Feuchtigkeit in den Wänden? "Salpeter"?

Primusfan01

Well-known member
ID: 325810
L
3 Juni 2009
593
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Hallo liebe User,

ich, bzw. meine Eltern stehen momentan vor folgendem Problem. Vor etwas über einem halben Jahr bekamen wir die Benachrichtigung einer Erbschaft und einem damit verbundenen Haus. Meine Mutter, die sich für die Erbschaft entschlossen hat erbte also nun das Haus. Nach einem ganzen Hin und Her, sowie einigen baulichen Mängeln und Renovierungsarbeiten steht sie jetzt noch vor einem Problem: Im Keller des besagten Hauses ist eine Art Feuchtigkeit in den Wänden. Von der Maklerin erfuhr meine Mutter, dass dies angeblich "Salpeter" sein soll. Meine Frage ist jetzt, wie geht man mit einem solchen Schaden um? Kann man das selbst beseitigen? Wie gesundheitsschädlich ist es? Oder lieber Gutachter und Firma beauftragen?

Im Internet steht ja allerhand dazu, jedoch erschien es mir so, als ob dies nicht gerade seriöse Antworten waren.

Danke für eure Hilfe!;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn Feuchtigkeit in den Wänden ist, was willst du dagegen machen?
Es gibt schon Gründe warum es Firmen für soetwas gibt.
 
@cruze: Das hab ich nur dabei geschrieben um das Thema einzuleiten;)

@ice-breaker: Der Auffassung bin ich auch. Ich habe nur vorhin im Internet gelesen, dass jemand dort mit einem Industriesauger das Zeug von den Wänden gesaugt hat und die Wände dann neu verputzt hat. Kam mir etwas unseriös vor, deswegen hab ich mich hier gemeldet, um zu erfahren, wie andere Personen das Problem gelöst haben. ;)
 
[...]Es gibt schon Gründe warum es Firmen für soetwas gibt.
Ich habe mir auch Rat bei einem Sachverständigen geholt, die nachträgliche Außendämmung meiner Kellerwände (Bj 1890) habe ich aber selbst eingebracht.
Da die Maklerin ja schon ein Fachgutachten eingeholt hat solltest du darum bitten dieses einsehen zu dürfen.
Wenn das Haus nach den 50ern erbaut wurde kann man davon ausgehen das die Kellerwände gedämmt oder gedichtet wurden und - unter Zuhilfenahme des Gutachtens - die Schwachstelle in der Dämmung bzw. Dichtung leicht finden und beheben.

Abgedichtet wird aber immer in 2 Ebenen, verputzen ist nur süß, nicht clever...
 
Das Baujahr müsste ca. 1930 sein! Okay, danke für deine Antwort, ich geb das mal so weiter, ich denke das ist eine gute Lösung!;)
 
@cruze: Das hab ich nur dabei geschrieben um das Thema einzuleiten;)
Der Threadtitel beschreibt das Thema, er leitet es nicht ein. Drum in Zukunft den Titel immer gleich so wählen, dass das Thema möglichst genau schon da drin steht. Danke.
 
Meine Frage ist jetzt, wie geht man mit einem solchen Schaden um? Kann man das selbst beseitigen?

Die Frage ist doch erstmal, wo das Wasser bzw. die Feuchtigkeit herkommt.

Wir hatten zu Hause nach starken Regenfällen regelmäßig Wasser im Keller. Da haben wir geschaut, wo das Wasser herkam Straße -> Einfahrt -> Haus.
Dann wurde an die entsprechende Stelle ein Abfluss gesetzt, und das Wasser war nicht mehr im Keller.
Abtrocknen lassen und gut war es.

Die nächste Frage wäre, wie langer das Haus jetzt so rumstand.
Eine Erbschaft lässt vermuten, dass das Haus in der letzten Zeit unbewohnt war.
Dadurch kommt es zu mangelnder Lüftung und somit Schimmel/Feuchtigkeit.

Weiter geht es mit Art und Beschaffenheit der Böden.
Wir haben ein ähnlich altes Haus, da besteht der Boden eines Kellerraums aus gestampften Lehm.
Wenn da Feuchtigkeit durch zieht und sich in den Wänden sammelt, dann kannst Du draußen Isolierung basteln bis Du umfällst, das wird feucht bleiben.

Auch gerne genommen, das gab es letztes Jahr in meiner Wohnung, ein undichtes Rohr im Mauerwerk. Bei mir suppte das Abwasserrohr von der Toilette langsam aber sicher die Decke durch.

gruss kelle!
 
Danke für deine Antwort! Ich denke auch nicht, dass man das Thema mit einem Fingerschnippen abharken kann! In diesem Sinne schließe ich jetzt mal den Thread und höre mich nach Firmen um, die das ganze mal begutachten. ;)