News Festakt mit Staatsgästen zur Deutschen Einheit

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25 April 2006
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Folgende News wurde am 03.10.2010 um 00:04:10 Uhr veröffentlicht:
Festakt mit Staatsgästen zur Deutschen Einheit
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Bremen (dpa) - Der 20. Jahrestag der Deutschen Einheit wird heute von zahlreichen Politikern in Bremen gefeiert. Beim zentralen Festakt will Bundespräsident Christian Wulff eine mit Spannung erwartete programmatische Rede halten. Auch Kanzlerin Angela Merkel will in die Hansestadt kommen. Dort wird auch das bereits gestern eröffnete Bürgerfest fortgesetzt. In Berlin will der Bundestag am Abend vor dem Reichstagsgebäude mit einem künstlerischen Programm an die Wiedervereinigung erinnern.
 
Für den 20. Jahrestag habe ich mir mehr von der Rede des Bundespräsidenten erwartet, einfach nur entäuschend. Für mich ist der 3. Oktober einer der wichtigsten Tage im Jahr. Ohne die deutsche Einheit wäre vieles für mich nicht möglich gewesen, leider hab ich das Gefühl das das der Tag an vielen Menschen vorbei geht als wär nichts gewesen.
 
... leider hab ich das Gefühl das das der Tag an vielen Menschen vorbei geht als wär nichts gewesen.

Ist es auch. Was ist denn auch am 3. Oktober denn gewesen? Nichts, rein gar nichts. Der Tag wurde einfach so von irgendwelchen Schreibtischtätern festgelegt, da der 09.November nicht ins Konzept "passte". :roll:
Von daher nehme ich diesen Tag einfach nicht ernst. Ist mir völlig egal, ob das politisch korrekt ist oder nicht. der 3. Oktober ist für mich ein Tag wie jeder andere.
 
Ist es auch. Was ist denn auch am 3. Oktober denn gewesen?
Doch, deutsche Wiedervereinigung, 1990... :roll:

Der Tag wurde einfach so von irgendwelchen Schreibtischtätern festgelegt, da der 09.November nicht ins Konzept "passte". :roll:
Na und? Nicht das Datum ist wichtig, sondern das Ereignis. Der 9. November wird als Tag des Mauerfalls in Erinnerung bleiben, wie der 17. Juni als Tag des Arbeiteraufstandes - ganz ohne Feiertag!

Von daher nehme ich diesen Tag einfach nicht ernst. Ist mir völlig egal, ob das politisch korrekt ist oder nicht. der 3. Oktober ist für mich ein Tag wie jeder andere.
Bösartig könnte man jedem mit einer solchen Einstellung mangelnden Integrationswillen im vereinigten Deutschland unterstellen... :ugly::ugly::ugly:
 
Doch, deutsche Wiedervereinigung, 1990... :roll:

achneee :biggrin:
Es ist das Datum, was von den damaligen Leuten die was zu sagen hatten, einfach festgelegt wurde. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich diesen Tag trotzdem nicht als Einheitstag verinnerlichen kann.

Na und? Nicht das Datum ist wichtig, sondern das Ereignis. Der 9. November wird als Tag des Mauerfalls in Erinnerung bleiben, wie der 17. Juni als Tag des Arbeiteraufstandes - ganz ohne Feiertag!

Na wie denn nu? 8O
Nichts anderes meine ich doch im Grunde. für mich ist das Ereignis bzw. dieses Ereignisdatum wichtig und nicht, ob da nun ein Feiertag draus wird oder nicht. Die Frage bzw. Feststellung von Jayjay implizierte mir, dass man mit dem Datum 03.10. nichts anfangen kann und das habe ich bejaht. Und nicht, dass ich mit dem Einheitskram nichts anfangen kann. Immerhin war ich mitten dabei und habe mein Leben auf Spiel gesetzt, um die Freiheit zu haben, die ich jetzt habe.

Meine Tochter kann was mit dem 3.10. anfangen. Sie ist damit aufgewachsen. Aber ich nicht. Tut mir leid, aber so ein vorgesetztes Datum ist einfach nichts für mich.

Bösartig könnte man jedem mit einer solchen Einstellung mangelnden Integrationswillen im vereinigten Deutschland unterstellen... :ugly::ugly::ugly:

Sehr witzig :ugly:
 
achneee :biggrin:
Es ist das Datum, was von den damaligen Leuten die was zu sagen hatten, einfach festgelegt wurde.
Ich verstehe das Problem nicht, dass das getan wurde.
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich diesen Tag trotzdem nicht als Einheitstag verinnerlichen kann.
Was er faktisch nun mal ist. Mauerfall ungleich dt. Einheit. Zynisch gesehen müsste sogar der 1. Juli 1990 als Tag der Deutschen Einheit gefeiert werden... (Google hilft bei Fragen)...

