Diplomarbeit im Bereich Personal-komme nicht so recht weiter....

sunny0977

New member
25 Juli 2007
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Hallo!

Ich schreibe gerade (etwas verzweifelt) an meiner Diplomarbeit mit dem Thema: "Demografischer Wandel und Berufsausbildung. Eine kritische Diskussion unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung eines Ausbildungsmarketings".

Ich soll schwerpunktmäßig den demografischen Wandel und die Berufsausbildung diskutieren, also die Auswirkungen etc. Die Konzepte des Ausbildungsmarketings sind dann als Lösungsansatz aus dem Dilemma zu sehen, welches sich in einem Fachkräftemangel an jungen Nachwuchskräften in naher Zukunft äußert und sich die Unternehmen in Konkurrenz um diese befinden.

Ich befinde mich also auf dieser Schwelle zwischen Schule und Erstausbildung. Ich habe mit dem Ausbildungsmarketung kein Problem. Ich habe die Problemstellung und auch ne ganz gute Zielsetzung. Zu den Marketingaktivitäten habe ich auch ganz gut was gefunden.

MEIN PROBLEM: Diskussionskriterien zu demografischem Wandel und Berufausbildung zu finden, anhand derer ich diskutiere und vorallen Literatur dazu....Irgendwie spielt da rein, dass die Anforderungsprofile auseinander klaffen, also nicht genug Ausbildungsreife da ist, dann die Qualität der Ausbildung, Schülerzahlen etc. Nur ich komme nicht auf Punkte!

Kann mir jemand helfen?

Freue mich auf jede Antwort!

Gruß sunny0977
 
also ich würd mich am ehesten an meinen Dozenten wenden, der dafür bezahlt wird Studenten Hilfestellung zu geben...

ich persönlich kann dir leider in diesem Bereich absolut net helfen... :-?
 
Danke für den Tipp. Ich weiß, dass viele Dozenten so etwas machen, aber mein zuständiger Dozent ist ein Verfechter der Prozessberatung und der wird mir da leider nicht so konkret weiterhelfen wie ich es im Moment brauche.

Gruß, sunny0977
 
Hallo, kann denn keiner meiner Frau einen Tipp geben?
Ich selber habe leider nicht studiert und kann ihr nicht helfen.

Danke

sonnenhexer
 
Hmm. Ich probiers mal...

Evtl. könntest du folgendes als Thema behandeln:
Trend zur Zweit- oder Drittausbildung, da sich die Anforderungen am Arbeitsmarkt im Vergleich zu früher schneller ändern und aufgrund der allgemeinen Arbeitsmarktsituation Flexibiltät gefordert ist. Was dann der alten Generation gegenübersteht die teilweise von der Lehre bis zur Rente im selben Betrieb/Job gearbeitet hat.
 
hm... aber zwischen Erst und Zweitausbildung is doch wahrscheinlich öfters dann ne Zeit in der man nicht im ersten Beruf arbeiten kann...

Ich stell mir da zwischen Schule und Erstausbildung erstmal folgendes vor:

die ganzen Formen von Berufsvorbereitung. Berufskolleg und sonstigem Gedöns, das die Leute darauf vorbereiten soll, aber in Wirklichkeit eine Entscheidung nur hinauszögert.
Früher war das ja noch so, dass man einfach das gemacht hat, wo grad Platz war und wo einen die Eltern hingeschickt haben ^^

demografischer Wandel..hm....

oftmals halt Abzug der Jungen vom Land in die Stadt.
Somit haste ne Komprimierung der Jungen und ne Verschlechterung der Ausbildungssituation...

mehr fällt mir jetz auch net ein... :(
 
Danke für die netten Versuche mir zu helfen. :D
Den Trend zur Zweit- und Drittausbildung der ist sicherlich vorhanden...nur ich darf die Thematik der Schwelle zwischen Schule und Erstausbildung nicht verlassen. Die Problematik dabei ist ja, dass der demografische Wandel im Moment mehr von der Sozialpolitik aus betrachtet wird, also Gesundheit, Renteneintrittsalter etc. Bei mir geht es mehr darum, dass es Auswirkungen hat, wenn zukünftig auf Grund geburtenschwacher Jahrgänge weniger Schulabgänger sind, welche die Basis für Erstausbildung ist. Also es können sich weniger Personen auf betriebliche, schulische oder akademische Ausbildung aufteilen und daher tritt eine Konkurrenzsituation um junge Fachkräfte ein, d. h. ich muss mehr die zukünftige Entwicklung betrachten.

