Der Komunismus ist tot und der Kapitalismus zeigt, was er kann

Nein Irreal bedeutet das das der größte schwachsinn ist, den sich die Politik einbildet. Wenn ich kein Geld habe, kann ich keins ausgeben. Wo sollen die Steuersenkungen eingespart werden? Denk mal langfristig. Was bringt mir das, wenn ich jetzt 20€ mehr in der Tasche habe, wenn ich in 40 Jahren noch mehr Schulden aufbaue?
 
Was Du da versuchst aufzubauen sind z.T. schon sehr zweifelhafte Verallgemeinerungen.

Das mit der Cola kommentiere ich schon gar nicht weil es einfach an den Haaren herbei gezogen ist. Klar kann es solche geben, meines Erachtens aber nicht der Regelfall. Aber wie man bei Dir in den meisten Posts lesen kann bist Du ja gegenüber Verallgemeinerungen nicht so ablehnend eingestellt.

Kommen wir zum Thema Nachbardorf/Stadt, nächsten größere Städte Dresden/Cottbus jeweils jenseits von 10%. Und nun haben wir dazwischen die brachliegenden Kohleabbaustätten. Nichts mit größerer Industrie. für Jugendliche/junge Erwachsene ist ein Umzug machbar aber für ältere Leute (gen 40-50) ist das schon erheblich schwieriger und nicht jede Familie hat dieselben Möglichkeiten oder Pflichten im Hintergrund (mediz. Hilfsfall, Familie, doppelte Miete wenn Familie am Heitmatort bleibt, Umzugskosten etc. etc.). Das sind Punkte die man bei jedem individuell beleuchten muss bevor man da mit der Holzhammer-Methode alle aufs gleiche Maß reduziert.

Dann Dein Beispiel bezüglich des Klasse-B Führerscheins. Auch hier für junge Erwachsene durch aus möglich, aber für ältere oder jüngere Erwachsene (die aus einer Familie kommen die schon H4 oder Langzeitarbeitslose Eltern hatten) wo einfach kein Geld da ist zu fordern sie sollen auf gut Glück den B-Führerschein machen ist ja wohl völlig übers Ziel hinausgeschossen. Woher sollen sie denn das Geld nehmen? Also da steckt eben eventuell mehr dahinter als nur er/sie ist nicht bereit den Führerschein zu machen.

Und wie langlebig und sicher heute Firmen sind sollte jeder selbst wissen, ich weiß nicht welcher Branche Du angehörst bzw. zu welche branche diese Stelle zählte. Aber so lange es kein Großunternehmen ist (und selbst da ist nichts sicher) ist jede solche Aussage einfach nur naiv.

Zu den Einsatzunwilligen gebe ich Dir Recht sie sollen bestraft werden, weitere Kürzungen etc. kein Problem. Aber was Leyen und Koch z.Z. wollen ist er eine neue Form der Sklavenarbeit einzuführen. In der Familie waren die letzten 3 "Jobofferten" (eigentlich 1€-Jobs, zuletzt nur 2 Monate) Unkraut aus den Beeten in der Stadt holen. Kein Problem für denjenigen macht er gerne für ein paar Gelder mehr. Aber dass diesen Leuten indirekt unterstellt wird dass sie zu faul sind etc. finde ich mehr als nur daneben. Wobei ich Koch's seine Vorstellung gerne mal in unserem Umkreis etabliert sehen möchte. Da werden dann wahrscheinlich nicht nur Arbeitstellen in der Pflege als 1€-Jobs regelrecht vertickt...

Und zu den 50er und 60er eventuell war dort einfach noch nicht so offensichtlich dass man als kleiner Arbeit nur ausgenutzt wird für nen Appel und nen ei arbeiten geht, während der "Verantwortlichen" sich nen Lenz machen und andere ausbeuten. Ich ziele dabei auf die Zeitarbeiter, 400€-Jobber und 1€Jobber.
 
Ok es tut mir leid das ich nicht dazugeschrieben hab das alle bewerber auf die stelle unter 25 Jahre waren. D.h. es wären alle noch dazu geeignet einen führerschein ohne probleme zu machen. In der Regel schaffen es ja die meisten.

