hab da mal ne frage - erledigt

ruebi

Well-known member
24 April 2006
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fragen geklärt, danke

falls jemand noch ne frage hat posten oder pn ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mich da sehr ausführlich erkundigt, und die Klammlose zählen definitiv als Geldmittel. Dies ist nämlich der FAll wenn es sich nicht mehr um einen "unerheblichen" Einsatz handelt. Unerheblich sind beträge ab ca 1 € (oder Gegenwert). Das wenn man mit nem Kapital von 100 Mio zockt und an nem Slot geht, und es nicht mehr "unerheblicher Einsatz" ist, ist denke ich mal klar verständlich.

Allerdings ist das mit dem Glücksspielmonopol so ne Sache. Alle Wettanbieter müssten normalerweise Deutsche User verbieten etc.? ist das durchsetzbar? Siehe Bwin und alleine die Werbung auf den Trikots von Werder Bremen...

Das Zocken mit Klammlose ist sicher nicht 100%ig rechtlich korrekt, aber es zählt definitiv zum "illegalen Glücksspiel" (nicht alle, es kommt nämlich auf die Einsatzstruktur an). Jedoch wird wohl auch keiner dagegen vorgehenh, außer vllt. eines der Opfer (die durch das Zocken und Leihen bis in die Privatinsolvenz getrieben worden sind), jedoch haben die wohl kaum die nötige Kohle dafür ;)
 
Alle Wettanbieter müssten normalerweise Deutsche User verbieten etc.? ist das durchsetzbar?

sowas habe ich auch gelesen. Viele Casinos (Geld-Casino´s) verbieten User aus dem eiegnen Land, z.B. Korea.

Aber wieso?

Ist es dann kein illegales Glücksspiel mehr? Mach ich ein Casino auf lass keine deutschen User rein aber alle anderen Länder und bin dann fein raus? :-?
kann ich mir auch net vorstellen..
 
Doch dann müssten Pokerrunden auch verboten werden, die meisten Hobbyrunden spielen mit Kleingeld oder Startgeld für die Chips und meines Erachtens zählt Poker in Deutschland noch als Glücksspiel, obwohl es langfristig gesehen auch viel mit Taktik zu tun hat ;) Sonst würde wohl kaum einer aus 5.000 Startspielern bei den Weltmeisterschaften mehrmals unter die besten 8 kommen.
 
Doch dann müssten Pokerrunden auch verboten werden, die meisten Hobbyrunden spielen mit Kleingeld oder Startgeld für die Chips und meines Erachtens zählt Poker in Deutschland noch als Glücksspiel, obwohl es langfristig gesehen auch viel mit Taktik zu tun hat ;) Sonst würde wohl kaum einer aus 5.000 Startspielern bei den Weltmeisterschaften mehrmals unter die besten 8 kommen.

Pokern gehört zum Glücksspiel?
Mhm nach meinen Infos müsste es ja dann eigendlich als Unterhaltungsspiel zählen... grübel
 
Poker ist ne Mischung aus Geschicklichkeit und Glück zählt aber zum Glücksspiel (im Gegensatz zu Skat). Wenn man jetzt ein Startgeld von 20 € hat, zählt es wohl als unerheblicher Einsatz, weil man für vergleichsweise Aktivitäten die einen halben Tag dauern (Z.B. Freizeitpark, Stadionbesuch) genausoviel zahlt -> Unterhaltungsspiel.

Diese Argumentation fällt aber bei Spielen ohne Verlustbeschränkung weg (z.B. Slots, Roulette, etc.) Du kannst pro Sekunde nen ziemlich hohen Einsatz verlieren.

Bei den "Slots" die in Bars sind, handelt es sich um legale "Unterhaltunsspiele", weil der Verlust aufjedenfall beschränkt ist (der Einsatz ist niedrig, kann nicht erhöht werden, die Spielzeit dauert entsprechend lang).
 
Österreich (soweit ich weiß),
weiterhin gibt es viele Online Wettanbieter aus England.

was?

ich kann ein casino in östereich und england aufmachen, lass die user aus dem eiegnen land nicht rein und schon darf ich ein casino betreiben??

das wäre glaub ich zu einfach...
 