Ich versuche gerade halt Kriterien zu finden, z. B. was das für die Ausbildung im dualem System bedeutet und so.

Das mit der Berufvorbereitung kann ich und werde ich wohl in der Form mitaufnehmen, dass ich einmal die Warteschleifen, das Verzögern, aber auch dass Berufsbildung eigentlich schon in der Schule beginnen sollte mit aufnehmen.

Puh, und ich bin immer noch nicht so recht weiter, leider....
 
vielleicht kannste da auch mal nach ner studi seite suchen, in ner studivz-gruppe oder so?
irgendjemanden der sich mit der materie auskennt.
eventuell ja sogar ein fremder prof.. oder jemanden, der sich im "personalwesen"auskennt...
im bekanntenkreis vllt jemanden der in der richtung arbeitet?
 
Ehrlich gesagt weiß ich net so genau ob ich dich richtig verstanden habe. ich schreib einfach mal was mir einfällt :)

Vielleicht kannst du den demographischen Wandel auch positiv sehen. Das schulische Ausbildungsniveau könnte sich aufgrund sinkender Schülerzahlen durchaus verbessern (wenn die Gelder für Bildung nicht gekürzt werden). Somit könnte das Niveau der Schulabgänger gesteigert werden. Außerdem ist ein Mangel an jungen Arbeitskräften für diese natürlich gut, da sie sehr wahrscheinlich einen Job finden und somit die Jugendarbeitslosigkeit sinkt.
Unternehmen müssen natürlich umdenken und werden zusätzlich zur Gewinnung junger Arbeitskräfte viel in das halten der älteren Arbeitnehmer stecken müssen, um Wettbewerbsfähig zu bleiben.
Aber viel von dem was ich jetzt geschrieben habe passt nicht wirklich zu deinem Thema oder? Vielleicht musst du wirklich mal im StudiVZ schauen oder mal mit deinen Kommilitonen darüber sprechen, die können dir vermutlich eher helfen.
 
wenn ich das aber so richtig mitverfolgt habe ist es doch so, daß es immer noch unzählige freie lehrstellen gibt und viele betrieben händeringend suchen. wenn man aber dann hört, daß jugendliche ihre bewerbung auf rausgerissenen karierten blättern schreiben oder nicht mal das brandenburger tor erkennen (neulich ne reportage gesehen darüber), dann sieht die zukunft doch eher ein wenig erschreckend aus. wenn nämlich dann die geburtenschwachen jahrgänge kommen und daher dann noch mehr ausbildungsstellen nicht besetzt werden, dann müssen die betriebe auf die unqualifizierten jugendlichen notgedrungener weise zurückgreifen. was das bedeutet, muß ich wohl nicht weiter ausführen.
 
hallo sunny,
hängst Du immer noch fest, oder bist Du weiter gekommen?
Ich schreibe auch gerade meine Abschlussarbeit, speziell über Schnittstellen Schule / erste Berufsausbildung. Kam zu Deiner Frage, als ich selbst was im Netz suchte.
ich verstehe jedoch nicht, was Du suchst.

Literaturdatenbank berufliche Bildung: https://ldbb.bibb.de/
Literaturlisten: www.bibb.de/de/wlk8002.htm
Übergangsforschung: www.dji.de
Ausbildungspakt u.a.:
https://www.arbeitsagentur.de/Navig...dung/Ausbildungspakt/Ausbildungspakt-Nav.html
Gruß,
Claudia
 
Da Dein Thema ja doch recht häufig diskutiert wird, hilft vielleicht das:

https://www.checkpoint-elearning.de/article/3512.html

Und welche Punkte genau passen irgendwie nicht?
Niedrige Geburtenraten und eine gleichzeitige Steigerung der Lebensdauer führen zu einer erheblichen Veränderung der Altersstrukturen auf dem Arbeitsmarkt?
Also stellt sich doch die Frage, wie mit einem steigenden Anteil älterer Erwerbstätigen und somit immer weniger Nachwuchs, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Wirtschaft erhalten werden kann? Sind wir zukunftsorientiert?
Bilden wir genug aus um genügend Fachpersonal zu züchten?
Was heißt in so einem Fall „Der Zukunft entgegen?“
Ist vielleicht auch der hohe Kostenfaktor ausschlaggebend?
Das sind nur Beispiele......

Die 2 Links helfen vielleicht auch ein bisschen ;)


Bundeskanzlerin - Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel ...


Soziodemografischer Wandel – Soziale und kulturelle Konsequenzen ...