[Frage] Fahrunterscheid Diesel u. Benzin

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ID: 374854
L
26 Juni 2007
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Hallo lieber Communitykollegen,

ich habe mal wieder eine kleine Autofrage. Ich mache gerade meinen Führerschein mit einem Dieselauto (BMW 1er). Nun bin ich schon fast fertig mit meinem Führerschein. Nach dem Führerschein werde ich keinen Diesel mehr fahren sondern einen Benziner. Nun habe ich schon von einigen gehört das es angeblich ein "riesen" Unterscheid ist.

Nun würde ich gerne mal wissen, worin genau der Unterschied liegt. Ist der Unterschied wirklich so erheblich?

Liebe Grüße
 
Ja, klar, du musst unbedingt eine andere Zapfsäule an der Tanke verwenden :yes:
Und ein anderer Steuersatz beim Finanzamt
Ansonsten merkt man kaum einen Unterschied, nunja, einen Diesel kann man getrost auch mal hochdrehen lassen, beim Benziner kostet das dann gleich richtig Sprit.
Aber von Fahreigenschaften ansich gibt es kaum merkliche Unterschiede
 
Der Diesel fährt bereitwillig im Standgas an, beim Benziner musst du auf jeden Fall ein bischen Gas geben, sonst würgst du ihn ab.
Allgemein schöpft ein Diesel seine Kraft eher aus dem unteren Drehzahlbereich und obenrum kommt nicht mehr viel, beim Benziner kann man immer noch Leistung aus der Drehzahl gewinnen, aber wie Totte schon sagt, dann schluckt er auch...
 
Andere Zapfsäule? Nicht wirklich oder? Kommt das nicht alles aus einem?*

Beim Anfahren gibt es auch keine Unterschiede oder beim Schalten?

Liebe Grüße

* War natürlich nicht ernst gemeint :-D
 
Bei einem Diesel schaltest Du bei niedrigeren Drehzahlen hoch und er wird kaum auf 6.000 oder mehr Umdrehungen kommen. Das merkt man aber schnell, der Diesel wird ja auch bei niedrigeren Drehzahlen schon lauter, der Benziner eben bei etwas höheren. Deine gewohnten Schlatgrenzen bspw. bei 30 oder 40 in den 3. Gang kannst Du beibehalten, das ändert sich nach der Fahrschule aber eh schnell :D

Und sonst halt wirklich nur etwas Gas geben beim Anfahren und Super statt Diesel tanken... Das war es.
 
Beim Diesel soll ich bei 2000 Umdrehungen hochschalten.
Das hängt auch immer ein bisschen vom Auto ab und was man gerade so damit macht. Wenn du zum Überholen ansetzt solltest du schon etwas höher ziehen als 2000 Umdrehungen. ;)

Über kurz oder lang hast du das sowieso im Gefühl und achtest gar nicht mehr auf die Drehzahl, sondern schaltest einfach wenn es richtig ist.

Allgemein verzeiht ein Diesel halt ein bisschen mehr. Einen Benziner würgst du schneller ab beim Anfahren, da ist ein Diesel in der Regel sehr gnädig.
 
Noch ein Unterschied, grad bei nicht so neuen Autos jetzt im Winter: Benziner braucht man nicht vorglühen, spart 5 Sekunden beim Kaltstart früh
Man kann also etwas länger schlafen :ugly:
Dait den Fahrwerten spielt sich schnell ein, da gibt es bei jedem Auto Unterschiede, egal, welcher Kraftstoff
 
ROFL, 5 Sekunden vorglühen, Diesel-PKW sind doch keine Traktoren.
Meiner ist 14 Jahre alt und man dreht trotzdem nur den Zündschlüssel Rum, der Anlasser dreht sofort und es wird automatisch währenddessen vorgeglüht, allerdings hab ich noch nie erlebt das die Leuchte ne ganze Sekunde an gewesen wär (auch nicht im tiefsten Winter).
Vorglühen war früher mal...
 
Nunja, vlt. ist der ja eine Ausnahme. Im kalten Zustand sind es bei unseren Fahrzeugen schon ein paar Sekunden (ca. 3-5)
Und die sind noch nicht mal so alt, 2-6 Jahre (15 Fahrzeuge: Mercedes, VW, Landrover)
Klar kann man die sofort starten, aber wenn man zu schnell ist, kalt gleich durchdreht, gibts Schwierigkeiten
Vorglühen ist da schon wichtig
Und bei Traktoren sind das 10-15 Sekunden, da ist es natürlich merklich länger
 
... beim Benziner musst du auf jeden Fall ein bischen Gas geben, sonst würgst du ihn ab.

Das stimmt so nicht ganz ;)
Wenn man mit der Kupplung umgehen kann und es nicht zu eilig hat, kann man auch mit nem Benziner ohne Gasgeben anfahren ;)

Kann ich zumindestens mit meinem Astra F Bj. 92 ;)

Ansonsten wurde soweit schon alles gesagt.

Für nen Benziner zahlste weniger KFZ Steuern, dafür zahlste fürs Benzin wieder n bisschen mehr und der Verbrauch is meist auch etwas höher. Auch hast du weniger Probleme mit der Umweltplakette.
Der Benziner baut seine Leistung erst mit den Umdrehungen auf.