Österreich (soweit ich weiß),
weiterhin gibt es viele Online Wettanbieter aus England.

es gibt auch viele anbieter die ihren sitz auf den cayman-inseln o.ä. inseln haben;)
allerdings kommt man an sein geld nicht ran wenn der anbieter dichtmacht,
da man dort eigentlich als deutscher nicht spielen darf!

hier noch was zu poker (von tagesschau.de)
Glücksspiel im Internet

Deutsche pokern illegal

Die Online-Poker-Branche boomt. Allein in Deutschland konnte sie im vergangenen Jahr 23 Millionen Euro umsetzen, das Wachstum lag nach Schätzungen bei mehr als 50 Prozent. Doch dabei umgehen die Firmen das Gesetz, denn Internet-Poker ist hierzulande verboten.

Von David Meiländer für tagesschau.de

82 Millionen US-Dollar (64 Millionen Euro) - um soviel Geld wurde im vergangenen Sommer bei der "World Series of Poker", der Königsklasse der Poker-Turniere, in Las Vegas gespielt. Seit einigen Jahren steht dieser Weg nicht mehr nur Kasino-Besuchern offen. Poker-Tische stehen auch im Internet. Online-Poker wird immer beliebter und damit zum lukrativen Geschäft.

Hohe Wachstumsraten

Die Wachstumsraten in diesem Bereich werden in den nächsten Jahren bei 40 bis 50 Prozent liegen", sagt Michael Schmid von der Berliner Unternehmensberatung Goldmedia. Weltweit wurden im vergangenen Jahr drei Milliarden US-Dollar (2,3 Milliarden Euro) umgesetzt. Geld, das überwiegend in den Steueroasen Gibraltar, Costa Rica und der Isle of Man mehr oder weniger versteuert wird. Denn das Geschäft mit dem Online-Glücksspiel ist in vielen Ländern verboten, auch in Deutschland. "Jeder, der ein Glücksspiel, bei dem um Geld gespielt wird, öffentlich anbietet und dafür keine staatliche Erlaubnis hat, macht sich strafbar", sagt der Berliner Rechtsanwalt Martin Bahr, der sich auf Glücksspielrecht spezialisiert hat. Da es hierzulande keine Firma mit einer entsprechenden Genehmigung gibt, darf also nur in den staatlich konzessionierten Kasinos um Geld gepokert werden. Auch das Internet als öffentlicher Raum ist tabu.

Ratlosigkeit bei den StrafverfolgungsbehördenWas ist Online-Poker?: Ähnlich wie in einem Chat-Raum kommen die Spieler über verschiedene Zugangsprogramme in den so genannten "Poker-Räumen" zusammen. Die Karten werden per Zufallsgenerator verteilt. Die Anbieter verdienen über Anteile am "Pot" oder Teilnahmegebühren von Turnieren. Abgerechnet wird in der Regel per Kreditkarte. In Deutschland ist das Online-Glücksspiel verboten. Es gibt aber abgespeckte Software-Versionen, wo nur um Spielgeld gespielt werden kann.

Dessen völlig ungeachtet floriert der Online-Poker-Markt auch in Deutschland: 23 Millionen Euro, etwa ein Prozent des Weltmarktes, konnten die Poker-Firmen nach Schätzungen der Münchner Unternehmensberatung MECN von Spielern in Deutschland kassieren. Die Behörden bleiben untätig, auch weil sich keiner wirklich zuständig fühlt. Zu zerfasert sind die Kompetenzen zwischen Bund und Ländern. Bei keinem scheint das illegale Online-Glücksspiel ein Thema zu sein. "Darüber ist mir nichts bekannt", erklärte ein Pressesprecher im bayerischen Innenministerium auf Anfrage. Bayern hat derzeit den Vorsitz in der Innenministerkonferenz inne. Auch dem Bundesinnenministerium ist das Thema "Pokern im Internet" völlig neu. Stichproben bei Staatsanwaltschaften ergaben das gleiche Bild. Im Moment seien für de Justiz nur die Sportwetten ein Thema, sagt Rechtsanwalt Martin Bahr. Selbst wenn der Staat aktiv werden wollte, er hätte es schwer. "Die Unternehmen arbeiten in ihrer Heimat, wie zum Beispiel auch Großbritannien auf völlig legaler Grundlage", sagt Michael Schmid von Goldmedia. "Ich sehe nicht, wie man die zwingen soll, keine deutschen Spieler mehr anzunehmen." Und so halten Betreiber wie "Pokerstars", "Partypoker" oder "Everest Poker" heimlich Einzug in Deutschland.