Nichts anderes meine ich doch im Grunde. für mich ist das Ereignis bzw. dieses Ereignisdatum wichtig und nicht, ob da nun ein Feiertag draus wird oder nicht. Die Frage bzw. Feststellung von Jayjay implizierte mir, dass man mit dem Datum 03.10. nichts anfangen kann und das habe ich bejaht.Und nicht, dass ich mit dem Einheitskram nichts anfangen kann. Immerhin war ich mitten dabei und habe mein Leben auf Spiel gesetzt, um die Freiheit zu haben, die ich jetzt habe.
Warum dann gerade den 9. 11.? Warum nicht den Tag der ersten Montagsdemo? Oder der Ausreise der Flüchtlinge in der Prager Botschaft? Oder dem Tag der Unterzeichnung der 2+4-Verträge? oder dem 9.10. ("Wunder von Leipzig")? Oder, oder, oder? der 9.11. ist ohne Frage seit 1989 ein Tag der Freiheit, aber nicht der Tag der dt. Einheit. und btw noch Gedenktag für andere Dinge...
Meine Tochter kann was mit dem 3.10. anfangen. Sie ist damit aufgewachsen. Aber ich nicht. Tut mir leid, aber so ein vorgesetztes Datum ist einfach nichts für mich.
Ist die Wiedervereinigung nicht das großartigste, was unser Land erlebt hat in den letzten 100, 200 oder noch mehr Jahren? Warum tun sich so viele so schwer damit, ein Datum zu akzeptieren, nur weil der seltene Fall eingetreten ist, das Geschichte geplant wurde? Wir sollten doch froh sein, dass es so, und nicht anders, gekommen ist!
 
Ich verstehe das Problem nicht, dass das getan wurde.

Es ist kein Problem. Ich habe nur für mich persönlich gesprochen. Und ich habe gesagt, das ich mit dem 03.10. nunmal nichts anfangen kann. Im Grunde kein Grund hier rumzudiskutieren. Ich habe lediglich jayjays Frage/Feststellung beantwortet, warum es für einen einzelnen Menschen - ich - so ist, wie er es wohl von vielen wahrnimmt. Ob die anderen mit der Einheit ein Problem haben, ist nicht mein Ding. Ich habe ein Problem mit dem Datum. Normaler einfacher Fakt.


Warum dann gerade den 9. 11.? Warum nicht den Tag der ersten Montagsdemo? Oder der Ausreise der Flüchtlinge in der Prager Botschaft? Oder dem Tag der Unterzeichnung der 2+4-Verträge? oder dem 9.10. ("Wunder von Leipzig")? Oder, oder, oder? der 9.11. ist ohne Frage seit 1989 ein Tag der Freiheit, aber nicht der Tag der dt. Einheit. und btw noch Gedenktag für andere Dinge...

Hab ich was davon erwähnt, dass es der 09.11. sein müsste? Nicht wirklich. Ich habe nur gesagt, dass es mein Tag ist. Einer von den Tagen, die in meinem Herzen sind. Weil ich etwas damit verbinde, ich habe damals - so wie viele andere auch - mein Land, meine Familie verlassen. Dieser Tag meiner Flucht ist einer der Tage, der mir etwas bedeutet, der 09.11. bedeutet mir was, der 16. Oktober und noch viele andere Tage in diesem 2. Halbjahr 1989. Mir persönlich, mir ganz allein. Niemand muss diese Tage feiern, die mir etwas bedeuten, weil jeder garantiert einen anderen Tag hat.
Der 3. Oktober wurde geschaffen, damit die Nation feiern kann, aber wir leben in einem freien Land, ich "muss" diesen Tag nicht feiern.


Ist die Wiedervereinigung nicht das großartigste, was unser Land erlebt hat in den letzten 100, 200 oder noch mehr Jahren? Warum tun sich so viele so schwer damit, ein Datum zu akzeptieren, nur weil der seltene Fall eingetreten ist, das Geschichte geplant wurde? Wir sollten doch froh sein, dass es so, und nicht anders, gekommen ist!