Bei nem Diesel zahlste etwas mehr KFZ Steuer, zahlst aber etwas weniger für den Lieter Diesel (zumindest meistens ;) ).Der Diesel hat im Unteren Drehzahlenbereich die Power. Im Verbrauch meist günstiger.

Vom Fahren ansich is allerdings kein grosser unterschied. Wie gesagt, einige Diesel müssen noch Vorglühen ( das heisst erstmal nur die Zündung Anmachen und warten bis das gelbe Lämpchen mit der Spirale drauf aus geht). Bei einigen und vorallem bei neueren Modellen muss man das nichtmehr machen.
Und dann ist es halt nur n bisschen anders wegen der Leistung und beim Benziner gibste meist n bisschen Gas beim Anfahren.

Aber das is alles nicht so schlimm, man gewöhnt sich schnell dran und wenn man erstmal raushat wie man mit m Auto vorwärtskommt gewöhnt man sich schnell dran ;)

mfg Tele
 
Meinen Erfahrungen nach haben Diesels ihre Power mehr im unteren Drehzahlbereich, während beim Benziner mehr Drehzahl für mehr Leistung steht. Ansonsten darfste nie vergessen welchen Sprit dein Auto braucht sonst könnte das böse enden:ugly:
 
Nunja, vlt. ist der ja eine Ausnahme. Im kalten Zustand sind es bei unseren Fahrzeugen schon ein paar Sekunden (ca. 3-5)
Und die sind noch nicht mal so alt, 2-6 Jahre (15 Fahrzeuge: Mercedes, VW, Landrover)
Meiner springt auch sofort an ohne Vorglühen, erst unter 0 Grad merkt man das er etwas länger braucht wenn man nicht vorglüht. Liegt vielleicht daran das es ein 6-Zylinder ist?
 
Ich danke Euch für die Antworten!

Meine letzte Frage wäre, ob man den Schlefpunkt beim Benziner ach so gut merkt wie den vom Diesel?

Liebe Grüße
 
hi

also mit 2 oder 3 defekete Glühkerzen (seh leider nur das welche defekt sind aber nicht wie viele vermute aber mal mehr als 1 sonst hätte ich nicht so Probleme ;)) und -18 Grad hab ich 3x 20 Sekunden vorgeglüht bevor mein Astra BJ 2003 angesprungen ist :mrgreen: und das auch nur nach langen rummorren glaubt mir das macht keinen Spaß da im Ar***kalten Auto zu sitzen und ewig Schlüssel drehen, geht nicht nochmal Vorglühen wieder probieren geht wieder nicht und dann bei - 18Grad bippern). Jetzt bei um die 0 Grad reichen 1x 15 Sekunden.

Also mit nem Diesel bleibt man eher mal früh im kalten stehen und kommt nicht mehr weg wenn so ein ding den Geist aufgibt. Und ja ein Diesel würgt man wesentlich "schwerer" ab als einen Benziner. Aber man gewöhnt sich schnell dran.

mfg

chris
 
Meiner springt auch sofort an ohne Vorglühen, erst unter 0 Grad merkt man das er etwas länger braucht wenn man nicht vorglüht. Liegt vielleicht daran das es ein 6-Zylinder ist?

Ich hab das inzwichen noch mal nachgelesen und es liegt wohl daran dass es ein Direkteinspritzer ist, meiner auch (TDI).
 
Nunja, vlt. ist der ja eine Ausnahme. Im kalten Zustand sind es bei unseren Fahrzeugen schon ein paar Sekunden (ca. 3-5)
Und die sind noch nicht mal so alt, 2-6 Jahre [...]
Meiner muss auch Vorglühen und er wird dieses Jahr sieben Jahre alt... Wenn ich das nicht mache schrappt der so komisch, klingt auf jeden Fall ungesund.
 
Man muss beim Diesel genauso wie beim Benziner schon unterscheiden, ob es mit oder ohne Turbo ist. Ein Benziner ohne Turbo fährt sich fast genauso wie ein Common-Rail-Diesel. Ein TDI vermittelt im Gegensatz dazu viel mehr Kraft ab der Drehzahl, wo der Turbo einsetzt. Ein VW-TDI startet ab knapp 2000 Umdrehungen den Turbo, den merkt man deutlich. Beim Common-Rail hat man keinen zusätzlichen Bums, man hat die Kraft über das gesamte Drehzahlband.

Diesel brauchen in der Regel niedrigere Drehzahlen um die Kraft zu entwickeln.

Ansonsten fährt sich wahrscheinlich kaum ein Auto wie ein zweites.

Marty
 
Vorglühen oder nicht beim Diesel? Das kommt auf das Einspritzverfahren an.

Wirbel- oder Vorkammerdiesel müssen vorgeglüht werden, gibt es aber kaum noch. Direkteinspritzer gab es früher nur bei LKW, weil sie prinzipiell rauer laufen.
Die muss und kann man nicht vorglühen. Bei LKW gibt es noch eine Alk Einspritzung oder so ähnlich zum starten, wenn es richtig kalt ist, so war es jedenfalls bei einigen Bundeswehrhobel.

Auch manche Diesel haben eine leichte Anfahrschwäche, bis der Turbo einsetzt, beim alten Audi 100 TDI war das z.B. so, hat man aber inzwischen auch in den Griff bekommen.

Ansonsten wurde schon alles geschrieben. Ach ja, Saugdiesel gibt es kaum noch, die machen auch wirklich keinen Spaß.