Plan mal langfristiger, und informier dich rechtzeitig. In den nächsten Semesterferien ja dann vielleicht?
 
-denn um was zu lernen und das eigene Weltbild mal durcheinanderzurütteln muss man nicht unbedingt das Land verlassen ;)

da stimme ich dir vollkommen zu.

@thocas
Ich weiß ja nicht, was du studieren möchtest. Ist in dem Fall vielleicht auch egal. Aber noch ein Vorschlag von mir. wenn es dir nicht in erster Linie ums Ausland geht, sondern darum zu helfen, dann könntest du auch bei der "Tafel" fragen. Dort brauchst du keinen Auslandsimpfschutz, eventuell nur einen Gesundheitspass. Den bekommst du jedoch relativ schnell- einfach mal beim Gesundheitsamt deiner Stadt/Region nachfragen. Der Gedanke mit dem Behindertenheim/Pflegeheim ist auch nicht schlecht, aber ich weiß durch meinen Sohn, dass dort lieber Zivis/Freiwilliges Soziales Jahr genommen wird, da die Einarbeitungszeit schon ein paar Wochen dauert. Mein Sohn muss z.B die Pflege genau so machen, wie die Fachkräfte. (Eben nur keine Dinge mit Medikamenten.)
 
Dann werde ich mich mal wieder zu Wort melden (ist ein bischen knapp mit der Zei gerade, da ich mich auf Theorieprüfung Führerschein vorbereite).

Inland/Ausland
Mir geht es schon um Ausland, da es mir dort auch darum geht, evt. eine komplett andere Kultur kennenzulernen. Das ist im Inland natürlich weniger möglich.

Ausbildung
Mit der Ausbildung stimmt wohl. Bisher habe ich lediglich Abitur.

Studium
Deswegen ist auch "nächste Sommerferien" nix. Ich habe bisher noch keine Information über Semsterferien. Studieren werde ich "Öffentliche Verwaltung".

Impfung
Ist auch ein Faktor, den ich bisher noch nicht bedacht habe. Klar, dass es hier besonders eng wird.

Von wegen rote Bewertung "Hättste früher drauf kommen können/müssen":
Da hatte ich noch keine Gelegenheit, darüber nachzudenken. Ein paar Wochen vor den ferien habe ich Fahrschule angefangen und es war nicht absehbar, bis wann ich mit der Theorie fertig bin. Die hätte auch gut 4 Wochen länger noch gehen können. Außerdem hatte ich auch noch zu Hause einige Projekte, die ich erstmal beenden wollte. Auch da war die Zeit nicht absehbar.

Bisher aber vielen Dank für die Antworten.
 
Ich glaube es ist schon etwas spät dafür. Denn so etwas braucht meistens einige Monate an Vorbereitung, besodners wenn du nach Afrika willst. Das Problem besteht darin, dass sich die Investition für die Hilforganisation nur dann lohnt wenn du wenigstens ein Jahr da bist. Denn einen Monat dauert es nur bis du dich da etwas einlebst. Dort wo es Hilfe braucht, ist es ganz anders als in Deutschland..

Aber wieso nicht eine Rucksackreise durch Osteuropa? Das ist nicht teuer, und sehr Aufregend
 
Spannend ist so eine Rucksackreise sicherlich. Nur, wie stellt man sicher, dass man auch unter den widrigsten Umständen (z. B. mangelnde Infrastruktur) auch wieder nach Hause kommt? Habe ich ja mal bei RTL gesehen, als Thorsten Sleegers ans Meer wollte. der konnte jedoch sagen, dass er es seinem Chef überlässt, wie er wieder nach Hause kommt. Privat geht das nicht.
 
Zurück kommt man sicherlich, besonders wenn man zum Beispiel in Europa reist. Aber auch in Afrika sind die Probleme nicht wirklich so groß, ausser man sucht sich die Probleme selbst. Es geht einfach darum sich anzupassen.
 
Studium
Deswegen ist auch "nächste Sommerferien" nix. Ich habe bisher noch keine Information über Semsterferien. Studieren werde ich "Öffentliche Verwaltung".

Da wächst der nächste Beamte heran. :mrgreen:

Was die Ferien betrifft: Die gibt es nicht. Du hast 26 Tage Jahresurlaub und kannst die nur in den Praxisphasen nehmen. ;)
 
Genau:ugly:
Gelten die 26 Tage nicht für die Ausbildung? Immerhin ist das ein Fachhochschulstudium.
 
Ja und?

Die "Studienphasen" und Praxisphasen verlaufen fließend. Das heißt, es geht vom Studium direkt ins Praktikum und umgekehrt. Da is nix mit Ferien.

An welche FH gehst eigentlich und wer ist dein DH?