News Geisteskrank: Mann will verstorbene Großmutter ausstopfen

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25 April 2006
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[N] Geisteskrank: Mann will verstorbene Großmutter ausstopfen

Folgende News wurde am 25.07.2007 um 15:25:00 Uhr veröffentlicht:
Geisteskrank: Mann will verstorbene Großmutter ausstopfen
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Man mag es kaum glauben, aber ein 32jähriger Mann aus Florida hat tatsächlich einen Antrag bei den Behörden gestellt, seine soeben verstorbene Großmutter ausstopfen zu dürfen.Die alte Frau war mit 91 Jahren letzte Woche verstorben und liegt immer noch im Kühlhaus der Klinik, in der sie verstarb.Grund dafür ist das Vorhaben des Enkels und einzigen lebenden Verwandten, seine Großmutter nicht beerdigen, sondern ausstopfen zu wollen.Was pervers klingt, ist von Seiten des Enkels jedoch ...
 
tiere soll man doch auch so behandeln wie menschen bzw. bekommen immer mehr rechte. und diese darf man ausstopfen, warum dann nicht auch menschen? ;)
 
tiere soll man doch auch so behandeln wie menschen bzw. bekommen immer mehr rechte. und diese darf man ausstopfen, warum dann nicht auch menschen? ;)

Naja weil ein Mensch sich vielleicht auch äußern kann. Ein Tier nicht. Ich weiß nun nicht inwiefern die Oma Gläubig gewesen sein soll, aber in einigen Religionen gehört die Beerdigung dazu.

Wenn sie vor ihrem Tod aber ihr Einverständnis gegeben haben sollte, wäre mir das auch egal, bei den Ägyptern war das ja auch üblich ^^
 
Es klingt zwar etwas absonderlich, aber geisteskrank finde ich das eigentlich nicht... was ist denn schlimmes dabei, den geliebten Menschen immer bei sich haben zu wollen? Bei der Ausstellung "Körperwelten" ist ja auch nichts abstoßendes.
 
Ich bin zwar auch der Meinung, dass das Ausstopfen von Menschen nicht perverser ist als das von Tieren. Aber (angenommen, Ersteres wäre erlaubt) die Motivationen dafür dürften unterschiedlicher ausfallen. Tiere werden zu Dekozwecken ausgestopft, oder weil jemand stolz darauf ist, sie umgebracht zu haben. Menschen würden vermutlich am häufigsten deswegen ausgestopft, weil die Angehörigen sich emotional nicht von ihnen lösen können/wollen. Auch wenn ich dem "Sport"jagen generell ablehnend gegenüberstehe - ich halte es für wesentlich ungesünder, sich seine Mami ausgestopft an den Küchentisch zu setzen als ein Tier in 'nem Regal stehen zu haben, um zu zeigen, dass man schießen kann und keine Skrupel hat, das auch auf Lebendiges anzuwenden.
Insofern bin ich nicht gerade der Meinung, dass man dieses Verbot aufheben sollte - und auch nicht, dass der gute Mann aus den News nicht wahrscheinlich eine Therapie ganz gut vertragen könnte.