CPU Temperatur zu hoch? (mit Everest nachgemessen)

epic

De Puta Brot :D
ID: 49135
L
1 Mai 2006
155
3
Hi, ich habe Folgendes;

CPU Typ: Intel Pentium 4, 3200 MHz (16 x 200)

Ich messe ständig mit Everest die Temperaturen aus und folgendes Ergebnis:

Motherboard: 30-35°C
Festplatte: 30-35°C
AUX (was auch immer das ist, vielleicht kann mir das auch wer sagen): 30-35°C

ABER:

CPU: schon nach dem Hochfahren über 40°C und es steigt bis zu 55-60°C im Betrieb.

Ich hab im Google gelesen wenn man die ganzen Kühler und Lüfter mit einem Pinsel vom Staub befreit solls wieder besser werden, aber das ist bei mir nicht der Fall. Ich hab noch nen zusätzlichen Gehäuselüfter eingebaut und gehofft dass der etwas hilft aber wie ich gerade merke bringt das nix *g*

So jetzt meine Frage: Ist die CPU Temperatur zu hoch? Wenn ja, was kann man dagegen tun?
 
Die max. zulässige Temperatur für deine CPU beträgt 70°C.

Der Prozessor hat unter Last eine Leistungsaufnahme von 82 Watt, dass ist schon ne ganze Menge für den armen kleinen Boxed-Kühler, aber deine Temperatur ist noch im Rahmen.

Herunter bekommen könntest du sie, indem du einfach den Tower offen lässt, oder einen besseren Kühler kaufst.
 
Wie die meisten schon sagten, die Temperatur geht noch. Sie ist zwar hoch, aber nicht kritisch.
Eine zu hohe CPU-Temperatur liegt auch meist an einer zu hohen Temperatur im Gehäuse-Inneren.
Ursachen dafür sind z.B. die Grafikkarte und wenn man mehrere Festplatten im Rechner hat.
Die einfachste Möglichkeit wäre zwar ein besserer CPU-Lüfter, aber ein Seitenlüfter im Gehäuse, auf höhe der CPU, bringt effektiv mehr. Sollte man also schon die entsprechenden Aussparungen im Gehäuse haben, einfach dort einen Lüfter anbringen. Die kosten im Allgemeinen weniger als ein CPU-Lüfter.
Eine weitere möglichkeit ist, darauf zu achten das die generelle Luftzirkulation im Gehäuse stimmt. Dazu bringt man an der vorderen Innenseite des Gehäuses einen Lüfter an, der Luft nach innen saugt und auf der rückwärtigen Innenseite einen, der die Luft nach Außen bläst. Das ist eigentlich die beste Lösung, immer für frische Luft im Gehäuse zu sorgen.
Vorteil gegenüber dem Seitenlüfter: die Festplatten werden auch gekühlt und die Abwärme der Grafikkarte wird auch gleich fachgerecht entsorgt.

Aber mach dir mal auch ohne diese Dinge keine Sorgen:
Sollte der Pentium zu heiß werden, so hat dieser ein Speedstepping genannt Thermal Throttling. Wird der Prozessor zu heiß, taktet er sich so weit runter, bis Schäden an der CPU auszuschließen sind.
 
lustiger weise habe ich, seitdem ich den neuen Lüfter im Seitenfenster eingebaut habe, die Festplatte ständig unter 30°C obwohl das gar nicht in der Nähe der Festplatte ist ^^

Und die CPU geht bis maximal 40-45°C! Danke vielmals @hellstorm
 
Warscheinlich hast du jetzt ganz einfach für "zirkulation" gesorgt durch den Seitenlüfter... ich hatte bei mir durch einen Zusatzlüfter in der Seite über 10° C rausgeholt aus dem PC. Aber da mein AMD 3700 schon sofort nach dem hochfahren auf 55° steigt und bei 58° ca. stehen bleibt (ohne Last) bin ich doch zufrieden... denn auch unter Volllast gehts kaum mehr über 62°C :) Und ich hatte Spitzenwerte von über 70° damals...
 
lustiger weise habe ich, seitdem ich den neuen Lüfter im Seitenfenster eingebaut habe, die Festplatte ständig unter 30°C obwohl das gar nicht in der Nähe der Festplatte ist ^^

Und die CPU geht bis maximal 40-45°C! Danke vielmals @hellstorm

Vermutlich liegen die Festplatten dann auch recht gut im Luftstrom.
Ich werd das wohl auch mal bei mir testen, wie sich die Temperaturen ändern, wenn der Seitenlüfter aus ist.
 
Warscheinlich hast du jetzt ganz einfach für "zirkulation" gesorgt durch den Seitenlüfter... ich hatte bei mir durch einen Zusatzlüfter in der Seite über 10° C rausgeholt aus dem PC. Aber da mein AMD 3700 schon sofort nach dem hochfahren auf 55° steigt und bei 58° ca. stehen bleibt (ohne Last) bin ich doch zufrieden... denn auch unter Volllast gehts kaum mehr über 62°C :) Und ich hatte Spitzenwerte von über 70° damals...

achja... hast Du im BIOS das Cool&Quiet aktiviert, die AMD Prozessortreiber installiert und im Windows Energieschema auf "Minimaler Energieverbrauch" geschalten? Bringt auch einiges.