News Bestatter sägt "übergroßen" Leiche die Beine ab

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25 April 2006
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[N] Bestatter sägt "übergroßen" Leiche die Beine ab

Folgende News wurde am 03.06.2009 um 09:54:02 Uhr veröffentlicht:
Bestatter sägt "übergroßen" Leiche die Beine ab
DPA-News

Columbia (dts) - Ein Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens in Allendale in South Carolina hat einer Leiche die Beine abgesägt, weil sie zu groß war. Ein 60-Jähriger zwei Meter großer Mann war 2004 an Hautkrebs gestorben. Seine Familie wählte für das Begräbnis einen Sarg in Standardgröße. Trotz der "Übergröße" der Leiche meldete der Mitarbeiter keine Bedenken an. Jedoch fiel den Familienangehörigen während der Beerdigung auf, dass lediglich der Oberkörper des Mannes zu sehen gewesen sei. Wegen der anschließenden aufgekommenen Gerüchte nahm sich schließlich die Justizbehörde der Sache an und veranlasste die Exhumierung der Leiche. Dabei flog auf, dass der Leiche mit einer Kettensäge die Beine abgesägt worden waren. Als Konsequenz daraus wurde das Bestattungsunternehmen geschlossen und eine Geldstrafe verhängt.
 
Naja.. was soll man sagen... wer zu geizig ist muss mit sowas leben?

(ja, ich find es auch widerlich. Wobei mir das (al Tote) dann auch egal wär. Ob ich nun in Stücken oder in einem Stück verbrannt werd ist dann auch egal)
 
Naja.. was soll man sagen... wer zu geizig ist muss mit sowas leben?

Meinst Du damit jetzt die Familie, den Bestatter, oder wen? Von geizig kann ich auch der News nichts entnehmen. Es war der Bestatter, der keine Bedenken bei der Größe hatte, da kann die Familie ja nichts für.

Was ist denn mit den abgesägten Stückchen passiert? Wurden die wenigstens mit in den Sarg gelegt, oder anderweitig entsorgt? Wenn schon, dann auch vollständig verbuddeln.
 
Nun es ist die falsche Beratung.

Der Familie ist das Standart-Modell lieber. Höchstwahrscheinlich weil eine Übergröße einen nicht unerheblichen Aufpreis bedeutet.

Bestatter meint es passt, obwohl er hätte sagen müssen es passt nicht.

Ich seh die Ursachen Geiz (der Hinterbliebenen) und Unfähigkeit (des Bestatters).
 
Der Familie ist das Standart-Modell lieber. Höchstwahrscheinlich weil eine Übergröße einen nicht unerheblichen Aufpreis bedeutet.

Woher willst Du wissen dass der Familie das Standard-Modell lieber war? Immerhin hat die Familie erst auf der Beerdigung festgestellt, dass die Schachtel wohl etwas zu klein ist.
 
Ich seh die Ursachen Geiz (der Hinterbliebenen) und Unfähigkeit (des Bestatters).

Wieso unterstellst du einfach so ins Blaue der Familie Geiz?
Vielleicht haben die andere Sachen im Kopf, als an die Größe zu denken?
Es ist definitiv die Aufgabe des Bestatters, an diese Dinge zu denken und die Hinterbliebenen darauf hinzuweisen. Spätestens dann, wenn der Leichnam in das Bestattungsunternehmen überführt wurde und man dort diesen Misstand entdeckt. Ein Anruf kann ja wohl nicht schaden. :roll:
 
Deswegen schrieb ich ja "und".

Wenn du 2 Modelle zur Auswahl hast, Standard (ja auch ich bin lernfähig) und Übergröße, die gleich aussehen. Das eine ist günstiger das andere teurer. Dann nimmst du das günstige.
An die Konsequenzen denkt man nicht in so einer Situation. das stimmt. Und dennoch ist es Geiz. Wieso hat die Familie denn nciht gedacht "ah, er hatte ein großes Bett, dann soll er im Sarg auch schön viel Platz haben"?

Unfähigkeit des Bestatters hab ich ja erwähnt. Telefonanruf, klaren Kopf haben im trauergespräch ect sind die Aufgaben eines Bestatters, er hat sowas zu bedenken.

Es ist eine Kombination von den beiden "Ursachen". Von mir ohne jede Wertung, wie schwer welche ins Gewicht fällt.
 
Deswegen schrieb ich ja "und".

Dieses "und" finde ich aber unangebracht. Wer sagt dir denn, dass die Familie vor 2 Alternativen stand? Waren wir dabei? Nee. Vielleicht sah der eine schöner aus? Es kann hundert Gründe geben, warum man sich für einen Sarg entscheidet. Ob man in dem Moment auch nachmisst, ob der überhaupt passt ist für mich mehr als fraglich.
Von daher weiß ich nicht, wie das passieren konnte, jedenfalls ist es Aufgabe des Unternehmens, darauf hinzuweisen.
Zumal hier in Deutschland auch die Größen etc. beim Friedhof angemeldet werden müssen, um dementsprechend das Grab ausheben zu können. Wir haben da massig von Vorschriften auf den Zentimeter genau. Wie das nun in den USA ist - keine Ahnung.
Aber um diese Dinge kümmern sich die Hinterbliebenen nicht. Sie sagen lediglich, wie und wo sie die Beerdigung haben wollen und die Arbeit liegt am Unternehmen. Wenn was nicht passt, müssen die Angehörigen unterrichtet werden.
Also wie ich es drehe und wende, liegt die Schuld am Unternehmen. Es sei den explizit, die Hinterbliebenen haben es gewusst. Dann frage ich mich aber, wie das an die Öffentlichkeit kommen konnte, denn dann hätte sich doch keiner beschwert oder? :roll:
 
Nun wenn das so ist schein ich wohl "die Familie wählte die Standardgröße" komplett falsch zu verstehen.
Wie gesagt. Für mch sind das 2 Ursachen. Ich hab diese nie bewertet sondern lediglich genannt. (Bewertet im Sinne von diese Ursache ist die Hauptursache die andere Nebensächlich). Ihr scheint es durch das "und" wohl als in meinen Augen zwei gleichwertige Ursachen zu verstehen. So meine und meinte ich das nie und so hab ich es auch nie geschrieben!!!
 
Also wie ich es drehe und wende, liegt die Schuld am Unternehmen. Es sei den explizit, die Hinterbliebenen haben es gewusst. Dann frage ich mich aber, wie das an die Öffentlichkeit kommen konnte, denn dann hätte sich doch keiner beschwert oder? :roll:

Die Angehörigen haben sich bereits bei der Beerdigung bzw. Aufbarung gewundert, warum nur die obere Hälfte vom Sarg auf war. Haben sich dann zunächst nichts dabei gedacht, aber später dann doch darüber nachgegrübelt. Nachdem sie dann einige Jahre spekuliert hatten, hat es ihnen keine Ruhe mehr gelassen, dass da etwas faul war. Deshalb haben sie dann letztendlich nun die Exhumierung vornehmen lassen, wobei nun endlich aufgedeckt wurde - sie hatten die ganze Zeit richtig vermutet, dass da etwas nicht stimmte.

Und von Knauserigkeit beim Bestellen des Sarg (seitens der Angehörigen) kann schon gar keine Rede sein, denn schaut man sich den Mann an, stellt man fest, dass man eh einen anderen Sarg nehmen musste (schaut euch mal die Schulterbreite an - die passt in keinen normalbreiten Sarg hinein) - die Angehörigen wurden vom Beerdigungsinstitut nie darauf hingewiesen, dass es noch andere Sarggrößen gibt.