Das mit dem Wegziehen soll man individuell ansehen da hast du auch recht. Ich mein ich kenn die gründe nicht warum die nicht konnten/wollten. aber ich denke 75% haben keine plegefall/doppelte haushaltsführung usw. Ich denke das da der ein oder andere einfach keine lust hatte wegzuziehen.

Und ich denke, die Firma in der ich arbeite, wird es für immer und ewig geben. Es ist Logistik und Transport. Die Firma ist einer der größten in Deutschland und ist mittlerweile Privatisiert. Ich denke du kannst dir vorstellen wie die Firma heißt. Ich arbeite in der Instandhaltung und der Job ist auch in der Instandhaltung ausgeschrieben worden. Ich finde überhaupt keinen grund dort nicht zu arbeiten. Der einzige wäre wirklich nur im winter draussen arbeiten. Aber was solls dafür isses im Sommer ganz gemütlich. Und nein meine Aussage ist keineswegs Naiv wenn es um dieses Unternehmen geht.


Es ist schon klar aber dieser eindruck prägt sich ein, wenn allein schon 75% nicht wegziehen kann ich das nur verallgemeinern so wie du es nennst.
 
Nur weil etwas aufgrund der überwiegend menschl. Charaktereigenschaft nicht möglich ist heißt es doch nicht dass man es verteufeln sollte.

Dann erkläre mir doch einmal, wie du gegen die menschliche Natur ein System bewaren willst. Und wieso du glaubst, dass es sinnvoll ist, gegen die menschliche Natur zu arbeiten. ^^
 
Nein Irreal bedeutet das das der größte schwachsinn ist, den sich die Politik einbildet. Wenn ich kein Geld habe, kann ich keins ausgeben. Wo sollen die Steuersenkungen eingespart werden? Denk mal langfristig. Was bringt mir das, wenn ich jetzt 20€ mehr in der Tasche habe, wenn ich in 40 Jahren noch mehr Schulden aufbaue?
Es geht nicht darum, was ich denke, sondern was die Mehrheit bei dieser Umfrage denken (bzw. was ich ihnen unterstelle zu denken.) Den meisten ist der Staatshaushalt oder die Staatsverschuldung egal. Man stelle sich nur mal vor, die hätten eine Senkung der Ökosteuer beschlossen. Da würde das Umfrageergebnis aber ganz anders aussehen.
 
Ok es tut mir leid das ich nicht dazugeschrieben hab das alle bewerber auf die stelle unter 25 Jahre waren. D.h. es wären alle noch dazu geeignet einen führerschein ohne probleme zu machen. In der Regel schaffen es ja die meisten.
Es muss Dir ja nicht gleich Leid, mir geht es nur darum dass Menschen zu schnell und zu übertrieben pauschalisieren und naja dagegen habe ich etwas, gerade denn wenn dieses Thema mich tangiert/tangierte.
Das mit dem schaffen ist ja eine Sache die andere ist dass "vorschiessen" an Geldern da ich nicht glaube dass seitdem ich den Führerschein gemacht habe sich bezüglich den Kosten so sehr erheblich was geändert. :mrgreen:

Das mit dem Wegziehen soll man individuell ansehen da hast du auch recht. Ich mein ich kenn die gründe nicht warum die nicht konnten/wollten. aber ich denke 75% haben keine plegefall/doppelte haushaltsführung usw. Ich denke das da der ein oder andere einfach keine lust hatte wegzuziehen.
Dass es Personen gab denen das eventuell zu "stressig" war oder wie halt die moderne Bezeichnung dafür heißt, habe ich ja nicht geleugnet. Ich habe nur Deine Aussage etwas korrigieren wollen die nun wieder falsch interpretierst hast und Du Dich zum Teil in diesen Kommentars selbst widerlegt (s. letzter Absatz). Einerseits schreibst du dass es den ein oder anderen gab der zu faul war diesen Job zu nehmen oder was auch immer die Gründe waren diesen Job nicht annehmen zu müssen aber zumindest ein Gespräch zu führen damit man der ARGE dies berichten kann. Aber dann schreibst Du im letzten Absatz doch wieder davon dass 75% nicht wegziehen wollten, obwohl Du immer noch nicht die genauen Gründe kennst und somit gar nicht sagen kannst aus welchen Gründen da abgelehnt wurde. Für mich hat das schon fast eine Systematik so dass wenn man es sehr kritisch beäugt man fast meinen könnten das Deine Worte im ersten Absatz nicht mal über diesen Absatz hinaus bestanden haben...aber ok muss ja jeder selbst wissen und für sich entscheiden. Ich bin nur der Meinung das solche Leute sich nicht wundern müssen dann entsprechende kritische Kommentare diesbezüglich lesen zu müssen.