Poker-Firmen werben im Fernsehen

Seitdem Sender, wie das Deutsche Sportfernsehen (DSF), zur besten Sendezeit von den großen Poker-Turnieren berichten, steigt in Deutschland das Interesse am Spiel. Die Einschaltquoten liegen bei durchschnittlich 200.000 Zuschauern - für das DSF ein relativ hoher Wert. "Poker trifft den Nerv der Zeit", meint DSF-Sprecher Fabian Schiffer. "Die Protagonisten sind Menschen wie du und ich. Das macht das Spiel so interessant fürs Fernsehen." Und damit auch für die in Deutschland illegalen Online-Poker-Anbieter, die während der Sendung kräftig Werbung schalten. Dabei werben sie jedoch nicht für ihre Geldspielseiten, sondern für abgespeckte, auf den deutschen Markt ausgerichtete Versionen, bei denen nicht um Geld gespielt werden kann.

Das ist aber auch der einzige Unterschied. Äußerlich sehen die Geldspiel- und Spielgeld-Seiten fast identisch aus, vereinzelt sind beide sogar untereinander verlinkt. Nach Recherchen von tagesschau.de werden Spieler auch explizit aufgefordert, auf die Geldspielversion umzusteigen. Die Poker-Firmen versuchen so, das Werbeverbot für Glücksspiele in Deutschland zu umgehen, so MECN-Direktor Martin Oelbermann. "Die Betreiber wissen genau, dass es von der einen zur anderen Webseite nur ein kleiner Schritt ist", sagt er. "Hier geht es klar darum, den eigenen Namen mit Pokern in Deutschland in Verbindung zu bringen und Kunden zu gewinnen."

Marktzahlen:
Spieleinsatz weltweit

2005: 47 Milliarden Euro
2003: 11 Milliarden Euro

Umsatz weltweit

2005: 2,3 Milliarden Euro
2003: 470 Millionen Euro
Marktanteile
USA: Etwa 90 Prozent
Europa: Acht Prozent (Deutschland etwa ein Prozent)
 
soweit ich weiß, müsste es gibraltar sein

/edit: wohl doch nicht

/edit2: hatte noname recht, ist in wien > aber halt nicht in D ^^ wie sind denn in A die gesetze wegen glücksspiel?

hehe,also in österreich und england ist es legal. Bsp. betfair.com, bwin.com interwetten.com

Ich habe früher bei sehr vielen Anbietern nen Konto gehabt und über sogenannte Surebets gute Gewinne gemacht (du setzt bei Fußball z.B: auf alle 3 Verscheidene Ereignisse bei verschiedenen Wettanbietern, durch die Quotenschwankungen landest du IMMER im Gewinnbereich). Die meisten Anbieter sind seriös, vom äußerlichen kann man schon einiges sehen, und england & Österreich spricht nicht gerade für Unseriösität. Durch die präkere Lage im Glücksspielbereich i.V.m. Bankeneinsicht (Was ist wenn die Behörden mitbekommen dass hohe Beträge auf Buchmacher eingezahlt werden?) hab ich es dann aber trotz der guten GEwinne sein gelassen ;)

Back To Topic: Hat es dir denn was gebracht ruebi? Hast ja doch recht schnell den Startthread editiert obwohl das Thema meiner Meinung sehr interessant ist.


@karlsruhe
Nein du hast nen östereichischen Kumpel, ihr gründet auf seinem Namen ne Wettseite. Natürlich melden sich übers Internet logischerwesie auch Deutsche Mitspieler an ;) Dann wäre es soweit Ok. Es besteht aufjedenfall offiziell ein Werbeverbot. Insgesamt ist es halt so ne Grauzone wie die Tauschbörsen etc.: viele machens, egtl. illegal, aber man kann nicht wirklich dagegen angehen!


Das Problem ist halt, wenn einer von den größeren Anbietern vom FA durchgecheckt wird....
 
soweit ich weiß, müsste es gibraltar sein

/edit: wohl doch nicht

/edit2: hatte noname recht, ist in wien > aber halt nicht in D ^^ wie sind denn in A die gesetze wegen glücksspiel?

sitz der firma ist in wien

die lizenz die sie betreiben ist jedoch in gibraltar zugelassen

ist in Ö liegt das glückspielmonopol bei casino austria - jedoch das kleine glückspiel (bin mir jetzt ned sicher ob es wirklich so genannt wird) ist freigegeben - das betrifft die videoglückspielautomaten - jedoch werden die anbieter immer wieder kontroliert um eine manipulation der automaten zu unterbinden...