Nunja, übertreib mal nicht so. Klar ist die Einheit toll, aber es gibt auch andere geschichtliche Ereignisse, wo ich mir nicht anmaßen möchte, dass die Einheit darübersteht.
wie schon oben geschrieben, ist es kein Problem, dass der 3.Oktober da ist, ich feier ihn nur nicht so wie andere. Und das sollte man mir zugestehen, denn dafür steht die Einheit doch. Für die Freiheit. Und ich nehme mir die Freiheit, meine persönliche Einheit anders zu empfinden oder zu gedenken, als es jedes Jahr von der Öffentlichkeit zelebriert wird. Und eigentlich ein Glück für dich, dass ich Humor verstehe, denn mir mangelden Integrationswillen zu unterstellen ist eigentlich - wenn ich es genau nehmen würde - eine absolute Frechheit (nur mal so nebenbei ;)).
Es könnte andere Menschen verletzen, denn du weißt nicht, was sie vielleicht für diese Freiheit, für diese Einheit opfern mussten.

Jedes Jahr im September denke ich an das Glück was ich hatte, dass mir die Flucht gelungen ist. Prager Botschaft schön und gut, aber es gibt Tausende von Einzelbeispielen, so wie meines, wo ich Glück hatte und das gedenke ich jedes Jahr und denke an die Menschen, die nicht das Glück hatten. Denn diese Freiheit wurde auf Blut aufgebaut. Mitunter auch ein Grund, den 03.10. nicht so kommerziell zu feiern mit Bier, Wein, Gesang und gutes Essen.
 
Es ist kein Problem. Ich habe nur für mich persönlich gesprochen. Und ich habe gesagt, das ich mit dem 03.10. nunmal nichts anfangen kann. Im Grunde kein Grund hier rumzudiskutieren. Ich habe lediglich jayjays Frage/Feststellung beantwortet, warum es für einen einzelnen Menschen - ich - so ist, wie er es wohl von vielen wahrnimmt. Ob die anderen mit der Einheit ein Problem haben, ist nicht mein Ding. Ich habe ein Problem mit dem Datum. Normaler einfacher Fakt.
Und ich verstehe dein Problem mit dem datum nicht - ebenso einfacher Fakt... ;) genauer: Ich verstehe jeden nciht, der ein problem mit dem Datum hat - ein Tag ist so gut wie jeder andere...

Hab ich was davon erwähnt, dass es der 09.11. sein müsste? Nicht wirklich.
Sorry, nicht du, aber der 9.11. ist das Datum, das in dem Zusammenhang gerne als Alternative genannt wird...
Ich habe nur gesagt, dass es mein Tag ist. Einer von den Tagen, die in meinem Herzen sind.
Wird den meisten Deutschen so gehen...
Der 3. Oktober wurde geschaffen, damit die Nation feiern kann, aber wir leben in einem freien Land, ich "muss" diesen Tag nicht feiern.
Von "feiern" hat ja auch keiner gesprochen. Aber seine Bedeutung als Tag der Wiedervereinigung realisieren - auch wenn andere Daten emotionaler besetzt sind.

Nunja, übertreib mal nicht so. Klar ist die Einheit toll, aber es gibt auch andere geschichtliche Ereignisse, wo ich mir nicht anmaßen möchte, dass die Einheit darübersteht.
Für Deutschland als Nation? Wichtige(positive) Daten können wir nun wirklich an einer HAnd abzählen... :-?
Und das sollte man mir zugestehen, denn dafür steht die Einheit doch. Für die Freiheit. Und ich nehme mir die Freiheit, meine persönliche Einheit anders zu empfinden oder zu gedenken, als es jedes Jahr von der Öffentlichkeit zelebriert wird.
Von feiern war auch nie die Rede. und auch nicht von Dir persönlich. Ich bin der Meinung, dass es uns durchaus zusteht, den 3. 10. als mehr zu sehen als ein willkürlich gewählter freier Tag!

Und eigentlich ein Glück für dich, dass ich Humor verstehe, denn mir mangelden Integrationswillen zu unterstellen ist eigentlich - wenn ich es genau nehmen würde - eine absolute Frechheit (nur mal so nebenbei ;)).
Hab ich schon wieder die Ironie-Tags vergessen? :(
Es könnte andere Menschen verletzen, denn du weißt nicht, was sie vielleicht für diese Freiheit, für diese Einheit opfern mussten.
In dem Falle hätte mich jemand aber grundlegend missverstanden...

Jedes Jahr im September denke ich an das Glück was ich hatte, dass mir die Flucht gelungen ist. Prager Botschaft schön und gut, aber es gibt Tausende von Einzelbeispielen, so wie meines, wo ich Glück hatte und das gedenke ich jedes Jahr und denke an die Menschen, die nicht das Glück hatten. Denn diese Freiheit wurde auf Blut aufgebaut.
Und was ist jetzt genau das Problem im Zusammenhang zum 3.10.? Das Datum als Feiertag schmälert weder den persönlichen Triumph der Erfolgreichen noch die Tragik und den Schmerz der Angehörigen derjenigen, die beim Versuch der Flucht gestorben sind.