Und ich denke, die Firma in der ich arbeite, wird es für immer und ewig geben. Es ist Logistik und Transport. Die Firma ist einer der größten in Deutschland und ist mittlerweile Privatisiert. Ich denke du kannst dir vorstellen wie die Firma heißt. Ich arbeite in der Instandhaltung und der Job ist auch in der Instandhaltung ausgeschrieben worden. Ich finde überhaupt keinen grund dort nicht zu arbeiten. Der einzige wäre wirklich nur im winter draussen arbeiten. Aber was solls dafür isses im Sommer ganz gemütlich. Und nein meine Aussage ist keineswegs Naiv wenn es um dieses Unternehmen geht.
Würde denken DHL(?), ansonsten kenne ich nicht allzuviel Logistik und Transport Unternehmen, brauch sowas für den eigenen Bedarf kaum bis gar nicht.
Und bezüglich des Jobs mir brauchst Du das nicht erzählen ich habe während meines Studium aufgrund des zuvor genannten Problems selbst ein paar Jobs annehmen müssen die nicht gerade leicht waren...

Also wie schon gesagt ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen dass zwar Dein Beispiel durchaus anschaulich ist, aber keine genauen Daten/Infos dazu bereitstehen um umfassend eine Meinung diesbezüglich zu erstellen und des weiteren wollte ich nur aufzeigen auf was für Faktoren man in solchen Fällen schauen muss und dass eben nicht nur alles schwarz und weiß ist (->will nicht umziehen -> faul).


@Taliesyn
Ich habe extra von "überwiegend" geschrieben, Demokratie ist zwar was feines aber das muss nicht heißen dass dieser überwiegende Teil auch richtig liegt...
So ist es auch mit dem Charakter und der Mentalität des Menschen, diese Sachen sind zum überwiegendem Teil geprägt, sprich andere Prägung anderes verhalten und warum sollte es nicht möglich sein Menschen dazu zu prägen eben nicht sich um Kopf und Kragen gegen andere durchzusetzen und lieber gemeinschaftlich zu agieren. Aber naja das würde jetzt hier glaube ich zu weit führen...
 
Nein die Firma ist die Deutsche Bahn. Logistig und Transport.
Aber egal.


wie gesagt, ich wusste das 75% der leute nicht wegziehen wollten. Die genauen gründe warum sie nicht wegziehen wollten habe ich nicht gewusst. Und das von den 75% wiederum mehr als die hälfte triftige Gründe haben/hatten wage ich ganz stark zu bezweifeln.
 
Nein die Firma ist die Deutsche Bahn. Logistig und Transport.
Aber egal.


wie gesagt, ich wusste das 75% der leute nicht wegziehen wollten. Die genauen gründe warum sie nicht wegziehen wollten habe ich nicht gewusst. Und das von den 75% wiederum mehr als die hälfte triftige Gründe haben/hatten wage ich ganz stark zu bezweifeln.
Muss ja auch nur ca. ein Drittel sein.^^ Um genau bei der Hälfte zu sein. Sorry für die Klugscheisserei...:mrgreen:
 
Ich kenn eine Geschichte aus meiner Firma, 1 Stelle ist neu dazugekommen.

so jetzt haben sich auf die Stelle 20 Leute beworben. Alle Bewerber waren aus Ostdeutschland(Thüringen,Sachsen)(sry war wirklich so). Achso ja ich lebe in Bayern und die Stelle war auch in Bayern. Auf jeden Fall war das erste Kriterium das man nach Bayern ziehen müsste um die Stelle zu bekommen. Potz Blitz waren es dann doch nur noch 5 Bewerber. (Toll, 75% waren nicht mal bereit für einen Job umzuziehen) Naja um das ganze dann noch zu topen wurde gesagt das man einen Führerschein Klasse B braucht um den Job zu bekommen. Auf einmal wollte niemand mehr diesen Job haben. (Tolle einstellung von den Leuten.)

