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- 25 April 2006
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[N] Chávez rückt Merkel in die Nähe von H****r
Folgende News wurde am 12.05.2008 um 12:01:40 Uhr veröffentlicht:
Chávez rückt Merkel in die Nähe von H****r
DPA-News
Folgende News wurde am 12.05.2008 um 12:01:40 Uhr veröffentlicht:
Chávez rückt Merkel in die Nähe von H****r
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Caracas (dpa) - Der für seine Ausfälle insbesondere gegen den Erzfeind USA bekannte venezolanische Staatspräsident Hugo Chávez hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Nähe von Adolf H****r gerückt. Die Bundeskanzlerin gehöre der politischen Rechten an, «der selben Rechten, die (Adolf) H****r, die den Faschismus unterstützt hat», sagte Chávez wenige Tage vor dem EU-Lateinamerika-Gipfel in der peruanischen Hauptstadt Lima am Sonntag in Caracas. An dem Gipfel will auch Merkel teilnehmen, die an diesem Mittwoch ihre erste Lateinamerika-Reise in Brasilien beginnt. Chávez reagierte auf eine Äußerung der Kanzlerin in einem Interview der Deutschen Presse- Agentur dpa. In dem auch auf Spanisch verbreiteten dpa-Interview sagte Merkel auf die Frage, ob Chávez mit seiner linksnationalistischen Politik dem Verhältnis zwischen der EU und Südamerika geschadet habe: «Ein Land allein kann die Beziehungen zwischen der EU und Lateinamerika nicht nachhaltig beeinträchtigen. Präsident Chávez spricht nicht für Lateinamerika. Jedes Land hat seine eigene Stimme, mit der es seine eigenen Interessen verfolgt. Auch das venezolanische Volk hat mit der Ablehnung des Referendums im Januar selbst Position bezogen. »Er werde Merkel eventuell beim Gipfel in Lima (16. /17. Mai) antworten, sagte Chávez in seiner Fernsehsendung «Aló Presidente». «Ich weiß jetzt noch nicht, ob ich am Gipfel teilnehme. Viele wollen, dass man den Mund hält. Aber wenn ich nach Lima fliege und ich ihr plötzlich etwas sage und sie wird böse, wird sie (Merkel) dann auch aufstehen und sagen "Warum hältst du nicht den Mund?". Warum hältst du nicht den Mund? (. . . ) Weil es hier Würde gibt», meinte Chávez in Anspielung auf einen Zwischenfall mit dem spanischen König Juan Carlos vom vergangenen November in Santiago de Chile. Damals hatte Chávez beim iberoamerikanischen Gipfel versucht, eine Rede des spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero zu unterbrechen. Der König fuhr daraufhin den Venezolaner mit den Worten an: «Warum hältst du nicht den Mund?» Der Schlagabtausch löste damals eine wochenlange Krise zwischen Madrid und Caracas aus. «Wir werden nicht den Mund halten, weil es hier Würde gibt. Also, (die Europäer) kommen hierher, um uns zu helfen. Wo ist denn dann der Plan, um den Armen zu helfen?», sagte Chávez in seiner TV-Sendung. «Fragt doch den Staatspräsidenten von Haiti, wie viele Versprechen Europa und die Vereinigten Staaten gemacht haben. » Die Sozialprogramme der Region würden von den Regierungen von Venezuela, Kuba, Argentinien und Brasilien getragen, erklärte er. Schlagzeilen machte Chávez auch mit einer verbalen Attacke gegen US-Präsident George W. Bush im September 2006 in New York. «Und es riecht hier immer noch nach Schwefel», rief er seinerzeit und deutete auf das Pult, von dem der von ihm als Teufel beschimpfte Bush am Vortag seine Rede zum Auftakt der UN-Generaldebatte gehalten hatte.