Mitunter auch ein Grund, den 03.10. nicht so kommerziell zu feiern mit Bier, Wein, Gesang und gutes Essen.
Das passiert in Berlin und jährlich wechselnd in einem Bundesland. Bundesweit kenne ich Bierstände und Bratwurst nur vom 1. Mai. Im Gegenteil - ohne die Festakte wüsste man wahrlich nicht, das es sich um einen Nationalfeiertag handelt...

Am 3.10. haben wir die Gelegenheit - eben WEIL er historisch nicht vorgefärbt ist - sowohl den Opfern der Teilung als auch denjenigen, die die Mauer vor dem 9.11. überwanden, zu gedenken. Und dem Fall der Mauer - und der Einigung mit den 4 Mächten - und den ersten freien Volkskammerwahlen - und - und - und.... Am 3.10. kumuliert alles, was zur deutschen Einheit führte, in einem Datum. Das mag für jeden einzelnen nicht den emotionalen Stellenwert haben - das steht ja auch jedem zu und das werfe ich auch niemandem vor. Nur - den 3.10. als ein Datum wie jedes andere zu sehen, ist definitiv zu wenig.
 
Ist es auch. Was ist denn auch am 3. Oktober denn gewesen? Nichts, rein gar nichts. Der Tag wurde einfach so von irgendwelchen Schreibtischtätern festgelegt, da der 09.November nicht ins Konzept "passte". :roll:
Von daher nehme ich diesen Tag einfach nicht ernst. Ist mir völlig egal, ob das politisch korrekt ist oder nicht. der 3. Oktober ist für mich ein Tag wie jeder andere.

Bleibt die Frage, wann du Weihnachten feierst. Oder glaubst du ernsthaft daran, den Tag hat niemand "einfach so" festgelegt? Das ist doch bei Feiertagen das übliche Procedere.
 
Bleibt die Frage, wann du Weihnachten feierst. Oder glaubst du ernsthaft daran, den Tag hat niemand "einfach so" festgelegt? Das ist doch bei Feiertagen das übliche Procedere.

Wie schon geschrieben: Meine Tochter ist mit dem Datum aufgewachsen, dementsprechend hat sie auch ein ganz anderes Verhältnis dazu. Es ist für sie genau der Feiertag, der er auch sein sollte. Genauso ist es für mich mit Weihnachten. Das Datum ist da, seit dem ich geboren bin.
Aber ich persönlich habe eine anderes Empfinden zu 1989 und 1990 und auch zum Datum 03.10.
Warum kann man das denn nicht einfach nur hinnehmen? Ich bin nicht dagegen, werfe keine Bomben oder demonstiere lauthals gegen dieses Datum. Ich nehme den 03.10. nur einfach nicht so war, wie andere es tun. Es ist ein Feiertag, genauso wie Pfingsten oder andere Feiertage, die da sind, weil sie da sind und trotzdem würdige ich bei vielen Feiertagen nicht den Sinn des Feiertages. Und ich glaube, ich bin da nicht die Einzige.
Ostern ist ein halbwegs religöses Fest. Oder mal gewesen oder was auch immer, kenne ich mich nicht mit aus. Für was auch Ostern oder Pfingsten auch immer stehen mag, ich bin leider keine von denen, die diese Feiertage angemessen würdigt, sondern bin eine von vielen, die das Kommerzielle machen, wie tausend andere auch. Ich freue mich über Ostereier, ich hab sie gerne versteckt und mich gefreut, wenn meine Tochter sie gefunden hat. Pfingsten nutzte ich für Familienausflüge oder Besuche, so dass man mal schön zusammen war, denn da hatte/hat man Zeit, weil die meisten nicht arbeiten müssen.

Und genauso ist der 03.10. für mich. Ein Feiertag, er ist da. Ein freier Tag. Nicht mehr und nicht weniger.

Und nu verbrennt mich auf den Scheiterhaufen.
Jesses man kann aber auch mit jeder Meinung, die nicht mit eurer konform läuft eine riesige Diskussion anzetteln. Habe fertig. :p
 
Und nu verbrennt mich auf den Scheiterhaufen.
Jesses man kann aber auch mit jeder Meinung, die nicht mit eurer konform läuft eine riesige Diskussion anzetteln. Habe fertig. :p

"Diskussionsforum" - schon vergessen? :biggrin:

Warum schreibst du deine Meinung hier 'rein (Und stellst sie damit zur Diskussion), wenn du ein einer Diskussion gar nicht interessiert bist? :think:

"Friss oder Stirb" kann man auch in einem Blog posten...