Wenn das so einfach währe, würde sicher nicht alle abspringen. Klar, dass sich Leute aus Thüringen und Sachsen bewerben, die dann nicht bereit sind umzuziehen, ist sehr merkwürdig aber ganz allgemein; so ein Umzug kostet eine Menge Zeit. Gerade wenn man arbeitlos ist, kann es ewig dauern bis man die Mittel zum Umziehen bekommt. Dazu kommen aber noch andere Faktoren wie zum Beispiel die Familie. Will man für einen Job wirklich alle hinter sich lassen? Ich möchte es in den heutigen Zeiten definitiv nicht. Vor allem nicht die Familie. Was ist, wenn die Eltern mal pflegebedürftig werden? Keiner kann sagen, ob diese sich später überhaupt das "alt sein" leisten können, und dann muss man halt als Sohn da sein. Meine Oma zum Beispiel muss von ihrer mickrigen Rente (die als Dank für das Arbeiten seit sie 16 ist erhält) die Pflege meiner Uroma zahlen, erhält keine Witwenrente und darf sich nur sehr wenig Geld dazuverdienen. Sie ist jetzt schon auf die Hilfe meines Vaters angewiesen, und könnte sich Unterstützung für sich selbst garnicht leisten.

Und zum Führerschein kann man wohl kaum sagen, dass keiner für einen einen Job einen Führerschein machen möchte. Das ist Unfug. Ich kann mir momentan trotz Job keinen Führerschein leisten. So gern ich auch einen hätte... und im Vorfeld einen zu machen ist unmöglich, wenn man arbeitslos ist.
 
ich meine ne gesunde und günstige Ernährung, wenn Du willst mach ich Dir beim nächsten Einkauf ne Liste was ich wie günstig aus dem Aldi trage ;)

Schlimm genug, wenn man dazu „gezwungen“ wird bei Aldi einzukaufen.

Früher waren (fast) alle Leute Stolz auf ihren Job ob Klofrau oder Bankmanager. Jeder war stolz ein Teil der Wirtschaft zu sein und stolz darauf zu sagen. Ich habe mit meinem Schweiß und meinem Blut Deutschland mit aufgebaut.

Die Frage ist ja immer, für wen man etwas tut. Wer sich verarscht fühlt, tut halt nichts.

Geht mal auf die Straße und verlangt das. wenn das 2 Millionen machen würden (Die hälfte der Einwohner von Berlin) ich sag mal vor den Bundestag gehen und Protestieren. Dann würde es gaaaaanz anders aussehen. Aber solange jeder noch Party´s feiern und bei McDonalds essen gehen kann passiert nichts. Wenn das irgendwann nicht mehr möglich ist, erst dann gibts einen großen knall.

Richtig. Kaum einer nutzt seine Rechte als Bürger.
(Ich ehrlich gesagt auch kaum).
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst ja auch zu Penny oder Lidl gehen.

Die sind eh meist neben Aldi.


Ausserdem kann man da auch viel einfacher die Preise vergleichen.




Andere Frage: Ist jemand der sehr viel Geld hat "gezwungen" bei Käfer einzukaufen?
 
Andere Frage: Ist jemand der sehr viel Geld hat "gezwungen" bei Käfer einzukaufen?

naja, wer es sich leisten kann, wird ab einem gewissen Bedürfnis an "Luxus" bzw an "nicht so gewöhnlichen Lebensmitteln" irgendwann dorthin müssen :)

Ich war in den letzten Monaten meist auch 1x bei einem vergleichbaren Laden in München.. und bin Student und habe mit Sicherheit nicht "sehr" viel geld..

LG